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Xbox One: Always-Online-Kritik hatte Microsoft überrascht

Wie um alles in der Welt kann man so begriffsstutzig sein?
Anstatt dass sie jetzt mal Ruhe geben und wirklich auf Feedback eingehen, kommt eine Floskel und eine Rechtfertigung nach der anderen...

Es wird immer ärmer.
 
Die allgmeine Meinung zur XBO hat sich mitlerweile schon ein wenig (sehr!) geändert, wobei neogaf noch immer tiefstes Sonyland ist; auf anderen Seiten (find ich) schaut es schon ausgeglichener und offener aus. In neueren Umfragvideos sieht es auch ausgeglichener aus. Die anfangs bemängelten Cons gibt es zu großen Teilen nicht mehr oder waren eigentlich keine. Ich meine, wenn man sich wirklich mal Clips mit Kritikpunkten der XBO auf Youtube ansehen will um das mal nachzuvollziehen, sind das leider zu 90% Hasstriaden von angeblichen Sony-Fans ohne Inhalt, die bei wirklich jeder Kleinigkeit den Zwang haben, sich zum Affen machen zu müssen. (Die restlichen 10% dafür um so interressanter und aufschlussreicher).

Die Xbox One hat ja immerhin auch schon mehr als doppelt so viele Vorbesteller als seinerzeit die xbox360..

Family Sharing und co. fand ich als Ansätze durchaus interressant.. Und Spielen ohne Disk wechseln wäre auch toll gewesen (imo; da ist eben Accountbindung nötig). Aber so ist es eben für eine breitere Zielgruppe besser. Und das ist auch gut so :)
 
Stattdessen haben wir nur auf das geschaut, was Steam oder iOS macht.
riiiichtig. wenn ich Steam oder iOS wollen würde, würde ich es benutzen!

werde zur PS4 greifen, aber das liegt mittlerweile hauptsächlich daran, dass mir viele viele exklusiv-PS3-Spiele entgangen sind, weil ich nur ne 360 besitze. da hält sich das leider in Grenzen. daher steige ich jetzt mal auf Sony um
 
Microsoft währe ohne den Prism Skandal sehr gut gefahren, weil die Gesten und Sprachsteuerung machen es eigentlich erst zum "Next Gen" System.

Die Zeit wo man einfach alle 5 Jahre ne Kiste rausbring nur für ein "Grafik-Update" sind vorbei.

Da werte ich dann doch lieber meinen PC auf alle 2-3 Jahre.

PC>Nintendo/MS>Sony.

Der PRISM-Skandal spielte dabei sicher eine maßgebliche Rolle. Aber letztendlich war dieses DRM-Gedöns und andere Dinge, die sich MS für die XBox One ausgedacht hatte, der ausschlaggebende Punkt.
 
Natürlich hab ich die geringste Ahnung :-P
Oder willst du etwa hiermit behaupten dass alle Menschen, alle Informationen, alle Medien keinerlei
Aussagekraft haben?

die frage ist, welche aussagekraft vorberstellerzahlen überhaupt haben.
reden wir da von ein paar 10tausend oder 100tausend, die vorbestellt werden?
siehst du: wissen wir nicht.
ebenfalls wissen wir nicht, welche bedeutung vorbestellerzahlen für den letztendlichen erfolg einer konsole haben.

zudem -auch das sollte man nicht vergessen- ist die ps4 nun einmal nach wie vor 100 $/€ preiswerter.
auch das wird eine rolle spielen.

Wenn meine Behauptung kein Fakt ist, warum hat dann Microsoft ihre Taktik geändert? %-)
darum dreht sich doch unsere ganze "diskussion". :-)

mir fällt es nach wie vor äußerst schwer zu glauben, dass ms seine komplette strategie über den haufen wirft, wegen eines shitstorms im internet.
die leute mögen grundsätzlich erst einmal nix, was neu bzw anders ist.
valve hat das mit steam zu spüren bekommen, blizzard mit diablo 3 (mehrfach), nintendo mit der wii, ea bspw mit sim city oder auch origin - hat es letzendlich dem erfolg der jeweiligen produkte geschadet?
ich behaupte nein!

RedDragon schrieb:
Der PRISM-Skandal spielte dabei sicher eine maßgebliche Rolle.

wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
in den usa und gb, also den xbox-kernmärkten, haben die snowden-enthüllungen (bedauerlicherweise) kaum wellen geschlagen.
selbst hierzulande interessiert das thema ja offenbar nur noch eine recht überschaubare anzahl von menschen so wirklich.
 
Zuletzt bearbeitet:
die frage ist, welche aussagekraft vorberstellerzahlen überhaupt haben.
reden wir da von ein paar 10tausend oder 100tausend, die vorbestellt werden?
siehst du: wissen wir nicht.
ebenfalls wissen wir nicht, welche bedeutung vorbestellerzahlen für den letztendlichen erfolg einer konsole haben.

Microsoft weiß es aber weil jedes große Unternehmen spezielle Abteilungen für Prognosen etc. haben.
Vor allem in USA hat Microsoft sicher sehr viele Connections um genauere Prognosen austellen zu können.

zudem -auch das sollte man nicht vergessen- ist die ps4 nun einmal nach wie vor 100 $/€ preiswerter.
auch das wird eine rolle spielen.
Das war auch hier nie so richtig das Thema. Auch Microsofts neue Konsole kann ihre 100 € Aufpreis wert sein
wenn es denn einen Mehrwert gäbe :ugly:

darum dreht sich doch unsere ganze "diskussion". :-)

mir fällt es nach wie vor äußerst schwer zu glauben, dass ms seine komplette strategie über den haufen wirft, wegen eines shitstorms im internet.
die leute mögen grundsätzlich erst einmal nix, was neu bzw anders ist.
Zum ersteren. Der Shitstorm hat Microsoft 100%ig nicht dazu bewegt und da gebe ich dir auch recht.
Aber. Der Shitstorm hat die Leute dazu bewegt die Finger von deren Konsole zu lassen.

Zum zweiterem:
Es ist eine wirklich doofe Behauptung dass Leute sich gegen neues verschließen.
Man hat sich nur gegen die Internetpflicht gewehrt und das ist auch gut so. Von einem Internetzwang
profitiert nur einer und das wäre MS gewesen.

Ergo: Der Shitstorm hat indirekt funktioniert und Microsoft dazu gezwungen etwas zu machen was die Kunden wollen
und nicht was Microsoft möchte.

valve hat das mit steam zu spüren bekommen, blizzard mit diablo 3 (mehrfach), nintendo mit der wii, ea bspw mit sim city oder auch origin - hat es letzendlich dem erfolg der jeweiligen produkte geschadet?
ich behaupte nein!
Du darfst aber eine Software nicht mit einer Hardware vergleichen. Das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe
und würde diese Diskussion sprengen.

Wenn du schon ein Beispiel nehmen willst dann musst du Smartphone oder den PC hernehmen aber nicht die Software.
Wie Shadow_Man oft geschrieben hat ist ein Smartphone trotzdem nutzbar wenn keine Verbindung vorhanden ist.
Auch ist der PC nahezu komplett nutzbar ohne Internet.
Die "alte" Xbone hätte sich ohne Internet in ein nutzloses Stück Plastik verwandelt.

wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
in den usa und gb, also den xbox-kernmärkten, haben die snowden-enthüllungen (bedauerlicherweise) kaum wellen geschlagen.
selbst hierzulande interessiert das thema ja offenbar nur noch eine recht überschaubare anzahl von menschen so wirklich.
Woher nimmst du diese Ahnung dass es die Welt nicht interessiert
wie stark die aktuellen Spionage Vorfälle wirklich sind? :-|
Gerade die Sache mit Kinect 2.0 hat die Xbone zusätzlich geschadet weil viele es eben nur als Zubehör
sehen möchten bzw. es sollte optional sein.

Microsoft wollte mehrere Fliegen mit einer Klappe fangen und das ging eben gewaltig in die Hose
denn die Masse hat die Macht zu entscheiden was gekauft wird und was nicht. MS ist der Anbieter
und muss nach unserer Pfeiffe tanzen ansonsten gibts kein Geld.

Und wenn Microsoft doch die Eier in der Hose hat ihren Willen durchzusetzen dann müssen sie eben Argumente bringen
warum es den ganzen Ärger wert ist.

Sie hatten keine Argumente und haben die Quittung dafür bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
dieser Onlinezwang ist doch Kacke den man meilenweit gegen den Wind riecht. Hat bei Diablo 3 unnötige Probleme hervorgerufen, bei Sim City und bei Xbox one wäre das auch 100 prozetig zu Problemen gekommen
 
"...Ich denke, das Problem war, dass die Leute in ihren Köpfen hatten, dass wir etwas böses machen und etwas gegen den Kunden haben. Stattdessen haben wir nur auf das geschaut, was Steam oder iOS macht."...
Aus wirtschaftlicher Sicht muss ich dem Mann da zu gute halten, dass es verständlich ist zu versuchen Steam und iOS zu "kopieren", da dadurch eine schöne Kontrolle der Kunden gewährt ist.

Aber dann hätten die das, genau so wie Valve mit Steam, dem Kunden so lange wie möglich verschweigen müssen und es nicht auch noch öffentlich machen dürfen.

Ich schätze das letztendlich die daraus resultierenden schlechten Vorbestellerzahlen entscheidend dafür waren, dass sie dann vom ursprünglichen DRM abgerückt sind.

Jedenfalls glaube ich ganz bestimmt nicht dass sie das nur aufgrund der Kritik gemacht hätten, wenn diese Zahlen sehr gut gewesen wären.
 
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