• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

System

System
Registriert
03.06.2011
Beiträge
15.220
Reaktionspunkte
12
Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,639717
 
Fehlt irgendwie Angst. In Spielen zwar eher selten, aber ich fand FEAR spannender als jeden Horrorfilm.
 
AW:

XIII13 am 13.04.2008 11:22 schrieb:
Fehlt irgendwie Angst. In Spielen zwar eher selten, aber ich fand FEAR spannender als jeden Horrorfilm.
Finde ich auch, nur fällt mir da sofort die Resident Evil und Silent Hill Reihe ein.
 
AW:

Da ich nicht, wie so viele Poster bei PcGames, rummeckern will, schreib ich einfach mal nicht darüber, wie nervig es ist für jeden Platz ne neue Seiet zu öffnen.


Die Liste ist wirklich interesant. Auch,wenn ich viele Puntke nicht nahcvollziehen kann. Zum Beispiel verstehe ich den Puntk "Glück" nicht....man ist ja nicht ernsthaf tglücklich wegen einem Spiel. Vllt. erfreut oder erleichtert, wenn man ne schwere Stelle geschafft hat, oder die Story gut endet, aber ernsthaft glücklich?...aber wenns die Befragten so gesagt haben,dann wirds wohl stimmen.

Außerdem wundert es mich, dass so wenige Spieler Gefühle wie Schuld oder Scham fühlen. Ok, es komtm immer aufs Spiel drauf an, aber bei den meisten Genre's(vorallem RPG's und Shootern), gibt es doch oft genug (Entscheidung-)Momente nach denen man sich schuldig oder beschämt fühlen könnte( fast alle Rpg's, Deus Ex, Bioshock, CoD:MW etc..). Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.
 
AW:

fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.

Nicht vielleicht. Ich behaupte einfach mal, dass das durch die Psychologie bereits experimentell bestätigt wurde.
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen. Is für mich irgendwie eine moralsiche Frage und ich finde es (übertrieben ausgedrückt !!!) verwerflich, dass es Spieler gibt, die diese Mädels dann aussaugen, nur um das andere Ende zu sehen oder mehr "Profit" aus der Sache zu schlagen. Da gehts bei mir schon los, aber ich bin wohl auch ein kleiner Sozialo :finger:
 
AW:

fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Da ich nicht, wie so viele Poster bei PcGames, rummeckern will, schreib ich einfach mal nicht darüber, wie nervig es ist für jeden Platz ne neue Seiet zu öffnen.
Gut, dann übernehme ich diesen Part! :ugly: Es NERVT!!!!! Lasst es einfach! Aufhören damit! :hop: :-S

Trotz allem ein netter Artikel. Für mich war wohl Black&White 1 das Spiel, das am meisten Gefühle hervorgerufen hat. :-o
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 11:57 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.

Nicht vielleicht. Ich behaupte einfach mal, dass das durch die Psychologie bereits experimentell bestätigt wurde.
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen. Is für mich irgendwie eine moralsiche Frage und ich finde es (übertrieben ausgedrückt !!!) verwerflich, dass es Spieler gibt, die diese Mädels dann aussaugen, nur um das andere Ende zu sehen oder mehr "Profit" aus der Sache zu schlagen. Da gehts bei mir schon los, aber ich bin wohl auch ein kleiner Sozialo :finger:
Aber dein Text zeigt, dass Spiele nicht abstumpfen. Immerhin hast du es nicht getan.
 
AW:

XIII13 am 13.04.2008 12:32 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 11:57 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.

Nicht vielleicht. Ich behaupte einfach mal, dass das durch die Psychologie bereits experimentell bestätigt wurde.
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen. Is für mich irgendwie eine moralsiche Frage und ich finde es (übertrieben ausgedrückt !!!) verwerflich, dass es Spieler gibt, die diese Mädels dann aussaugen, nur um das andere Ende zu sehen oder mehr "Profit" aus der Sache zu schlagen. Da gehts bei mir schon los, aber ich bin wohl auch ein kleiner Sozialo :finger:
Aber dein Text zeigt, dass Spiele nicht abstumpfen. Immerhin hast du es nicht getan.

Und genau deswegen behaupte ich ja auch, dass ich von Spielen keine negativen Auswirkungen fühle. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass genügend Kids die Mädels (ohne nachzudenken) aussaugen, damit sie den (vorläufigen) schnellen Bonus erhalten. Das hat zwar noch immer nicht direkt etwas mit der Realität zu tun, kann aber, unter gewissen Bedingungen, durchaus zu einer Übernahme in den eigenen Wesenszug beitragen - in diesem Fall die Abstumpfung gegenüber (normalerweise) moralischen Aspekten. Und das ist das Gefährliche an PC-Spielen.
Aber darum gehts ja jetzt hier eigentlich gar nicht. Für Spieler, die in einem sicheren Umfeld Bioshock spielen, macht eine solch moralische Frage gerade den Reiz aus (bei mir zum Beispiel), weswegen ich an dieses Spiel so gefesselt war.
 
AW:

Nur sehr wenige Spieler konnten sich daran erinnern, schon einmal Trauer (2,08 %), durch ein Spiel gefühlt zu haben
Da kenne ich nur ein Paradebeispiel, an dem auch PC Spieler teil haben können --> Final Fantasy 7, der Tod von Aerithhttp://de.youtube.com/watch?v=DJbQxDmhPFo ;-(

Überlege ich weiter, fällt mir im Moment nur noch ein reines Konsolenbeispiel ein --> Suikoden-2, in dem auch ein tragischer Tod zu verzeichnen ist, welcher noch mehr durch die Musik in Szene gesetzt wurde als bei Aerith :-(
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 13:04 schrieb:
XIII13 am 13.04.2008 12:32 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 11:57 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.

Nicht vielleicht. Ich behaupte einfach mal, dass das durch die Psychologie bereits experimentell bestätigt wurde.
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen. Is für mich irgendwie eine moralsiche Frage und ich finde es (übertrieben ausgedrückt !!!) verwerflich, dass es Spieler gibt, die diese Mädels dann aussaugen, nur um das andere Ende zu sehen oder mehr "Profit" aus der Sache zu schlagen. Da gehts bei mir schon los, aber ich bin wohl auch ein kleiner Sozialo :finger:
Aber dein Text zeigt, dass Spiele nicht abstumpfen. Immerhin hast du es nicht getan.

Und genau deswegen behaupte ich ja auch, dass ich von Spielen keine negativen Auswirkungen fühle. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass genügend Kids die Mädels (ohne nachzudenken) aussaugen, damit sie den (vorläufigen) schnellen Bonus erhalten. Das hat zwar noch immer nicht direkt etwas mit der Realität zu tun, kann aber, unter gewissen Bedingungen, durchaus zu einer Übernahme in den eigenen Wesenszug beitragen - in diesem Fall die Abstumpfung gegenüber (normalerweise) moralischen Aspekten. Und das ist das Gefährliche an PC-Spielen.
Aber darum gehts ja jetzt hier eigentlich gar nicht. Für Spieler, die in einem sicheren Umfeld Bioshock spielen, macht eine solch moralische Frage gerade den Reiz aus (bei mir zum Beispiel), weswegen ich an dieses Spiel so gefesselt war.
Ich schätze mal, es kommt einfach darauf an, wie sehr man sich in das Spiel hineindenkt. Wenn man einfach nur Aktion sehen will, wird das weniger ernst genommen, deswegen wird einen die ganze Sache weniger berühren, beeinflußen und genausowenig abstumpfen. Wer das Spiel aber richtig spielt, wird eher wie im richtigen Leben handeln, also auch kein nennenswertes Abstumpfen da man gewisse Dinge halt, wie bei dir beschrieben nicht macht.
So sehe ich das jedenfalls.
 
AW:

Also Trauer hab ich schon öfters gespürt, letztens beim Ende von Half-Life: Episode 2.
 
AW:

XIII13 am 13.04.2008 13:28 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 13:04 schrieb:
XIII13 am 13.04.2008 12:32 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 11:57 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 11:38 schrieb:
Na ja...vllt. stumpfen manche Spiele wirklich ab.Zumindets was die empfindlichekit für "unmoralische" Taten angeht.

Nicht vielleicht. Ich behaupte einfach mal, dass das durch die Psychologie bereits experimentell bestätigt wurde.
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen. Is für mich irgendwie eine moralsiche Frage und ich finde es (übertrieben ausgedrückt !!!) verwerflich, dass es Spieler gibt, die diese Mädels dann aussaugen, nur um das andere Ende zu sehen oder mehr "Profit" aus der Sache zu schlagen. Da gehts bei mir schon los, aber ich bin wohl auch ein kleiner Sozialo :finger:
Aber dein Text zeigt, dass Spiele nicht abstumpfen. Immerhin hast du es nicht getan.

Und genau deswegen behaupte ich ja auch, dass ich von Spielen keine negativen Auswirkungen fühle. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass genügend Kids die Mädels (ohne nachzudenken) aussaugen, damit sie den (vorläufigen) schnellen Bonus erhalten. Das hat zwar noch immer nicht direkt etwas mit der Realität zu tun, kann aber, unter gewissen Bedingungen, durchaus zu einer Übernahme in den eigenen Wesenszug beitragen - in diesem Fall die Abstumpfung gegenüber (normalerweise) moralischen Aspekten. Und das ist das Gefährliche an PC-Spielen.
Aber darum gehts ja jetzt hier eigentlich gar nicht. Für Spieler, die in einem sicheren Umfeld Bioshock spielen, macht eine solch moralische Frage gerade den Reiz aus (bei mir zum Beispiel), weswegen ich an dieses Spiel so gefesselt war.
Ich schätze mal, es kommt einfach darauf an, wie sehr man sich in das Spiel hineindenkt. Wenn man einfach nur Aktion sehen will, wird das weniger ernst genommen, deswegen wird einen die ganze Sache weniger berühren, beeinflußen und genausowenig abstumpfen. Wer das Spiel aber richtig spielt, wird eher wie im richtigen Leben handeln, also auch kein nennenswertes Abstumpfen da man gewisse Dinge halt, wie bei dir beschrieben nicht macht.
So sehe ich das jedenfalls.

Na ja...aber wenn man eig. harmlose Mädchen tötet nur um noch ei nwneig mehr Action zu haben, ist man dann nicht schon abgestumpft?
Dann stumpft das Spiel einen vllt. nicht ab, aber meiner Meinung nach, ist man zu dem Zeitpunkt schon von selbst recht abgestumpft, wenn man bei einer( wenn auch virtuellen) moralischen inkorrekten Tat nciht zumindest ein flaumiges Gefühl im Magen bekommt.
 
AW:

fredfreak am 13.04.2008 13:59 schrieb:
Na ja...aber wenn man eig. harmlose Mädchen tötet nur um noch ei nwneig mehr Action zu haben, ist man dann nicht schon abgestumpft?
Dann stumpft das Spiel einen vllt. nicht ab, aber meiner Meinung nach, ist man zu dem Zeitpunkt schon von selbst recht abgestumpft, wenn man bei einer( wenn auch virtuellen) moralischen inkorrekten Tat nciht zumindest ein flaumiges Gefühl im Magen bekommt.

Sehe ich auch so. Und warum ist man abgestumpft? Weil es keine Sache darstellt, von welcher man (wenn man es tut) moralisch abgeschreckt wird. Ob diese Abgestumpftheit tatsächlich nur aus PC-Spielen kommt, will ich mal bezweifeln. Aber es ist nicht auzuschließen, dass Emotionen über (hauptsächlich) virtuelle Medien, da sie hier "ausgeführt" werden können, eine Abstumpfung erfahren. Und das sollte - bei aller Liebe zu den PC-Spielen - nicht Sinn und Zweck von Gewaltdarstellungen sein. Gewalt wird verherrlicht. (Ich lern gerade Psycho^^). Gerade in Bioshock erfährt man durch das Ausbeuten der Mädchen eine positive Verstärkung - man erhält mehr Adam. Und es ist psychologisch bewiesen, dass positive Verstärkungen zum Lernvorgang beitragen. Anschließend passiert folgendes: Ab dem 2. oder 3. Mädchen macht man sich keine Gedanken mehr drüber - man stumpft ab. Ich würde allerdings auch dem anderen User zustimmen, wenn er sagt, dass eine gewisse Spieltiefe von Nöten ist, um so reagieren zu können.
MfG
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 11:57 schrieb:
Bei Bioshock ist das übrigens so ne Sache. Ich habs bereits durch, es aber diese Woche nochmal installiert (neue Plasmide und verschiedene Enden), da ich das böse Ende auch mal sehen wollte. Ich sag euch: Ich kanns nicht. Ich nehm keine kleinen Mädchen aus, auch nicht wenns im PC geschieht. Es wird wieder zum guten Ende kommen.

Mir gehts genauso in jedem Spiel, wo man moralische Entscheidungen treffen kann. Ich nehm mir beim 2. Durchspielen immer vor
- "Jetzt spiel ich aber böse!" -
und schwenke spätestens nach der ersten Konsequenz meines "bösen" Handels wieder auf die gute Seite um.
Den besonderen Reiz solcher Spiele wie Black&White,The Witcher oder KOTOR besteht in der Wahl zwischen Gut und Böse, und dass diese Wahl nachvollziehbare Konsequenzen hat. Besonders interessant wird das Dilemma, wenn man nicht nur die Wahl zwischen den extremen Gut und Böse hat, sondern auch Entscheidungen im Graubereich getroffen werden können.
Sicher wird es immer ein paar hartgesottene geben, die während des Spiels ihr Handeln nicht von moralischen Bedenken lenken lassen, und nur den Gameplayaspekt ihrer Entscheidungen im Auge haben.
Je realistischer die Grafik, je ausgefeilter die Dialoge und Charaktere, je überzeugender die Sprecher, desto schwieriger wird es allerdings werden, im Spiel eine Sache zu tun, die man im richtigen Leben aus moralischen Gründen niemals tun würde.
 
AW:

XIII13 am 13.04.2008 11:22 schrieb:
Fehlt irgendwie Angst. In Spielen zwar eher selten, aber ich fand FEAR spannender als jeden Horrorfilm.
Ja, leider.


Trauer (2,08% ) und Schuld (1,91% ) kommen aber in Prey vor, wenn...
..man seine dortige Freundin erschießen/erlösen muss.
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 14:09 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 13:59 schrieb:
Na ja...aber wenn man eig. harmlose Mädchen tötet nur um noch ei nwneig mehr Action zu haben, ist man dann nicht schon abgestumpft?
Dann stumpft das Spiel einen vllt. nicht ab, aber meiner Meinung nach, ist man zu dem Zeitpunkt schon von selbst recht abgestumpft, wenn man bei einer( wenn auch virtuellen) moralischen inkorrekten Tat nciht zumindest ein flaumiges Gefühl im Magen bekommt.

Sehe ich auch so. Und warum ist man abgestumpft? Weil es keine Sache darstellt, von welcher man (wenn man es tut) moralisch abgeschreckt wird.

oder man reagiert aus dem einfachen grunde kaum bzw gar nicht, weil man für sich ne klare grenze zwischen realität und virtueller realität zieht.
 
AW:

Ich habs nie geschafft bei B&W Leute zu opfern.
Dabei wollte ich doch unbedingt mal ein böser Gott sein NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO.


So, musste einfach mal raus ^^...
 
AW:

Ach ja, was ich noch schreiben wollte:

Ich bin keinesfalls der Meinung,dass Gewalt oder moralisch Fragwürdige Aktionen aus Spielen entfernt werden sollten. Ich wünschte mir nur, dass alle Spiele den Spieler dazu bringen würden mehr über ihre Taten nachzudenken, bevor sie moralsiche Entscheidungen treffen.
Ein gute Beispiel ist The Witcher.
In einem Fan-Forum kamen teils ethische Disskusionen über nur einen Entscheidungsmoment auf.
Spiele ,die Gewalt zum Thema haben, sollten öfters zu solchen Disskuionen führen.
Natürlich kann man von keinem CoD oder hl2 erwarten, dass vor jedem Schuss darüber disskutiert wird, obs jetzt auch gut ist,was man macht.Das würde dem Spiel wohl jeglichen Spaß rauben(es sei denn man studiert Philosophie oder ähnliches). Aber bei ernsten Spielen sollten die Entwickler auch einen ernsthaften und erwachseneren Umgang mit Gewallt fördern.

Natürlich wird kein Mensch wegen einem desensilibierenden Spiel zum Mörder, aber mir wird wohl niemand wiedersprechen, wenn ich sage, dass es nicht schaden würde, wenn die meisten Menschen ein wenig sensibler werden.
Wobei Spiele wohl nur einen winzigen Teil der abgestumpften Leute ausmachen
 
AW:

Gasoline am 13.04.2008 14:19 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 14:09 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 13:59 schrieb:
Na ja...aber wenn man eig. harmlose Mädchen tötet nur um noch ei nwneig mehr Action zu haben, ist man dann nicht schon abgestumpft?
Dann stumpft das Spiel einen vllt. nicht ab, aber meiner Meinung nach, ist man zu dem Zeitpunkt schon von selbst recht abgestumpft, wenn man bei einer( wenn auch virtuellen) moralischen inkorrekten Tat nciht zumindest ein flaumiges Gefühl im Magen bekommt.

Sehe ich auch so. Und warum ist man abgestumpft? Weil es keine Sache darstellt, von welcher man (wenn man es tut) moralisch abgeschreckt wird.

oder man reagiert aus dem einfachen grunde kaum bzw gar nicht, weil man für sich ne klare grenze zwischen realität und virtueller realität zieht.

Es gibt aber trotzdem Gefühle, die in einem sensiblen Menschen beim Bild eines vor Angst schreienden Mädchens(Bioshock), ausgelöst werden sollten.
Es geht ja nicht darum, dass man in einem Spiel nicht auch das böse Ende sehen sollte. Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.
 
AW:

Gasoline am 13.04.2008 14:19 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 14:09 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 13:59 schrieb:
Na ja...aber wenn man eig. harmlose Mädchen tötet nur um noch ei nwneig mehr Action zu haben, ist man dann nicht schon abgestumpft?
Dann stumpft das Spiel einen vllt. nicht ab, aber meiner Meinung nach, ist man zu dem Zeitpunkt schon von selbst recht abgestumpft, wenn man bei einer( wenn auch virtuellen) moralischen inkorrekten Tat nciht zumindest ein flaumiges Gefühl im Magen bekommt.

Sehe ich auch so. Und warum ist man abgestumpft? Weil es keine Sache darstellt, von welcher man (wenn man es tut) moralisch abgeschreckt wird.

oder man reagiert aus dem einfachen grunde kaum bzw gar nicht, weil man für sich ne klare grenze zwischen realität und virtueller realität zieht.

Das würde ich auch nie im Leben abstreiten wollen. Es gibt sicherlich Menschen, die diese Linie ziehen können. Es ist aber ebenfalls nicht abzustreiten, dass es Menschen gibt, die diese Linie nicht ziehen (können).

fredfreak am 13.04.2008 14:41 schrieb:
Es gibt aber trotzdem Gefühle, die in einem sensiblen Menschen beim Bild eines vor Angst schreienden Mädchens(Bioshock), ausgelöst werden sollten.
Es geht ja nicht darum, dass man in einem Spiel nicht auch das böse Ende sehen sollte. Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.

Besorgniserregend ist es allemal, wenn auch nicht gerade überraschend für mich. Eine Abstumpfung ist definitiv vorhanden. Ich muss mich nur an Bleifuss 2 erinnern, wo ich während einer Runde links angehalten habe, nur um meinen Freunden zu zeigen, dass das Pferd , welches am Seitenrand graste, den Kopf bewegt. Das ist eine Emotion gewesen - Freude. Ich war regelrecht begeistert von dieser Tatsache. Mittlerweile löst Grafik nicht mehr all zu große Emotionen aus, auch wenns noch von Interesse ist. aber regelrecht drüber freuen kann ich mich nicht mehr so recht. Auch das ist eine Form von Abstumpfung. Aber wie bereits gesagt: Wenn ich in Bioshock einem Mädchen hinterher laufe, welche rückwärts auf allen 4en vor mir fliehen will, bis zu einer Wand, an welcher sie nicht weiter kann, dann finde ich es schon besorgniserregend, wenn es Menschen gibt, die diese Szene "ignorieren" und das Mädchen ausbeuten. Ich war in dieser Szene hin und weg, hab sie mir mehrmals angesehen, weil ich das wirklich krass fande. Und eine solche Szene SOLL Emotionen auslösen. Schlimm genug, dass das bei manchen Leuten schon nicht mehr möglich ist.
 
Zurück