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Anthem: Bioware will persönliche Story in Multiplayer-Umgebung erzählen

Darkmoon76

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Zum Artikel: Anthem: Bioware will persönliche Story in Multiplayer-Umgebung erzählen
 
Bioware ist sich bewusst, das dies bisher in noch kaum einem Onlinespiel gut gelöst wurde, doch angeblich haben die Entwickler eine Lösung hierfür gefunden.
Genau genommen ist das noch keinem Spiel gelungen, da die Story ja für jeden gleich sein muss für den Gesamtfortschritt im Spiel. In WoW ist man auch nur einer von vielen Helden und davon laufen ein paar Millionen durch die Spielwelt.
TESO hat es eigenwillig gelöst, ist aber auch nicht die ultimative Lösung. Es ist eines der Probleme, die nie wirklich gelöst werden können, außer man macht die Spieler immer nur zu Handlangern und Helfern, während die echten großen Taten von NPCs vollbracht werden.
Und das will nun wirklich kein Spieler.
Möglich wäre noch, dass man nur als gesamte Spielerschaft auf ein Ziel hinarbeitet und jeder seinen Teil beiträgt, aber auch da stellen sich dann wieder andere Probleme.
Mal sehen was Bioware da machen will, große Erwartungen würde ich jedoch nicht haben.
 
Habs zwar heute schonmal gesagt, aber was solls.
Hat Bioware überhaupt noch irgendeine restliche Glaubwürdigkeit?

Manchmal denke ich es wäre besser gewesen EA hätte das Studio nie gerettet.
 
Genau genommen ist das noch keinem Spiel gelungen, da die Story ja für jeden gleich sein muss für den Gesamtfortschritt im Spiel. In WoW ist man auch nur einer von vielen Helden und davon laufen ein paar Millionen durch die Spielwelt.
TESO hat es eigenwillig gelöst, ist aber auch nicht die ultimative Lösung. Es ist eines der Probleme, die nie wirklich gelöst werden können, außer man macht die Spieler immer nur zu Handlangern und Helfern, während die echten großen Taten von NPCs vollbracht werden.
Und das will nun wirklich kein Spieler.
Möglich wäre noch, dass man nur als gesamte Spielerschaft auf ein Ziel hinarbeitet und jeder seinen Teil beiträgt, aber auch da stellen sich dann wieder andere Probleme.
Mal sehen was Bioware da machen will, große Erwartungen würde ich jedoch nicht haben.

Ich sehe das Problem da eigentlich eher weniger in der Geschichte sondern eher in den Spielmechaniken. Es ist nunmal so, dass Mechaniken, die fuer online- und koop Spiele gut funktionieren fuer Einzelspieler nicht gut sind und umgekehrt.
Als Einzelspieler will ich mit einer Geschichte unterhalten werden, mit Dialogen mit NCs, Texten, etc. Ich kann die Spielwelt in meiner eigenen Geschwindigkeit erkunden und da muss dann dafuer auch was zu sehen sein, sonst macht es halt nicht so viel Spass. Was ich nicht will ist staendiges grinden der Mechaniken ohne dabei gross was anderes geboten zu bekommen.
Wenn ich aber mit Kumpels unterwegs bin, dann spiele ich ja hauptsaechlich der Mechanik wegen. Da kann ich die ganzen NPCs, deren Gelabere und das lesen von Texten kaum gebrauchen, denn man will ja beim Spielen auch Zeit mit dem Freunden verbringen und sich lieber mit denen beschaeftigen. Was man also hier braucht sind Mechniken, die einen lange bei der Stange halten, Progression durch bessere Items oder sonstige Belohnungen und Wiederholbarkeit, damit der Spass auch moeglichst lange unterhaelt.

Mit anderen Worten, die beiden Spielergruppen haben voellig unterschiedliche Beduerfnisse, was das grundlegende Gamedesign angeht. Ich glaube deswegen sind so viele Spiele daran gescheitert, das unter einen Hut zu bringen. Slebst BioWare's eigenes The Old Republic hat die Spielerfahrunng eher aufgeteilt. Die Story waehrend der Charakter-Entwicklung spielt man ja eher fuer sich und im Endgame ist es dann eher auf MP ausgelegt, auch da kommen die beiden Welten nicht wirklich zusammen.

Dass sie nun fuer Anthem eine Loesung gefunden habe glaube ich ihnen, wenn ich es sehe (und ich glaube kaum, das es stimmt). Nur weil man ein Spiel auch alleine spielen KANN heisst es ja noch lange nicht, dass es dann auch eine tolle Erfahrung ist.
 
Ein gscheites ME:A vom Bioware Core Team wäre mir lieber gewesen, als ein "Bioware Destiny" Dings. Naja mal gucken wie es wird - Vorfreude hab ich irgendwie nicht :|
 
Genau genommen ist das noch keinem Spiel gelungen, da die Story ja für jeden gleich sein muss für den Gesamtfortschritt im Spiel. In WoW ist man auch nur einer von vielen Helden und davon laufen ein paar Millionen durch die Spielwelt.
TESO hat es eigenwillig gelöst, ist aber auch nicht die ultimative Lösung. Es ist eines der Probleme, die nie wirklich gelöst werden können, außer man macht die Spieler immer nur zu Handlangern und Helfern, während die echten großen Taten von NPCs vollbracht werden.
Und das will nun wirklich kein Spieler.
Möglich wäre noch, dass man nur als gesamte Spielerschaft auf ein Ziel hinarbeitet und jeder seinen Teil beiträgt, aber auch da stellen sich dann wieder andere Probleme.
Mal sehen was Bioware da machen will, große Erwartungen würde ich jedoch nicht haben.


Hmm also ich find die haben es sogar selbst schon sehr gut mit Star Wars :The Old Republic hinbekommen.
Für mich war SwToR das beste OnlineGame bisher in Sachen eigener Story .
 
Ich sehe das Problem da eigentlich eher weniger in der Geschichte sondern eher in den Spielmechaniken. Es ist nunmal so, dass Mechaniken, die fuer online- und koop Spiele gut funktionieren fuer Einzelspieler nicht gut sind und umgekehrt.
Als Einzelspieler will ich mit einer Geschichte unterhalten werden, mit Dialogen mit NCs, Texten, etc. Ich kann die Spielwelt in meiner eigenen Geschwindigkeit erkunden und da muss dann dafuer auch was zu sehen sein, sonst macht es halt nicht so viel Spass. Was ich nicht will ist staendiges grinden der Mechaniken ohne dabei gross was anderes geboten zu bekommen.
Wenn ich aber mit Kumpels unterwegs bin, dann spiele ich ja hauptsaechlich der Mechanik wegen. Da kann ich die ganzen NPCs, deren Gelabere und das lesen von Texten kaum gebrauchen, denn man will ja beim Spielen auch Zeit mit dem Freunden verbringen und sich lieber mit denen beschaeftigen. Was man also hier braucht sind Mechniken, die einen lange bei der Stange halten, Progression durch bessere Items oder sonstige Belohnungen und Wiederholbarkeit, damit der Spass auch moeglichst lange unterhaelt.
Ich sehe darin eigentlich die kleinsten Probleme.
Das Schlimmste mMn ist die fehlende Skalierbarkeit in den MP Komponenten.

Zur Erklärung, wir sind 3 Leute die Zusammen CoOp eine Spielerfahrung haben wollen. Bei SwToR war da sogar noch die Abstimmung in den Dialogen, alle Quests haben wir zu Dritt genossen (die Sith Seite zumindest, bei den Warmduscher Jedi war die Luft raus), bei TESO hat jeder im Wechsel ein Tag wo er seine Entscheidungen ! auch im TS spricht !
Natürlich sind wir nie einer Meinung, aber das ist dann halt so, man muß sich fügen.
Die persönlichen Quests bei SwToR waren da etwas tricky, da hat der Betroffene dann die Entscheidungsgewalt, die Anderen sind Mitläufer.

Soweit so schön, nur sind dann die Dungeons/Verliese/Raids für die man die entsprechenden Teilnehmerzahlen streng genommen benötigt um bessere Ausrüstung zu erhalten, sprich Gruppen mit 4 oder 6 Leuten.

Wenn die Spiele hier flexibel auf die Gruppenstärke reagieren würden könnte man auch diese Storyelemente genießen, so aber fehlt Personal das genauso tickt, an den selben Tagen die Zeit nimmt etc.
Das macht mMn viele Spiele "kaputt", Einzelspieler und Kleingruppen bekommen kein gutes Gear, Story und somit auch Motivation bleiben dann auf der Strecke!
 
Ich sehe darin eigentlich die kleinsten Probleme.
Das Schlimmste mMn ist die fehlende Skalierbarkeit in den MP Komponenten.

Zur Erklärung, wir sind 3 Leute die Zusammen CoOp eine Spielerfahrung haben wollen. Bei SwToR war da sogar noch die Abstimmung in den Dialogen, alle Quests haben wir zu Dritt genossen (die Sith Seite zumindest, bei den Warmduscher Jedi war die Luft raus), bei TESO hat jeder im Wechsel ein Tag wo er seine Entscheidungen ! auch im TS spricht !
Natürlich sind wir nie einer Meinung, aber das ist dann halt so, man muß sich fügen.
Die persönlichen Quests bei SwToR waren da etwas tricky, da hat der Betroffene dann die Entscheidungsgewalt, die Anderen sind Mitläufer.

Soweit so schön, nur sind dann die Dungeons/Verliese/Raids für die man die entsprechenden Teilnehmerzahlen streng genommen benötigt um bessere Ausrüstung zu erhalten, sprich Gruppen mit 4 oder 6 Leuten.

Wenn die Spiele hier flexibel auf die Gruppenstärke reagieren würden könnte man auch diese Storyelemente genießen, so aber fehlt Personal das genauso tickt, an den selben Tagen die Zeit nimmt etc.
Das macht mMn viele Spiele "kaputt", Einzelspieler und Kleingruppen bekommen kein gutes Gear, Story und somit auch Motivation bleiben dann auf der Strecke!

Kann man nur zustimmen. Singleplayer in mmos kann gut funktionieren, aber der Sinn in Multiplayergames ist doch das man an Events für viele Spieler teilnimmt. Raids, Weltbosse, MassenPvP und was es alles gibt und alles mit dem Ziel auf Equip. Man muss sich nurmal ein paar x-beliebige (meist Asia) mmos angucken (hab schon ein paar angetestet :D). Die haben fast alle eine Story mit Haupt- und Nebenquests die man 1a alleine spielen kann oder auch zu 2 oder 3 wenn man das möchte. Die sind aber nichts weiter als Levelhilfen. Das wirklich coole Zeug gibts immer im Multiplayer Content.
Von daher würde ich Anthem nicht die super Story von Anfang an absprechen wollen. Aber Dauermotivation wirds nur vom Multiplayer geben. Vll wirds ja ein gutes Spiel am Ende. Will aber lieber nen neues Mass Effect oder Dragon Age....
 
Genau genommen ist das noch keinem Spiel gelungen, da die Story ja für jeden gleich sein muss für den Gesamtfortschritt im Spiel. In WoW ist man auch nur einer von vielen Helden und davon laufen ein paar Millionen durch die Spielwelt.
Ähm, nein.

In WoW ist man laut Questtexten/Voice Lines der "Champion" oder "Held", dessen alleiniger Verdienst es ist, daß (aktuell) die Legion jetzt endlich vernichtet ist. Das zeigt sich unter anderem an dem Stützpunkt auf den Zerbrochenen Inseln, wo sich je nach Klasse Elementare, Dämonen oder NPC Druiden tummeln.

Vom Gameplay her brauchst du natürlich Mitspieler, aber sämtliche Questtexte (besonders von Khadgar) laufen darauf hinaus daß du, der Spieler, der wahre Held bist. Auch in der Ordenshalle wird man als Spieler ja zum Chef der jeweiligen Klassenorganisation.

Dadurch, daß einem das an jeder Ecke an den Kopf geworfen wird, wird allerdings gleichzeitig überdeutlich, daß das ja eben nicht der Fall ist, da die anderen Mitspieler ja in etwa gleichstark sind und ähnliches vollbringen.
 
Dadurch, daß einem das an jeder Ecke an den Kopf geworfen wird, wird allerdings gleichzeitig überdeutlich, daß das ja eben nicht der Fall ist, da die anderen Mitspieler ja in etwa gleichstark sind und ähnliches vollbringen.
Das wurde in SWtoR gescheiter gelöst, da wurde immer (außer bei den persönlichen Geschichten)immerhin die Gruppe angesprochen.

Wenn man das bei Anthem noch besser hinbekommt wär das schon mal positiv !

Größtes Problem neben dem "Bioware schwächeln" wird aber vermutlich die Verseuchung durch Lootboxen sein.
 
Ja Richtig Immersiv wenn zig Leute um den Q Npc Springen, Schießen und Gimpen, am Besten davon noch in den Gesprächen mit den Npcs als Hintergrundkulisse ....das würde mir sooo riiiichtig gefallen!!!!!
 
Naja, in Star Wars The Old Republic hat das doch schon gut funktioniert, auch wenn es da eine Klassenstory war und keine persönliche
 
Ich habe keine großen Erwartungen an Anthem, von daher kann es mich bestenfalls nur positiv überraschen. :D
 
Ich erwarte mir gar nicht Anthem, zumal es überhaupt nicht mein Genre ist. Wie ich schon öfter betont habe, ist BioWare doch nur noch ein Name, eine Marke; die Leute, die die Firma groß gemacht haben und die sich für die großen Hits der Nullerjahre auszeichneten, sind doch alle nicht mehr dort beschäftigt.
 
das größte Problem ist Content, die Story wird irgendwann nicht soooo wichtig
 
Ehrlich gesagt finde ich auch, dass die Thematik in SWTOR noch verhältnismäßig gut gelöst war. In dem Punkt kann nicht mal WoW, als Platzhirsch in dem Genre, auch nur ansatzweise mithalten.
 
Naja, in SWTOR wars ganz gut gemacht, wenn ich mich zurück erinnere. Story in nem MMO ist aber sekundär, dass scheinen viele Entwickler immer noch nicht zu kapieren. Da gehts um Endcontent, Balancing und eine gute Systemstruktur bzw. Wirtschaft innerhalb des Spiels. Was bringt mir die beste Story, wenn all diese Kernpunkte dafür ins Wanken geraten? Da kann man gleich ein Single Player Game machen.
 
Da ich SWtoR mit einer ähnlichen Mechnik sehr gern spiele - gut, die Grafik könnte etwas besser sein - interessiert mich dieses Spiel schon sehr. Daher bin gespannt, wie sich das entwickelt und wie es sich spielt - Klassen etc.
 
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