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Amoklauf in München: Killerspiele am Pranger, Innenminister: "Schädliche Wirkung"

Bitte nicht mit Haarspalterei anfangen....natürlich wirst Du in jedem Land Menschen finden die kein Nationalgefühl haben. Es ist ja auch nicht jeder Fußballfan, genausowenig wie allem Menschen die gleichen Interessen haben.
Sorry, aber wenn du mit solch ausladenden Verallgemeinerungen und Pauschalaussagen ankommst, muss man das differenzieren. Das ist keine Haarspalterei, das ist schlicht eine Darstellung von Tatsachen.

Im übrigen stimme ich mit Dir nicht überein, dass sich hier in Europa das "Wir Europäer"-Gefühl immer mehr durchsetzt.
Da sprechen die Fakten einfach eine andere Sprache, siehe Brexit.
Der Brexit sagt darüber überhaupt nichts aus, zumal ich von ganz Europa gesprochen habe und nicht nur von der Insel. Parallel zum "Wir Europäer" Gefühl breitet sich auch wieder eine nationale Identität aus, wobei ich eher der Ansicht bin, dass diese die ganze Zeit im Hintergrund und hinter geschlossenen Türen gepflegt wurde.

Auch dass sich in vielen Ländern der EU eben die National-orientierten Parteien immer mehr durchsetzen / immer größeren Zulauf bekommen spricht gegen Deine Aussage.
In keinster Weise. Ich spreche hier von Entwicklungen bzw. Trends. Vor 100 Jahren hat sich so gut wie überhaupt keiner als "Europäer" gefühlt. Heute tun das viele. Aber wie schon angemerkt, gibt es reaktionäre Bewegungen zurück zum Nationalstaat, das ist völlig richtig.

Warum reiten, argumentatorisch gesehen, eigentlich alle Kritiker des National-Gedankens immer den alten Gaul des Nationalsozialismus von 1933?
Zwischen dem o.g. und einem gesunden Nationalgefühl liegen Welten, von "fanatisch" ganz zu schweigen.
Gab's vor '33 kein National-Gefühl / National-"Stolz"? <- Bitte Anführungszeichen beachten, Danke.
Weil der Nationalsozialismus im dritten Reich für das Gefahrenpotenzial des Nationalismus steht. Es ist ein Mahmal für eine Ideologie, die sehr leicht ins Extreme umschlagen kann. Ein Nationalgefühl an sich ist imo nicht weiter schlimm, aber es lässt sich eben brutal leicht missbrauchen und brutal leicht instrumentalisieren. Das liegt daran, dass dem Nationalismus im Kern ein Abgrenzungsgedanke zu Grunde liegt, ein "wir hier" gegen "die da draußen". Es ist ein uralter Trick der Psychologie, eine Gruppe über die Abgrenzung nach außen zu einen, und den eigenen Wert über die Konkurrenz mit den anderen definiert. Wer die Gefahren des Nationalismus verkennt, der hat aus der Geschichte nichts gelernt, und gerade deswegen ist der Verweis auf das dritte Reich so verdammt wichtig.

Durch wen? Ich hab die Leute nicht nach ihrer politischen Ausrichtung gefragt. Vom Aussehen her würde ich sie Links/Grün einordnen, was hier in BaWü recht verbreitet ist.
Ich hatte auch kein gesteigertes Interesse daran mich mit diesen Leuten auseinander zu setzen.
Durch deine Formulierung und das Weglassen eines konkreten Akteurs hast du deiner Aussage eine Art Allgemeingültigkeit gegeben, ala "Man kann X nicht mehr sagen, ohne dass man kritisiert wird." Das ist eine pauschale Aussage, bei der du wieder von einem persönlichen Einzelbeispiel auf die Allgmeinheit schlicht = logischer Fehlschluss.

Wenn man mich / Freunde / Familie, egal wie, beleidigt/angreift/beschimpft ist es mir, zunächst einmal, völlig egal, ob und wie man Fakten / Statistiken usw. auslegen kann/sollte.
Es ist mir in den Fällen auch völlig egal, ob das Einzelfälle sind.
In meinem Beitrag ging es primär darum, DASS man angegriffen wird, und seis auch nur verbal, wenn man mit einer Schwarz-rot-goldenen-Fahne am Auto spazieren fährt.
Und das sogar in den Internetmedien, z.B. der Grünen dazu aufgerufen wird/wurde zur EM 2016, keine Deutschland-Fahnen zu zeigen. Äh, hallo?!
Nicht MAN wird angegriffen, sondern DU wurdest in einem bestimmten Fall angegriffen (bzw. jmd., den du kennst). Das ist ein massiver, grundlegender Unterschied. Dein Einzelbeispiel postuliert keine Allgemeingültigkeit.

Ich bin mir nicht sicher, ob Du mit meiner konkreten Aussage dazu zufrieden sein wirst.
Häh? Warum sollte ich denn damit zufrieden sein wollen?

Nationalstaat bedeutet für mich konkret und in erster Linie, Sicherheit.
Durch nationale Grenzkontrollen weiß man, wer rein kommt und wer raus geht.
Sicherheit vor wem oder was genau? Wovor hast du Angst? Und warum ist es so wichtig, wer rein kommt und wer raus geht? Warum darf ein Bayer nach Hessen, aber ein Pole nicht?

Die nationalen Währungen kann man an die Wirtschaftskraft eines Landes anpassen, (auf- oder abwerten).
Das ist korrekt. Das sagt aber nichts darüber aus, warum das gerade ein künstlicher Nationalstaat machen müsste.

Die nationalen Parlamente/Regierungen werden nicht durch intransparente Entscheidungen einer übergeordneten Instanz, (hier Brüssel), in ihrer eigenen Politik beschnitten.
Bzw.: müssen nicht umsetzen was diese übergeordnete Instanz in, teils völliger Unkenntnis/Inkompetenz/Realfremdheit, beschlossen hat.
Es gibt kein "Brüssel". Die zentralen Entscheidungen der EU werden von den Nationalstaaten gefällt, entweder im Rat der EU oder im jeweiligen Ministerrat. Das ist dann ein Kompromiss aus den jeweiligen Positionen der Nationalstaaten. Das ist auch nicht viel intransparenter als nationale Entscheidungen, die meist in irgendwelchen geheimen Ausschüssen getroffen werden. Übrigens bezweifle ich stark, dass nationale Institutionen per se eine höhere Kenntnis, Kompetenz und Realbezug aufweisen. Das ist imo eine völlig unbelegt Behauptung. Außerdem sagt auch das nichts darüber aus, warum es jetzt unbedingt einen Nationalstaat geben muss. Würden die Entscheidungsträger auf regionaler oder gar kommunaler Ebene nicht noch mehr Ahnung haben und noch kompetenter sei? Warum als gerade Deutschland? Warum nicht jedes Bundesland für sich? Oder größere Städte für sich?

Durch den EURO als Gesamtwährung wird, zur Zeit, der Sparer, (nicht nur in Deutschland), zu einem Teil enteignet (Nullzins-/Negativzinspolitik)
Und das hat genau wie was mit der Frage der Wichtigkeit oder Bedeutung von Nationalstaaten zu tun? Diese Politik wird gefahren, um die Wirtschaft anzukurbeln. Über den Sinn und Zweck kann man trefflich streiten. Mehr zum Euro weiter unten, weil die Beantwortung etwas komplexer ist.

Nationalstaaten sind notwendig um zum einen Sicherheit und zum anderen wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
Denn, komisch, als die EU sich nur auf die Wirtschaft beschränkt hat, als EWG, hat alles funktioniert.
Die zweite Aussage ist völlig falsch (das würde hier allerdings den Rahmen sprengen, die andere ist diskussionswürdig. Es ist ja gerade das Problem der EU und des Euro, dass es nur eine Währungsunion gibt und keine richtige politische und Fiskal- und Sozialunion. Der Euro wurde viel zu optimistisch angelegt bzw. es wurde zu wenig in Richtung Internationalisierung nachgeschoben. Das heutige Problem des Euro ist gerade das Festhalten am Nationalstaat.

Wie notwendig Nationalstaaten sind, sieht man doch in den letzten Jahren an der Eurokrise, an der Bankenkrise, und, nicht zuletzt an der ungezügelten Migrationswelle, wo unsere, angeblich so großartige Europäische Gemeinschaft, kläglich und kontinuierlich versagt.
Nicht die Europäische Gemeinschaft versagt, sondern die Nationalstaaten versagen, aus denen sich die EU zusammensetzt. Wenn die Eurokrise, die Bankenkrise und die Flüchtlingskrise eines zeigen, dann das, dass diese Probleme eben nicht national zu lösen sind, weil sie eben von Anfang an einen internationalen Charakter haben. Die EU versagt deshalb, weil die Nationalstaaten versagen. Sie versagt auch deshalb, weil die Nationalstaaten immer noch so viel Kompetenzen haben. Man könnte auch sagen, dass die EU derzeit versagt wegen dem Nationalismus...

Darüber hinaus versagt die EU aber auch ganz einfach deshalb, weil wir die falschen Regierungen an der Macht haben, die sich nicht um die Probleme der Globalisierungsverlierer kümmern und weiter auf falsche und völlig widersinnige Politiken setzen, die einzig dem Finanzkapital helfen. Das lähmt die EU und beflügelt natürlich den Zulauft der rechten Populisten, das ist ganz richtig.

Das merken die Menschen. Das Vertrauen in die EU als födrale Institution schwindet und die Menschen wollen zurück zum Nationalen.
Oder warum sind in diversen Staaten wie Frankreich, Dänemark, Holland, Italien, Ungarn und Östereich die National-politischen Parteien auf dem Vormarsch?
Warum? Die Antwort ist eigentlich nicht weiter kompliziert. Das neoliberale Wirtschaftssystem hat im Zuge der Globalisierung die Ungleichheiten in den Gesellschaften erhöht und die Gesellschaften in Gewinner und Verlierer gespalten. Das ist das Kernproblem in Europa und auch in vielen anderen Teilen der Welt. Die Ignoranz und Untätigkeit der Politik, die Verlierer der Globalisierung angemessen zu "entschädigen", führte zu einer relativ großen Grundmasse von enttäuschten Menschen, die sich von der Politik nicht mehr vertreten suchen. Das ist die Stunde der rechten Populisten, weil sie einerseits nicht zum alten System gehören (zumindest dem Anschein nach) und andererseits, weil sie einfache Antworten finden auf die Enttäuschung der Globalisierungsverlierer. Dein Job ist weg? Liegt an der EU. Deine Stütze ist zu gering? Liegt daran, weil wir die Flüchtlinge bezahlen müssen. usw usw usw. Es ist auch überaus leicht, die EU verantwortlich zu machen, weil die sich ja kaum wehren kann. "Die EU" gibt es nämlich nicht. Die EU ist im Kern die ständige Suche nach Kompromissen der europäischen Nationalstaaten. Es gibt keine EU ohne Nationalsttaaten. Alle wichtigen Entscheidungen werden von den europäischen Regierungsschefs getroffen, nicht von irgendwelchen Bürokraten in Brüssel. Das ist alles nur reines Scapegoating der rechten Populisten. Der Brexit ist übrigens ein gutes und gleichzeitig trauriges Beispiel dafür. Die Brexit-Befürworter konnten nicht nur rechte und nationale sondern auch linke und progressive Kräfte für sich gewinnen mit dem EU-Scapegoat. Aber das war von Anfang an eine Illusion und ein logischer Fehlschluss. Denn die britische Regierung war ja keineswegs weniger neoliberal als die EU. Im Gegensatz, die britische Regierung ist eine der asozialsten in ganz Europa, und diese Regierung wurde von den britischen Wählern gewählt. Es ist ein absoluter Widerspruch, dass zum einen die EU für Sozialabbau etc. verantwortlich gemacht wird und zum anderen gleichzeitig eine derartige nationale Regierung an der Macht ist. Damit verliert man imo eigentlich jeden Deutungsanspruch gegen die EU. Wenn man in Europa was ändern will für die Globalisierungsgegner, muss man nämlich vor der eigenen Haustüre anfangen, bei der eigenen Regierung. Aber das ist vielen mittlerweile egal, weil es nur noch um den Protest geht, nicht mehr an die Sache an sich. Man will dem Establishment eins auswischen, ganz ungeachtet der möglichen Folgen. So erklärt sich der Brexit, so erklärt sich Trump, so erklärt sich der Aufstieg einer AfD. Es ist eine gewisse neue, spaltende Dynamik, der zufolge man einfach mal zuschaut, wie die Welt brennt, solange die "oben" nur auch drunter zu leiden haben. Aber selbst da machen sich die Anhänger der rechten Populisten was vor, denn um Globalisierungsverlierer geht es keinem einzigen rechten Populist. Die AfD ist tief asozial, die Brexit-Riege ist implodiert im eigenen Lügengebäude und wer glaubt ernsthaft daran, dass einem Trump, der nicht mal Mindestlohn zahlt und von einem Skandal um asoziales Verhalten in den nächsten rutscht, wirklich was am kleinen Mann liegt?

Was die Welt heute imo wirklich braucht ist "a moderate, humanist, global, and ‘constructive’ populism that can counter the extremists, not with complicated models of, say, the employment implications of Brexit or the impact of climate change 20 years in advance, but with simple yet powerful ideas that resonate with millions.”
https://www.project-syndicate.org/onpoint/lies-liars-and-lawlessness-2016-07

Den ganzen Artikel kann ich dir nur wärmstens an Herz legen, da wird nämlich auch genau auf diese Fragestellung nach dem Erfolg des rechten Populismus und seinen Aussichten bzw. möglichen Alternativen eingegangen.


Edit: Eine abschließende Frage/Anmerkung noch: Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann siehst du den Nationalstaat doch ziemlich rational, also als eine Institution, die sich halt um so Dinge wie öffentliche Sicherheit kümmern. Aber gleichzeitig argumentierst du, dass man angeblich kein "Nationalgefühl" zeigen dürfe. Was soll das in dem Kontext denn genau sein, dieses Gefühl? Für eine rational erklärte Institution hat man in der Regel kein Gefühl, warum auch. Sie ist nützlich, aber mehr auch nicht. Du hast zwar den Stolz in Anführungszeichen gepackt, aber letztlich ist das Gefühl nur ein anderes Wort dafür. Zumindest steckt in diesem Gefühl in der Regel Stolz mit drin. Oder nicht? Und genau das ist der Grund, warum Nationalismus so gefährlich ist, wenn es um Gefühle geht...


bei mir läuft n24 mitlerweile den ganzen tag...
Kein Wunder, dass die armen Deutschen so viel Angst haben. Sie wollen scheinbar geradezu Angst haben. Bist du ein Masochist? Warum gehst du bei dem schönen Wetter nicht lieber raus und genießt das Leben statt dich über irgenwelchen Bullshit in Endlosschleife im TV aufzuregen? ;)
 
Das Problem ist, dass der gemeine Terrorist uns aber nicht den Gefallen tut, eine Kutte o. ä. mit der Aufschrift "ISIS - Chapter Hamburg" zu tragen - also sprich, wie willst Du Terroristen zweifelsfrei identifizieren?

Bei bereits bekannten und potentiellen Gefährdern stimme ich Dir aber zu, ich habe keine Probleme mit ein wenig "freiheitsreduzierenden" Maßnahmen, wie bspw. strenge Meldeauflagen, etc.
Genauso würde ich es begrüßen, Syrien"urlauber", die nach Deutschland (oder in ein anderes europäisches Land) zurückkehren, erst einmal präventiv in U-Haft zu stecken und dann genau zu durchleuchten.

Wichtig ist mir aber, dass man nicht alle Muslime, oder alle Iraker/Syrer/etc. unter Generalverdacht stellt - dass haben die 99%, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, nicht verdient.

"strenge meldeauflagen"


einer der typen in frankreich heute hatte sogar ne elektronische fussfessel.hat dem priester aber auch nich wirklich was gebracht.
 
"strenge meldeauflagen"


einer der typen in frankreich heute hatte sogar ne elektronische fussfessel.hat dem priester aber auch nich wirklich was gebracht.

Ja, das habe ich gelesen. Ich frage mich, ob der das Ding irgendwie manipulieren konnte - Dein eigentlich sind diese Dinger so eingestellt, dass sie Alarm geben, sobald jemand einen definierten Bereich verlässt, oder irre ich mich?
 
"strenge meldeauflagen"


einer der typen in frankreich heute hatte sogar ne elektronische fussfessel.hat dem priester aber auch nich wirklich was gebracht.
... ist das dann nicht eigentlich ein Beispiel dafür, daß selbst strenge Meldeauflagen nichts bringen ...?
 
... ist das dann nicht eigentlich ein Beispiel dafür, daß selbst strenge Meldeauflagen nichts bringen ...?

Das war ja *mein* Argument, er hält ja die Meldeauflagen für Unfug. ;-)

Ich widerspreche dennoch, nur weil es, warum auch immer, in *diesem* einen Fall anscheinend nicht funktioniert hat, warum soll es deshalb überhaupt nicht funktionieren?

Kein Mensch käme doch ernsthaft auf die Idee, das komplette deutsche Waffenrecht über den Haufen zu werfen, nur weil man sich -entsprechend kriminelle Energie vorausgesetzt- illegal trotzdem eine Waffe kaufen kann.

Nein, stimmt nicht, die NRA hat dieser Tage in Bezug auf München genau so wieder argumentiert... :rolleyes:
 
Ja, das habe ich gelesen. Ich frage mich, ob der das Ding irgendwie manipulieren konnte - Dein eigentlich sind diese Dinger so eingestellt, dass sie Alarm geben, sobald jemand einen definierten Bereich verlässt, oder irre ich mich?

eigentlich schon.in berlin gabs vor nem halben jahr doch auch so n vorfall wo einer auf ne polizistin eingestochen hat.der wurde von ihrem kollegen dann abgeknallt.hatte auch ne fussfessel.

hat wohl eher dekorativen hintergrund.
 
eigentlich schon.in berlin gabs vor nem halben jahr doch auch so n vorfall wo einer auf ne polizistin eingestochen hat.der wurde von ihrem kollegen dann abgeknallt.hatte auch ne fussfessel.

hat wohl eher dekorativen hintergrund.

Dann gehören die Teile entsprechend überarbeitet. Es kann nicht sein, dass sie im Fall des Falles versagen.

EDIT: Okay, im Fall dieses Rafik Y., den Du vermutlich meinst, hat der Typ das Ding wohl einfach abgerissen. Alarm wurde ausgelöst, aber bis die Polizei eintraf, war der Typ schon weg.

So macht das natürlich auch keinen Sinn. Eventuell könnte man die Dinger ja mit einer Sprengladung versehen, die bei gewaltsamer Manipulation auslöst und zumindest mittelschwere Verletzungen verursacht, so dass Fortbewegung unmöglich gemacht wird?
 
Dann gehören die Teile entsprechend überarbeitet. Es kann nicht sein, dass sie im Fall des Falles versagen.

ich weiss ja nich wie groß dieser radius is,aber er könnte ja auch genau vor der haustür durchdrehen.in solchen fällen halt ich von den dingern nich viel.geht immerhin um menschenleben.selbst wenn die anschlagen,brauch die polizei immer noch ne gewisse zeit um da anzukommen.da kann schon ne menge passiert sein
 
ich weiss ja nich wie groß dieser radius is,aber er könnte ja auch genau vor der haustür durchdrehen.in solchen fällen halt ich von den dingern nich viel.geht immerhin um menschenleben.selbst wenn die anschlagen,brauch die polizei immer noch ne gewisse zeit um da anzukommen.da kann schon ne menge passiert sein

Ein Restrisiko wird's immer geben. Trotzdem kann man schon erwarten, dass alles menschenmögliche getan wird, um potentielle Opfer zu schützen UND trotzdem nicht sämtliche Errungenschaften der Grund- und Menschenrechte für die Täter über Bord zu werfen.
 
Ein Restrisiko wird's immer geben. Trotzdem kann man schon erwarten, dass alles menschenmögliche getan wird, um potentielle Opfer zu schützen UND trotzdem nicht sämtliche Errungenschaften der Grund- und Menschenrechte für die Täter über Bord zu werfen.

ich glaub gerade weil wir so weit fortgeschritten sind was menschenrechte und dergleichen betrifft,sind wir auch solche entwicklungen gar nich vorbereitet.was für uns unvorstellbar und barbarisch is,machen die mal eben im vorbei gehen(zb pfarrer wärend der messe die kehle durchschneiden).früher gabs mal grenzen.aber das hier is wirklich ne ganz neue form von terror.fern jeglicher ethik.und deshalb sollten auch die maßnahmen verschärft werden um uns vor denen zu schützen.menschenrechte hin oder her
 
So macht das natürlich auch keinen Sinn. Eventuell könnte man die Dinger ja mit einer Sprengladung versehen, die bei gewaltsamer Manipulation auslöst und zumindest mittelschwere Verletzungen verursacht, so dass Fortbewegung unmöglich gemacht wird?
Du scheinst dich in letzter Zeit aber auch immer mehr zu radikalisieren. Lies dir doch bitte noch mal durch, was du hier geschrieben hast... :-B
 
Du scheinst dich in letzter Zeit aber auch immer mehr zu radikalisieren. Lies dir doch bitte noch mal durch, was du hier geschrieben hast... :-B
naja letztenendes soll das ding aufhalten oder unschädlich machen bis die polizei eintrifft.starkstrom wär noch ne möglichkeit :D oder was,was ihm den knöchel bricht oder so....alles andere is doch unnütz
 
Wo er Recht hat? Wenn jemand die Fessel irregulär entfernen will will er nicht nur mal eben auf Toilette. Das darf man dabei nicht vergessen. Und wer zu diesen Methoden greift muß dann halt auch mit den Konsequenzen leben.
 
naja letztenendes soll das ding aufhalten oder unschädlich machen bis die polizei eintrifft.starkstrom wär noch ne möglichkeit :D oder was,was ihm den knöchel bricht oder so....alles andere is doch unnütz
Ähm, nein, das ist NICHT der Sinn einer elektronischen Fußfessel (auch wenn der Name das suggerieren mag, da er sich auf die alte Stahlkugel samt Kette bezieht). Der Sinn einer elektronischen Fußfessel ist die Überwachung einer Person unter Hausarrest, damit die Polizei im Falle eines Verlassens des erlaubten Bereiches einschreiten kann. Alles weitere wäre juristisch auch überaus umstritten und unverhältnismäßig. Elektronische Fußfesseln bekommen nämlich nur Leute, von denen laut Gericht eben KEINE akute Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Täter, bei denen das der Fall ist, gehen in den Bau.

Wo er Recht hat? Wenn jemand die Fessel irregulär entfernen will will er nicht nur mal eben auf Toilette. Das darf man dabei nicht vergessen. Und wer zu diesen Methoden greift muß dann halt auch mit den Konsequenzen leben.
Wer vom Hausarrest ausbricht, der wird automatisch in die Luft gesprengt oder verstümmelt? Gehts eigentlich noch? Was läuft eigentlich bei euch gerade schief? :-B

Schon mal daran gedacht, dass die Fußfessel auch einen Fehler haben könnte? Wenn das Gerät abstürzt oder fälschlich auslöst, ist das dann halt Kollateralschaden? Meine Güte, denkt doch mal ein bisschen nach vor dem Posten... :-S
 
Elektronische Fußfesseln bekommen nämlich nur Leute, von denen laut Gericht eben KEINE akute Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Täter, bei denen das der Fall ist, gehen in den Bau.

oder auch nicht,wie heute gesehen.


übrigens das hier hab ich gerade bei der welt gefunden.hab ich sonst bisher auch noch nich gehört.scheint wohl nich wichtig genug.oder passt nich in die aktuelle stimmung

Ibbenbüren: 79-Jährige auf Friedhof vergewaltigt - DIE WELT
 
Schon mal daran gedacht, dass die Fußfessel auch einen Fehler haben könnte? Wenn das Gerät abstürzt oder fälschlich auslöst, ist das dann halt Kollateralschaden? Meine Güte, denkt doch mal ein bisschen nach vor dem Posten... :-S

Sollte es gar nicht geben. Wenn der Staat der Meinung ist, das diese Person, ein Verbrechen begangen hat, was nicht mit Freiheitsstrafe ahndungs würdig ist, sollte auch nicht eine Fußfessel bekommen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann hat der Staat dafür zusorgen, das diese Person entsprechend aus dem Verkehr gezogen wird. Aber ist der Staat nicht in der Lage, eine Person die Überwacht werden muss (anscheinend doch eine Gefährdung, warum sonst die Überwachung), dies immer zu garantieren und rechtzeitig einzugreifen, dann müssen sie andere Maßnahmen finden und solange diese in den Knast stecken.

Denn drausen laufen nur Straftäter rum, die besser Gestellt sind (in welcher Form auch immer) oder Personen, von den der Staat (bei der Verurteilung) 100% Sicher ist, das keine weitere Gefahr für Leib und Leben andere besteht.
 
Sollte es gar nicht geben. Wenn der Staat der Meinung ist, das diese Person, ein Verbrechen begangen hat, was nicht mit Freiheitsstrafe ahndungs würdig ist, sollte auch nicht eine Fußfessel bekommen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann hat der Staat dafür zusorgen, das diese Person entsprechend aus dem Verkehr gezogen wird. Aber ist der Staat nicht in der Lage, eine Person die Überwacht werden muss (anscheinend doch eine Gefährdung, warum sonst die Überwachung), dies immer zu garantieren und rechtzeitig einzugreifen, dann müssen sie andere Maßnahmen finden und solange diese in den Knast stecken.
Hausarrest ist eine Strafe. Da geht es nicht nur um die Überwachung. Es gibt aber auch andere Gründe für eine Fußfessel, z.B. für Leute, die bestimmte Orte nicht betreten dürfen oder bestimmten Orten oder Personen nicht zu nahe kommen dürfen. Dem muss nicht eine konkrete Gefährdung zugrunde liegen, ganz im Gegenteil. Wie ich schon geschrieben habe, wenn der Richter von einer Gefährdung ausgeht, dann gibt es auch keine Fußfessel.

Denn drausen laufen nur Straftäter rum, die besser Gestellt sind (in welcher Form auch immer) oder Personen, von den der Staat (bei der Verurteilung) 100% Sicher ist, das keine weitere Gefahr für Leib und Leben andere besteht.
100%ige Sicherheit existiert nicht, das ist reine Illusion.

oder auch nicht,wie heute gesehen.
Irren ist menschlich. Woher soll ich wissen, dass DU morgen niemanden umbringen wirst? Denk mal drüber nach.
 
Du scheinst dich in letzter Zeit aber auch immer mehr zu radikalisieren. Lies dir doch bitte noch mal durch, was du hier geschrieben hast... :-B
Wir reden hier von einer kleinen Richtladung, die dem Delinquenten eine schmerzhafte, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung zufügen soll, keine Bombe, die den halben Block in die Luft jagt. Das Äquivalent zu einem Schuss in den Fuß.
Und nein, ich radikalisiere mich nicht immer weiter, ich war schon immer bereit, notfalls auch zu...extremeren Mitteln zu greifen, falls die Situation es erfordert.
 
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