sauerlandboy79
Spiele-Guru
AW:
Du hast mich richtig verstanden, bezogen auf das Vermeiden von Übertreibung.
Von Vermeidung der Gewalt habe ich ja garnicht gesprochen, mir ging es nur um die explizite Darstellung von realer Gewalt. Andeutung, wie von dir erwähnt, reicht da wirklich.
Stell man sich nur ein "Age of Empires" oder ähnliche Spiele mit unzähligen Gore-Effekten vor... Das würde das grandiose Spiel doch wieder komplett zerstören. Schließlich geht es hierbei drum, die Geschichte nachzuspielen, nicht die Gewalt.
Klar, die damalige Zeit war alles andere als unblutig, aber ich sehe nicht die Notwendigkeit, dies noch so martialisch zur Schau zu stellen. Hier kann man es ruhig bei der Phantasie belassen.
hawkytonk am 15.07.2009 13:12 schrieb:Ok, soweit gehe ich noch mit.sauerlandboy79 am 15.07.2009 12:18 schrieb:Also was Gewalt in Spielen angeht, so bin ich für eine klare Trennung von REALISTISCHER und UNREALISTISCHER Gewalt. Die Definition beider Gewalttypen würde ich anhand der Spielthematik und des Genres abhängig machen.
Hierbei kann ich mich deiner Meinung allerdings nicht ganz anschließen. Geht es dir bei der Darstellung realer / geschichtlicher Ereignisse um das Vermeiden von Übertreibung? - Da wäre ich dann deiner Meinung. Wenn es dir allerdings generell um eine Verweidung von Realem und Gewaltdarstellung geht, kann ich mich dir nicht anschließen. Es ist ganz und gar nicht unrealistisch, wenn ein mittelalterliches oder antikes Szenario in Verbindung mit Gewalt dargestellt wird. Zum Beispiel waren die "früheren" Schlachtfelder häufig von Blut und anderen Körperflüssigkeiten getränkt. So etwas darzustellen wäre also realistisch. Die Frage ist nur, ob dieses für das Spiel und das Spielgefühl auch notwendig ist. Häufig ist dieses nicht der Fall. Da würde dann eine Andeutung völlig reichen.Weltkriegsshooter, Spiele in der Modernen, aktuellen Zeit oder Spiele, die alte Geschichte (z.B, Antike, Mittelalter etc.) wiederspiegeln sollen, sollten in Sachen Gewalt lieber minimalistischer sein.
Da bin ich wieder deiner Meinung.Spiele leben aber hauptsächlich von ihrer Mechanik, das sollte man nicht vergessen. Blut, Splatter oder andere Formen von Gewalt dürfen den Spielehintergrund unterstreichen, selbst aber im Spiel nicht dominieren.
Du hast mich richtig verstanden, bezogen auf das Vermeiden von Übertreibung.
Von Vermeidung der Gewalt habe ich ja garnicht gesprochen, mir ging es nur um die explizite Darstellung von realer Gewalt. Andeutung, wie von dir erwähnt, reicht da wirklich.
Stell man sich nur ein "Age of Empires" oder ähnliche Spiele mit unzähligen Gore-Effekten vor... Das würde das grandiose Spiel doch wieder komplett zerstören. Schließlich geht es hierbei drum, die Geschichte nachzuspielen, nicht die Gewalt.
Klar, die damalige Zeit war alles andere als unblutig, aber ich sehe nicht die Notwendigkeit, dies noch so martialisch zur Schau zu stellen. Hier kann man es ruhig bei der Phantasie belassen.