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Urheberrechtsreform: Was ist ein Uploadfilter und welche Konsequenzen hat er?

Das Urheberrecht, das die Rechte eines Künstlers schützt ist nicht dafür da, dass der Künstler etwas davon hat? Also jetzt wird es lächerlich. "Tarifverträge sind nicht dazu da, dass Arbeitnehmer etwas davon haben". Also spätestens nach diesem "Käse" bin ich hier raus.

Ich gehe mal davon aus, dass Du Wut-Gamers Aussage falsch verstanden hast. Vermutlich hat er sich auf die US-Verfassung bezogen, welche folgende Copyright-Clause beinhaltet:

To promote the Progress of Science and useful Arts, by securing for limited Times to Authors and Inventors the exclusive Right to their respective Writings and Discoveries

Es geht um eine Win-Win-Situation: Es soll sowohl der Künstler als auch die Allgemeinheit etwas davon haben. Darum erlischt das Urheberrecht ja auch irgendwann (70 Jahre nach dem Tode des Urhebers), sonst könnten überhaupt keine neuen Werke entstehen, da die grosse Mehrheit nicht in einem Vakuum entsteht, sondern auf Vorangegangenem basiert: Disney beispielsweise wäre heute nirgendwo, wenn sie sich nicht an den Werken der Gebrüder Grimm bedient hätten: Aschenputtel, Rapunzel, der Froschkönig, Dornröschen, ...
 
Die Gema ist so oder so ein Witz. Ich wollte mir einst auf Youtube auf dem Kanal von "Queen" Videos von "Queen" anschauen, an denen sie ja wohl die Rechte haben. Aber die Gema meinte dann, dass sie mehr Rechte als der Urheber (Text/Kompositon/Musik und Gesang auch noch vom Urheber) haben und haben die für Deutschland gesperrt. Klingt doch logisch.
Ja, das war vor der Zeit wo sich Gema und YT geeinigt hatten. Und wieso bezeichnest du gerade das jetzt als Witz? Das ist doch genau was du fordest, die Rechte der Urheber zu schützen...
Als deutscher hättest du damals nämlich umsonst geguckt und die Urheber hätten entsprechend nichts dran verdient.

Das Urheberrecht, das die Rechte eines Künstlers schützt ist nicht dafür da, dass der Künstler etwas davon hat? Also jetzt wird es lächerlich. "Tarifverträge sind nicht dazu da, dass Arbeitnehmer etwas davon haben". Also spätestens nach diesem "Käse" bin ich hier raus.
Natürlich ist das Urheberrecht gerade dazu da, allerdings muss dir klar sein, dass gerade in den vergangenen Jahrzehnten die Urheber wenig von haben und es auch immer schlimmer wird, weil die nämlich ihre Rechte an die Verlage abtreten (müssen). Wenn ein Urheber große Verbreitung finden will, dann benötigte er in der Vergangenheit einen großen Verlag.

Heute, durch das Internet, werden diese Verlage immer unwichtiger, weil es immer einfacher wird sich auch selbst zu verlegen. Die Verlage wissen das und deswegen kämpfen sie mit allen Mitteln gegen an. Ein Kampf gegen Windmühlen, denn sie machen sich immer weiter selbst unwichtiger.

Irgend so eine amerikanische Autorin von Frauenromanen (Name ist mir leider entfallen) suchte etwa einen Verlag, fand keinen und verlegte sich im Internet selbst. Heute ist sie Millionärin. Wäre sie bei einem Verlag gelandet hätte sie maximal ein paar 100.000 verdient, wenn überhaupt.

Eine der erfolgreichsten aktuellen Boygroups der Welt ist BTS, die sind von einer Winzfirma, Big Hit Entertainment, und sie sind der einzige Künstler dort (noch, die gründen gerade noch eine weitere Gruppe), und die sind auch dank des Internets und der einfachen Verbreitung so berühmt geworden. Und ja, auch wenn man fast alles von denen legal(!) kostenlos im Netz bekommen kann, so verdienen die ohne Ende Kohle, weil die Fans eben trotzdem CDs und Merchandise kaufen oder die Konzerte besuchen.
 
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