Herbboy
Spiele-Gott/Göttin
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ja gut, aber dann ist ja jedes Spiel verharmlosend, wenn nicht ausschließlich einen Modus hat, bei dem Du nach dem ersten Tod dann das Game nicht mehr spielen kannstNaja, verherrlicht ist vielleicht das falsche Wort (bin mir nicht ganz sicher,kommt darauf an, wie weit man den Begriff fassen will) aber verharmlost trifft es denke ich auf jeden Fall. Schon allein dadurch, dass man die realen Konsequenzen des Verlierens nicht mitbekommt (einfach den letzten Checkpoint laden), sondern nur die des Gewinnens.

Und auch dass in einem Spiel das "Töten" und "Held sein" viel leichter als die Realität ist, sollte an sich jedem klar sein. Aber ich denke ich weiß, was du meinst.
Wichtig ist für mich ist eher, dass die STORY nicht verharmlost, wenn es denn eine gibt. Und dass nicht Gewalt verherrlicht wird, zB gibt es ja manche Games, in denen es als "toll" belohnt wird, wenn du die Gegner besonders "bösartig" tötest. So was sollte in einem Shooter an sich nicht sein. Oder wenn zB Folter dargestellt wird und es als "haha, geil!" rüberkommt und nicht als "oh weh - aber wir haben keine andere Wahl..." - zB bei Modern Warfare damals (oder war es MW2 ? ) wurde ja in D die Szene beschnitten, in der Du ballernd durch einen Flughafen schreitest, weil du einen Undercoveragenten spielst, der bei einem Terrorakt mitmachen muss, um nicht aufzufliegen. Das war im Spiel halt zu "lasch" umgesetzt, wirkte wohl für viele wie Spaß am, Sadismus - da hat man es versäumt, dass Dein Spielcharakter deutlich wahrnehmbar NICHT damit einverstanden ist, hadert und es grausam findet, aber bei dem Massaker trotzdem mitmachen muss, um nicht aufzufliegen, damit man die Terrororganisation hochnehmen und noch Schlimmeres verhindern kann.
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