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Alpha Protocol: Top-Rollenspiel auf zwei DVDs von den Machern von Fallout New Vegas

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...trotzdem muss es sich ja irgendwo in der Wertung niederschlagen, wenn andere Spiele gestochen scharfe Texturen hinbekommen, Alpha Protocol aber nur Texturmatsch auf den Bildschirm "zaubert". Zumal AP nicht den Bonus eines stimmigen, abseits der reinen Technik beeindruckenden Stils hat wie etwa Blizzard-Produkte.)...
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Texturmatsch? Gut, die Grafik war nicht unbedingt non plus ultra, aber matschige Texturen sind mir eigentlich nicht aufgefallen, mir hat die Grafik zumindest gefallen und im Vergleich zu z. B. D3 gefällt mir diese wesentlich besser, alleine schon was die Animationen betrifft und von der Mimik/Gestik der Charaktere gibt es wohl keine zwei Meinungen.
 
Zum Schluss sei aber nochmal gesagt, dass ich hier niemanden AP schlechtreden will. Im Gegenteil, es ist ein super Spiel. Andernfalls hätten wir es ja auch nicht als Vollversion auf der DVD ;)
Nur ist es eben eindeutig schwächer als Mass Effect was die handwerkliche Güte angeht. Du siehst also: Ja, bei der Qualität eines Spiels geht es tatsächlich um Geld. Aber nicht um das Geld, das ins Marketing gesteckt wird, sondern um das allgemeine Budget, das für die Entwicklung eines Spiels bereitgestellt wurde. Denn gerade im Fall von AP sieht man doch recht deutlich, dass es teilweise an der Knete gefehlt hat, um aus einem sehr guten Spiel ein grandioses zu machen.
Will man jetzt die Güte oder die saubere Entwicklung eines Spiels wirklich vom Budget abhängig machen ??? :haeh:
Mit Verlaub: Es gab genug prominente Games, die von den Machern trotz üppigem Etats voll in die Nesseln gesetzt wurden bzw. wo man anhand der Technik wirklich nicht erkennen konnte, dass da an sich reichlich flüssige Mittel vorhanden waren.
Selbst das allererste ME1 lief nicht von Anfang an sauber (auch dort sind mir Nachladephasen von Texturen aufgefallen, und die grafische Umgebung jenseits der Zitadelle konnte man auch kaum als meisterlich bezeichnen...).
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, Texturmatsch haben auch andere Spiele auf den Bildschirm gezaubert - wie z.B. D 3, aber auch bei ME oder ME 2 waren die Texturen nicht gerade gut. Der Stil mag D 3 helfen, das ist aber auch keine Entschuldigung für schwache Technik. Ansonsten stimme ich den Kritikpunkten zu (auch wenn der Gewaltvergleich ein gewaltiger Griff ins Klo ist). Knete, Kohle, Mäuse, Bimbes, Geld - all das hat bei einem Test keine Rolle zu spielen. Höchstens bei der Preis/Leistung - Kategorie und dann mit anderer Perspektive...
 
Also gerade Diablo 3 ist doch ein Negativbeispiel für Technik. Das ist einfach alles furchtbar unscharf und matschig dort, und ein durchgängiger Stil ist bei einer derart "inhaltsfreien" bzw. beschränkten Welt wie bei Diablo 3 (ein paar Häuser und Leute und sonst Wald, Wiese, viereckige Dungeons, Himmel) auch nicht wirklich schwierig.

Außerdem hat Diablo 3 auch ein Speicherpunktesystem und ist dazu noch ein paar Jahre neuer.......oder GTA 4...... und die haben beide eine 90er Wertung......:-B

Dass die Minispiele (speziell das Hacken) zur Abwertung beitragen, nur weil es für manche zu schwierig ist (das ist ja auch der Sinn der Sache), kann ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen.

Und die KI-Diskussion ist sowieso hanebüchen: im einen Spiel gibts dafür keine Abwertung, im anderen Spiel gleich mehrere Punkte. Wenn man das Spiel aber so spielt, wie es der Designer gedacht hat, fällt das überhaupt nicht groß ins Gewicht hier (weil einen der Gegner eh nicht sehen soll, bevor er draufgeht).

Was aber am Ende immer irgendwo am meisten Gewicht haben sollte: der Spielspaß. Und der ist einfach ziemlich hoch, völlig unabhängig von Macken bei der Technik. Technische Schwächen usw. sollten zwar im Test erwähnt werden, aber für mich hat das keinen Einfluss auf den Spielspaß.
 
Dass die Minispiele (speziell das Hacken) zur Abwertung beitragen, nur weil es für manche zu schwierig ist (das ist ja auch der Sinn der Sache), kann ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen.
Ich ebenso wenig. Wenn man ganz schlau ist, besorgt man sich gegen entsprechend Cash entsprechende Gadgets, mit denen Schlösser und so per Knopfdruck geknackt werden.
Und die KI-Diskussion ist sowieso hanebüchen: im einen Spiel gibts dafür keine Abwertung, im anderen Spiel gleich mehrere Punkte. Wenn man das Spiel aber so spielt, wie es der Designer gedacht hat, fällt das überhaupt nicht groß ins Gewicht hier (weil einen der Gegner eh nicht sehen soll, bevor er draufgeht).
Im Egoshooter-Bereich müsste allein CoD eine Wertung ins Bodenlose bekommen, angesichts dieser so genannten Gegner-KI. :-D
Was aber am Ende immer irgendwo am meisten Gewicht haben sollte: der Spielspaß. Und der ist einfach ziemlich hoch, völlig unabhängig von Macken bei der Technik. Technische Schwächen usw. sollten zwar im Test erwähnt werden, aber für mich hat das keinen Einfluss auf den Spielspaß.
Oder wenn dann nur geringfügig in die Wertung einfließen lassen bzw. nach Patches die Wertung etwas anheben. Hat man bei "Gothic 3" schließlich auch gemacht.
 
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