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Analyst Jesse Schell: Demos schaden Verkaufszahlen

Demos schaden ? Ja weil der Kunde dann merkt wie kacke dass Spiel ist.
Wer ein gutes Spiel macht kann auch eine Demo machen.
 
Aus Entwicklersicht vollkommen normal und verständlich.
Aus meiner Sicht : Das so eine Pfeiffe jetzt erst darauf kommt sagt schon einiges über die Realitätsferne der Softwarefirmen aus. Ohne Demo läuft bei den Lemmingen der Sabber nach den ganzen Trailern und sie rennen in den Laden. Mit Demo sehen die Lemminge daß die Spiele SCHEIßE sind und lassen es.........oder rennen trotzdem in den Laden, nur um sich später aufregen zu können.
 
Wieder mal hirnloses Analystengeschwafel. Klar, wenn der Kunde bei der Demo dann das Blendwerk durchschaut, dann kauft er es nicht mehr. Auf der Konsole hat man aber (bis jetzt) wenigstens immer noch die Möglichkeit, den Müll wieder zu verkaufen. Der PC-Spieler bleibt auf seinen DRM-verseuchten Mietspielen dann sitzen.
 
Wenn ANALysten anfangen zu blubbern, ist das meistens für den Arsch. Ist doch immer das gleiche Geschwafel.
Ist doch ganz klar, dass der das so sagen MUSS, schließlich arbeitet der ja für die Lobby.
Er will doch, dass man die Büchse der Pandora kauft und dann öffnet.
Kauft man sich einen Film auf Blu-ray oder geht ins Kino, nur weil man einen Trailer mit kurzen Zusammenschnitten gesehen hat?
Oder macht man es wahrscheinlich eher, wenn man Filmkritiken oder ein paar längere Filmausschnitte gesehen hat?
Jeder ist sicherlich schon einmal darauf reingefallen, weil er einem Trailer vertraut hat.
3 witzige Gags in einem Trailer zu einer Komödie mit Ben Stiller sind dann meistens auch schon gleich der ganze Film in Kurzform gewesen.
Genauso ist es bei Computerspielen.
Trailer sind höchstens dazu nützlich, überhaupt auf einen Titel aufmerksam zu werden.
Aber bevor man dann viel Geld ausgibt, will man in der Regel mehr darüber wissen.
Man spielt die Demo an oder sucht ein etwas längeres Video mit Spielszenen, z.B. ein Let's Play Video. Ein Testbericht ist dann evtl. der letzte Auslöser, ob man sich ein Spiel sofort holt, später billig holt, oder gar nicht.
Aber nur wegen einem Trailer kaufen? Nein, niemals. Kennt man nur die Demo? Eindeutig wahrscheinlicher.
Ich meine zudem auch, dass ein aufwendig erstellter Trailer, der nicht nur aus dem einfachen Abspielen des normalen Spielintros besteht, sicherlich ordentlich ins Geld gehen kann, wenn es wirklich wie im Kino rüberkommen soll.
Eine Demo aber könnte ziemlich billig produziert werden, indem einfach die meisten Teile/Maps herausgeschnitten werden und am Ende der Demo ein Link zurück in den Hauptbildschirm und evtl. eine Info auf die Features der Vollversion geschieht.
Etwas teurer wirds da nur, wenn man mühselig alle nicht benötigten Dateien weglöschen will, um die Demo klitzeklein für den Download zu halten.
 
Die guten Ergebnisse erklärt Schell mit Trailern. Diese würden gewisse Erwartungen bei den Spielern wecken.

Nicht verkehrt. Und um so frecher noch darauf rum zu reiten. Denn anders herum wissen wir alle, das ich ein Spiel natürlich erwartungsgemäß nicht kaufe, wenn ich bereits von einer DEMO enttäuscht bin. Leider gibt es aber genug Spieler die sich nur auf diese Tsaktik verlassen und wirklich jedem Trailer glauben und diesem sofort verfallen.

Würden Publisher und Entwickler jedoch ihre Arbeit zufriedenstellnd erfüllen, ein fertiges spielbares und begeisterndes Produkt abliefern und die Spieler dies durch eine vernünftig programmierte DEMO-Version wissen lassen, würden auch mehr Spieler welche eine gespielt haben das entsprechende fertige Produkt kaufen.

Letzten Endes will er darauf hinaus das der dumme Kunde gefälligst das kaufen soll was der Entwickler bzw. Publisher bewerben. Egal ob die Aussagen alle zutreffend sind oder nicht, siehe aktuelles Beispiel: Aliens: Colonial Marines.

Ich hoffe es wurde verständlich worauf ich hinaus wollte.
 
Naja, im Grunde hat er ja recht. Wenn mir eine Demo nicht gefällt, kaufe ich das Spiel auch nicht.

Andererseits ist es halt recht kurzsichtig gedacht: Denn wenn ich mir einmal ein Spiel kaufe, dass mir nicht gefallen hat, dann werde ich zukünftige Titel einer evtl. Serie erst gar nicht mehr verfolgen.

Der Analyst sieht nur die schnelle Kohle durch die "Laufkundschaft". Langfristige Kundenbindung scheint nicht sein erklärtes Ziel zu sein.
 
Naja, im Grunde hat er ja recht. Wenn mir eine Demo nicht gefällt, kaufe ich das Spiel auch nicht.
Also mir fällt auf die schnelle kein Spiel ein welches ich mir ohne Demo gekauft hätte und nur aufgrund derselbigen nicht. Eher ist es bei mir so, dass ich Spiele wie z. B. Baphomets Fluch 2 aufgrund der Demo gekauft habe, welches ohne eine Möglichkeit zum anspielen sicher nicht mein eigen wäre.

Klar gibt es viele Spiele bei denen die Demo mir nicht gefallen hat, aber hätte ich diese ansonsten gekauft? Nein. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bringt der Typ das ja genau auf den Punkt, mit welchen miesen Tricks heute gearbeitet wird. Marketing nennt sich dieser ganze Witz dann auch noch.

Mit Trailern schön das Verkaufsinteresse der Kunden wecken und im nachhinein muss dieser feststellen, dass das Spiel doch nicht so gut ist wie im Trailer dargestellt wurde! Denn wie könnte auch ein Trailer das Spieleerlebnis näher bringen als eine Demoversion. Stattdessen lieber nicht das Spieleerlebnis in der Demo präsentieren und einen Trailer veröffentlichen in dem möglichst viel Action geboten wird, am besten sogar sofort vorbestellt wird. Aber sowas hinterlässt tatsächlich einen anderen Eindruck, wenn man nur die richtigen Bilder zur richtigen Zeit zeigt.

Dennoch lässt man sich immer wieder Lumpen von diesen Trailern...

Und allein die Tests einer Zeitschrift befriedigen auch nicht das was ein Spieleerlebnis bringen könnte. Man kann auch hier sich nur einen groben Überblick darüber bilden und auch keine Spieleerfahrung sammeln. Man kann nur den Kompromiss eingehen mit dem was da geschrieben steht.

Wiedermal ein indirektes Eingeständnis der Branche wie die Leute heute verar**** werden. An was denken diese Leute wirklich? Will man hier etwa den Kunden absichtlich über den Tisch ziehen, sodass es erst nach dem Kauf auffällt wie schlecht das Spiel wirklich ist? Denn neu wäre das nicht. Mir ist es auch schon öfters so ergangen. Ich finde es einfach hinterlistig was diese Hunde abziehen heutzutage. Man kann den Leuten aber auch auf diese Weise etwas versprechen was nicht gehalten wird... Eine Demoversion ist kostenspielig, was ist das wieder für ein Quark? Ist diese wirklich teurer als all die Werbung im TV, auf Plakaten, im Radio und Internet, dass kann ich nicht so recht glauben! Leider kann man nicht hinter die Kullissen schauen und da wird einem alles mögliche erzählt, vorgespielt oder vorgeheuchelt um nur irgendwie an das große Geld zu kommen und somit möglichst hohen Absatz zu erzielen...
 
Und allein die Tests einer Zeitschrift befriedigen auch nicht das was ein Spieleerlebnis bringen könnte. Man kann auch hier sich nur einen groben Überblick darüber bilden und auch keine Spieleerfahrung sammeln. Man kann nur den Kompromiss eingehen mit dem was da geschrieben steht.
Deswegen bestelle ich auch kein Spiel vor, von dem ich mir nicht 100%ig sicher bin, dass ich es spielen möchte. Und trotzdem tritt man dann manchmal in die Falle. So geschehen zuletzt bei Dishonored. Trailer sahen super aus, von der Presse über den grünen Klee gelobt worden, war langweilig und innerhalb eines WEs durchgespielt, ohne dass ich den Anreiz gespürt habe das nochmal anzugehen.

Will sagen: Gefühl, Trailer, Presse reich bei mir oft aus um nen Feeling dafür zu bekommen obs mir Spaß macht. Aber manchmal auch nicht. Gute Alternative zu Trailern und halbwegs brauchbare Alternative zu Demos sind Let's Play Videos. Da sehe ich wirklich was vom Spiel und kann einschätzen ob ich Spaß dran hätte. Ist das einzige wofür dieser Quatsch gut ist, aber da guck ich mir dann durchaus gern mal ne viertelstunde Gameplay an.
 
Da bringt der Typ das ja genau auf den Punkt, mit welchen miesen Tricks heute gearbeitet wird. Marketing nennt sich dieser ganze Witz dann auch noch.

Mit Trailern schön das Verkaufsinteresse der Kunden wecken und im nachhinein muss dieser feststellen, dass das Spiel doch nicht so gut ist wie im Trailer dargestellt wurde! Denn wie könnte auch ein Trailer das Spieleerlebnis näher bringen als eine Demoversion. Stattdessen lieber nicht das Spieleerlebnis in der Demo präsentieren und einen Trailer veröffentlichen in dem möglichst viel Action geboten wird, am besten sogar sofort vorbestellt wird. Aber sowas hinterlässt tatsächlich einen anderen Eindruck, wenn man nur die richtigen Bilder zur richtigen Zeit zeigt.

Dennoch lässt man sich immer wieder Lumpen von diesen Trailern...

Und allein die Tests einer Zeitschrift befriedigen auch nicht das was ein Spieleerlebnis bringen könnte. Man kann auch hier sich nur einen groben Überblick darüber bilden und auch keine Spieleerfahrung sammeln. Man kann nur den Kompromiss eingehen mit dem was da geschrieben steht.

Wiedermal ein indirektes Eingeständnis der Branche wie die Leute heute verar**** werden. An was denken diese Leute wirklich? Will man hier etwa den Kunden absichtlich über den Tisch ziehen, sodass es erst nach dem Kauf auffällt wie schlecht das Spiel wirklich ist? Denn neu wäre das nicht. Mir ist es auch schon öfters so ergangen. Ich finde es einfach hinterlistig was diese Hunde abziehen heutzutage. Man kann den Leuten aber auch auf diese Weise etwas versprechen was nicht gehalten wird... Eine Demoversion ist kostenspielig, was ist das wieder für ein Quark? Ist diese wirklich teurer als all die Werbung im TV, auf Plakaten, im Radio und Internet, dass kann ich nicht so recht glauben! Leider kann man nicht hinter die Kullissen schauen und da wird einem alles mögliche erzählt, vorgespielt oder vorgeheuchelt um nur irgendwie an das große Geld zu kommen und somit möglichst hohen Absatz zu erzielen...

Und das ist ja auch gut so
 
Will sagen: Gefühl, Trailer, Presse reich bei mir oft aus um nen Feeling dafür zu bekommen obs mir Spaß macht. Aber manchmal auch nicht.
Ignoriere die Trailer am besten komplett, hat meistens mit dem eigentlichen Spiel nicht wirklich etwas zu tun. :-B :-D

Es ist ja klar das Spiele wie Call of Duty keine Demo benötigen, da in der Regel jeder mindestens einen Teil schon mal gespielt hat.

Aber bei Spielen wie z. B. Mirror's Edge kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen weshalb die Entwickler keine Demo für den PC veröffentlicht haben.
 
Also wenn ein Spiele Entwickler seine Arbeit richtig macht braucht er mit Sicherheit keine Demo zu fürchten, da aber heute 90% aller Spiele nur noch Blender sind kann ich mir das wirklich gut vorstellen. Und anstatt man dann hingeht und versucht das Produkt wieder besser zu machen und auch wieder Demos bringt, werden lieber Millionen in Werbung und Dumme Nichts-aussagende Trailer gesteckt. In der Hoffnung der Kunde lässt sich blenden und kauft den Schrott. Das wird meiner Meinung aber auf Dauer nicht gut gehen. Irgendwann haben zu viele Kunden die Nase voll. Auch ich bin der Meinung das Demos die zahl der Raubkopien senken würden, es gibt genug Leute die kaufen die Katze nicht im Sack und vertrauen den Magazinen und ihren Wertungen auch nicht und diese greifen dann halt auf ne Illegale Demo zurück, Auswahl gibt es ja genug und bei dem was die Spiele Kosten und bieten ist das auch nachvollziehbar.

Ich hab schon viele Spiele gekauft wegen einer Demo und auch einige Nicht gekauft weil es keine Demo gab. Gerade für Leute die unentschlossen sind kann so ne Demo echt Hilfreich sein.
 
Gibts da nen Insider Witz oder sowas? Sorry kann mit deiner Aussage nichts anfangen.. Tut mir Leid.

in Metal Gear Solid 2 hat man am Anfang noch Snake gespielt und bekommt dann Raiden vorgesetzt, der jetzt nicht unbedingt sooo gut ankam und die Demo war eben der Anfang
 
Aso ok, kannte ich nicht, aber man konnte wenigstens mal schauen wie das Game von "Innen" aussieht...lol. Sowas geht dann sicherlich auch nicht,aber ich kann mich gut an die Demo von COD4 erinnern, die hat mir so gut gefallen das ich von BF2 auf COD gewechselt bin. Zumindest für ca 6 Monate.

Da müsste DAS Merkel mal ran und in der EU durchsetzen das es für jedes Game ne Demo gibt, bei Raubkopien usw da geben sich alle Politiker Betroffen aber wenn es um den Schutz der Kunden geht,gerade im Spiele Sektor dann ist direkt Tote Hose. Das interessiert auch nicht, wie da mit den Kunden verfahren wird, außer der Kunde läd wieder was illegales oder einer meint er müsse Amok rennen,dann sind die Spieler wieder aktuell.
 
Klar hat der Mann recht, wenn ich eine Demo raus bringe und ein schlechtes Produkt habe verkaufe ich weniger Expemplare denn der Benutzer kann ja vor dem Release / Kauf sehen das ich Mist produziere.

Wenn ich keine Demo raus bringe kaufen die Leute das Spiel vielleicht doch und ärgern sich dann eben später über ein schlechte Spiel, aber verkauft ist es und nur das zählt.

Ich selbst habe so einige Spiele gekauft und mich später geärgert, sei es wegen kurzer Spielzeit oder anderen Gründen. Mit einer vorherigen Demo hätte ich diese Spiele NIE gekauft...
 
Ignoriere die Trailer am besten komplett, hat meistens mit dem eigentlichen Spiel nicht wirklich etwas zu tun. :-B :-D

Es ist ja klar das Spiele wie Call of Duty keine Demo benötigen, da in der Regel jeder mindestens einen Teil schon mal gespielt hat.

Aber bei Spielen wie z. B. Mirror's Edge kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen weshalb die Entwickler keine Demo für den PC veröffentlicht haben.
Ich weiß schon wie ich einen Trailer für ein Spiel einzuordnen habe ;) Der beeinflusst meine Kaufentscheidung auch eher weniger.

Bei Mirror's Edge ne Demo wäre schwierig geworden. Bei ner halbstündigen Demo hättest schon ein viertel des Spiels vorweggenommen :D
 
Bei Mirror's Edge ne Demo wäre schwierig geworden. Bei ner halbstündigen Demo hättest schon ein viertel des Spiels vorweggenommen :D
Wenn Google mich nicht belogen hat, dann gab es für Xbox360 eine Demo, ich hatte meinen meinen Beitrag dementsprechend korrigiert und noch "für PC" hinzugefügt. ;-)
 
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