Assassin's Creed Ragnarok: Release, Map-Größe, Raids und Koop - neuer Leak

DavidMartin

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xaan

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Wenn der Leak stimmt, dann schafft Ubisoft es wirklich jeden einzelnen Button zu drücken, der mich das Spiel hassen lassen wird. Da wird wirklich nichts ausgelassen.
eine Gruppe aus vier Teilnehmern anführen. Per Koop-Modus sollen sich drei weitere Spieler zu jeder Zeit in das Spiel einklinken können.
//
eine riesige Spielwelt. // York, Kiew und London. Auch Paris
//
die RPG-Elemente um verschiedene Klassen erweitert
//
ein Reputationssystem

Das können sie in einem MMORPG gerne machen, dann schau ich es mir auch mal an. Aber in einem Singleplayer-Actionadventure kann ich drauf verzichten.
Das neue RPG-System hat schon Origins und Odyssey schlechter gemacht. Jetzt bauen sie das auch noch aus anstatt zurück. *würg*

Zum Glück ist dieser Serienteil kein Assassins Creed Japan. Es würde mich noch viel mehr ärgern, wenn auserechnet das Japan Setting - das ich schon ewig mal in Assassins Creed sehen will - mit solchen B.S.-Beschäftigungstherapice-Liveservie-Mechaniken verschandelt werden würde. Ich hoffe bevor Japan dran ist kommt Ubisoft wieder zur Vernunft. Auf Wikinger kann ich leichter verzichten.
 

Raghammer

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.
Das neue RPG-System hat schon Origins und Odyssey schlechter gemacht. Jetzt bauen sie das auch noch aus anstatt zurück. *würg*

Du bist bis jetzt der Einzige mir Bekannte welcher sich über das RPG System beschwert. Die meisten sind eher der Meinung dass genau ein solches System Assassins Creed wieder spielenswert macht.
 

xaan

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Du bist bis jetzt der Einzige mir Bekannte welcher sich über das RPG System beschwert. Die meisten sind eher der Meinung dass genau ein solches System Assassins Creed wieder spielenswert macht.

Jup, so kriege ich das auch mit. Die Beschwerden sind selten. Ich versprüre jetzt auch nicht den Drang in jedem AC-Thread offtopic darauf rumzureiten, dass ich das RPG-System doof finde. Das erzeugt dann antürlich noch mehr den Anschein, dass es keine Kritik gäbe.

Falls jemanden interessiert warum ich das doof finde:
Erfahrungsbereicht. Ich fing frisch mit Origins an und das erste was ich tat ist, diese nervigen Zahlen über den Köpfen der Charaktere auszuschalten. Hey, das UI hat mir das angeboten, also habe ich es dankend angenommen.
Tutorial gespielt, ein paar Gegner hier gekillt, ein paar Hyänen dort gekillt. Schön.
Kaum komme ich aus dem Tutorial raus, sehe ich hinter der nächsten Düne eine Hyäne. Denke mir: "holste dir schnell das Fell. Ist ja nur ne Hyäne. Haste gerade ein ganzes Rudel von 5 Viechern gekillt." Gesagt getan, Hyäne angegrifen,....kein Schaden. kein Schaden. kein Schaden? Ein Biss -> tot.
Tja, die Hyäne war level 43. Ich war level 7.

Das Spiel hat aktiv meine Spielerfahrung kaputt gemacht. Mir erst angeboten, die Levelanzeige über den Köpfen auszuschalten, nur um mir dann in die Eier zu treten weil ich so dumm war, das Angebot anzunehmen.
Aber selbst wenn ich das nicht getan hätte, ist es IMMER NOCH schlecht. Denn jetzt reißt es mich gleich doppelt aus der Immersion raus. Einmal weil ich diese blöden Zahlen brauche um die relative Stärke eines Gegners beurteilen zu können, und ein zweites mal weil der Stärkeunterschied nicht logisch erklärbar ist. Es ist künstlich erzeugter Quatsch. Hier drüben haue ich ein ganzes Rudel weg - da vorne killt mich eine Hyäne mit einem Biss. Weil? Weil die Zahl über dem Kopf höher ist.
Was. Für. Ein. Blödsinn.

Ein großer Punkt warum ich AC immer mochte ist, dass die Verortung im historischen Kontext zumindest glaubwürdig/authentisch ist, wenn auch erkennbar nicht realistisch. Und das fällt durch diesen RPG Müll jetzt weg.
 

Spassbremse

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Seit wann hat Paris was mit dem Norden am Hut?!

Du bist einer der wenigen, der nicht "Vikings" geguckt hat? :-D

Aber Du hast bestimmt schon einmal von der "Normandie" gehört bzw. den "Normannen"..."Normannen" = Nordmänner.

Vereinfacht gab es dieses Stück Land, das später den Namen "Normandie" tragen sollte vom französischen König dafür, damit die Wikinger endlich Frieden gaben und aufhörten, Paris & Frankreich zu überfallen. ;)
 

RedDragon20

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Du bist bis jetzt der Einzige mir Bekannte welcher sich über das RPG System beschwert. Die meisten sind eher der Meinung dass genau ein solches System Assassins Creed wieder spielenswert macht.

Zumindest in Odyssey war es doch nicht so gut, wie erhofft. Origins hat den Spagat allerdings gut hinbekommen.
 
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ExGamestarLeser

Gast
Du bist einer der wenigen, der nicht "Vikings" geguckt hat? :-D

Aber Du hast bestimmt schon einmal von der "Normandie" gehört bzw. den "Normannen"..."Normannen" = Nordmänner.

Vereinfacht gab es dieses Stück Land, das später den Namen "Normandie" tragen sollte vom französischen König dafür, damit die Wikinger endlich Frieden gaben und aufhörten, Paris & Frankreich zu überfallen. ;)

Was sie allerdings nicht immer gemacht haben. Viel ironischer ist allerdings, dass die Normandie später auch von Wikingern überfallen worden ist.

1066 (das Jahr der 3 Könige) hat die Normandie dann England überfallen und der der normanische Herrscher, der wegen der Normandie eigentlich dem französischen König lehenstreu war, war nun gleichzeitig König von England. Verrückt. Kurz vorher waren die Wikinger im Norden eingefallen, wurden aber besiegt.

Letzteres ist übrigens wiederum der Grund für "Robin Hoods" gute Angelsachsen (die eigentlich überwiegend Angeln & Sachsen waren und Jahrhunderte vorher England von den Kelten eroberten, was wohl etwa mit der Serie Last Kingdom übereinstimmt) und den bösen Normannen.
 
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ExGamestarLeser

Gast
Seit wann hat Paris was mit dem Norden am Hut?!

Die Wikinger sind sogar mehrfach im Mittelmeer gewesen, haben seinerzeit Grönland besiedelt, das damals sehr viel wärmer war (Grönland = Grünland) und sind vermutlich sogar einige Jahre in Nordamerika gewesen. Ach ja in Russland waren sie auch.
 

flloyd

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Ich freue mich auf eine Neues AC. Origins und Odyssee waren prächtig und gut. Skeptisch bin ich wegen des Wikinger-Settings. Das ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsszenario. Gerne mal wieder ein wenig "moderner" in AC.

Die Map darf gerne riesig sein, das stört mich Null. Mehr Raum, mehr Platz, mehr Land :) RPG auch gerne mehr.
 

Javata

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Zumindest in Odyssey war es doch nicht so gut, wie erhofft. Origins hat den Spagat allerdings gut hinbekommen.

Origins war doch nur RPG-Light-Light. Da kann man quasi nichts beeinflussen am Charakter und am Ende konnte man eh alle Skills. Jeder Spieldurchlauf ist 1:1 identisch. Odyssey bot wenigstens die Möglichkeit für verschiedene Builds und teils minimale Entscheidungsfreiheit mit Konsequenzen (ist aber immernoch eigentlich RPG-Light da man am "großen Ganzen" nichts ändern kann). Es wird Zeit, dass aus der Reihe ein echtes RPG wird mit Konsequenzen für Handlungen und verschiedenen Optionen um Quests zu bewältigen.
 

xaan

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Es wird Zeit, dass aus der Reihe ein echtes RPG wird mit Konsequenzen für Handlungen und verschiedenen Optionen um Quests zu bewältigen.

Da wäre ich sogar dafür. Wenn sie denn im Gegenzug den Level-Unsinn wieder rausnehmen. Entscheidungen und Konsequenzen brauchen kein Levelsystem. Und verschiedene Skillbuilds kann's ja immer noch geben. Die notwendigen Punkte zum Freischalten können hinter Storyfortschritt gegated werden (so wie die Fähigkeiten/Waffen im allerersten AC).
 

RedDragon20

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Origins war doch nur RPG-Light-Light.
Genau deswegen. Origins war noch näher an der Quintessenz der Serie. Die Entwickler haben Neuerungen mit Bedacht integriert. So wirkt das Spiel auf mich, im Vergleich zu Odyssey, deutlich durchdachter und auch kompakter. Odyssey dagegen spielt sich stellenweise, aufgrund der Item-Flut und der noch zahlreicheren 08/15-Quests, wie ein MMO, das man alleine spielt.
 
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schokoeis

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Mehr RPG als Oddy sollten nicht drin sein und da Koop bitte komplett optional. Ich bin sehr skeptisch, ich dachte sie wollten aus dem Ghost Recon Fiasko lernen. Und Koop + Assasinieren? Kann ich mir nicht vorstellen, vielleicht sollten sie die Serie umbennen. Das wäre wie Splinter Cell mit 4 Leuten, passt mal so garnicht.
 

Javata

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Genau deswegen. Origins war noch näher an der Quintessenz der Serie. Die Entwickler haben Neuerungen mit Bedacht integriert. So wirkt das Spiel auf mich, im Vergleich zu Odyssey, deutlich durchdachter und auch kompakter. Odyssey dagegen spielt sich stellenweise, aufgrund der Item-Flut und der noch zahlreicheren 08/15-Quests, wie ein MMO, das man alleine spielt.

Bei den Quests stimme ich voll zu. Auch wenn beide Teile auch gute, schön geschriebene Quests hatten mit teils witziger Handlung waren die meisten doch 0815 mmo Quests. Auch die Items fand ich weniger gut umgesetzt. Mir hat sich nie der Sinn erschlossen warum man mit komplettem Epic-Equip (lila) gottgleich war schon mit einem einfachen Kritbuild (also mit Kritrate/Kritdmg als Idents) und legendäre Sachen maximal durchschnittlich gut waren. Auch da sollten sie dran arbeiten. Bleibt aber dabei, dass mehr RPG schön wäre. Die Quintessenz des Spiels kann auch erhalten bleiben wenn man das drumherum komplexer auslegt.

Da wäre ich sogar dafür. Wenn sie denn im Gegenzug den Level-Unsinn wieder rausnehmen. Entscheidungen und Konsequenzen brauchen kein Levelsystem. Und verschiedene Skillbuilds kann's ja immer noch geben. Die notwendigen Punkte zum Freischalten können hinter Storyfortschritt gegated werden (so wie die Fähigkeiten/Waffen im allerersten AC).

Hat man nicht in jedem der neueren ACs gelevelt? Meine mich auch ans leveln in Black-Flag erinnern zu können... kann aber auch falsch liegen und man musste sich nur Upgrades kaufen. Wie es auch war ändert es aber wenig an der Tatsache, dass man zu Beginn nicht jedes Gebiet erfolgreich niedermeucheln konnte. Origins hatte das Problem. dass man in einer offenen Welt startet und so wie du dann direkt ins Level 40 Nachbargebiet konnte. Kann da deinen Frust voll verstehen. Bei Odyssey startet man auf einer Insel, da kann das nicht passieren. Zudem waren die "Mindestlevel" der Regionen ziemlich klein, man hat sich also gebessert. Vermute auch als Wikinger startet man auf einer Insel.
 

xaan

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Hat man nicht in jedem der neueren ACs gelevelt? Meine mich auch ans leveln in Black-Flag erinnern zu können... kann aber auch falsch liegen und man musste sich nur Upgrades kaufen. Wie es auch war ändert es aber wenig an der Tatsache, dass man zu Beginn nicht jedes Gebiet erfolgreich niedermeucheln konnte. Origins hatte das Problem. dass man in einer offenen Welt startet und so wie du dann direkt ins Level 40 Nachbargebiet konnte. Kann da deinen Frust voll verstehen. Bei Odyssey startet man auf einer Insel, da kann das nicht passieren. Zudem waren die "Mindestlevel" der Regionen ziemlich klein, man hat sich also gebessert. Vermute auch als Wikinger startet man auf einer Insel.

Es gab Content-Gating, das abhängig vom Storyfortschritt neue Gebiete freigeschaltet hat und in einigen ACs gab es auch Ränge und Skillpunkte-Systeme. (Bewusst erinnere ich mich da an Syndicate - Black Flag habe ich ausgelassen)
Was es aber nicht gab: ein billiges Levelsystem, wo Feinde einfach künstlich eine Zahl über den Kopf gestülpt bekommen haben und unbesiegbar wurden, selbst durch perfekte Meuchelattacken.
 

Javata

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Es gab Content-Gating, das abhängig vom Storyfortschritt neue Gebiete freigeschaltet hat und in einigen ACs gab es auch Ränge und Skillpunkte-Systeme. (Bewusst erinnere ich mich da an Syndicate - Black Flag habe ich ausgelassen)
Was es aber nicht gab: ein billiges Levelsystem, wo Feinde einfach künstlich eine Zahl über den Kopf gestülpt bekommen haben und unbesiegbar wurden, selbst durch perfekte Meuchelattacken.

Auch da finde ich haben sie es in Odyssey deutlich besser gemacht durch das Skillsystem. Da kann man mit voll Assasinen-Skillung und der passenden Ausrüstung auch Gegner meucheln, die deutlich im Level über einen sind. (Alternativ halt auch mit den anderen Skillungen, man musste sich nur ein paar Gedanken machen was man sinnvoller Weise skillt und anzieht.)
 

xaan

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Auch da finde ich haben sie es in Odyssey deutlich besser gemacht durch das Skillsystem. Da kann man mit voll Assasinen-Skillung und der passenden Ausrüstung auch Gegner meucheln, die deutlich im Level über einen sind. (Alternativ halt auch mit den anderen Skillungen, man musste sich nur ein paar Gedanken machen was man sinnvoller Weise skillt und anzieht.)

Die Assassinenskillung repariert doch nur, was das Levelsystem vorher künstlich kaputt gehauen hat. Ich mein, das Spiel will mir erzählen, den Gegner hier vorne mit ner 8 überm Kopf kann ich mit einem Streich meucheln, den Gegner da hinten - der exakt genauso aussieht - kriege ich nicht tot weil über seinem Kopf ne 40 schwebt. Das ist alles so künstlich. Sie hätten ja auch den Weg gehen können, den Unterschied visuell zu repräsentieren. Etwa duch ne schwerere Rüstung oder so. Aber darum ging's Ubisoft ja nicht. Das Levelsystem ist nicht drin um das Spiel besser zu machen, es ist drin um den Content zu strecken. Denn Content-Gating das natürlicher und glaubwürdiger ist - siehe z.B. Zelde BotW oder auch Gothic - kostet ja auch mehr Aufwand...
 

Javata

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Die Assassinenskillung repariert doch nur, was das Levelsystem vorher künstlich kaputt gehauen hat. Ich mein, das Spiel will mir erzählen, den Gegner hier vorne mit ner 8 überm Kopf kann ich mit einem Streich meucheln, den Gegner da hinten - der exakt genauso aussieht - kriege ich nicht tot weil über seinem Kopf ne 40 schwebt. Das ist alles so künstlich. Sie hätten ja auch den Weg gehen können, den Unterschied visuell zu repräsentieren. Etwa duch ne schwerere Rüstung oder so. Aber darum ging's Ubisoft ja nicht. Das Levelsystem ist nicht drin um das Spiel besser zu machen, es ist drin um den Content zu strecken. Denn Content-Gating das natürlicher und glaubwürdiger ist - siehe z.B. Zelde BotW oder auch Gothic - kostet ja auch mehr Aufwand...

Da hast du ohne Frage recht. Dennoch fand ich da Odyssey deutlich besser als Origins. Man levelte auch wirklich schnell zu einem Level, wo man das "Cap" der Gegner erreicht hatte und die nur noch mitgelevelt haben (auf gleichem Level zum Spielercharakter). Daher fand ich auch den damals von den PCGames-Testern vorgebrachten Kritikpunkt des "Levelgrinds" als vollkommen unhaltbar. Odyssey versteht sich als RPG (auch wenns nicht wirklich eines ist). Wer da nur Hauptquests macht und dann unterlevelt ist hats halt irgendwie nicht begriffen. Ging ja in den alten Teilen auch nicht, man musste schon neues Equip kaufen/upgraden.

Bin mir aber relativ sicher wenn sie den neuen Teil noch besser machen als Odyssey wirst du dich nicht beschweren können.
 

xaan

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Wer da nur Hauptquests macht und dann unterlevelt ist hats halt irgendwie nicht begriffen.
Das sehe ich anders.
Zum einen: Wenn die Nebenaufgaben nicht gemacht werden, dann sind die Nebenaufgaben schlecht.
Zum Anderen: Entsteht für die Spieler wirklich ein besseres Spiel, wenn man sie zwingt, stumpfe, repetitive Nebenquests zu grinden, bis sie die "you must be this tall to ride"-Voraussetzung für die nächste interessante Storymission erfüllen?

Und: die Langweiligkeit der Nebenmissionen ist ja auch Absicht. Den Content zu strecken indem man ihn mit relativ billig zu produzierenden, repetitiven Aufgaben aufbläht ist ja gerade der Sinn der Sache. Würde Ubisoft die Nebenquests so interessant gestalten, dass sie nicht links liegen gelassen werden, hätten sie ja wieder den Produktionsaufwand, den sie vermeiden wollten.
 

Javata

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Das sehe ich anders.
Zum einen: Wenn die Nebenaufgaben nicht gemacht werden, dann sind die Nebenaufgaben schlecht.
Zum Anderen: Entsteht für die Spieler wirklich ein besseres Spiel, wenn man sie zwingt, stumpfe, repetitive Nebenquests zu grinden, bis sie die "you must be this tall to ride"-Voraussetzung für die nächste interessante Storymission erfüllen?

Und: die Langweiligkeit der Nebenmissionen ist ja auch Absicht. Den Content zu strecken indem man ihn mit relativ billig zu produzierenden, repetitiven Aufgaben aufbläht ist ja gerade der Sinn der Sache. Würde Ubisoft die Nebenquests so interessant gestalten, dass sie nicht links liegen gelassen werden, hätten sie ja wieder den Produktionsaufwand, den sie vermeiden wollten.

Das ist halt Geschmackssache. Ich fand einige Quests durchaus unterhaltsam in Odyssey, durch die Dialoge (man kann ja endlich selbst eine Antwort aussuchen) gibts da deutlich mehr gute Quests als in den alten Teilen mMn. und die zufällig generierten wie "töte xxx" nimmt man halt an und macht sie nebenbei so oder so mit. Wenn ich andere RPGs spiele mache ich auch immer "alle" SIdequests da für mich bei so Spielen ein Hauptteil des Games ist mich/meine Party zu verbessern. In einem Witcher, PoE oder Skyrim beschwert sich auch niemand, dass man Sidequests machen muss um weiter zu kommen in der Hauptquest.
 

Nyx-Adreena

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Assassin's Creed Ragnarok: Release, Map-Größe, Raids und Koop - neuer Leak

Ich unterscheide bei Odyssey grob drei verschiedene Arten von Quests.

Man hat die Hauptmissionen, die die Geschichte vorantreiben, dann die Nebenmissionen, die kleine Geschichten erzählen, wodurch sie auch noch ihren Reiz haben und die sich wiederholenden Generomissionen, wo man für irgendwelche NPC unwichtigen Kram erledigen muss.

Letztere habe ich sofort ignoriert, als ich bemerkte, dass sie keine besondere Hintergrundgeschichte haben und dennoch hatte ich nie ein Problem mit dem Leveln. Haupt- und Nebenmissionen sind völlig ausreichend.
 

xaan

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Selbst wenn ich jetzt mal ohne Widerrede hinnehme, dass das Levelsystem durch die Nebenquests erträglich wird: Die Nebenquests brauchen umgekehrt nicht das Levelsystem um zu existieren. Das selbe Spiel, mit den selben Haupt- und Nebenquests, nur ohne Levelsystem - wäre noch immer besser. Denn dann wäre ich wirklich frei darin zu wählen was ich als nächstes angehe. Ohne dass das Spiel mir eine künstliche Schranke vorsetzt, die keinen anderen Zweck erfüllt als mich daran zu hindern Hauptstory-Content zu spielen bevor ich eine ausreichende Menge X an Nebencontent gespielt habe.
 

Javata

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Selbst wenn ich jetzt mal ohne Widerrede hinnehme, dass das Levelsystem durch die Nebenquests erträglich wird: Die Nebenquests brauchen umgekehrt nicht das Levelsystem um zu existieren. Das selbe Spiel, mit den selben Haupt- und Nebenquests, nur ohne Levelsystem - wäre noch immer besser. Denn dann wäre ich wirklich frei darin zu wählen was ich als nächstes angehe. Ohne dass das Spiel mir eine künstliche Schranke vorsetzt, die keinen anderen Zweck erfüllt als mich daran zu hindern Hauptstory-Content zu spielen bevor ich eine ausreichende Menge X an Nebencontent gespielt habe.

Grundsetzlich hast du Recht. Aber das Maxlevel der Gegner ist sehr klein. Man erreicht wirklich früh den Punkt wo sie einfach mit einem gleich ziehen wenn man ein Level-Up hat aber nicht mehr wirklich höher sind. Und töten kann man sie schon weit früher wenn man sich denn ein bisschen mit der Skillung und der Rüstung beschäftigt (wobei auch das kein Hexenwerk ist). Es ist bei Odyssey also Jammern auf hohem Niveau wenn mans denn so ausdrücken möchte.

Außerdem ist was du behauptest schlicht nicht richtig oder zumindest sehr streitbar. Warum macht man den Nebenquests? Klar, die richtig guten macht man weil sie halt gut sind. Die meisten macht man aber weils ne Belohnung gibt. Nimmt man die XP von der Belohnung weg bekommt man RPG-Typisch nen bisschen Gold und schlechte Ausrüstung (ist ja nur nen Sidequest). Folglich würde man kaum noch Sidequests machen da die Belohnung nicht interessiert. XP auf der anderen Seite kann man in RPGs immer gebrauchen wenn es kein Hardcap gibt.
 

xaan

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Warum macht man den Nebenquests? [...] weils ne Belohnung gibt. Nimmt man die XP von der Belohnung weg [...] würde man kaum noch Sidequests machen da die Belohnung nicht interessiert.
Das ist doch nur ne andere Beschreibung für "die Quest ist scheiße". :B

Ich mein, ganz ehrlich: solche Quests nehme ich in MMORPGs hin weil es mir dort darum geht in einer persistenten Welt einen Charakter zu züchten. Ich nehme sowas in Hack&Slay Spielen wie Diablo hin, weil die auf eine solche Progression-Spirale ausgerichtet sind. Aber ein Assassins Creed funktioniert bei mir anders. Da geht's mir weder um Charakterprogression noch hat die Welt eine Persistenz die länger hält als bis zum nächsten Teil der Serie in spätestens 2 Jahren. In AC motiviert mich das Erkunden und die Story. Solche Quests können mir in AC gestohlen bleiben.

(ich hoffe ich hab die nicht sinnentstellend zitiert)
 

MrFob

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Puuuhhh, mal angenommen, das stimmt alles bin ich nicht so begeistert. Dieses ganze Koop Gedoens klingt gar nicht gut. Hoffe nur, dass es absolut optional wird und auch keine Spielinhalte dem Koop vorbehalten bleiben werden oder das Spiel dadurch irgendwie zerrissen wird (wie Unity).
Auch so eine Uebergrosse map von Paris bis Kiew klingt mir erstmal nach sehr sehr viel. Ich fand Griechenland eigentlich schon zu gross. Und wenn sie so viel mit Koop und MP machen, dann wird es da sicher auch wieder ganz viele 08/15 Schrottquests drin geben, was auch nicht so der Hit waere. Denn ich stimme xaan zu. Ich mache side quests auch wegen der Dialoge und der Stories. Sie sind fuer mich mehr Belohnung als die paar XP Punkte. Darum waren die richtigen (gelben) side quests in Origins und Odyssey auch cool, waeredn die Random Sanduhr quests uninteressant waren. Random quests mit moeglichst wenig Story sind aber fuer MP/Koop halt ideal, weil sich da die meisten Spieler eh eher miteinander unterhalten wollen. Darum gefaellt mir als SP Spieler diese Entwicklung gar nicht.. Auch diese Raids klingen fuer mich erstmal eher uncool, klingt nach noch mehr Koop/MP Zeug, was man alleine eher schlecht als recht machen kann (und wenn dann wird es sicher wenig spassig sondern eher total langatmig).

Naja, mal abwarten was letztendlich bei rumkommt. Man sollte hoffen, dass Ubi vielleicht durch Breakpoint mal wieder gelernt hat, dass MP/Koop/GaaS auf Teufel komm raus nicht gut funktioniert. Falls sie diese Erkenntnis ueberhaupt hatten mag es aber auch schon gut zu spaet fuer das neue AC gewesen sein. Die beschriebenen Mechaniken klingen auf jeden Fall nach so Zeug, dass Ubi da einbauen wollen koennte. Aber wie gesagt, mal sehen.
 
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MichaelG

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Sehe ich ähnlich wie Du. Warum muß man permanent aus einer SP IP ein Koop/MP-Titel machen? Aber ich hoffe das ganze ist ein Fake und es kommt ganz anders.
 
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