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Bei Civilization 7 schwanke ich ständig zwischen Enttäuschung und Spielspaß

Matthias Dammes

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Was mich an diesem Artikel stört, ist, dass es einen Test zuvor gab, wo der Tester den Daumen 👍🏻 ganz nach oben hielt. Jetzt schaut der Tester mit einer dicken Lippe ganz traurig drein 😥 ... Wusste man das bei PC Games vorher beim ausführlichen Test denn nicht, dass das Game Probleme hat??

Das soll jetzt wirklich nicht beleidigend gemeint gewesen sein. Warum aber sind die ersten Tests immer so hoch lobend? Man hatte von Anfang angesehen, dass die Gefühle gemischt sind. Civilisation 7 hat wirklich massive Probleme..

Man bekommt einfach den Eindruck, dass die Tester auf der Pay Roll der Spielehersteller stehen. Ich bin mal gespannt, ob diese Kommentar veröffentlicht wird.
 
Was mich an diesem Artikel stört, ist, dass es einen Test zuvor gab, wo der Tester den Daumen 👍🏻 ganz nach oben hielt. Jetzt schaut der Tester mit einer dicken Lippe ganz traurig drein 😥 ... Wusste man das bei PC Games vorher beim ausführlichen Test denn nicht, dass das Game Probleme hat??

Das soll jetzt wirklich nicht beleidigend gemeint gewesen sein. Warum aber sind die ersten Tests immer so hoch lobend? Man hatte von Anfang angesehen, dass die Gefühle gemischt sind. Civilisation 7 hat wirklich massive Probleme..

Man bekommt einfach den Eindruck, dass die Tester auf der Pay Roll der Spielehersteller stehen. Ich bin mal gespannt, ob diese Kommentar veröffentlicht wird.
Ich bin nicht der Tester.
Das hier ist meine persönliche Meinung und die muss nicht zwingend mit der von Vik übereinstimmen. Ich hab mich auch lange mit Vik über meine Reibungspunkte mit dem Spiel unterhalten und er stimmt mir da auch nicht bei allem so zu (was ihr ja im Test nachlesen könnt).
Außerdem sage ich ja, dass das Spiel trotzdem eigentlich gut ist. Sonst würde ich da ja nicht schon so viele Stunden drin haben.
 
Wie bei den Vorgängern, sollte man auch hier auf Patches und Updates warten. Der erfahrene Civler ist geduldig und weiß das. Civilization oder auch Skyline sind zeitlose Spiele
 
Wie bei den Vorgängern, sollte man auch hier auf Patches und Updates warten. Der erfahrene Civler ist geduldig und weiß das. Civilization oder auch Skyline sind zeitlose Spiele
Da hast du natürlich recht, dass Civ bei den vorherigen Teilen auch immer erst mit der Zeit gereift ist und gerade mit den Erweiterungen besser wurde.
Trotzdem hatte ich dort bei den Basisspielen noch nie so viele Reibungspunkte wie diesmal.
 
Klar Bugs nerven und sollten nicht sein. Da gibt es imo keine Entschuldigung.

Bezüglich der Zeitalter und des Völkerwechsels und möchte ich das Spiel etwas in Schutz nehmen. Zunächst einmal: Civilization ist keine geschichtswissenschaftliche Arbeit deshalb ist die Frage, wie realistisch eine Mechanik ist nebensächlich oder vielleicht ganz fehlplatziert.

Zu den Zeitaltern: diese werden nicht weniger willkürlich oder realistischer wenn es 5 statt 3 im Spiel gegeben hätte. Besonders weltgeschichtlich gesehen ergeben global einheitlich Zeitalter sowieso keinen Sinn. Rennaissance in Südamerika? Mittelalter in Afrika? Das passt nicht. Davon abgesehen ist man in den Geschichtswissenschaften von diesen vermeintlich sauberen Periodisierungen ohnehin abgerückt.

Zu den Völkerwechseln: hier würde ich sagen - die Völkerwechsel sind sogar realistischer als die bisherige Spielmechanik. Völker, die vermeintlich als monolithische, essenzialistische Einheiten wiedererkennbar durch die Menschheitsgeschichte schreiten, sind im Grunde eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Im Rahmen der nationalistischen Bewegungen in Europa hat man damals die Geschichte bewusst nach Ahnen abgesucht, um die neu entstandenen Nationalstaaten rückwirkend zu legitimisieren und mit einer möglichst alten Geschichte zu versehen. Dabei wurde absichtlich unter den Teppich gekehrt, dass Völker durch die jeweilige historische Konstellation und Verfasstheit bedingt waren. "Die Römer" sind ein gutes Beispiel. Anfangs waren damit nur die Bewohner der Stadt Roms gemeint. Später, nach Ende der spätrepublikanischen Bürgerkriege, haben Italer und Etrusker dazugehört. Caracalla hat schließlich das Bürgerrecht auf alle Bewohner der römischen Provinzen ausgeweitet. Gleichzeitig hat das römische Reich nie aufgehört, vielfältig zu sein. Etruskisch war bis weit in die Kaiserzeit weit verbreitet. Im Osten sprach man Griechisch und Arabisch, Berbisch in Afrika. Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen.

Oder "die Franzosen": Einstmals keltisch, romanisierte man sich unter römischem Einfluss und verstand sich durchaus auch als Römer. Mit dem Ende des römischen Reiches wurden lokale Identitäten wieder wichtiger und auf einmal war man eher z.B. Burgunder als Römer. Nachdem sich das Schlachtenglück für die Burgunder gedreht hatte, war man Franke. Schließlich dann Franzose. Später sollte Algerien eingegliedert werden - aber nicht als Kolonie sodern als echte départements, genau wie in Frankreich selbst. Da gab es also ganz schön viele Völkerwechsel! Dabei haben die modernen Franzosen sicher mehr mit den modernen Mexikanern gemein, als mit den frühmittelalterlichen Burgundern ...
 
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