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Bei der Gamescom ging es mehr um Streamer als um Spiele

Johannes Gehrling

Spiele-Enthusiast/in
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www.pcgames.de
Ja, wie erwartet war die Gamescom in Sachen Games ziemlich sinnlos.
Dass trotzdem so viele Leute da waren überrascht mich allerdings doch etwas.

Einzige "Highlights" waren für mich paar kleine Infos zum Gothic Remake und neues Gameplay zu Atomic Heart.
 
@Johannes Gehrling schrieb:
Und es scheint auch niemanden wirklich zu stören.

ist das so? wen hast du gefragt?

ps:
und ohne jetzt übertrieben kleinlich wirken zu wollen: "heuer" ist halt einfach dialekt. :B
 
Für mich war das meine allererste Gamescom und ich bin mit einem sehr positiven Eindruck nachhause gegangen. Klar lag so ein kleines bisschen Kinderdisco in der Luft, aber ich denke das gehört einfach dazu. War aber auch nur ein Tag. Ne ganze Woche und ich hätt mich vielleicht auch mit jemandem geprügelt. :B Ne, Spaß. Ohne jetzt jemanden gekannt zu haben: Waren echt wunderbare Leute unterwegs.
 
Die Gamescom hat eigentlich keine großen Game Vorstellungen zu bieten gehabt.
Alle haben im Zuge der E3 schon alles rausgehauen gehabt, wie MS und Co.
Das was angekündigt wurde ist so lala. Vielleicht wollen die großen Studios aber auch nicht mehr, denn dafür und die PR müssten sie ihnen sicher Geld bezahlen...
 
Fabian Döhla hats im Almost Döhli gut auf den Punkt gebracht: Die fetten Jahre sind vorbei, die Publisher sehen, dass das Streaming ihrer Showcases funktioniert, keine nachteiligen Effekte erzeugt hat, also warum sollte man zurückgehen und Unsummen an Dollar für Messestände ausgeben.

Spiele standen auch dieses Mal im Vordergrund. Die Headline suggeriert einfach ein Bild, das nicht haltbar ist. Es gab genug Spiele auf der Gamescom und da die großen Publisher fehlten, war halt auch mal mehr Platz für die kleinen Studios vorhanden.

Streamer/Influencer haben immer schon auf Messen für viel Furore gesorgt. Das war dieses Jahr vielleicht nochmal was krasser als die Jahre vorher, aber man soll nicht so tun, als ob es eine überraschende Entwicklung ist. Lineares Fernsehen ist tot, Jugendliche konsumieren LPs auf Youtube und Streams auf Twitch, also was ist die Erwartungshaltung?

Kann der ein oder andere Erwachsene ja komisch oder lächerlich finden, wenn die Kids Streamer als Stars feiern, aber jede Generation vorher war doch so und hat irgendwelche Leute idolisiert. Es soll ja Leute geben, die heute Mitte 30 oder Anfang 40 sind und ihre hysterische Backstreetboys Phase hatten, also kommt schon Leute :D

Wenn Gaming in der Wahrnehmung ins Hintertreffen gerät, sollte man nicht auf die Influencer eindreschen, sondern auf die Veranstalter eingehen. Die Veranstalter wollen gefühlt jedes Jahr neue Besucherrekorde aufstellen und verlangen salzige Preise für die Stände. Es interessiert die doch schlicht nicht, ob die Messebesucher wegen der Messe an sich oder irgendwelchen Influencern da sind. Hauptsache Tickets abgesetzt. Man könnte ja auch problemlos das Mindestalter auf 18 anheben oder Influencer mitteilen, ah ne Freunde geht mal lieber auf die TwitchCon statt auf unsere Messe

Man geht doch schon seit langem nicht mehr zur Gamescom, um da Spiele zu spielen, wenn man sich die Wartezeiten zu Gemüte führt (Indie mal außen vorgelassen). Von daher ist die Entwicklung in Richtung Communitytreff, Cosplay etc. nur folgerichtig. Das hat sich seit über 10 Jahren schon abgezeichnet, Corona hat den Prozess eben nochmal beschleunigt.
 
Fabian Döhla hats im Almost Döhli gut auf den Punkt gebracht: Die fetten Jahre sind vorbei, die Publisher sehen, dass das Streaming ihrer Showcases funktioniert, keine nachteiligen Effekte erzeugt hat, also warum sollte man zurückgehen und Unsummen an Dollar für Messestände ausgeben.

Spiele standen auch dieses Mal im Vordergrund. Die Headline suggeriert einfach ein Bild, das nicht haltbar ist. Es gab genug Spiele auf der Gamescom und da die großen Publisher fehlten, war halt auch mal mehr Platz für die kleinen Studios vorhanden.

Streamer/Influencer haben immer schon auf Messen für viel Furore gesorgt. Das war dieses Jahr vielleicht nochmal was krasser als die Jahre vorher, aber man soll nicht so tun, als ob es eine überraschende Entwicklung ist. Lineares Fernsehen ist tot, Jugendliche konsumieren LPs auf Youtube und Streams auf Twitch, also was ist die Erwartungshaltung?

Kann der ein oder andere Erwachsene ja komisch oder lächerlich finden, wenn die Kids Streamer als Stars feiern, aber jede Generation vorher war doch so und hat irgendwelche Leute idolisiert. Es soll ja Leute geben, die heute Mitte 30 oder Anfang 40 sind und ihre hysterische Backstreetboys Phase hatten, also kommt schon Leute :-D

Wenn Gaming in der Wahrnehmung ins Hintertreffen gerät, sollte man nicht auf die Influencer eindreschen, sondern auf die Veranstalter eingehen. Die Veranstalter wollen gefühlt jedes Jahr neue Besucherrekorde aufstellen und verlangen salzige Preise für die Stände. Es interessiert die doch schlicht nicht, ob die Messebesucher wegen der Messe an sich oder irgendwelchen Influencern da sind. Hauptsache Tickets abgesetzt. Man könnte ja auch problemlos das Mindestalter auf 18 anheben oder Influencer mitteilen, ah ne Freunde geht mal lieber auf die TwitchCon statt auf unsere Messe

Man geht doch schon seit langem nicht mehr zur Gamescom, um da Spiele zu spielen, wenn man sich die Wartezeiten zu Gemüte führt (Indie mal außen vorgelassen). Von daher ist die Entwicklung in Richtung Communitytreff, Cosplay etc. nur folgerichtig. Das hat sich seit über 10 Jahren schon abgezeichnet, Corona hat den Prozess eben nochmal beschleunigt.

Von mir aus. Dann sollen sie das Ding aber nicht mehr GAMEScom nennen, sondern...wat weiß ich, InfluenzerCom. Ich war damals in Leipizig und seitdem es in Köln ist, regelmäßig da. Dieses Jahr, konnte man sich einfach nicht geben. Qualvoll.
 
Ich habe nur ein Video gesehen, bei dem elegante junge Damen und Herren sich gegenseitig zu kuschelnden Angriffen reizten und sich in äußerst wortgewandten Gefechten duellierten, sodass selbst Dichter und Denker vor Neid erblassen würden.
 
Mal ehrlich das Einzige was mich an der Gamescom interessiert ist die Übertragung des Showcase zur Eröffnung. Die Messe selber würde ich mir nie persönlich geben, ob nun mit oder ohne Influencergesocks, ich hasse Menschen(massen) :-D
 
Ich habs nur bisschen über die Rocketbeans verfolgt. Da gabs wenigstens noch bisschen Unterhaltung zwischendurch wenn sie in der Halle verstecken spielen oder den Fast Food Kram testen. :D
 
Und das wundert euch? Ihr hofiert diese Parasiten und Antitalente ja regelmäßig. Hört auf über Meinung von irgendwelchen Internetheinzen und Filmnews zu berichten und konzentriert euch auf euren Domainnamen.
 
Und das wundert euch? Ihr hofiert diese Parasiten und Antitalente ja regelmäßig. Hört auf über Meinung von irgendwelchen Internetheinzen und Filmnews zu berichten und konzentriert euch auf euren Domainnamen.

Auf was? Auf "PC-Games"? :)

Du weißt schon dass das Ding trotz seines Namens schon länger "Multi-Plattform" ist ganz offiziell, oder? :)

Nur auf Games? Tja, fände ich auch schön. Aber Henne-Ei Problem. Die Nachrichten werden geklickt wie blöd.
Und das Geld will (oder kann) man nicht liegen lassen.

Aaaaaaaltes Thema leider.
 
Gut geschrieben. Der Artikel wäre richtig rund geworden, wenn der Autor reflektiert hätte, wer eine Mitschuld an dieser Entwicklung trägt. Spoilerwarnung: Die Presse, welche diese ganzen Witzfiguren erst so richtig hoch schreibt, ist definitiv nicht unbeteiligt an diesem Ergebnis.
Größen wie Nintendo wissen schon, wieso sie diesem Treiben fern bleiben.
 
Kann der ein oder andere Erwachsene ja komisch oder lächerlich finden, wenn die Kids Streamer als Stars feiern, aber jede Generation vorher war doch so und hat irgendwelche Leute idolisiert. Es soll ja Leute geben, die heute Mitte 30 oder Anfang 40 sind und ihre hysterische Backstreetboys Phase hatten, also kommt schon Leute :-D
Tja, meine Kumpels und Bekannten aus der Generation X (ok, Boomer) war ja noch der Meinung "Kill your idols!" und "Do it yourself", aber wem es gefällt, bitte. Bzgl. Gamescom: Ich war 2018 zuletzt auf der Gamescom und denke, ich brauche das Gedränge nicht mehr.
 
Wer sich von Influencern unterhalten fühlt oder sich gar beeinflussen lässt, hat ein ernstes Problem mit sich selbst.
 
Die PC Games als Gaming-Webseite, berichtet ebenfalls regelmäßig darüber, wenn sich Content Creator bemerkbar machen. Siehe die aktuelle Diskussion hier zu Drachenlord. Da ist es doch nicht verwunderlich, wenn solche Leute auf einer Gaming-Messe auftauchen. Da ist nun mal der Großteil des Publikums. Insofern finde ich es auch etwas merkwürdig, wenn man sich hier jetzt darüber beschwert.
 
Bin sonst auf der GC wegen der Spiele und Entwickler, die was tolles präsentieren - dieses Jahr fand ich aber nichts brauchbares und blieb fern. Influencer interessieren mich 0.
 
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