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Gothic Remake im Vergleich: So viel Original steckt im neuen Minental

Carlo Siebenhuener

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Im Original hat sich die Magie-Reserve nicht automatisch regeneriert. D. h. Zaubersprüche benötigten immer neue "Munition", entweder durch Magietränke oder durch Schlafen - beides bremste den Spielablauf. Vermutlich die meisten Spiele bieten automatisches Wiederherstellen der Magiefähigkeit.
Fernwaffen benötigten natürlich Munition. Die war aber eher spärlich und v. a. nicht sonderlich effektiv. Vermutlich die meisten Spiele bieten unendlich Munition, fakitsch auch durch leichtes Beschaffen von Munition (Loot, Händler...).
Nach meinem Eindruck von Gothic, soweit ich mit damit beschäftigt habe (z. B. den Grafikvergleich der "unrealbeta" oder FOV), ist das Spielprinzip wesentlich auf Nahkampf angelegt.
Und auch die Gesundheit regenerierte nicht automatisch, so dass man wie bei Magie auf Tränke / Schlafen angewiesen war.
Anhand der Gothic-Serie lassen sich Themen der Computergrafik leicht verdeutlichen. Die bestehende Begeisterung für die Spiele als solche sind da eine andere Sache. Mir jedenfalls erschien das Spielprinzip auch aus den genannte Gründen beim Kampfsystem sehr gebremst.
Aber vielleicht wollen manche Spieler genau diese Sperrigkeit.
 
Hab das Original viel gespielt. Das Remake ist erfrischend und ich verbringe gern Zeit darin.
 
Ich stehe nicht so auf den ausgewaschen-Trend, bei dem High End mit einer Realität identifiziert wird, die gräulich oder silbern bis fast durchsichtig ist...

Nahezu unspielbar wird dadurch z.B. Oblivion Remastered. Allein die Musik passt nicht mehr. Hin und wieder gibt es natürlich gute Lichteffekte und Schattenspiel... Oft hingegen sieht gerade das erbärmlich aus, mit Sonnenunter- oder -aufgängen, die aussehen, als wäre die Welt von Smog geplagt. Insgesamt macht der Look einfach eine dröge Stimmung. Hingegen ist das Original in sommerlichen Landschaftspanoramen außerordentlich gut gealtert.
 
Im Original hat sich die Magie-Reserve nicht automatisch regeneriert. D. h. Zaubersprüche benötigten immer neue "Munition", entweder durch Magietränke oder durch Schlafen - beides bremste den Spielablauf. Vermutlich die meisten Spiele bieten automatisches Wiederherstellen der Magiefähigkeit.
Fernwaffen benötigten natürlich Munition. Die war aber eher spärlich und v. a. nicht sonderlich effektiv. Vermutlich die meisten Spiele bieten unendlich Munition, fakitsch auch durch leichtes Beschaffen von Munition (Loot, Händler...).
Nach meinem Eindruck von Gothic, soweit ich mit damit beschäftigt habe (z. B. den Grafikvergleich der "unrealbeta" oder FOV), ist das Spielprinzip wesentlich auf Nahkampf angelegt.
Und auch die Gesundheit regenerierte nicht automatisch, so dass man wie bei Magie auf Tränke / Schlafen angewiesen war.
Anhand der Gothic-Serie lassen sich Themen der Computergrafik leicht verdeutlichen. Die bestehende Begeisterung für die Spiele als solche sind da eine andere Sache. Mir jedenfalls erschien das Spielprinzip auch aus den genannte Gründen beim Kampfsystem sehr gebremst.
Aber vielleicht wollen manche Spieler genau diese Sperrigkeit.
Das Original war stark auf Nahkampf ausgelegt, ja.
Munition war unendlich verfügbar, musste aber ggf. nachgekauft werden - sobald man keine mehr fand.
Anders als alle andere Gegenstände, wurden Pfeile und Bolzen bei mehreren Händlern - nicht bei allen - immer wieder aufgefüllt wenn man das Handelsmenü schloss.
Wenn man alles einsammelt was man findet, hat man eigentlich auch mehr als genug um diese gegen zig tausende Pfeile / Bolzen einzutauschen, so das einem diese nicht mehr ausgehen.
Außerdem gabs kein Attribut das den Fernkampfschaden beeinflusste. Der Schaden im Fernkampf wurde komplett von der Waffe bestimmt. Die Geschicklichkeit bestimmte nur die Trefferwahrscheinlichkeit.
Außerdem mangelte es an einer Fernkampf-Alternative für die letzten paar Gegner, die man nur mit Uriziel oder dem Zauber Uriziels Welle des Todes besiegen konnte - ein Fehler den PB bei Risen wiederholte, nur das es dort nicht mal ein Zauber als Alternative für den Magier-Weg gibt.
Jedenfalls ist der Fernkampf im Original als Zweitwaffe zu betrachten, nicht als Hauptwaffe.

Dass das Mana sich nicht selbstständig regeneriert, und es zudem nur wenige Kräuter und Manatränke zu finden gab, hat mich in G1 schon ziemlich gestört. Wobei die Manakosten gering waren - üblicherweise bewegten sich die Manakosten zwischen 1 und 5 Mana, nur wenige brauchten mehr, bzw. konnten mehr verbrauchen -, man konnte also mit der Investition von ein paar LP ein ausreichend großen Manapool erhalten. Es gab zudem auch Zauber, die man einsetzen konnte, ohne das Mana verbraucht wurde - der Schaden war dann jedoch gering.
Wenn einem jedoch mal das Mana ausging, musste man erst den Zauber "wegstecken" in Inventar den Manatrank raussuchen, ihn trinken, Inventar schließen und den Zauber wieder "ziehen".
In der Zeit konnte man je nach Gegner 3x gekillt werden, obwohl sie erst noch 1km Wegstrecke zurücklegen mussten bevor sie angreifen können. (In G2 - spätestens mit DNdR, da das die Manakosten stark erhöhte - wurde das nicht besser, auch wenn es mehr Kräuter (+Mana) und Manatränke zu finden gab.)

In G1 (+2) gabs auch keine Möglichkeit den Schaden der Magie zu steigern, außer durch den Kauf (erlernen besserer Zauber) bzw. Spruchrollen stärkerer Zauber. Man kann zwar (in G1 Original) schon früh recht starke Zauberrunen kaufen - und als Novize aus dem Sumpf auch nutzen, da man direkt nach der Aufnahme bis hin zu Kreis 4 lernen kann -, doch dann dauert es ein paar Kapitel bis bessere freigeschaltet werden.
 
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