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22 Cans: Peter Molyneux' Curiosity erscheint am 22. August - Gewinn wird "lebensverändernd" sein.

Wenn es nicht das Wesentlich ist, warum findet man dann keine andere Möglichkeit seine "Message" an den Mann zu bringen? Dass es ausgerechnet Goldfische waren ist nicht wesentlich (Goldfische sind vermutlich einfach am billigsten^^). Aber dass es Lebewesen waren, ist sehr wohl wesentlich.
Es ist sicherlich eine Bestandteil, aber der eigentliche Kern des Kunstwerkes liegt in den Gedanken, die man sich über das Kunstwerk macht. Daß die Fische auf Knofpdruck getötet werden konnten, ist nur der Aufhänger, quasi der Urknall eines Gedankenkosmos, der sich daraus entwickelt.

Jetzt fällt mir gerade ein passender Inhalt für Molyneux' Projekt ein: Man selber. Also wenn man ein Foto oder seinen Namen oä darin finden würde und sich somit quasi selbst befreit hätte.
 
Also noch mal... Du hast eine 10 fache Chance das Ende zu erleben als jemand der 1 DMG macht, an der Aussage ändert sich rein gar nichts...
Wir wissen aber noch nicht, wieviel HP das Ding genau hat und wieviel Schaden die einzelnen Meißel machen.
Und selbst eine 10fache Gewinnchancenerhöhung ist bei einer Gewinnchance im Promillebereich immer noch nicht viel und nicht wirklich ausschlagsgebend.

Yo klar, Rembrant und co. haben ihre Werke nur gemacht um Geld zu verdienen :ugly:
Wikipedia: Rembrandt:
" ... Dieses Studium brach er jedoch nach kurzer Zeit ab, um eine Ausbildung zum Maler zu beginnen. ... Im Anschluss absolvierte er 1624 eine sechsmonatige Lehrzeit bei dem Historienmaler Pieter Lastman in Amsterdam, die Rembrandt stärker prägte als die vorherige Ausbildung.
... Dort gründete er mit seinem Freund Jan Lievens eine eigene Werkstatt. Er widmete sich vor allem der Historienmalerei nach dem Vorbild seines Lehrers ...
Drei Jahre später fertigte er erstmals eine Radierung an und begann, Schüler aufzunehmen. Im selben Jahr zeigte ... Constantijn Huygens, ... Interesse an der Kunst Rembrandts. In der Folge unterstützte er den Künstler und vermittelte ihm Aufträge. So konnte Rembrandt in den Jahren 1629 und 1630 sogar zwei Bilder an die englische Krone veräußern..."
usw

Ja, Rembrandt hat gemalt, um Geld zu verdienen.
 
Yo klar, Rembrant und co. haben ihre Werke nur gemacht um Geld zu verdienen :ugly:

Ähh, ja, haben sie. Im Gegensatz zu manchem Maler der Moderne sahen sich die klassischen italienischen, niederländichen, etc. Meister in erster Linie als Handwerker, die schöne Dinge für reiche Leute hergestellt haben. Nicht mehr, und nicht weniger. ;-)

Edit: Im Englischen ist diese Verbindung übrigens auch heute noch deutlich erkennbar; "art" = Kunst, "artist" = Künstler, "artisan"= Handwerker.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähh, ja, haben sie. Im Gegensatz zu manchem Maler der Moderne sahen sich die klassischen italienischen, niederländichen, etc. Meister in erster Linie als Handwerker, die schöne Dinge für reiche Leute hergestellt haben. Nicht mehr, und nicht weniger. ;-)

Okay, da hab ich nicht nachgedacht :-) Ich meinte eher daß die Künstler bei ihren großen Werken wohl kaum das Geld vor Augen gehabt haben.
 
Okay, da hab ich nicht nachgedacht :-) Ich meinte eher daß die Künstler bei ihren großen Werken wohl kaum das Geld vor Augen gehabt haben.

Und wieder, sorry, aber genau das. Wir haben hier z.B. einen reichen römischen Patrizier, meinetwegen sogar einen Kardinal, der Anfang 1500 sein Stadtpalazzo mit Bibelfresken verschönern lassen möchtr.
Also beauftragt er z.B. den gerade so beliebten Meister Michelangelo, er möge ihm doch bitte diesen Wunsch erfüllen.
Meister Michelangelo reist an, begutachtet die dafür vorgesehene Decke und macht dem Kardinal einen Kostenvoranschlag, ähnlich wie Handwerker heute.

Hört sich jetzt leider sehr profan an, aber der brotlose Künstler, der nur für seine Kunst lebt, egal ob er von ihr leben kann, ist eigentlich eine "Erfindung des 19. Jahrhunderts (und hat sich bis heute erhalten).
Davor waren die Künstler eigentlich ausschließlich sehr geschäftstüchtige Handwerker, die einen boomenden Markt bedient haben.
Gilt für Musiker übrigens genauso, google mal nach Bach und Händel; Hauptsache, eine gut bezahlte Stelle bei einem solventen Fürsten. :-)
 
Danke für die Richtigstellung Spassbremse.

Ich hab ja auch nur gesagt daß für mich Kunst nichts mit Geld zu tun hat. Das ich mit der allgemein gültigen Regelung konform gehen muss steht ja nirgens ;)
 
Danke für die Richtigstellung Spassbremse.

Ich hab ja auch nur gesagt daß für mich Kunst nichts mit Geld zu tun hat. Das ich mit der allgemein gültigen Regelung konform gehen muss steht ja nirgens ;)

So wird das heute vorwiegend gesehen, ja, insofern gehst Du eigentlich mit der allgemein gültigen Regelung konform. ;-)
Nur sieht's eben in der Renaissance bzw. im Barock völlig anders aus. Man wäre damals auch nicht auf die Idee gekommen, von Auftragskunst zu sprechen, einfach weil es für die damaligen Menschen absurd gewesen wäre, über die heutige Definition auch nur nachzudenken.

Ohne jetzt zu weit ausschweifen zu wollen, aber Florenz z.B. gilt als Keimzelle der abendländischen bildenden Kunst. Warum?
Weil Florentiner Kaufleute (v.a. durch Woll- und Tuchhandel) im Spätmittelalter dermaßen gewaltige Vermögen angehäuft hatten, so dass sie nicht wussten, wohin damit. Ergo wollte man irgendwie angeben. Da es aber (religiös bedingt) damals noch als reichlich unschicklich galt, unverhohlen zu protzen, "begnügte" man sich mit sakralen Motiven (deshalb auch die vielen "Bibelszenen"-Gemälde aus jener Zeit). Mit solchen Bildern konnte man Freunde und Geschäftspartner mächtig beeindrucken, aber immer die schöne Ausrede "Ja...zur höheren Ehre Gottes!" verwenden. Natürlich wollte die Kurie auch nicht dagegen abstinken, und so entstand im Italien des 14/15. Jahrhunderts ein regelrechtes "Kunstwettrüsten".
Sehr lustig übrigens, in ihrer Geltungssucht konnte so mancher Patrizier es sich nicht verkneifen, vom Maler in irgendeiner Bibelszene mit festgehalten zu werden. Bei Boticellis Gemälden findet sich z.B. der ein, oder andere Medici mitten in der jeweiligen Bibelszene. ;-)
 
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