Naja, das liebe Geld würde ich sagen.
Eine Rüstungsfirma sieht wie die Autokonzerne Geld bekommen dafür dass ihre Autos in den Spielen vorkommen.
Also denken sie sich, "Warum sollen wir nicht auch Geld dafür bekommen dass unsere Hubschrauber in einem Spiel vorkommen?"
Die logische Schlussfolgerung, und wahrscheinlich ein nächster schritt in diesem "IndustrieSpiel" wäre dass Firmen wie Ischmasch (zb AK), H&K (zb G36), Colt Defense (zb M4), ebenfalls klagen einreichen um ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
Imho, man kann auch übertreiben... Die Gier der Konzerne wird immer lächerlicher.
@PeterBathge,
Bei Filmen ist der Unterschied, dass die Dinger ja tatsächlich physisch da sein müssen - daher ist bei so gut wie allen Militärfilmen die Army als Partner involviert, die dann Material und Experten stellen. Ähnlich sieht es mit den Herstellern von Luxuskarossen aus, etwa bei den Fast & Furious-Filmen. Entwickler von Computerspielen können aber auch die exklusivsten und teuersten Fahrzeuge darstellen - ohne dass die Hersteller involviert sein müssen.
In der USA wird in Kriegsfirmen die Arme aus anderen gründen als "Partner" hinzugezogen.
Es gibt bei der US-Armee eine spezielle "Einheit" die sich einzig und alleine um Hollywood kümmert. Als Regisseur und Produzent eines Kriegsfilms, bekommst du nur die erlaubnis so einen Film zu drehen wenn diese "Einheit" auch damit einverstanden ist. Sie lesen erst mal das Drehbuch und prüfen ob die Armee dabei gut wegkommt, erst dann gibt es ein "ok" UND als Produzent bekommst du die unterstützung der Armee "Umsonst".
Philip M.Strub ist so ein "Berater" der die Drehbücher kontrolliert, sie auch mal verändert, oder im extrem fall, dem Drehbuch eine Rote Karte austellt und somit die unterstützung der US-Armee verweigert.
Es gibt nur wenige Regisseure die sich auf diese spielchen nicht einlassen und ihr eigenes ding durchziehen. Clint Eastwood ist zb so einer.
Aber das nur am rande
mfg