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22 Cans: Peter Molyneux' Curiosity erscheint am 22. August - Gewinn wird "lebensverändernd" sein.

Sicher das der der die stärkere Waffe hat größere Gewinnchancen hat?
Nö, überhaupt nicht.
Damit wird der Klumpen lediglich schneller "abgebaut".

Es sei denn, der Meißel wäre so stark, daß er den Klumpen in sehr wenigen Schlägen alleine knacken kann.
 
Das ist ja "interessant" ...

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass das ein Psycho-Bench wird ...
 
Nö, überhaupt nicht.
Damit wird der Klumpen lediglich schneller "abgebaut".

Es sei denn, der Meißel wäre so stark, daß er den Klumpen in sehr wenigen Schlägen alleine knacken kann.

Wenn man nicht weiss wie viel "HP" der Meißel hat steigen logischerweise die Chancen daß man den letzten Schlag hat wenn man mehr Dämätsch macht.
 
Ich find's interessant. Ich denke, der gute Peter hat sich mittlerweile endgültig vom handwerklichen Bereich der Spieleproduktion verabschiedet und versucht sich jetzt zu 100% als Künstler zu inszenieren.
Finde ich durchaus begrüßenswert. Zu viele Computerspiele sind einfach nur "Spiele", da schadet es überhaupt nicht, wenn ab und an mal ein Experiment mit künstlerischem Anspruch gestartet wird. :-)
 
Wär witzig wenn der 50.000 Meißel dann nen One Hit Kill macht :-B
 
Ich find's interessant. Ich denke, der gute Peter hat sich mittlerweile endgültig vom handwerklichen Bereich der Spieleproduktion verabschiedet und versucht sich jetzt zu 100% als Künstler zu inszenieren.
Finde ich durchaus begrüßenswert. Zu viele Computerspiele sind einfach nur "Spiele", da schadet es überhaupt nicht, wenn ab und an mal ein Experiment mit künstlerischem Anspruch gestartet wird. :-)
Also ich sehe darin keine Kunst. Ist vielleicht ne Gesellschafts- oder besser - Branchenkritik. Aber worin liegt denn der künstlerische Anspruch dieses Projekts? Also ich sehe da keinen.
Aber Kunst liegt ja stets im Auge des Betrachters, also vermutlich erkenne ich es bloß nicht.
 
Ich finde das recht interessant, mal sehen, was aus der Sache wird.
Wenn er Spass an diesen Experimenten hat und sehen will, wieviel Geld die Leute für so einen Unsinn ausgeben, dann sei ihm das gegönnt. :-D
 
Ich finde Computec sollte der PCG-Redaktion ein Budget von 250k Euro (macht man halt mal ein Vorstands-Essen weniger^^) geben, um mehrere Hammer und Meißel zu kaufen und so die Chance auf die exklusive Enthüllung des "Schatzes" erhalten. :-D
Wäre doch ne Top-Story: "Nur in der PCGames! Erfahrt alles über den Schatz des Peter".
Könnte man auch als eine Art Strafarbeit einführen: "2 Wochen Steine klopfen bei Curiosity!" :-B
 
Also ich sehe darin keine Kunst. Ist vielleicht ne Gesellschafts- oder besser - Branchenkritik. Aber worin liegt denn der künstlerische Anspruch dieses Projekts? Also ich sehe da keinen.
Aber Kunst liegt ja stets im Auge des Betrachters, also vermutlich erkenne ich es bloß nicht.

Naja, vereinfacht könnte man sagen, as Ding hat keine wirkliche Funktion (Würfel klopfen ist keine wirklich ausgereifte Spielmechanik) und die Intention dahinter ist auch nicht eindeutig, sondern führt zu Diskussionen.
Also muss es Kunst (im modernen Sinn) sein. ;-)
 
Naja, vereinfacht könnte man sagen, as Ding hat keine wirkliche Funktion (Würfel klopfen ist keine wirklich ausgereifte Spielmechanik) und die Intention dahinter ist auch nicht eindeutig, sondern führt zu Diskussionen.
Also muss es Kunst (im modernen Sinn) sein. ;-)

Das mit der Funktion, okay, aber die Intention dahinter ist doch eindeutig - ihn so lange Kloppen bis einer gewinnt und den SupaDupaGewinn einstreicht...

In meinen Augen ist alles wobei es ums Gewinnen geht keine Kunst.
 
Das mit der Funktion, okay, aber die Intention dahinter ist doch eindeutig - ihn so lange Kloppen bis einer gewinnt und den SupaDupaGewinn einstreicht...

In meinen Augen ist alles wobei es ums Gewinnen geht keine Kunst.

Aber genau darüber lässt es sich doch trefflich streiten! :-D

Er führt das Spielprinzip typischer (F2P)MMOs ad absurdum: eine Menge Spieler kloppt stunden-tage-wochenlang auf einen schwarzen Würfel ein, damit ein EINZIGER eine Belohnung erhält, die dazu noch nicht einmal bekannt ist, sondern nur ominös als "großartig" beschrieben wird. Um an dieses Ziel zu gelangen ist es möglich, für eine geradezu aberwitzig hohe Summe sich einen Vorteil zu verschaffen.

Man kann es als psychologisches Experiment sehen, aber genauso gut eben auch als Kunst.
 
Hehe stimmt, also den Kunstteil sehe ich immer noch nicht, dafür aber ein interessantes psychologisches Experiment über Spieler von MMORPGs :D
 
Wenn man nicht weiss wie viel "HP" der Meißel hat steigen logischerweise die Chancen daß man den letzten Schlag hat wenn man mehr Dämätsch macht.
Ok, "überhaupt nicht" war rein mathematisch gesehen falsch.

Angenommen, der Klumpen hätte 100 HP und ein Standardmeißel machte 1 Punkt "Schaden":
Ich haue zum Zeitpunkt X drauf, ohne zu wissen, wieviel HP der Klumpen noch hat:
Meine Chance beträgt 1:99, daß ich den entscheidenden Schlag mache.

Ich haue zum Zeitpunkt X mit dem +9 DMG Meißel drauf, ohne zu wissen, wieviel HP der Klumpen noch hat:
Meine Chance beträgt ~1:10 (9:91), daß ich den entscheidenden Schlag mache.


Wahrscheinlich wird es aber eher so aussehen:
HP: 500.000.000 Standard: 1 DMG Bonusmeißel: 500 DMG

dh: Ich haue zum Zeitpunkt X mit dem 1 DMG Meißel drauf, ohne zu wissen, wieviel HP der Klumpen noch hat:
Meine Chance beträgt 1:500.000.000, daß ich den entscheidenden Schlag mache.

Ich haue zum Zeitpunkt X mit dem 500 DMG Meißel drauf, ohne zu wissen, wieviel HP der Klumpen noch hat:
Meine Chance beträgt 1:1.000.000, daß ich den entscheidenden Schlag mache.

Sprich: rein mathematisch ist die Chance zwar gestiegen, aber immer noch im tausendstel Promille Bereich.
 
In meinen Augen ist alles wobei es ums Gewinnen geht keine Kunst.
Wikipedia:
"Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein."

Und wer sagt denn, daß es um das Gewinnen geht? Der "Gewinn" ist ja nur ein Teil des Projektes.

Hier mal ein anderes Kunstwerk: Ausstellungs-Rezension in der VL Museen : Marco Evaristti - Helena 2006
Hier könnte man auch sagen, daß es um das Vernichten von Leben geht, dabei geht es dem Künstler laut Eigenaussage um das "Messen" der menschlichen "Dummheit".

Kunst muß übrigens keine Bedeutung haben. Die Einstürzenden Neubauten haben beispielsweise mal ein "Konzert" gegeben, das mit dessen Titel "Unglaublicher Lärm" exakt beschrieben ist.
Dafür haben sie einen relativ kleinen Raum mit einer riesigen Anlage bestückt. Der Lautstärkepegel in dem Raum war so hoch, daß man dort nur mit Ohrenschutz rein durfte. Die Einstürzenden Neubauten selbst waren in einem Raum in einer anderen Etage und haben von dort die Klänge erzeugt.

"It was not a concert. It was not really music. ... it was not about sound. It was about feeling. The massive wave of sound from those speakers (in this small room!) flattened the hairs on the back of my arms and on my head. ... It was not a wall of sound. A wall is something in front of you. You were INSIDE the sound. The very air you were breathing vibrated. The eyes shook in their sockets. I've never been attacked like this by music.
"
 
Hier mal ein anderes Kunstwerk: Ausstellungs-Rezension in der VL Museen : Marco Evaristti - Helena 2006
Hier könnte man auch sagen, daß es um das Vernichten von Leben geht, dabei geht es dem Künstler laut Eigenaussage um das "Messen" der menschlichen "Dummheit".
So ein Quatsch, ganz ehrlich. Es braucht doch nicht so ein "Kunstprojekt", um so erkennen, wie "dumm" die Menschheit ist. Das hat die Menschheit ja wohl schon mehr als oft selbst bewiesen. Und die die das sehen, wissen und begreifen, die brauchen so ein Projekt nicht ... weil sie es schon wissen. Braucht da wer Selbstbestätigung, weil er sich unsicher ist?
Und die "Dummen" werden es so oder so nicht erkennen und dabei wird ihnen so ein "Kunstprjekt" auch nicht weiterhelfen. Denn sie werden es wohl kaum verstehen. Also was für einen "Sinn" macht das dann?

Und davon abgesehen, dass der Sinn garnicht erfüllt werden KANN (solche Kunst geht an dem eigentlichen Adressaten doch völlig vorbei), gibt es auch Formen der gesellschaftskritischen Kunst, bei der keine Tiere gequält werden müssen.

Es ist doch in der Kunst genauso, wie beim FIlm oder Games. Es muss halt schon was besonders "Krasses" her, damit die Kunstwelt begeistert sein kann.
So eine Form der Kunst bewirkt garnicht, außer Selbstbeweihräucherung einer bestimmten Klientel.

Ich VERSTEHE den Gedanken dahinter. Sehe aber keine Notwendigkeit darin "Dummheit zu messen" (sehr zweifelhafte Aussage btw und stellt sich selbst auch sehr elitär hin). Ich weiß aus dem echten Leben, dass der Mensch dumm sein kann und meistens auch ist.
Dafür müssen keine Fische gequält werden. Als Nahrung ist ja okay, aber ungefragt in ein "Kunstprojekt" verbauen ... ne. Da hätte man die Fische vorher wenigstens fragen können.^^

Außerdem muss Kunst nicht anklagen oder eine "Message" haben. Kunst kann auch einfach nur schön sein und spaß machen. ;-)
 
So ein Quatsch, ganz ehrlich. Es braucht doch nicht so ein "Kunstprojekt", um so erkennen, wie "dumm" die Menschheit ist. ...
Ich wollte lediglich aufzeigen, daß das was man auf den ersten Blick sieht ("Gewinn" / "die Fische werden getötet") nicht unbedingt das Wesentliche des jeweiligen Projektes sein muss - ganz unabhängig davon, ob das mit den Fischen jetzt moralisch vertretbar oder sinnvoll ist.
 
Ok, "überhaupt nicht" war rein mathematisch gesehen falsch.

Es ist einfach für jeden der einen großen Meißel hat viel wahrscheinlicher daß er den letzten Schlag durchführt als für Leute die den billigen Meißel haben. Wenn der große 10 Dmg macht udn der kleine 1 Dmg dann hat man pro Schlag 10 mal so viel Chance den Endschlag auszuführen wie mit einem kleinen.

Zum Thema Kunst... "Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein."

Ich habe nur mal Dein Zitat hochkopiert^^ In meinen Augen hat Geld oder Gewinn bei einem Kunstprodukt nichts zu suchen da es den kreativen Prozess beeinflusst.
 
Ich wollte lediglich aufzeigen, daß das was man auf den ersten Blick sieht ("Gewinn" / "die Fische werden getötet") nicht unbedingt das Wesentliche des jeweiligen Projektes sein muss - ganz unabhängig davon, ob das mit den Fischen jetzt moralisch vertretbar oder sinnvoll ist.
Wenn es nicht das Wesentlich ist, warum findet man dann keine andere Möglichkeit seine "Message" an den Mann zu bringen? Dass es ausgerechnet Goldfische waren ist nicht wesentlich (Goldfische sind vermutlich einfach am billigsten^^). Aber dass es Lebewesen waren, ist sehr wohl wesentlich.

Genauso ist der versprochene Gewinn auch ein eigentlich wesentlich. Denn ohne diesen wäre das Projekt ja nicht das, was es ist. Die Aussicht auf den "lebensverändernden" Gewinn soll ja der Antrieb für die sein, die da mitmachen. Also ist es ein wesentlicher Teil des Projekts. Es ist vielleicht nicht der SINN des Projekts einen Gewinn zu verteilen. Aber ein wesentliches Merkmal ist es schon. Halt ein Teil des Projekt. Das Geld bei PM und die FIsche bei deinem Beispiel.
 
Es ist einfach für jeden der einen großen Meißel hat viel wahrscheinlicher daß er den letzten Schlag durchführt als für Leute die den billigen Meißel haben. Wenn der große 10 Dmg macht udn der kleine 1 Dmg dann hat man pro Schlag 10 mal so viel Chance den Endschlag auszuführen wie mit einem kleinen.
Letztendlich macht es rein praktisch allerdings keinen Unterschied, ob deine Gewinnchance im Tausendstel Promillebereich oder im tausendstel tausendstel Promillebereich liegt. Wenn das Ding gerade noch 11 HP hatte, hast du auch Pech gehabt.

Ich habe nur mal Dein Zitat hochkopiert^^ In meinen Augen hat Geld oder Gewinn bei einem Kunstprodukt nichts zu suchen da es den kreativen Prozess beeinflusst.
Der kreative Prozess ist ja bereits abgeschlossen - das Durchführen des Spiels ist nur noch die Aufführung.

Und natürlich hat Kunst auch was mit Geld zu tun - spätestens, wenn das Kunstwerk von einem Kunstliebhaber gekauft wird (oder gegen Geld auf einer Ausstellung zu sehen ist).
 
Letztendlich macht es rein praktisch allerdings keinen Unterschied, ob deine Gewinnchance im Tausendstel Promillebereich oder im tausendstel tausendstel Promillebereich liegt. Wenn das Ding gerade noch 11 HP hatte, hast du auch Pech gehabt.[

Also noch mal... Du hast eine 10 fache Chance das Ende zu erleben als jemand der 1 DMG macht, an der Aussage ändert sich rein gar nichts...


Und natürlich hat Kunst auch was mit Geld zu tun - spätestens, wenn das Kunstwerk von einem Kunstliebhaber gekauft wird (oder gegen Geld auf einer Ausstellung zu sehen ist).

Yo klar, Rembrant und co. haben ihre Werke nur gemacht um Geld zu verdienen :ugly:
 
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