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Battlefield 1-Kommentar zur Solo-Kampagne: "Schöne Lügenmärchen"

Naja, verherrlicht ist vielleicht das falsche Wort (bin mir nicht ganz sicher,kommt darauf an, wie weit man den Begriff fassen will) aber verharmlost trifft es denke ich auf jeden Fall. Schon allein dadurch, dass man die realen Konsequenzen des Verlierens nicht mitbekommt (einfach den letzten Checkpoint laden), sondern nur die des Gewinnens.
ja gut, aber dann ist ja jedes Spiel verharmlosend, wenn nicht ausschließlich einen Modus hat, bei dem Du nach dem ersten Tod dann das Game nicht mehr spielen kannst ;)

Und auch dass in einem Spiel das "Töten" und "Held sein" viel leichter als die Realität ist, sollte an sich jedem klar sein. Aber ich denke ich weiß, was du meinst.

Wichtig ist für mich ist eher, dass die STORY nicht verharmlost, wenn es denn eine gibt. Und dass nicht Gewalt verherrlicht wird, zB gibt es ja manche Games, in denen es als "toll" belohnt wird, wenn du die Gegner besonders "bösartig" tötest. So was sollte in einem Shooter an sich nicht sein. Oder wenn zB Folter dargestellt wird und es als "haha, geil!" rüberkommt und nicht als "oh weh - aber wir haben keine andere Wahl..." - zB bei Modern Warfare damals (oder war es MW2 ? ) wurde ja in D die Szene beschnitten, in der Du ballernd durch einen Flughafen schreitest, weil du einen Undercoveragenten spielst, der bei einem Terrorakt mitmachen muss, um nicht aufzufliegen. Das war im Spiel halt zu "lasch" umgesetzt, wirkte wohl für viele wie Spaß am, Sadismus - da hat man es versäumt, dass Dein Spielcharakter deutlich wahrnehmbar NICHT damit einverstanden ist, hadert und es grausam findet, aber bei dem Massaker trotzdem mitmachen muss, um nicht aufzufliegen, damit man die Terrororganisation hochnehmen und noch Schlimmeres verhindern kann.
 
Sorry, habe meinen letzten post noch ergaenzt und habe vergessen die Aenderung zu speichern (zu viel multitabbing :)).

Kurz wiederholt, ich denke eben genau nicht, dass es so wahnsinnig ausschlaggebend ist, ob die Story auch mal einen Moment enthaelt, der "War is hell" ausdrueckt. Das wichtige ist, dass der Spieler fuer seine Handlungen letztendlich belohnt wird, allein schon durch den Spiele-Fortschritt. Klar, wenn dann noch viel Pathos und Schoenrederei in der Story dazu kommen, dann ist das nochmal potenziert aber selbst ein Spiel, dass Krieg als uebel darstellt enthaelt den Belohnungsaspekt fuer den Spieler.

Bei Spec Ops mache ich eigentlich nur deshalb eine Ausnahme, weil es dem Spieler (nicht dem nur Protagonisten sondern dem Spieler selbst) einen Spielgel vorhaelt. Es ist eine dekonstruktion des Mediums, nicht nur der Materie die behandelt wird. Das macht es besonders. Aber selbst bei einem Spec Ops koennte man noch anfuehren, dass es trotz allem immer noch die gleichen Mechaniken verwendet und durch Fortschritt belohnt. Das ist - wie ich ja schon sagte - nichts, was Spiele an sich so einfach loswerden koennen ohne sich grundlegend neu erfinden zu muessen. Wie gesagt, das Video erlaeutert das super.
Ich sage auch nicht, dass sie das muessen, nur, dass man sich der Sache als Spieler bewusst sein sollte.

Nochmal sorry fuers nachtraegliche editieren des aletn Posts, mach ich normalerweise nicht so im Nachhinein (ausser fuer Rechtschreibfehler).
 
Sorry, habe meinen letzten post noch ergaenzt und habe vergessen die Aenderung zu speichern (zu viel multitabbing :)).

Kurz wiederholt, ich denke eben genau nicht, dass es so wahnsinnig ausschlaggebend ist, ob die Story auch mal einen Moment enthaelt, der "War is hell" ausdrueckt. Das wichtige ist, dass der Spieler fuer seine Handlungen letztendlich belohnt wird, allein schon durch den Spiele-Fortschritt. Klar, wenn dann noch viel Pathos und Schoenrederei in der Story dazu kommen, dann ist das nochmal potenziert aber selbst ein Spiel, dass Krieg als uebel darstellt enthaelt den Belohnungsaspekt fuer den Spieler.

Bei Spec Ops mache ich eigentlich nur deshalb eine Ausnahme, weil es dem Spieler (nicht dem nur Protagonisten sondern dem Spieler selbst) einen Spielgel vorhaelt. Es ist eine dekonstruktion des Mediums, nicht nur der Materie die behandelt wird. Das macht es besonders. Aber selbst bei einem Spec Ops koennte man noch anfuehren, dass es trotz allem immer noch die gleichen Mechaniken verwendet und durch Fortschritt belohnt. Das ist - wie ich ja schon sagte - nichts, was Spiele an sich so einfach loswerden koennen ohne sich grundlegend neu erfinden zu muessen. Wie gesagt, das Video erlaeutert das super.
Ich sage auch nicht, dass sie das muessen, nur, dass man sich der Sache als Spieler bewusst sein sollte.

Nochmal sorry fuers nachtraegliche editieren des aletn Posts, mach ich normalerweise nicht so im Nachhinein (ausser fuer Rechtschreibfehler).
kein Thema ;)

und klar: spiele müssen eine "Erfolgsmechanik" haben - aber dessen sind sich die Spieler ja bewusst, vor allem wenn man sich an die Altersvorgaben einigermaßen hält ;) ich selber hab zB "schon" mit 14-15 auch Filme und Games "ab 18" (wobei das damals eine im Vergleich zu heute lachhafte Grafik war) konsumieren dürfen, da meine Eltern sicher waren, dass ich das gut einordnen kann und mich stets so erzogen haben, dass man "in echt" stets friedlich leben und Gewalt aus dem Weg gehen soll. Und trotz Großstadt und seit fast 25 Jahren jedes Wochenende mind 1x abends "ausgehen" hatte ich noch nie in einem Leben eine Schlägerei oder echten Ärger, und TV-News über Kriege&co finde ich mehr als bedrückend, obwohl ich vlt grad gleichzeitig am PC nen Shooter spiele - hat also wohl funktioniert. :D
 
kein Thema ;)

und klar: spiele müssen eine "Erfolgsmechanik" haben - aber dessen sind sich die Spieler ja bewusst, vor allem wenn man sich an die Altersvorgaben einigermaßen hält ;) ich selber hab zB "schon" mit 14-15 auch Filme und Games "ab 18" (wobei das damals eine im Vergleich zu heute lachhafte Grafik war) konsumieren dürfen, da meine Eltern sicher waren, dass ich das gut einordnen kann und mich stets so erzogen haben, dass man "in echt" stets friedlich leben und Gewalt aus dem Weg gehen soll. Und trotz Großstadt und seit fast 25 Jahren jedes Wochenende mind 1x abends "ausgehen" hatte ich noch nie in einem Leben eine Schlägerei oder echten Ärger, und TV-News über Kriege&co finde ich mehr als bedrückend, obwohl ich vlt grad gleichzeitig am PC nen Shooter spiele - hat also wohl funktioniert. :D

Geht/ging mir genauso (wobei meine Eltern alles andere als happy waren, wenn ich einen Shooter spielte). Trotzdem frage ich mich, in wie weit mich dieser recht saloppe Umgang mit der Thematik Krieg und Gewalt unterbewusst doch beeinflusst hat (wie gesagt, ich denke schon, dass ich ueber die Jahre etwas "abgestumpft" bin und dass mein Medienkonsum etwas damit zu tun hat).
Die Gefahren bestehen halt aber leider weniger fuer die Leute, die ueber das Thema diskutieren (was ja eine Realisierung des problems vorraussetzt), sondern viel eher fuer Leute, die sich der potentiellen Beeinflussung gar nicht bewusst sind. Und das muessen nicht nur Minderjaehrige sein.
 
Wie man das Thema Krieg richtig anständig präsentieren kann, ohne Huldigung, sondern mit der nötigen Ernsthaftigkeit, das hat damals Operation Flashpoint, vor allem das Addon Resistance gezeigt.
Ich glaube, das hat danach kein Spiel mehr so gut geschafft.
 
Ich wage die Prognose, wäre irgendein "War Shooter" auch nur halbwegs realistisch, die überwältigende Mehrheit der Spieler würde ihn links liegen lassen.

Wie du ja selbst schriebst, ein "realistisches" WW1 wäre sterbenslangweilig.
Aber ich würde gerne mehr Spiele in Richtung "Saving Private Ryan" sehen, oder auch "im Westen nichts Neues". Leider werden aber fast ausschließlich Chuck Norris und Steven Segal auf den Markt geworfen. :(

BF1 fand ich da umso enttäuschender, weil die ersten 10 Minuten dahin zeigten. Weniger Spielspaß denn eine Spielerfahrung. Die Welt explodiert um einen herum und man fühlt sich vollkommen machtlos. Egal was man tut bleibt man nur ein Streichholz das jederzeit ausgeht. Aber dann wird es doch wieder nur 08/15; von Kunst zu Pulp.

Hier sieht man zwar immer die gleichen Fratzen, aber dafür sind manche davon nett! :-B
Willkommen!

Hier sind halt auch einfach eine Menge alte Säcke unterwegs. Sozusagen die Gnadenwiese für Zocker. Viele hier haben ja das Internet miterfunden und so manche gar die Gamesbranche selbst!!1
Wobei, zugegeben, nur Rabowke den ersten Weltkrieg mitgemacht mitverursacht hat. :-D ;)
 
Dank Autoheal und sonstigen Müll ist Battlefield auch nichts anderes als ein Moorhuhn in guter Grafik.
Zielgruppe : Mainstream Causalgamer.

Kann man zusammen mit CoD in eine Tonne kloppen.
 
Denke diese Action-Overdose ist dem jugendlichen Klientel geschuldet, die eben mit ständig mehr und größerer Action in allen Medien aufwachsen und das eben auch in "Ihrem Medium" Spiel erwarten.

Ihr spielbarer Charakter soll ihnen halt möglichst diese Allmacht vorspiegeln. Diese interessiert eigentlich kaum, daß oder ob das ganze realistisch ist. Zum Leidwesen derjenigen, die halt mehr Realismus erwarten.

Wobei ich mir zugegebenermaßen bei BF1 nicht viel mehr erhofft hatte, weil mir klar war, daß bei dem Hauptklientel (USA und Co.) Hauptprotagonisten von Deutschland oder KuK nicht ankommen würden. Deswegen tauchen die nicht mal in der Kampagne auf. das ist für mich das einzige und größte Manko an BF1.
 
Ich find es immer schade, wenn Leute mit dem Argument kommen "Das ist ein Shooter, der soll nur Spaß machen" oder "Ich will bei nem Shooter einfach den Kopf ausschalten".
Klar, solche Shooter haben ihre Existenzberechtigung. Und ab und zu spielt man sowas gerne. Aber davon gibt es doch so dermaßen viele. Ein Shooter der mir nur Effekte bietet und "nur" Spaß, bei dem ich das Hirn ausschalte, ist zwei Wochen nach Beenden der Kampagne doch wieder vergessen, weil er im Grauen Sumpf der 08/15-Shooter versinkt. Effekte und Bombast allein machen schon lange keinen guten Shooter mehr.
Es sind gerade die Spiele, die mehr bieten als das, die in Erinnerung bleiben. Spec Ops: The Line u.a. Spiele, die mich wirklich zum Denken anregen und Emotionen in mir auslösen. Leider sind solche Spiele dünn gesäht.
Von einem Spiel, das im 1.WK spielt, ein Krieg, der durch seine Brutalität aus den unzähligen Kriegen des letzten Jahrhunderts hervorsticht, wäre eine tolle Möglichkeit gewesen, eine Kampagne zu schaffen, die dem Spieler mehr bietet als sinnlose 08/15-Unterhaltung. Aber Battlefield ist imho auf einem Niveau mit COD mittlerweile, von Dice war nichts anderes zu erwarten :hop:
 
Es gibt doch generell kaum noch Shooter mit einer wirklich ansprechenden und guten SP-Kampagne. Das meiste ist einfach belanglos und stinklangweilig.

Am Besten in der Hinsicht waren noch die beiden letzten Wolfenstein Spiele, die hatten eine echt gute SP Kampagne, die wirklich Spaß machte. Wenn da ein Nachfolger kommen würde, würde ich mich sehr darüber freuen.
 
also den artikel finde ich gut, aber so gut wie alle größeren spiele sind teil der propagandamaschenerie. gerade für die usa ist es immens wichtig ihre parolen, wir sind die guten, unsere helden, wir bringen die befreiung und demokratie (wir müssen vorher nur mal kurz alle widersacher abschlachten) unters volk zu bringen, denn schließlich braucht man weltweites verständnis für ihre ressourcen und kontrollkriege (naja kriege sind es ja nicht, da bräuchte man einen gegner der einen kitzeln kann, aber massaker ist ist jetzt ein wenig zu antiamerkanisch). da kann ich mir gut vorstellen das eben druck auf die publisher (in diesem fall das amerikanische ea) ausgeübt wird und von denen der druck weitergegeben wird an die studios (in diesem fall dice) das das ganze doch so aussehen muss das die usa und brave kolonialverbündete die guten sind, immer alles richtig machen, und krieg bzw leute schlachten eine mordsgaudi mit praktisch null risiko ist. naja kritische spiele kenne ich eigentlich nur von kleinen teams (z.b. the talos principle), und kritische spiele mit realen echtzeit hintergrund gar nicht.
 
da kann ich mir gut vorstellen das eben druck auf die publisher (in diesem fall das amerikanische ea) ausgeübt wird

Dafür braucht es keinen Druck! Die USA haben es geschafft nach dem Vietnam-Krieg die Bevölkerung glauben zulassen "USA is the greatest, in God we trust", das es inzwischen ein automatismus ist. Aber es liegt auch an der Kultur, des Amerikanischen Traumes (auch wenn da ein 6er im Lotto warscheinlicher ist)das jeder alles schaffen kann, so das die Bevölkerung bei allem einen hang zum Superlativen hat: "How was the Party yesterday?" - "Superb, the greatest Party ever...".
Wo wir Deutschen Griesskräme sind, da Hyperventilieren die Amis alles
 
naja wir reden hier ja immer von den usa, aber die usa sind ja eigentlich nur 50-100 superreiche denen von der notenbank bis zur waffenindustrie alles gehört. und egal für wie verabscheungswürdig, kriminell und moralisch fragwürdig ich die halte bewundere ich doch wie sie es geschafft haben milliarden menschen zu konsumsüchtiges, erbarmungswürdiges, intellektuell sabberndes, verblendetes im angesicht der realität (the trickle down effect is working, it is our right to have no health care, we have the best democracy in the world (wo man nur zwischen pest und cholera wählen kann, in der ddr war es genauso egal wen man wählt wie in den westlichen demokratien, man kann das gesicht austauschen die politik die gemacht wird nicht)) vieh zu konditionieren.
 
Solange dem Spieler klar ist, dass das Spiel nur wenig mit der historischen Realität zu tun hat, finde ich es ok.
 
meh, ich hätte zumindest gerne ein-zwei kapitel auf der seite der mittelmächte gespielt. grade der rote baron wäre ein sehr gelungener spielbarer charakter gewesen, aber auch eine schlacht im hochgebirge, wo die österreiher das gebiet verteidigen mussten wäre sehr cool gewesen. ich weiß nicht, warum man die leute immer in die gewinnermächte zwingt...
 
danke für den Bericht und solche Spiele zocke ich nicht, die die Geschichte bewußt verfälschen.
... und Frankreich als DLC anzubieten, ist eine Frechheit und Geldschneiderrei.

Genau vor 100 Jahren tobte noch bis Dezember der Stellungskrieg in Verdun und paradoxerweise steuert die USA geführte westliche Weltengemeinschaft auf einen neuen großen Krieg zu.
Wer ist diesmal der Böse? Für den Ami steht das schon fest und Dice sowie EA reiben sich schon die Händchen...
 
Ich habs einfach schon aufgegeben in einem Mitlitär-Shooter jemals eine Kampangne zu sehen, wo eine "Kriegsgeschichte" erzählt wird und nicht diese fröhlichen Kugelhagel-Gutenachtgeschichten mit überschäumenden Heldenpathos.

Die sollen einfach wieder Militär-Shooter machen wie Unreal 2. Da ist alles so abgehoben, das es wenigstens kurios lustig ist.
 
Es ist natürlich absolut richtig, dass der "Wahrheitsgehalt" bei 3D Action Spielen irgendwo bei den Texturen aufhört. Doch seien wir mal ehrlich, wer würde ein Spiel spielen, bei dem man alle paar Minuten aus einem Zufallsgrund stirbt? Wer würde ein Spiel kaufen, bei dem man ständig durch Artillerie stirbt, bevor man überhaupt einen Gegner zu Gesicht bekommt oder einen Schuss abfeuert? Was für eine Bewertung würde ihr dem Spiel dann geben?
Ein Spiel soll in erster Linie Spass machen. Um ehrlich zu sein, ich will gar kein realistischen Krieg spielen. Krieg ist das schlimmste und nutzloseste, was die Menschheit sich selbst je angetan hat. Warum soll ich Spass daran haben? Klar, mit einem Spiel wie Battlefield 1 kann und soll gezeigt werden, wie nutzlos und grausam Krieg ist, soll auf der einen Seite mit erhobenen Zeigefinger aufzeigen, wozu man im Ersten Weltkrieg fähig war und gleichzeitig respektvoll mit dem Thema umgehen. Doch wenn ich wirklich wissen möchte, wie es damals war, greife ich lieber zu einer TV-Dokumentation über den Ersten Weltkrieg.
 
Unheimlich treffender Kommentar. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, da er genau das widerspiegelt, was ich beim Spielen der Kampagne empfunden habe.

Um so mehr Spaß macht es mir mittlerweile, mir im Rahmen der Multiplayer-Partien eigene Geschichten auszudenken. Zum Beispiel mit ein paar Gefährten den Außenposten "G" in der Sinai-Wüste zu erobern und zu halten. Ein paar Patrouillen-Ritte durch die morgendliche Wüste. Klar, das ist auch romantische Verklärung eines schlimmen Krieges. Aber zehnmal besser als diese vor Hollywood-Pathos triefende, einseitige DICE-Kampagne. Vielleicht hätten die Schweden mal jemanden einstellen sollen, der von dem Sujet ein wenig Ahnung hat. Oder zumindest ein paar gute Filme zu dem Thema kennt, die die Stimmung der Zeit weitaus besser einfangen als der Mist, den DICE da zusammengestückelt hat. Wie "Blue Max", "Im Westen nichts Neues", "Lawrence von Arabien" oder "Gallipoli", um nur eine bescheidene Auswahl zu nennen.

Morgendliche Patrouillenflüge über die Schlachtfelder, der berittene Sturm auf Aqaba, die weihnachtliche Verbrüderung in den Schützengräben - das wären Szenen, die hätten ins Spiel gemusst. Schade, Chance vertan. Der von Peter genannte Ubisoft-Titel "Valiant Hearts" fängt die Stimmung dieses Krieges wirklich zehnmal besser ein.
 
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