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Alternativen zu Windows - Was leistet MacOS und Linux?

Nikotinfahnder

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Ich wollte mal wissen, wer von euch alternative Betriebssysteme zum Arbeiten, Surfen und für Multimediaarbeiten benutzt und ob ihr damit zufrieden seid. Kann man mit Linux die gleiche Produktivität wie mit anderen OS an den Tag legen oder frisst die Konfiguration viel Zeit?

Mich interessiert vor allem eure Erfahrungen mit MacOS X, denn ich hab mit neulich die Keynote mit Steve Jobs angeschaut und war sehr erstaunt, welche tolle Software für den Mac vorhanden ist und vor allem wie einfach das arbeiten damit zu sein scheint. Bisher macht mir das Basteln an meinem Rechner nichts aus, aber irgendwie fühlt man sich doch angesichts der ständigen Gefahren und den nervigen Seiten von Windows XP doch stark versucht, nach Alternativen zu suchen.

Auch interessieren mich eure Erfahrungen mit dem IBook, denn immerhin scheint Apple da für unter 1000€ einiges zu bieten und vor allem gibt es für Schüler und Studenten Rabatt, und zwar auch auf Hardware, was ich von der Idee her schonmal nicht schlecht finde.

Wie sieht es denn mit Textverarbeitung aus, ich habe gelesen es soll auch Microsoft Office für den Mac geben. Wie liegen da die Preise und bietet das die selbe Leistung wie auf einem Windows System? Oder gibt es besser Alternativen dazu?

Bietet Apple eigentlich auch billigere Upgrades an, wenn sie eine Weiterentwicklung von Software oder ihres Betriebssystems herrausbringen?

Gruß Nikotinfahnder
 
Momentan habe ich Win XP und SuSE Linux 9.1 parallel installiert und surfe / spiele / arbeite daher mit beiden.
Das Linux System ist spürbar schneller. Internetverbindung, Dateisystem-Navigation, Programme - einfach alles. =)

Nachteil für Spieler ist natürlich, daß nicht alle Spiele laufen; teilweise laufen Spiele wegen des Kopierschutzes nicht, da dieser nur Windows-kompatibel ist :rolleyes:

Im Officebereich gibt es direkt ein ganzes Officepaket dabei. :top:

DVDs abspielen ist allerdings allerdings etwas aufwendig zu konfigurieren und streng genommen illegal (bei kopiergeschützten DVDs), da auf die Entschlüsselungsmodule keine Lizenzabgaben entrichtet wurden, da Linux ja bekanntlicherweise umsonst ist.
 
Nikotinfahnder am 18.01.2005 12:28 schrieb:
Ich wollte mal wissen, wer von euch alternative Betriebssysteme zum Arbeiten, Surfen und für Multimediaarbeiten benutzt und ob ihr damit zufrieden seid. Kann man mit Linux die gleiche Produktivität wie mit anderen OS an den Tag legen oder frisst die Konfiguration viel Zeit?

Mich interessiert vor allem eure Erfahrungen mit MacOS X, denn ich hab mit neulich die Keynote mit Steve Jobs angeschaut und war sehr erstaunt, welche tolle Software für den Mac vorhanden ist und vor allem wie einfach das arbeiten damit zu sein scheint. Bisher macht mir das Basteln an meinem Rechner nichts aus, aber irgendwie fühlt man sich doch angesichts der ständigen Gefahren und den nervigen Seiten von Windows XP doch stark versucht, nach Alternativen zu suchen.

Auch interessieren mich eure Erfahrungen mit dem IBook, denn immerhin scheint Apple da für unter 1000€ einiges zu bieten und vor allem gibt es für Schüler und Studenten Rabatt, und zwar auch auf Hardware, was ich von der Idee her schonmal nicht schlecht finde.

Wie sieht es denn mit Textverarbeitung aus, ich habe gelesen es soll auch Microsoft Office für den Mac geben. Wie liegen da die Preise und bietet das die selbe Leistung wie auf einem Windows System? Oder gibt es besser Alternativen dazu?

Bietet Apple eigentlich auch billigere Upgrades an, wenn sie eine Weiterentwicklung von Software oder ihres Betriebssystems herrausbringen?

Gruß Nikotinfahnder

(anm.: keine eigenen erfahrungen, aber jeweils bekannte, die schon länger damit arbeiten)

macOS:
leistung kann man quasi nicht vergleichen, da die hardware nicht vergleichbar ist. grundsätzlich ist in den meisten bereichen die gleiche oder sogar bessere leistung als auf x86 systemen verfügbar (nur spiele sind nicht ganz optimal - was natürlich daran liegt, dass kein spiel gezielt für max entwickelt wird), ist alles nur eine frage des preises. und pro€ ists natürlich deutlich teurer, da son apple doch gut ins geld legt. (außer vielleicht der neue mini - der stellt aber quasi ca. 2jahre alte technik da, und dafür ist er dann doch wieder teuer)
bedienung ist -wenn man sich erstmal an macOS gewöhnt hat, i.d.r. gleich einfach oder sogar einfacher, neue programme meist intuitiver (da apple recht genaue vorschriften über den aufbau der benutzeroberfläche macht)
afaik gibts insbesondere im bereich bildbearbeitung auch sehr viele sehr gute programme, die eher für mac denn für windows (wenn überhaupt) entwickelt werden.

konfigurationsarbeit=0 gehört bei apple sowieso zur firmenphilosophie.
dass damit einstellungsmöglichkeiten (fast)=0 einhergehen, sollte einem aber auch klar sein.

linux:
installationsaufwand stark schwankend, je nach distribution. weniger als bei windows ists definitiv nicht (und ich spreche von nem gut durchkonfigurierten windows)
wenns erstmal läuft, dann läufts aber und man genauso gut bzw. sogar besser damit arbeiten (eingewöhnungszeit..), hierbei sollte man aber bedenken, dass insbesondere der treibersupport für linux noch immer sehr mangelhaft ist, installationen selbiger teilweise sehr aufwendig und funktionen trotzdem nicht immer alle zur verfügung stehen.
für office natürlich egal, zumal open office ohnehin aus der linuxszene zu windows kam, aber multimedia&spiele machen teilweise mehr arbeit, als einfach nur eins zu finden, dass überhaupt zu linux an sich kompatibel ist.
 
Hab Win2k und SuSE..... werd bald mit Cedega mein System so umstellen das ich dann auch Steam bzw HL2 und CSS damit zoggn kann.. support dafür soll bzw sollte ja schon da sein.
Sonst Surf ich überwiegend mit Linux und höre MP3´s und schreibe mit Openoffice was ich auch unter Win benutze diverse Texte. Hab damals mal mit 7.2 rumgespielt und langsam angefangen aber war mir dann doch zuviel Arbeit. Doch jetzt gehts mit 9.1 bzw 9.2 eigentlich ganz einfach von der Hand. Bisschen happig is schon die Treiberinstallation bei ATI Karten und auch bei anderer Hardware in der FOrm das man sich unter Umständen Tutorials durchlesen muss und dann nen neues Modul erstellen muss. Aber wenn man alles nach den Tutorials macht dauerts max. ne stunde bis alles läuft. Ist zwar nervig immerwieder als root reinzugehen wenn du Hardware installieren willst aber man hat schnell die gängigsten befehele drauf.
Wenns aber dann einmal läuft läufts 1a bin im mom dabei Module ausm bootprozess rauszuschmeissen die ich nich brauch. is nur spielerei und aufwendig aber nunja will es sogut wie möglich konfigurieren...
wenn du ne nvidia karte hast und mit dem system erstmal nur multimedia und internet und büro machen willst greif zu 9.2 is eigentlich ganz gut auch für einsteiger.. kauf dir aber die version im laden damit du auch die bücher dabei hast die dir dann helfen. Zur Geschwindigkeit man merkt shcon das Linux schneller is als windoof. .allein wenn man schon programme startet geht das um einiges fixer....... frisst auch nicht soviel speicher... würde am liebsten komplett umsteigen geht aber wegen den games nicht :D hoffentlich sind die jungs von cedega irgendwann mal soweit das die es schaffe das alle dx9 games laufen.. opengl is ja kein problem

zu MaxOS kann ich nix sagen nur das es teuer is und auch schwierig mit spielöen.
 
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen, habe auch Win2k und Linux parallel laufen und bin sehr zufrieden damit. Was man unbedingt beachten sollte: Wenn man Dateien(z.b. Dokumente,Bilder) von Windows nach Linux transportieren will um sie dort zu bearbeiten (ich nutze zum Beispiel The Gimp als Bildbearbeiter) so sollte man eine Partition unter Windows als FAT32 formatieren, da man sonst die gespeicherten Dateien nicht in Windows zur Verfügung hat, da Linux nicht auf NTFS schreiben und Windows die Linux Partition nicht erkennt. Genauso verhält es sich wenn man z.B. mit Linux ins Internet geht (weniger Viren, weniger Spionage ;) ) und dann z.B. Demos etc. zieht. Die speichert man dann ganz einfach auf der FAT32 Partition und kann unter Windows die Sachen installieren.
Was ich mir für die Zukunft von Linux wünschen würde wäre besserer Treibersupport für Grafikkarten (Ati :hop: ) und das einfach mehr Spiele auch als Linux-Version erscheinen, Id hat da meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

P.S.Auch wenn das hier bestimmt das falsche Forum ist: die
Gamestar
hat im Moment ein Sonderheft zum Thema Linux draussen, welches die Suse Version 9.2 und auch kleinschrittige Anleitungen zur Installation enthält. Für 7,99€ eine "komplettes" Betriebssystem inkl. Office auf jeden Fall eine gute Sache um mal über Bills Tellerrand zu blicken.
 
Ricco2001 am 18.01.2005 19:24 schrieb:
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen, habe auch Win2k und Linux parallel laufen und bin sehr zufrieden damit. Was man unbedingt beachten sollte: Wenn man Dateien(z.b. Dokumente,Bilder) von Windows nach Linux transportieren will um sie dort zu bearbeiten (ich nutze zum Beispiel The Gimp als Bildbearbeiter) so sollte man eine Partition unter Windows als FAT32 formatieren, da man sonst die gespeicherten Dateien nicht in Windows zur Verfügung hat, da Linux nicht auf NTFS schreiben und Windows die Linux Partition nicht erkennt. Genauso verhält es sich wenn man z.B. mit Linux ins Internet geht (weniger Viren, weniger Spionage ;) ) und dann z.B. Demos etc. zieht. Die speichert man dann ganz einfach auf der FAT32 Partition und kann unter Windows die Sachen installieren.
Was ich mir für die Zukunft von Linux wünschen würde wäre besserer Treibersupport für Grafikkarten (Ati :hop: ) und das einfach mehr Spiele auch als Linux-Version erscheinen, Id hat da meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

P.S.Auch wenn das hier bestimmt das falsche Forum ist: die
Gamestar
hat im Moment ein Sonderheft zum Thema Linux draussen, welches die Suse Version 9.2 und auch kleinschrittige Anleitungen zur Installation enthält. Für 7,99€ eine "komplettes" Betriebssystem inkl. Office auf jeden Fall eine gute Sache um mal über Bills Tellerrand zu blicken.
9.1 nicht 9.2 wenn du das sonderheft zu zoggn unter linux meinst.. das war mal der grund warum ich mir linux nochma draufgemacht hab. funzt 1a.... ati treiber support is bescheiden aber es gibt genug tutorials womit man die einfach installiert kriegt.. is halt was umständlich aber auch nit so schwer..
zu ID da alle Spiele von denen in der Regel auf Opengl basieren gibts da auch ohne große probleme linux versionen.. warum dann andere hersteller auf dx9 bauen weiss ich ncih.. da opengl angeblich einfacher sein soll zu programmieren
 
Bei mir war's MS DOS, dann lange Jahre veraltete Mac's, danach Win 98, NT, XP, mit einem sehr kurzen SuSe Ausflug, und seit Jahreswechsel den kleinen iBook als 2. Rechner.

Windows ist dank der riesigen Verbreitung absolut im Vorteil. Ob kommerzieller Software, Shareware oder Games. Wer spielen will braucht mind. einen PC oder eine Konsole im Haus, auch spezielle Office-Software läuft oft nur auf PC.
Wenn's nicht um's spielen geht kann ich Apple aber nur wärmstens empfehlen. Auch wenn man sich nicht mit auskennt ist's vom ersten Start weg ein natürliches und angenehmes arbeiten.
Beim PC finde ich das Erfolgserlebnis z.B. nach stundenlanger Hardwareinstallation zwar ganz witzig.... aber bei'm Mac hat bis jetzt alles was ich angesteckt habe einfach nur funktioniert :)
Ein Vorteil von Apple mit deren strikter Lizenzvergabe ist, dass Software bis Hardware auch mit Apple funktioniert. Freie Hersteller, wie bei PCs, drücken zwar den Preis aber nicht unbedingt die Kompatibilität ;)

Wenn es um reines Surfen, Chat, Office, Musik und Grafik geht hat Mac IMHO absolut die Nase vorn.
Bis auf Spiele machen aber alle Systeme eigentlich dasselbe. Da ist's schwer Unterschiede zu sehen wenn man nicht selbst davor sitzt. Ein Vergleich wäre vielleicht, dass man mit Win kämpfen muss und es einem trotzdem auf den Teppich pinkelt, der Mac einem eher die Pantoffeln bringt. Gerade seit OS X, aber auch schon vorher, ist die Oberfläche von Apple absolut simpel und intuitiv, aber wer sich auskennt kommt trotzdem tief in's (Unix-)System rein. Ist vielleicht sehr subjektiv aber mein PC ist ein Werkzeug... mit meinem Mac fühl ich mich wohl *g*

Es gibt mittlw. auch Office für Mac, für Schüler+Studenten sogar einigermaßen erschwinglich. Allerdings wird Mac mit einer absolut passablen Office-Lösung ausgeliefert, von daher...
Mitgelieferte Software wie iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand, ... deckt eigentlich auch die restliche Bandbreite sehr passabel ab ;)

Den Mac mini finde ich eine tolle Neuerung... und nachdem der die gleiche Hardware drin hat wie der im Herbst mit dem G4-Prozessor versehene iBook ist er absolut aktuell... halt nicht top-of-the-line, wie der €1000 teurere G5 Prozessor, aber schnell genug. Macs leben einfach länger, dank gutem Support und genialer Fangemeinde =)

Ui, ich sollte nicht soviel schwärmen. Alle Systeme haben ihre Vorteile und jedes seine Fans =)
 
also linux ist cool hab mal das etwas verhunzte suse 9.1 gehabt wo sie was am kernel verhaun ham aber ist schon cool ;) läuft stabil und recht sicher! aber man braucht n bissel zeit zum eingewöhnen, für anfänger als tipp, knoppix 3.7 deu
das n boot cd die installiert nichts, zum rein schnuppern gut
das mit den treiber ist schon wahr..aber linux kommt ja immer mehr in schwung ;) ausserdem kriegt man bei linux alles umsonst da open source ist und DAS ist wirklich genial ;) also ich würd ein win mit linux sys empfehel zum spielen win und linux fürn rest.
kleiner tipp erst windows installieren dann linux *g* anders rum klappt das ned.

ausserdem kann man wenn man n 2t rechner hat sein windows gut schützen, einfach den linux server vorklemmen und schon hat man keine viren mehr ;) da linux keine windows viren verarbeitet :)
 
Linux:

Kommt immer ganz auf die Distribution an, die man hat.

Ich hab Erfahrungen mit SUSE, Knoppix, OpenBSD und Mandrake gemacht. Wenn man nen stabilen Kernel hat läuft es ganz gut - mit den richtigen Skins sieht's sogar aus wie Windows.

Für Linux Anfänger würde ich zum Reinschnuppern Knoppix, für ne "richtige" Installation Mandrake oder SUSE empfehlen da die am wenigsten Fachkenntnisse verlangen. Grundsätzlich würde ich bei den beiden sagen daß wer ein Windows 2000 oder XP vernünftig installieren und konfigurieren kann auch damit keine Probleme hat.

Grundsätzlich kann man sagen, je exotischer die pesönliche Hardware ist desto mehr Abstand sollte man von Linux nehmen.


Zum MAC:

Wenn ein MAC stabil läuft ist er eine schöne Sache - wenn.

Seit dem neuen MAC OS X auf Unix-Basis ist auch die Konfigurierbarkeit und das Einbinden in bestehende Netze gut möglich.(Ich hasse AppleTalk)

Was aber unter MAC-OS immer noch stinkt ist die Installation von Peripheriegeräten wie Drucker. Im Gegensatz zu Windows wo ich den Drucker einmal installiere um ihn danach in jeder Anwendung nutzen zu können ist dies beim MAC oft nicht ausreichend. Oft muss ich die Druckertreiber in jeder (!) Anwendung nochmal explizit einbinden und auch dann gibt es oft Probleme - vor allem mit HP-Druckern.

Wenn ein MAC aber mal läuft - dann läuft er auch (Wenn der Anwender weiß wie man ihn einschaltet... :-D :-D )
 
Leptosom am 19.01.2005 22:15 schrieb:
Linux:

Kommt immer ganz auf die Distribution an, die man hat.

Ich hab Erfahrungen mit SUSE, Knoppix, OpenBSD und Mandrake gemacht.


OpenBSD hat wie der Name schon vermuten lässt, nichts mit Linux zutun *hust* ;)
 
The_Linux_Pinguin am 19.01.2005 23:18 schrieb:
Leptosom am 19.01.2005 22:15 schrieb:
Linux:

Kommt immer ganz auf die Distribution an, die man hat.

Ich hab Erfahrungen mit SUSE, Knoppix, OpenBSD und Mandrake gemacht.


OpenBSD hat wie der Name schon vermuten lässt, nichts mit Linux zutun *hust* ;)


Spalter...!! :-P :-P :-P


Aber du hast ja Recht. Ist halt auch ein (nicht im Zusammenhang mit Linux stehendes) Unix-Derivat...
 
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