Zu wenig Frauen, zu düster, zu FF14? Fan-Meinungen zu Final Fantasy 16

Elenenedh

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loud_noises

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Gute Analyse aber ich komme dadurch auf eine viel positivere Bewertung.

Nur das mit den "zu wenig Frauen" finde ich sexistisch.

1. Hat wohl kaum eine Spielereihe mehr Frauenhelden hervorgebracht als FF
2. Die Kumpelreise aus FF15 hätte mit gemischten Geschlechtern nicht in der Form funktioniert
3. Gab es Ähnliches mit einer Mädchengruppe in FF-X2
4. und der wichtigste Punkt:
Es sollte einfach egal sein. Allein darauf zu achten und Wert darauf zu legen halte ich schon für sehr fragwürdig.
Gibt es wirklich Frauen die sich nicht mit einem männlichen Charakter identifizieren können und umgekehrt?
Das wäre schon etwas empathielos.
Besonders in einer Welt wie FF entfallen ohnehin sämtliche Realismus-Argumente

Wichtig sind gut geschriebene Charaktere und nicht wie die Häufigkeit ihres repräsentierten Geschlechts.
Im Übrigen wissen wir hier ja noch gar nicht wirklich wie viele Frauen auftauchen und ihre Rolle etc.
 

Batze

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Nur das mit den "zu wenig Frauen" finde ich sexistisch.
Stell dir mal vor, irgendwo in Deutschland würde jemand sagen "zu wenig Mann", wie Groß der Aufschrei der A. Schwarzer wäre. Zu "wenig Frauen" passt ins heutige Weltbild genau rein, und dann noch von einer Frau als Autorin, na was will man mehr. Passt doch.
Ich stimme dir 100% zu, zu Sexistisch, vor allem gegenüber uns Männer.

Wird so langsam Zeit das es mal eine Männer Quote gibt. Ich fühle mich schon längst voll diskriminiert.
 

Schalkmund

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Hatte den Trailer noch gar nicht gesehen, schaut ja mal ganz cool aus. Gefällt mir, dass es wieder mehr Richtung Mittelalter-Fantasy geht. Wenn es so bleibt wie der Trailer vermittelt dann kann ich mir den Titel schon mal vormerken.
 

Enisra

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Stell dir mal vor, irgendwo in Deutschland würde jemand sagen "zu wenig Mann", wie Groß der Aufschrei der A. Schwarzer wäre. Zu "wenig Frauen" passt ins heutige Weltbild genau rein, und dann noch von einer Frau als Autorin, na was will man mehr. Passt doch.
Ich stimme dir 100% zu, zu Sexistisch, vor allem gegenüber uns Männer.

Wird so langsam Zeit das es mal eine Männer Quote gibt. Ich fühle mich schon längst voll diskriminiert.

Ah, der Klassiche Whataboutism mal wieder der in der dämlichkeit der Herleitung eigentlich nur von Straighparades und Männertag getoppted werden in dem man so tut als sei nicht alles eine Sausage Party
Ja schon schlimm dass man sich als Alter Weißer Mann davon bedroht fühlt dass man auch anderen eine Chance geben muss,
 

Lucatus

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die Leute werden immer bescheuerter jetzt muss man also noch Quoten Frauen hinzufügen weil sonst eine Randgruppe im Internet Amok läuft und die Leute abfuckt. ich finde es ist schon ein Wunder das das Mafia 1 remak noch nicht angefeindet wurde wegen so einen Blödsinn, weil man ja heute alles auf die Anzahl der Schwarzen oder Weiblichen Npc reduzieren muss. Denn politische Korrektheit was der größte Troll des 21 Jahrhunderts ist wichtiger als alles andere ist. scheiß auf Story scheiß auf lore Hauptsache man erfüllt die Quote weil sonst der Entwickler als böser alter Weißer Mann hingestellt wird der Frauen und Ausländer unterdrückt WTF.
 

Fly_the_Twister

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Schlechter Eindruck vom Trailer.
-> Kämpfe scheinen insbesondere auf Dauer zu viele Special Effects zu haben. Wenn sie es hinbekommen wie in FFXV wäre es ok (Aber nicht nach meinem Geschmack)
-> Ich war noch nie ein Fan von Boybands. Die Mischung machts.
-> Die Emotionen kommen im Trailer nicht rüber, bezweifel das es im fertigen Spiel der Fall sein wird.

Ich wünsche allen die ein Spiel mit vermeintlich langweiligen Emotionen und jeder menge Boyband-Action lieben aber viel Spass damit, mir hat FFXV gereicht.

Von mir aus können auch gerne FF Games mit Mann-Mann Romanze entwickelt werden, ist nur dann nichts für mich. Gibt aber sicherlich viele dies es mögen würden, nicht zuletzt ein (großer) Teil der wachsenden Gamerinnen Community.
 

Nyx-Adreena

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Wird so langsam Zeit das es mal eine Männer Quote gibt. Ich fühle mich schon längst voll diskriminiert.

Oh ja! So reine Frauen-Teams in der Pflege können sehr anstrengend sein. Min. 50 % Männer wären da doch was. Auch bei uns im Reinigungsdienst sind viel zu wenig Männer, was für manche Arbeiten eher ungünstig ist. Und dass der Maniküremarkt so von Frauen beherrscht wird, ist auch nicht gerecht.

Um beim Thema zu bleiben:
Ich bin ja mit der Reihe noch nicht so vertraut, daher kann ich nur bedingt mitreden. Irgendwie habe ich mit FFXV und dem Remake zu FFVII die beiden Gegenpole gespielt. ;)

Tatsächlich fand ich die reine Männergruppe in 15 nicht schlimm. Ich weiß auch nicht, ob dieses Prinzip des „Jungesellen-Abschied-Roadtrips“ mit einem weiblichen Teammitglied so funktioniert hätte. Daher war das für mich vollkommen in Ordnung.

Zuvor hatte ich ja das Remake gespielt und das hat ja, wie im Artikel erwähnt, starke Frauen. Da wurde auch ganz unaufgeregt eingebaut, dass Tifa und Aerith gerade Cloud, aber auch Barett, immer wieder aus der Klemme helfen, aber eben auch umgekehrt. Und auch bei den NPC waren mit Jessie, Madam M (diese Handmassage bleibt für immer einer der bemerkenswertesten Gaming-Momente :B ), oder auch Marle starke Frauen präsent.

Im Remake war die Prämisse aber auch etwas anders, da sich diese Charaktere ja erst im Verlauf des Spieles finden, während die Gruppe in 15 schon fest verbunden war. Es passte so einfach.

Düster darf es gerne sein. Man sollte es vielleicht nicht mit „erwachsen“ verwechseln, aber so wirkt es auf mich und das mochte ich auch im Remake. Da sind dann Kapitel wie jenes im Wallmarkt vollkommen ok. ;)

Gespannt bin ich tatsächlich auch auf den Zeitsprung. Der war in 15 wirklich nicht gut umgesetzt und ein Grund, weshalb ich zum Ende hin leicht ärgerlich und vor mich hin moppernd vor der Konsole saß. ;)
 

LesterPG

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Ah .. die alte weiße Frau schlägt wieder Mal zu ... :rolleyes:
Du hast "beleidigend und verbittert" vergessen. ;)


Ich hab kein Problem Frauen zu spielen, nein ich bevorzuge es sogar, zumindest wenn Ihnen keine plumpe Stereotype a la "pampige kräftig gebaute Schwarze" oder "dummes dürres Barbie Blondchen" etc. aufgedrückt wird, was ich glücklicherweise noch nie erlebt habe.
Und wenn man mal ein Männergrüppchen a la FF15 spielen muß ist das auch ok zumal es da einfach zum Plot passt.

Dieses "Bedürfnis" Einiger, einfach alles "kritisieren und regulieren zu Müssen" bei dem m/w/d in gleichmäßigen Farbspektrum und Glaubensschichten aufzuteilen
finde ich sehr fragwürdig und ingesamt eher schadhaft.
Es wird nur noch getopt davon das welche sogar eine Umkehrung problematischer Verteilungen als "Wiedergutmachung" zu erzwingen.
Nichts wird besser dadurch das man die Schieflage ins andere Extrem verlagert !
 

schokoeis

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Ah, der Klassiche Whataboutism mal wieder der in der dämlichkeit der Herleitung eigentlich nur von Straighparades und Männertag getoppted werden in dem man so tut als sei nicht alles eine Sausage Party
Ja schon schlimm dass man sich als Alter Weißer Mann davon bedroht fühlt dass man auch anderen eine Chance geben muss,

Wenn jemand anfängt von "Whataboutism" zu faseln hat er/sie in der Regel keine echten Argumente.
 

xaan

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Der Trailer ist so unglaublich nichtssagend. Worum geht es? Wissen wir nicht. Wer sind die Charaktere? Wissen wir nicht. Was wollen die Charaktere ereichen (und wer hat weshalb etwas dagegen)? Wissen wir nicht.

Der düstere Ton gefällt mir sehr. Alles hat einen ganz starken Witcher 3 Vibe - besonders die Kampfszenen im Sumpf.

Was sie sich wieder nicht sparen konnten - und was mich unglaublich abstößt - sind die typischen JRPG Mannerismen. Da ist diese Gouvernante(?) die den kleinen Jungen wegen irgendwas ausschimpft (wahrscheinlich hat er gerade irgendwelche sozialen Regeln verletzt, was der Trailer aber nicht zeigt) und sie hat dabei die Hand vor dem Mund. Weshalb? Ist es sozial verpöhnt, wenn man beim Sprechen ihren Mund sieht? Ohne Erklärung sieht das einfach nur blöd aus. Dann der kleine Junge selbst mit dieser lächerlich weibischen Kleidung und Frisur. Sieht aus wie ein Maid Kostüm für männliche Charaktere. Ich hör lieber auf. Man merkt schon, der Stil von FF gefällt mir ganz allgemein nicht so.
 

moeom

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Es gibt keinen Sexismus gegen Männer

Stell dir mal vor, irgendwo in Deutschland würde jemand sagen "zu wenig Mann", wie Groß der Aufschrei der A. Schwarzer wäre.
Diskriminierung ist etwas strukturelles und strukturelle Benachteiligung von Männern gibt es nicht. Ich kann als Mann abends im dunkeln alleine durch den Park joggen, Frauen nicht. Ich kann auf der Arbeit oder im freien mit kurzer Hose rumlaufen und werde nicht belästigt oder mir werden dumme Sprüche hinterhergerufen. Männer sitzen in den DAX-Vorständen. Männer sitzen in den Parlamenten und den Chefetagen. Genau das gleiche gilt auch für Rassismus. Ich muss keine Angst vor der Polizei haben oder kann mich in gewissen ländlichen Gegenden frei bewegen ohne Angst zu haben. Vielleicht solltest du mal mit den entsprechenden Personen sprechen, was denen so widerfährt. Besonders Frauen erleben natürlich weniger Sch**ße wenn Männer dabei sind, deshalb ist es als Mann oft schwer nachzuvollziehen weil die Lebenserfahrung fehlt.

Davon abgesehen wird FF 16 wohl wiedermal ein geiles Spiel, unabhängig von den Geschlechtern der Hauptcharaktere.
 

xaan

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Diskriminierung ist etwas strukturelles und strukturelle Benachteiligung von Männern gibt es nicht.

Die gibt es durchaus, die Symptome sind nur völlig Andere als bei Frauen. Es gibt einen Grund warum die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern geringer ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Toxic_masculinity
  • Männer dürfen keine Schwäche zeigen, sondern müssen hart sein.
  • Gefühle sollten weitestgehend versteckt oder unterdrückt werden, es sei denn, es handelt sich um Wut oder Aggression. Konflikte werden durch Gewalt gelöst.
  • Ein wahrer Mann artikuliert seine Ängste und Sorgen nicht, sondern behält sie für sich.
  • Männer sind nicht überfordert oder hilflos; sie packen Probleme an und bewältigen sie, ohne andere um Hilfe bitten zu müssen.
  • Verhaltensformen, die als verweichlicht oder weibisch gelten (Weinen, Schüchternheit, Angst, liebevolle oder zärtliche Gesten etc.), gehören sich nicht für einen richtigen Mann.
  • Männer sind im Umgang mit anderen grundsätzlich auf Wettbewerb und Dominanz ausgerichtet, nicht auf Kooperation.
  • Ein echter Mann will immer Sex und ist auch immer dazu bereit.
  • Männer und Frauen sind grundsätzlich nicht in der Lage, einander zu verstehen oder miteinander befreundet zu sein.
  • Männer, deren Körper nicht dem maskulinen Idealbild entsprechen (breitschultrig, muskulös, hochgewachsen, schmerzresistent), werden nicht ernst genommen oder verlacht.

Letztendlich trägt das alles dazu bei, dass die Suizidrate von Männern 3 mal höher ist als die von Frauen.
 

LesterPG

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Krass, das überrascht mich doch wirklich.


Was Frauen angeht haben die bei mir in der Firma (Metallindustrie, Tarifvertrag, Gewerschaftlich durchsetzt und primär Männerdomäne) durchaus Vorteile wenn die nur etwas mit den Reizen spielen.

Die Eine hat zudem mehrfach größeren Mist gebaut, für die ein Mann vor einigen Jahren die Kündigung bekam. :haeh:

Von den 7 Frauen die bei uns tätig sind (von 250) haben 2 Abteilungsleiterposten plus eine Werksleiterin !
 

RedDragon20

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Diskriminierung ist etwas strukturelles und strukturelle Benachteiligung von Männern gibt es nicht.
Doch, die gibt es. Siehe xaans Beitrag. Übrigens auch sehr häufig hinsichtlich Sorgerechtes. Hier besteht Diskriminierung und Benachteiligung.

Ich kann als Mann abends im dunkeln alleine durch den Park joggen, Frauen nicht.
Frauen können das ebenso gut, wie Männer. Statistisch gesehen müssten eigentlich eher Männer Angst davor haben, im Dunkeln allein durch den Park zu joggen.
https://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Maenner-haeufiger-Gewaltopfer-als-Frauen
Zugegeben, der Artikel ist vier Jahre alt. Aber daran, dass im öffentlichen Raum eher Männer zu Gewaltopfern werden, dürfte sich bis heute wenig bis nichts geändert haben. Frauen werden statistisch gesehen in "den eigenen vier Wänden" eher zu Opfern.

Hier haben vermutlich die Medien sehr zur Angstmache beigetragen, da Gewaltakte gegen Frauen gefühlt viel häufiger und auch in größerem Maß publik gemacht werden.

Ich kann auf der Arbeit oder im freien mit kurzer Hose rumlaufen und werde nicht belästigt oder mir werden dumme Sprüche hinterhergerufen.
Das ist korrekt. Das lasse ich so stehen. Sexismus gibt es auch gegen Männer. Ich als einziger Kerl in einer Truppe von (älteren) weiblichen Erziehern muss mich dem tagtäglich stellen. Wie xaan sagte, sind die Symptome aber eben andere.

Männer sitzen in den DAX-Vorständen. Männer sitzen in den Parlamenten und den Chefetagen.
Ja gut. Männer sind auch viel häufiger Profiköche als Frauen (trotz des Rollenbildes, dass Frauen "hinter den Herd gehören"). Das allein ist kein Problem. Daraus resultiert lediglich ein anderes Problem. Nämlich Arroganz, Respektlosigkeit und Selbstgefälligkeit dieser Herren. Charakterzüge, die es aber auch bei Frauen gibt, die in ähnlichen Positionen sitzen.

Genau das gleiche gilt auch für Rassismus. Ich muss keine Angst vor der Polizei haben oder kann mich in gewissen ländlichen Gegenden frei bewegen ohne Angst zu haben. Vielleicht solltest du mal mit den entsprechenden Personen sprechen, was denen so widerfährt. Besonders Frauen erleben natürlich weniger Sch**ße wenn Männer dabei sind, deshalb ist es als Mann oft schwer nachzuvollziehen weil die Lebenserfahrung fehlt.
Rassismus und Diskriminierung sind nicht strukturell und damit auch kein System. Natürlich gibt es Diskriminierung gegen Männer ebenso, wie es Rassismus gegen Weiße gibt. Das sind ebenso wenig Einbahnstraßen, wie Meinungsfreiheit oder Toleranz.

Systeme fußen auf Rassismus und Diskriminierung. Aber Rassismus und Diskriminierung an sich sind keine Systeme, sondern zu aller erst im Kern böswillige und dumme Verhaltensweisen und Ideen.
 

Bonkic

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ebenso, wie es Rassismus gegen Weiße gibt.

da muss ich doch ganz kurz mal einhaken: nein, es gibt keinen rassismus gegen weiße. kann es nicht geben. das ist der übliche untaugliche versuch, dinge gleichzusetzen, die nicht gleichzusetzen sind. "all lives matter" und ähnliche parolen klingen nett, weil sie ohne kontext ja kaum angreifbar sind (wer würde denn bestreiten, dass grundsätzlich alle lives mattern?^), nur geht es den verwendern ja lediglich darum, rassismus (gegen nicht-weiße logischerweise) zu verharmlosen. :)
 

Athrun

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Zum Trailer: ist tatsächlich ungewöhnlich für Final Fantasy. Selbst wenn Final Fantasy im Mittelalter angesetzt war (z.B. FF6 oder FF9) dann gab es auch dort Steampunk Elemente. Das scheint hier komplett zu fehlen. Das Setting sieht teilweise aus wie ein neu entwickeltes Dragon's Dogma nur mit Final Fantasy Monstern (man hat ja schon Shiva, Ifrit und Bahamut gesehen). Ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig aber aktuell fehlen mir auch noch zu viele Infos um sich ein Bild davon zu machen

Ach ja, zu wenig Frauen: wir können gegen Frauen gar nicht diskriminierend sein. Frauen stellen die Mehrheit in Deutschland und in vielen anderen westlichen Ländern. Und wie wir ja alle aus den USA gelernt haben, kann man nicht diskriminierend gegen die Mehrheit sein. Darum kann es ja auch keinen Rassismus gegen Weiße geben weil die ja bei uns die Mehrheit sind.
Und wer den Sarkasmus gefunden hat, gratuliere, ihr habt noch einen Rest von Verstand übrig!
 

MichaelG

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Und wie es Rassismus insbesondere in den USA gegen Weiße gibt. Der Rassismus gegen Farbige ist durch die Historie in der Gedankenwelt/dem Weltbild nur deutlich tiefer verwurzelt.

Das ist nur nicht für Pressemeldungen tauglich und wird (eben wegen der Gefahr daß einige wie Bonkic das als Relativierung oder Beschönigung der Gegenseite sehen wollen) schlichtweg ignoriert.

Aber kleiner Tip: Nur weil eine Seite von einigen rassistisch behandelt wird heißt das noch lange nicht, daß die Gegenseite es nicht genauso (nur auf anderen Wegen) tut.

Auch Juden sind z.B. rassistisch gegenüber den Palästinensern z.B. Nur haben diese durch die Historie einen besonderen Status. Deshalb wird das Thema (Gazastreifen, Siedlungsbau, Vertreibung der Palästinenser) immer wieder schnell unter den Tisch gekehrt.

Ich sage als Stichpunkte nur 6 Tage Krieg, Libanon. Nur weil sie 1933-1945 intensiv verfolgt wurden wird eine Kritik gegenüber den Israelis/Juden immer im Keim erstickt. Das ist Geschichte und mittlerweile 75 und mehr Jahre her. Die Verantwortlichen leben nicht mehr.

Mit dem vorgenannten Totschlagargument agiert Israel so, was aber imho keinerlei Recht schafft sich gegenüber anderen Staaten/Völkern so zu verhalten wie sie es tun.

Das hat nichts mit Relativierung zu tun sondern entspricht den Tatsachen. Das Weltbild ist nicht s/w sondern grau. Auf beiden Seiten des „Zaunes“ der in machen Dingen auch auf Opferseite gepflegt wird.
 
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sauerlandboy79

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da muss ich doch ganz kurz mal einhaken: nein, es gibt keinen rassismus gegen weiße.
Sieh dich mal in Afrika und anderen Ländern mit vorwiegend farbiger Bevölkerung um, dort sieht die Realität ein bisschen anders aus.

Man geht selbstverständlich immer nur von westlichen Ländern aus, ohne den Rest des Globus zu berücksichtigen.

Gesendet von meinem MAR-LX1A mit Tapatalk
 

Bonkic

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Sieh dich mal in Afrika und anderen Ländern mit vorwiegend farbiger Bevölkerung um, dort sieht die Realität ein bisschen anders aus.

nein, sieht es nicht. rassismus ist eine erfindung weißer (europäer). und das ist kein linksgrünes-geschwurbel, sondern eine ebenso schlichte wie traurige tatsache.

Man geht selbstverständlich immer nur von westlichen Ländern aus, ohne den Rest des Globus zu berücksichtigen.

keine angst, ich hab das schon global betrachtet. alles andere würde bei diesem thema auch wenig sinn ergeben. ;)
 
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alex-fink

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da muss ich doch ganz kurz mal einhaken: nein, es gibt keinen rassismus gegen weiße. kann es nicht geben. das ist der übliche untaugliche versuch, dinge gleichzusetzen, die nicht gleichzusetzen sind. "all lives matter" und ähnliche parolen klingen nett, weil sie ohne kontext ja kaum angreifbar sind (wer würde denn bestreiten, dass grundsätzlich alle lives mattern?^), nur geht es den verwendern ja lediglich darum, rassismus (gegen nicht-weiße logischerweise) zu verharmlosen. :)

Das kommt in erster Linie darauf an, wie man Rassismus und Diskriminierung definiert. Wenn ich Rassismus gegen "weiße Menschen" komplett ausschließe, mache ich diese ethnische Gruppe zur genetischen Norm, von der alles "andere" abweicht.
Wenn ich davon ausgehe, dass es verschiedene Ethnien gibt, von der "weiß/kaukasisch" den größten und einflussreichsten Teil darstellt, kann diese Gruppe doch trotzdem aufgrund ihrer Ethnie benachteiligt werden, wenn auch in völlig anderem (und verglichen mit der Geschichte harmloseren) Umfang und aus einer anderen Haltung heraus... und vermutlich nicht in Europa :)
 

xaan

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nein, sieht es nicht. rassismus ist eine erfindung weißer (europäer). und das ist kein linksgrünes-geschwurbel, sondern eine ebenso schlichte wie traurige tatsache.
Da muss ich widersprechen. Rassismus ist (leider) zutiefst menschlich und alle Menschen egal welcher Herkunft sind zu Rassismus fähig. Historisch sind Europäer sicherlich für einen erheblichen Teil der Ausübung von Rassismus verantwortlich, aber das heißt nicht, es hätte anderswo keinen gegeben. Ein paar aktuelle Beispiele.

China: die "Umerziehungslager", die die Chinesen in der Provinz Xinjang betreiben, sind astreiner Rassismus gegen die dort lebenden Uiguren. Die ohnehin nur deshalb zu China gehören wei China sie annektiert hat.
Japan: hat eine lange Tradition der Diskriminierung von in Japan lebenden Koreanern und Chinesen. Einschließlich von Menschen mit "gemischtem Blut", genannt Haafu (abgeleitet vom englischen Half). Was passiert wenn dieser unter der Oberfläche köchelnde Rassismus von der Leine gelassen wird, haben wir im zweiten Weltkrieg gesehen.
Myanmar: ethnische Säuberungen gegen eine muslimische Minderheit. (das Einzige was das vom Holocaust unterscheidet ist die maschinelle Effizienz und und der schiere Umfang von Letzterem).

Das gesagt, gibt es etwas wo ich dir absolut recht gebe:
"Rassismus gegen Weiße" ist viel zu oft ein Kampfbegriff, der von weißen Rassisten verwendet wird um sich über den Verlust von Privilegien zu beschweren. So sehr es durchaus möglich ist, dass Weiße auch Rassismus erfahren, so unwahrscheinlich ist es, dass das speziell in der westlichen Welt passiert.
 

Bonkic

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Da muss ich widersprechen. Rassismus ist (leider) zutiefst menschlich und alle Menschen egal welcher Herkunft sind zu Rassismus fähig.

das was wir als rassismus bezeichnen, ist wie gesagt eine erfindung der kolonialzeit. irgendeine begründung mussten weiße christen ja finden, ganze völker massenhaft zu versklaven und abzumetzeln. die lösung für diesen eigentlich offensichtlichen widerspruch zum glauben war die entmenschlichung. ua die nazis haben dann versucht, das ganze wisschenschaftlich zu unterfüttern, was natürlich scheitern musste. es ist ein gefährlicher irrglaube anzunehmen, der mensch würde als rassist geboren. das würde nämlich bedeuten, dass man daran eh nix ändern könnte, weil rassismus eine naturkonstante ist.

natürlich werden und wurden überall insbesondere minderheiten unterdrückt und schlimmeres. das schließt das oben gesagte ja nicht aus. das grausamste beispiel war der mord an den juden europas. antisemiten mussten sich logischerweise eine andere begründung für ihre gräueltaten ausdenken. wie die aussieht, muss ich vermutlich nicht darlegen. die bekannten vorurteile ggü juden, und woher sie kommen, dürften ja jedem zumindest grob bekannt sein.
 

xaan

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das was wir als rassismus bezeichnen, ist wie gesagt eine erfindung der kolonialzeit.
Der Rassismus, welcher sich in Europa entwickelt hat, ist letztendlich nur ein Symptom von etwas, das in der menschlichen Natur liegt. Dass Rassismus insbesondere in Europa derart umfänglich verübt wurde, liegt weniger an der Natur speziell europäischer Menschen sondern vielmehr daran, dass Europäer bei vielen Interaktionen mit der restlichen Welt in der Position des Stärkeren waren.

Kurz gesagt: sie konnten es tun, sie hatten dadurch einen Vorteil, also haben sie es getan.

Aber machen wir uns nichts vor, hätten die zivilisatorischen "Map-Vorteile" in einem anderen Teil der Welt gelegen, wäre auch der Rassismus von einem anderen Teil der Welt ausgegangen. Alles was es dazu braucht ist ein starkes Machtgefälle zwischen zwei ethnischen Gruppen und eine Abwesenheit von Ethik und Moral. Dann kommt der Rassismus ganz von alleine.
 

loud_noises

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nein, sieht es nicht. rassismus ist eine erfindung weißer (europäer). und das ist kein linksgrünes-geschwurbel, sondern eine ebenso schlichte wie traurige tatsache.
)

Oh doch es ist linksradikaler Bullshit.
Wie xaan geschrieben hat ist es ein angeborener Naturtrieb "vorsichtig" und "gewarnt" anders aussehenden gegenüber zu sein.

Diese "ungewohnte" Gefühl darf man eben nicht blind nachgeben.
Leute die sich da reinsteigern werden zu Rassisten.


es ist ein gefährlicher irrglaube anzunehmen, der mensch würde als rassist geboren. das würde nämlich bedeuten, dass man daran eh nix ändern könnte, weil rassismus eine naturkonstante ist.

Nicht geboren als Rassist aber geboren mit einem Instinkt, der ungewohnten Aussehen vorsichtig gegenüber ist.
Du bist doch kein Tier.
Du kannst gegen deine Gefühle handeln und Gefühle ändern sich auch.

Als Beweis: die meisten Rassisten kommen aus Gegenden mit den geringsten Ausländeranteilen.
Das ist nicht nur in Deutschland, sondern überall so.

Also Mensch gewöhnt sich schnell an die Andersaussehenden und lernt "alles ist gut".
 

loud_noises

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Ah, der Klassiche Whataboutism mal wieder der in der dämlichkeit der Herleitung eigentlich nur von Straighparades und Männertag getoppted werden in dem man so tut als sei nicht alles eine Sausage Party
Ja schon schlimm dass man sich als Alter Weißer Mann davon bedroht fühlt dass man auch anderen eine Chance geben muss,

Ich weiß nicht welche Art von Menschen mir mehr Sorgen machen.
Die neuen Rechtsradikalen oder Leute wie du.
Aber wenn ich ein paar Begriffe vertausche ist es eh dasselbe.

Diskriminierung ist etwas strukturelles und strukturelle Benachteiligung von Männern gibt es nicht. Ich kann als Mann abends im dunkeln alleine durch den Park joggen, Frauen nicht. Ich kann auf der Arbeit oder im freien mit kurzer Hose rumlaufen und werde nicht belästigt oder mir werden dumme Sprüche hinterhergerufen. Männer sitzen in den DAX-Vorständen. Männer sitzen in den Parlamenten und den Chefetagen. Genau das gleiche gilt auch für Rassismus. Ich muss keine Angst vor der Polizei haben oder kann mich in gewissen ländlichen Gegenden frei bewegen ohne Angst zu haben. Vielleicht solltest du mal mit den entsprechenden Personen sprechen, was denen so widerfährt. Besonders Frauen erleben natürlich weniger Sch**ße wenn Männer dabei sind, deshalb ist es als Mann oft schwer nachzuvollziehen weil die Lebenserfahrung fehlt.

Davon abgesehen wird FF 16 wohl wiedermal ein geiles Spiel, unabhängig von den Geschlechtern der Hauptcharaktere.

Und ein weiteres Beispiel was eine Ideologie in den Köpfen der Leute anrichten kann.
Tut schon richtig weh sowas zu lesen.


Ich empfehle hier mal diese Doku.
https://www.youtube.com/watch?v=wLzeakKC6fE
 

xaan

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Oh doch es ist linksradikaler Bullshit.
Wie xaan geschrieben hat ist es ein angeborener Naturtrieb "vorsichtig" und "gewarnt" anders aussehenden gegenüber zu sein.

Diese "ungewohnte" Gefühl darf man eben nicht blind nachgeben.
Leute die sich da reinsteigern werden zu Rassisten.




Nicht geboren als Rassist aber geboren mit einem Instinkt, der ungewohnten Aussehen vorsichtig gegenüber ist.
Du bist doch kein Tier.
Du kannst gegen deine Gefühle handeln und Gefühle ändern sich auch.

Als Beweis: die meisten Rassisten kommen aus Gegenden mit den geringsten Ausländeranteilen.
Das ist nicht nur in Deutschland, sondern überall so.

Also Mensch gewöhnt sich schnell an die Andersaussehenden und lernt "alles ist gut".

Da sollte man aber nicht vergessen, dass der Rassmus welcher von europäischen Kolonialherren verübt wurde nicht etwa angeborene Abwehrinstinkte gegenüber dem Fremden zur Grundlage hatte, sondern schlicht und einfach Gier.
Da war etwas, das reiche und mächtige Leute wollten und diejenigen, denen es gehörte konnten sich nicht wehren, also wurde es ihnen genommen. Die Rassenlehre mit der sie es gerechtfertigt haben existierte in diesem Fall nur um mit sich selbst und dem eigenen Gewissen ins Reine zu kommen.
 
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loud_noises

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Ja das stimmt.
Das wurde immer wieder missbracht um Macht durchzusetzen.
(Ähnlich wie bei den Religionen)

Wenn Bonkic das damit gemeint hat, hat er natürlich auch einen Punkt.

Allgemein gab es Rassismus natürlich schon in der Urzeit und natürlich gibt es Rassismus auch weißen Menschen gegenüber.
 

RedDragon20

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da muss ich doch ganz kurz mal einhaken: nein, es gibt keinen rassismus gegen weiße. kann es nicht geben. das ist der übliche untaugliche versuch, dinge gleichzusetzen, die nicht gleichzusetzen sind. "all lives matter" und ähnliche parolen klingen nett, weil sie ohne kontext ja kaum angreifbar sind (wer würde denn bestreiten, dass grundsätzlich alle lives mattern?^), nur geht es den verwendern ja lediglich darum, rassismus (gegen nicht-weiße logischerweise) zu verharmlosen. :)
Unterstellst du mir gerade, ich würde Rassismus verharmlosen? :confused: Ich weiß ja nicht, ob du es die letzten Jahre mitbekommen hast, aber ich habe mich hier schon mehrfach sehr harsch und deutlich gegen Rassismus, Rechtsextremismus etc. geäußert.

Aber wenn mir jemand sagt, ich sei scheiße und weniger wert, weil ich weiß und deutsch bin, ist das rassistisch. Was soll das denn sonst sein? Ein Kompliment sicher nicht. Der Kern des Rassismus ist, die Wertigkeit eines Menschen aufgrund seiner Ethnie und Hautfarbe in Frage zu stellen und sich selbst als wertvoller/besser/what ever zu betrachten. Das ist Rassismus. Das ist der Punkt, von dem alles andere ausgeht. Und demzufolge kann es auch Rassismus gegen Weiße geben.

Rassismus ist die Basis für "unsere" westlichen Systeme gewesen. Kolonien, Sklaven in Amerika usw. Kennen wir ja alles. Aber Rassismus ist nichtsdestotrotz keine Einbahnstraße und kein eigenes System. Sondern letztlich ein Gedanke, auf dem Systeme und Handlungen fußen und ein Gedanke, der nicht nur europaweit, sondern global in vielen Köpfen festsitzt.

es ist ein gefährlicher irrglaube anzunehmen, der mensch würde als rassist geboren. das würde nämlich bedeuten, dass man daran eh nix ändern könnte, weil rassismus eine naturkonstante ist.
Da gebe ich dir widerum absolut recht. Der Mensch ist nicht von Natur aus ein Rassist.

Was dem Menschen aber von Natur aus eigen ist, ist eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Fremden. Auch im höheren Alter. Deswegen fremdeln Babys beispielsweise auch. Alle Menschen, die nicht die Eltern (oder engere Angehörige) sind, sind für das Baby erstmal eine potentielle Gefahr (Sand essen hingegen nicht). Es entsteht eine Stresssituation. Das hat aber nichts mit Hautfarben und Ethnien zu tun. Daher ist es grundsätzlich auch nicht schlechter Erziehung geschuldet, wenn Kind A (hellhäutig) gegenüber Kind B (dunkelhäutig) erstmal skeptisch ist, weil es Menschen mit dieser Hautfarbe in seinem engeren Umfeld halt einfach noch nie erlebt hat. Oder halt umgekehrt. Vielleicht ist Kind A halt einfach nur generell ein wenig scheu oder ängstlich. Aber mit Sicherheit kein Rassist.

Rassismus braucht Engstirnigkeit und begrenztes Denken, um zu wachsen. Das ist Kindern zum Glück nicht eigen. Das wird denen in der Regel anerzogen.
 
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