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2K Games-Chef: "Videospiele brauchen eine fotorealistische Grafik"

Naja, prinzipiell ist nichts gegen fotorealistische Grafik einzuwenden. Aber nicht jedes Genre braucht eine.

In Simulationen trägt fotorealistische Grafik ja doch zur Atmosphäre bei. Der "Flight Simulator" oder Rennsimulationen profitieren
durchaus von besonders guter Optik.

In anderen Spielen ist es nicht notwendig, oder machbar.
Im menschlichen Gesicht tragen über 50 Muskeln mehr oder weniger zur Mimik bei. Ein paar aufgeklebte Pünktchen (MoCap) reichen da natürlich nicht, um alle Nuancen einzufangen, das Gesicht mag zwar fotorealistische Texturen haben, trotz aller Bemühungen aber "künstlich" wirken.

Wie beim Theater (auf den billigen Plätzen ist das Gesicht der Aktricen und -teuren sehr winzig) werden Emotionen deshalb ja, in erster Linie, durch (übertriebene) Gestik und vor allem einer guten Vertonung transportiert.
Solange sie das gut hinkriegen, ist es herzlich egal, ob die Figuren "nur" überzeichnet, stilisiert oder sonstwas werden.

(Bei zB "Beyond Good & Evil" habe ich ja auch jederzeit gewusst, ob es Jade gut, oder weniger gut, geht. :) )
 
Bullshit à la BILD, sorry, ich zitiere den guten Mann im Original:

hmmm, ich muss irgendwo sagen, das ich den Artikel hier nur mehr überflogen und ignoriert habe und mich gleich auf die Längere Originalquelle gestürtzt habe ;-)
Und naja, neue Genre würden auch nicht mit besserer Grafik entstehen, dazu müsste eher ein Wahrnehmungswandel in Sachen Spiele entstehen
 
Gute Grafik ist mir mindestens genauso wichtig wie Gameplay. Ansonsten könnte man auch Textadventures produzieren, von den alten haben manche ein so viel besseres Gameplay als neue Spiele.

Das solche nicht mehr produziert werden, könnte aber daran liegen, dass 99% der Spieler, die Grafik doch nicht so unwichtig ist, wie manchmal getan wird. :-]

Was mir noch lieber wäre, wenn endlich mal massiv das Augenmerk auf eine Verbindung zwischen Grafik und Gameplay gelegt werden würde.
Beispiele:
Der Spieler ist am Anfang schlecht in den Dingen die er macht, z. B. Kämpfen, Springen usw... Da will ich die Verbesserung nicht nur anhand des Schadens sehen, sondern auch dass er sich geschickter anstellt.

Oder wenn er an Ausdauer verliert, oder wenn seine Lebensenergie absinkt, dann soll er nicht mehr laufen können als wäre er topfit.

Einen guten Ansatz gab es z. B. bei Fable, bei einer zu schweren Waffe konnte die Waffe nur hinter einem hergezogen werden.

Diese ganzen Elemente tragen dazu bei das man sich in die Welt hinein versetzt fühlt. Ich verstehe nicht wieso auf so etwas so wenig Wert gelegt wird.
Es gibt meistens leider immer nur Ansätze, aber dass dieses mal Konsequent in einem Spiel umgesetzt wurde ist mir nicht bekannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
finde die aussagen bullshit. gibt tolle retro games, die ich heute immernoch zocke (strike commander, Ultima-games).
zuerst ein gutes spiel das lange motiviert machen und dann kann man schaun was auf technischer seite verbessert werden kann...
 
Gute Grafik ist mir mindestens genauso wichtig wie Gameplay. Ansonsten könnte man auch Textadventures produzieren, von den alten haben manche ein so viel besseres Gameplay als neue Spiele.

Das solche nicht mehr produziert werden, könnte aber daran liegen, dass 99% der Spieler, die Grafik doch nicht so unwichtig ist, wie manchmal getan wird. :-]

Was mir noch lieber wäre, wenn endlich mal massiv das Augenmerk auf eine Verbindung zwischen Grafik und Gameplay gelegt werden würde.
Beispiele:
Der Spieler ist am Anfang schlecht in den Dingen die er macht, z. B. Kämpfen, Springen usw... Da will ich die Verbesserung nicht nur anhand des Schadens sehen, sondern auch dass er sich geschickter anstellt.

Oder wenn er an Ausdauer verliert, oder wenn seine Lebensenergie absinkt, dann soll er nicht mehr laufen können als wäre er topfit.

Einen guten Ansatz gab es z. B. bei Fable, bei einer zu schweren Waffe konnte die Waffe nur hinter einem hergezogen werden.

Diese ganzen Elemente tragen dazu bei das man sich in die Welt hinein versetzt fühlt. Ich verstehe nicht wieso auf so etwas so wenig Wert gelegt wird.
Es gibt meistens leider immer nur Ansätze, aber dass dieses mal Konsequent in einem Spiel umgesetzt wurde ist mir nicht bekannt.

Insgesamt ist das hier wohl ein Posts dem ich größtenteils zustimmen würde.
Für mich ist das wichtigste in einem Spiel IMMER das Gameplay - Spiele, die nicht mindestens durchschnittliches Gameplay bieten spiele ich i.d.R. auch nicht durch.
Aber ebenso kommt nach direkt nach dem Gameplay halt die Grafik bzw. vielmehr die hier angesprochene Visualisierung, also Verbindung von Gameplay und Grafik.

Beispiel meinerseits: Far Cry 2 ist jetzt vielleicht nicht das beste Spiel, aber das Grundgerüst (Ballern) ist mindestens solide. Was mich fasziniert hat war nicht nur die Grafik allein, sondern wie das drumherum super in Szene gesetzt wurde - Animationen für Selbstheilung, wie man in der Egosicht zwischen den Sitzen im Wagen hin- und hergeklettert ist, wie man GPS und Karten für die Standortermittlung nutzen musste usw.

Schlechtes Gameplay kann ich nicht verzeihen, hingegen jedoch sehr wohl langweiliges, uninnovatives, durchschnittliches - wenn mich das Drumherum, vor allem in Form von Visualisierung (animationen + Grafik + Style), fasziniert - deswegen habe ich einerseits Dragen Age: Origins geliebt (Grafik ABSOLUT zureichend und das Drumherum ausreichend in Szene gesetzt gemixt mit sehr gutem Gameplay/Story) als auch Far Cry 2 (durchschnittliches, repetitives Gameplay in Verbindung mit überdurchschnittlicher Grafik und detailverliebter Visualisierung vor allem in Sachen Authenzität).

Ich habe mir schon seit Gothic 2 oder NWN (meine ersten RPGs) gedacht dass dieses technische Niveau mir bei jedem Spiel reichen würde, wenn das Gameplay so brilliant ist - andererseits haben Spiele, deren Gameplay nicht unbedingt das beste ist, ihre Daseinsberechtigung nur wenn sie in Sachen Atmosphäre, Grafik sowie Visualisierung punkten können.
 
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