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Warum Metacritic Entwicklern und Spielern schadet - Kolumne von Viktor Eippert

Wer achtet denn schon auf Metacritic. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand, sieht doch das die Wertung total verfälscht ist. Da bewerten irgendwelche Vollhonks Spiele mit 1 Punkt und ziehen damit den kompletten Schnitt runter. Egal wie schlecht oder gut ein Spiel sein mag, aber 1 Punkt schafft nur EA mit seinen Offline Server (Spass). Selbst das schlechteste Spiel aller Zeiten würde mehr als 1 Punkt erzielen.

Daher pick ich mir immer nur die guten und nicht so guten Beiträge raus und versuche mir ein Bild davon zumachen, da ich auch nicht jedem Spiele Redakteur glauben schenke. Generell stimme ich dem Thema zu! Wer sich auf diese Art der Bewertung einlässt, geht den falschen Weg!

Was mir persönlich stark aufgefallen ist, das dort die sogenannten Indie Title absolut gehypt werden (egal wie schlecht die sind) und viele gute andere Spiele einfach nur bewusst nieder gemacht werden, um den großen Entwicklern zu schaden.

Metacritic ist nichts anderes, wie ein oberflächiges Instrument, für oberflächige Leute, die absoluten Spaß am Shitstorm und Co haben! Bezieht sich nur auf die privaten Statements.

Finde solche Bewertungen, sollten von Leuten gemacht werden die es auch gelernt haben, auch wenn es da gute und schlechte gibt! Aber generell sollten private Bewertungen nie dort einfließen, da es mittlerweile einfach zu viele dumme Leute gibt, die sich einen Spaß daraus machen anderen Schaden zu wollen.

Bei Stiftung Warentest testet ja auch kein Bauarbeiter den Pc-Monitor!
 
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Egal wo bewertet wird, es wird auch manipuliert und/oder funktioniert nur fehlerhaft. Ob nun Metacritic, Ratingagenturen oder sogar die Schufa.

Überall machen die gleichen Fehler die gleichen Probleme.
 
Egal wo bewertet wird, es wird auch manipuliert und/oder funktioniert nur fehlerhaft. Ob nun Metacritic, Ratingagenturen oder sogar die Schufa.

Überall machen die gleichen Fehler die gleichen Probleme.

Stimmt schon. Nur arbeiten da keine zb 12 jährigen, da deren Meinung erst gar nicht akzeptiert wird. Bei Metacritic fließt ja sämtlicher geistiger Unsinn mit ein, egal wie reif oder alt die Person ist. Das hat einfach nichts mit Qualifikation oder Qualität zutun.
 
Wer achtet denn schon auf Metacritic. Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand, sieht doch das die Wertung total verfälscht ist. Da bewerten irgendwelche Vollhonks Spiele mit 1 Punkt und ziehen damit den kompletten Schnitt runter. Egal wie schlecht oder gut ein Spiel sein mag, aber 1 Punkt schafft nur EA mit seinen Offline Server (Spass). Selbst das schlechteste Spiel aller Zeiten würde mehr als 1 Punkt erzielen.

Das wird ja durch Fanboy-Wertungen (100 Punkte) ausgeglichen :-P
 
Naja, das Problem dabei ist aber nicht Metacritic selbst, sondern die Publisher, die die Inhalte dieser Seite falsch vermitteln bzw "missbrauchen". Wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet, kann Metacritic eine prima Informationsquelle sein, wenn man sich über ein Spiel informieren möchte. Und zwar nicht deshalb, weil es einen "Gesamtschnitt" gibt, sondern weil dort sehr viele Tests und Usermeinungen zusammengetragen werden und man sich dann die Tests anschauen kann, die einem selbst als wichtig/gut/interessant erscheinen.
Das ist zumindest weitaus besser, als wenn man ein Spiel nur deshalb kauft, weil die PC Games sagt, dass es geil ist. Metacritic ist ein guter Weg, andere Meinungen/Tests kurz und bündig zu recherchieren. Klar würde es auch eine Googlesuche tun, aber das ist schon wieder mit mehr Aufwand verbunden und ist weniger übersichtlich.
Dazu kommt noch, dass die Userwertung meist mehr Aufschluss über ein Spiel gibt, als die Expertenwertung. Klar sollte auch hier eine gewisse Anzahl an Wertungen vorliegen, damit das Ergebnis aussagekräftig ist und damit Ausreißer und "Verrisse" etc. keinen großen Einfluss haben. Aber bei einer ausreichend großen Datenmenge ist das ein sehr guter Trendmesser, wie eben IMDB bei Filmen. Man mag ja im Einzelfall durchaus von der "Durchschnittsmeinung" abweichen, aber im Grundsatz ist die IMDB-Wertung wie auch die Metacritic-Userwertung für Spiele meist ganz treffsicher.
Das Kritische an Metacritic selbst ist also der "Durchschnittswert" der Tests, der in der Tat irgendwie zusammengewurstet wird und oftmals missbraucht wird (wie bei Fallout NV). Daher sollte man sich eben immer ein gesundes Misstrauen bei dieser Wertung behalten... ;)
 
auf Metacritic und GameRankings hab ich eh nie was gegeben.
 
Ich habe auch schon gemischte Ehrfahrungen mit Metacritic gemacht. Beispielweise ist dort Batman Arkham City und Asylum sehr stark hochgehyped, und da selbst die Tester und die Spieler das Spiel hochgelobt haben, habe ich es mir gekauft ohne groß noch zu schauen worum es in dem Spiel geht und wie es aufgebaut ist. Einen Fehlkauf würde ich es nicht nennen, und schlecht (aka Bugs oder Designfehler) sind die Spiele auch nicht, aber so viel Spaß machen sie mir persöhnlich nicht. Ein Fan von Batman bin ich ja eigentlich nicht, und das Kampfsystem ist auch langweilig. Das Schleichsystem find ich zwar ganz cool und Joker ist auch ein toller Character aber das wars dann auch schon. Also für die 91 dies Asylum hat auf Metacritic macht es definitiv mir persönlich nicht so viel Spaß.

Deswegen habe ich mich entschlossen ab jetzt ein paar überaus positive, ein paar eher negative und ein paar Durchschnittswertungen zu lesen, um mir ein Bild zu machen. Wenn man mehrere Meinungen hernimmt, und sowohl aus der Perspektive des Fanboys, Haters und dem der es OK gefunden hat, ansieht dann kristalliesiert sich ein viel klareres Bild heraus.
Und am besten ist es wenn TotalBiscuit es mal angeguckt hat, denn bei ihm sind es gleich keine Reviews sonder Previews wo er je nach Spiel ca.20-50 Min ein Spiel präsentiert und seine Meinung abgibt OHNE eine Wertung in Zahlen auszudrücken. Und da kann ich mir das klarste Bild vom Spiel machen und sehen ob es mir Spaß macht oder nicht.
 
Naja, bisi komisch is der Artikel schon. Erst wird bemängelt dass alle Wertungen in einen Topf geworfen werden, paar Zeilen später ist man auf einmal erbost dass die Wertungen doch unterschiedlich gewichtet werden.
Bei der Sache mit den Bonuszahlungen bzw Vertragsbedingungen basierend auf metacritic Ratings wird auch erst umgedreht ein Schuh draus. Was kann die Seite denn dafür wenn jemand völlig anderes einen Vertrag eingeht, der auf den Werten eben dieser Seite basiert? Wären diese Zahlungen stattdessen zB an eine festgelegte Anzahl von Verkäufen, Vorbestellungen oder was geknüpft gewesen, würde sich kein Mensch drüber aufregen.

Anonsten kann ich LordCrash nur zustimmen. Gesunder Menschenverstand ist hier, wie bei so vielen Dingen im Internet, mal wieder mal das A und O
 
So eine Wichtung hat auch Vorteile und kann zu einem objektiven Überblick beitragen. So gebe ich der PCG-Wertung mehr Vertauen als einem 0815 Revolverblog. Hat das Spiel bei IGN und PC Games Wertungen von je 7/10 (-> 65-74 Punkte) im Mittel sagen wir 70/100 und der Revolverblock tischt eine 10/100 auf finde ich es nur richtig, wenn der Metascore nicht auf 50 fällt. Dabei wäre es interessanter, wenn man den Median statt den ar. Mittelwert angibt.


Zudem: 7 ist ungleich 70; korrekt. Aber 7/10 ist ein Wert im Bereich von 65-74 / 100. Im Schnitt beschreibt eine 7/10 somit eine 70/100 oder andersherum eine 65/100 beschreibt ebenso eine 7/10 wie eine 74/100.
 
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So eine Wichtung hat auch Vorteile und kann zu einem objektiven Überblick beitragen. So gebe ich der PCG-Wertung mehr Vertauen als einem 0815 Revolverblog. Hat das Spiel bei IGN und PC Games Wertungen von je 7/10 (-> 65-74 Punkte) im Mittel sagen wir 70/100 und der Revolverblock tischt eine 10/100 auf finde ich es nur richtig, wenn der Metascore nicht auf 50 fällt. Dabei wäre es interessanter, wenn man den Median statt den ar. Mittelwert angibt.


Zudem: 7 ist ungleich 70; korrekt. Aber 7/10 ist ein Wert im Bereich von 65-74 / 100. Im Schnitt beschreibt eine 7/10 somit eine 70/100 oder andersherum eine 65/100 beschreibt ebenso eine 7/10 wie eine 74/100.

Naja, das Problem ist dabei leider auch, dass die Spieleindustrie so eine komische Bewertungsskala hat, zumindest in den "mainstream" Publikationen. Denn tatsächlich reicht die Skala nicht von 1 bis 10 bzw. von 1 bis 100, sondern nur von 4/5 - 10 und 40/50 bis 100.

Es gibt aber auch "ehrliche" Skalen, die wirklich von 1 ausgehen. Dort bekommen dann Spiele eine 7, die woanders eine 8 oder sogar 9 bekommen haben.....
 
Zuerst einmal muss ich sagen, dass dies eine super Kolumne ist. Ich stimme dir vollkommen zu. Ich finde es echt schade, dass viele Spiele wegen dieser verdammten Seite untergehen. Ich muss zugeben, dass ich mir auf Metacritic schon so einige Wertungsdurchschnitte angesehen habe aber immer erst wenn meine Entscheidung schon feststand. Ich habe bisher bei keinem Spielekauf der letzten Jahre, meine Kaufentscheidung von der Wertung abhängig gemacht.

Außerdem muss man auch nicht viel über ein Spiel lesen um zu wissen ob einem das Spiel gefällt. Es gibt auch die Möglichkeit sich Gameplayvideos anzusehen. Ich nutze aber persönlich, mein Wissen was ich mit der Zeit mit lesen diverser Artikel auf VGZ, PCG und co. angehäuft habe und gucke mir als Ergänzung auch Gameplayvideos an.

Welchem Metascore kann ich mehr trauen? Dem für Diablo 3 bestehend aus 86 Einzelwertungen oder dem für das Hardcore-Nischen-Strategiespiel Sengoku mit 13 Einzelkritiken? Für mich lautet die Antwort eindeutig: gar keinem! Oft genug hatte ich mit laut Metascore angeblich mäßigen Spielen sehr viel Spaß und ebenso umgekehrt. Klar, da spielt auch der persönliche Geschmack mit rein. Doch an der unweigerlichen Ungenauigkeit dieser pseudo-objektiven Schnittwertungen ändert das nichts.
Das ist der Punkt! Ich habe mit Silent Hill Downpour, Dead Island und Enslaved deutlich mehr Spaß gehabt als es die Metacritic auszusagen vermag. Die meisten kapieren aber nicht, dass soetwas wie Spaßspiel nicht messbar und auf jeden übertragbar ist. Manchen spielen halt gerne Golf und manch andere finden es total öde und spielen lieber Fußball. Genauso verhält es sich mit den Spielen und den verschiedenen Genres.
 
wer auf metacritic achtet ist doch selbst schuld. ich habe noch nie darauf geachtet und ich kenne auch keinen in meinen umfeld der darauf achtet.
bewertungen, auch von spielemagazinen sind letztendlich doch immer subjektiv oder sowieso gekauft.

ich würde z.b. "the last of us" mit 42% bewerten:
Fazit: gut erzählter, grafisch und spielerisch veralteter interaktiver film.

generell würden games mit weniger als 25h spieldauer immer unter 50% kassieren, denn 2 euro/stunde spielspaß find ich doch arg teuer.
 
wer auf metacritic achtet ist doch selbst schuld. ich habe noch nie darauf geachtet und ich kenne auch keinen in meinen umfeld der darauf achtet.
bewertungen, auch von spielemagazinen sind letztendlich doch immer subjektiv oder sowieso gekauft.

ich würde z.b. "the last of us" mit 42% bewerten:
Fazit: gut erzählter, grafisch und spielerisch veralteter interaktiver film.

Ich würde The Last of Us 93% geben. Spielerisch fand ich The Last of Us schon anspruchsvoll. Man konnte sich immerhin nicht stumpf überall durchballern sondern musste auch mal an Gegner vorbeischleichen oder wegrennen. Im Spiel spielt die Atmosphäre nämlich die größere Rolle. Im großen und ganzen war The Last of Us nicht perfekt aber mich hat das Spiel so sehr gefesselt, dass ich es nicht erwarten konnte weiterzuspielen. Bei The Last of Us griff alles gut ineinander.
Hingegen würde ich Gears of War 3 spielerisch besser beurteilen aber dort hatte ich nicht immer so großes Verlangen weiterzuspielen wie bei The Last of Us denn bei TLOU hielt mich die Story und die Abwechslung bei großer Laune. Für mich ist The Last of Us einer der besten Spiele die ich je gespielt habe.

So können die Meinungen halt auseinander gehen. Soetwas sollte man sich bei Betrachtung von Metacritic mal vor Augen führen.

generell würden games mit weniger als 25h spieldauer immer unter 50% kassieren, denn 2 euro/stunde spielspaß find ich doch arg teuer.

Ich habe lieber die Hälfte der Spielzeit und bin permanent gut unterhalten als 25h Spielzeit zu haben und sich vieles wiederholt.
Was die Spielzeit betrifft, finde ich 2€ pro Stunde Spielspaß nicht zu viel wenn man bedenkt wie teuer die Produktionen der Spiele heutzutage sind. Wo hast du sonst ein so gutes Preis-/Leistungsverhältnis? Qualität hat eben ihren Preis.
 
Aus einigen subjektiven Werten macht Metacritic einen Mittelwert nach "möglichst" objektiven Regeln. Da fällt die Wertung des (wahrscheinlich nicht) gekauften Gurkenblattes eben nicht mehr auf. Wer überhaupt etwas auf Bewertungen nach Zahlensystemen gibt, der findet hier die IMHO beste Lösung. Wahrscheinlich lesen aber die meisten die Texte (so wie ich).

Metacritic hat für FO:NV 39 Critics-Wertungen zum Gesamtwert 84 zusammengeführt, übrigens auch genau die eingeflossene Wertung der PC Games (Germany) (wie dort angegeben).
Um Leistung EXTRA zu bezahlen (in FO:NV ein Bonus), sollte man sie, so objektiv wie möglich, messen können. Die Marke kann man dann eben auch knapp verfehlen. Da finde ich dieses System nachvollziehbar und ok. Ich verstehe noch nicht ganz, warum es schlecht sein soll nach einer guten Bewertung über eine solche Bandbreite zu streben. Noch dazu sehe ich Titel großer Studios und kleine Indie-Titel mit hohen Wertungen. Ich sehe keine Einfluß Metacritics auf die Spielgestaltung. Wenn es aber dazu führt, dass Bug-verseuchte Titel trotz Marketing Hype abgestraft werden, vielen Dank Metacritic.

Vielleicht wolltest Du sagen, dass 75 ein guter Wert, bzw ein gutes Spiel sein kann, und wohl jeder nur noch nach 90+ schaut. Da stimme ich voll zu. Aber ein Spiel mit der Aussage zu bewerben es hat 75+ bei Metacritic ist für mich nur eins von mehreren Kriterien, darunter würde ich halt noch näher hinschauen.
 
Ich muss sagen
Danke Viktor, 100% deiner Meinung

Eigentlich tun mir die Leute auch Leid die die Seite irgendwie für Nützlich halten, nicht nur weil irgendwo ein Durchschnitt oder ergänzung vorgegauckelt wird, eine Wertung ist nichts Wert ohne die Meinung, denn mal ehrlich, es ist schon blauäugig anzunehmen das JEDER Tester auf der WELT auch halbwegs objektiv wertet, grade bei Speziellen Titeln gibt es ja auch immer mehr Leute die sich auch grade dadurch profilieren wollen in dem sie Wertungen danach verteilen, wie die Meinung im Vorfeld ist, wo dann halt nur der Gedanke eines Tests für´n arsch ist, mir zu sagen ob ein Titel gut oder schlecht ist, denn dann ist das nur Hatefuel
Oder auch wenn einer mit einem Titel nichts anfangen kann und dann einem Titel eine schlechte Wertung reindrückt, das zieht den Schnitt auch nach unten und der Leichtgläubige denkt sich das Spiel wäre schlecht, obwohl man, würde man den Test lesen instant erkennen, dass der Redakteur besser irgendwas anderes als Spiele testen sollte
 
Die Wertung auf Metacritic sagt nichts aus, das stimmt. Aber ich bin auch der Meinung, daß das Problem viel früher anfängt. Der Großteil der Wertungen der sogenannten Fachpresse ist doch für die Tonne. Besonders bewußt wird einem das immer, wenn mal wieder eine erhebliche Divergenz zwischen Text und Wertung besteht. Da wird dies und jenes kritisiert und unzählige Schwächen aufgezählt, aber trotzdem eine Wertung über 90 vergeben? Unverständlich.

Sorry, aber zu viele Spiele, die ich absolut enttäuschend fand, erhielten überall Traumwertungen. Da les ich lieber ein paar Kritiken von Spielern oder schau in ein Let's play auf Youtube rein. Damit bekomme ich wenigstens ein grobes Gefühl, ob mir das Spiel gefallen könnte.
 
So eine nummerische Bewertung ist nur ein erster Anhaltspunkt, letztendlich muss man eh den Text aufmerksam lesen, um die nötigen Infromationen zusammen zu bekommen, ob einem das Game gefallen kann. Ich kenne kein Bewertungssystem, das dabei hilft, das währe mal was.

Nehmen wir mal einen Shooter: Mich interessieren da vor allem Fragen wie Speicherfunktion, Schwierigkeitsgrad, Anzahl verfügbarer Waffen, Taktische Möglichkeiten, Wiederspielwert:

- Kann ich jederzeit speichern oder hat das Spiel ein hohes Wiederholungs- und somit Frustpotential? SInd die Spiecherpunkte gut gesetzt oder fies?
- Wie sieht es mit der Schwierigkeit aus, kann man das Spiel erstmal auf einer einfachen Schwierigkeit durchzocken und sich dann an höhere Scheirigkeitsgrade wagen? Wie beispielsweise in Dead Space?
- Hab ich immer nur zwei Waffen oder kann ich eine große Auswahl mitschleppen? Ich bevorzuge letzteres. Hat man nur zwei Waffen, ist das Spiel zwar prinzipiell einfacher, weil passende Wummen eh überall bereit sind, aber schöner ist es doch, bei vielen Waffen die Taktik zu nutzen, die sich dadurch ergibt und hilft, schwere Stellen besser zu meistern wenn man vorher mit der Munition genügsam umgeht.
- Wie ist das Spiel taktisch organisiert? Hat man ständig Stellen, wo man irgendwo hinunter springt und nicht zurück kann oder laufen einem gar die Heinzelmännchen hinterher und sperren hinter einem die Türen zu oder kann man auch orlaufen um die Mobs zu spawnen und dann zurück und aus der Deckung heraus alles erledigen? Was mich nervt, sind unlogische Situationen wie eben die ständig versperrten Rückzugsmöglichkeiten.
- Wie sieht es mit dem Wiederspielwert aus? In vielen Games sammelt man allerlei schöne Waffen und Munition und am ende ist Game Over. Da finde ich es toll, wenn man seinen Krempel speichern und damit weiterspielen kann, eventuell auch einen höheren Schwierigkeitsgrad. Das ist leicht zu erreichen im Game und macht mir viel Spass. Leider vermisst man es oft, ich glaube ich hätte Metro 2033 gleich nochmal gezockt, wenn ich nicht wieder bei 0 hätte anfangen müssen. Man bekommt so mehr SPielzeit für sein Geld :)
 
Gute Kolumne und ich kann dem Ganzen nur zustimmen. Das Ganze hat ja auch mittlerweile so groteske Züge angenommen, dass ich teilweise von manchen Leuten in Foren schon gelesen habe, dass sie sich nur Spiele kaufen, die eine Wertung von 85 und höher haben.
Wie albern. Da das Spielen ja einfach Geschmacksache ist. Es gibt manchmal Spiele, die werden von der Presse umjubelt, bekommen 90er Wertungen und man selbst findet die dann einfach nur total langweilig. Genauso auch umgekehrt. Wie oft hatte ich schon einen Riesenspaß mit einem Spiel, was eher nur eine durchschnittliche Wertung bekam.
Neu war für mich aber auch, dass diese Metacritic-Wertungen so "manipuliert" werden, das wußte ich auch nicht.
Ich denke mal, als man damals diese Wertungen für die Spielemagazine "erfunden" hatte, wollte man sie lediglich als eine Art Richtwert und auch, um Spiele miteinander vergleichen zu können, welches Spiel denn nun das bessere ist. Man hat aber sicher damals nicht damit gerechnet, dass das Ganze mal so ausartet und das Entwickler sogar danach bezahlten werden, welche Durchschnittswertung sie bei Plattformen wie metacritic bekommen. Das zeigt wie krank und pervers das ganze System mittlerweile geworden ist.
Nur was kann man dagegen tun? Ich befürchte, dass die einzige Möglichkeit wäre, wenn die großen Spielemagazine sich zusammentun und gemeinsam die Wertungen komplett abschaffen. Am Ende des Testes nur noch die Pro- und Contrapunkte und eine "Kaufempfehlung des Redakteurs: Ja / nein?" und das war es. Das wäre natürlich am Anfang für einige Leser ein Schock, mit der Zeit würden es aber sicher viele akzeptieren und auch dann sehen, dass dieses System besser ist. Das große Problem ist eben: Irgendwann muss es jemand wagen und die Wertungen abschaffen. :-D
 
Also du erzählst hier überhaupt nichts neues, wo bleibt die "eigene" Massage zu dem Thema? Die Meinung die du hier kundtust ist einfachach nur ein Standarttext mit den Bedenken zu Metacritic..
Es ist ganz niedlich, wenn PCGames mal versucht ernsthaft zu werden aber mal ehrlich, die Kolumne ist Müll, bleibt einfach bei eueren Top10 von irgenwas News.

1. Ist das keine News, sondern eine Kolumne. Ich muss also nichts Neues erzählen, sondern nur meine Meinung zum Besten geben.
2. Ist das nunmal meine Meinung. Wenn du das für einen Stadardtext hälst, freut es mich, dass du so hohe Standards hast. ;P
3. Heißt das Wort Message. Aber eine Massage wäre jetzt tatsächlich nicht schlecht.

Dem Kommentar kann ich gar nicht zustimmen. Die folgende Aussage zeigt sehr gut, dass der Autor nicht zu Ende gedacht hat:

"selbst wie gut New Vegas im Endeffekt ist, interessierte bei dieser Regelung nicht."

Ah! Und woher kommt das Ergebnis 'wie gut das Spiel im Endeffekt ist' ?!? Faellt es vom Himmel? Wird es von dem Ueberspielebewertungsexperten festgelegt? Nein, natuerlich nicht, denn diese Bewertung existiert so oft wie es Spieler gibt. Und jeder hat seine individuelle Meinung. Das einzige was man machen kann, ist zu versuchen einen Ueberblick ueber diese Vielzahl an Meinungen zu geben. Und genau das ist, was Metacritic macht.

Natürlich hast du da grundlegend recht. Nur ist dieser Überblick aus genannten Gründen verfälscht. Bei einer Seite, die alle Tests und Wertungen in ihrer ursprünglichen Form sammelt und einfach auflistet, wäre das was anderes. Aber in der Form suggeriert Metacritic meiner Meinung nach einen scheinbar neutralen Mittelwert.

Natürlich kann man nicht pauschal sagen, wie gut ein Spiel ist. Wegen den angesprochenen subjektiven Meinungen. Aber das macht doch die Handhabe mit den Metascore-Vertragsklauseln nicht fairer oder gerechtfertigter. Zumal der Metascore zu einem gewissen Grad eben genau das suggeriert: einen Messwert dafür, wie gut ein Spiel sein soll.

Die meisten dieser Argumente lassen sie genauso auch gegen Spieletests in Magazinen wie "PC Games" oder "Play" richten. Auch da werden pseudo-objekte Einzelmeinungen zwanghaft in ein Zahlensystem gepresst um dem Spiel ein Wertungs-Siegel aufzupressen.

An dich und alle anderen mit dem gleichen Argument: Ich persönlich bevorzuge auch Testsysteme ganz ohne Wertung. Meiner Meinung nach lenken Wertungen vom eigentlichen Kern ab: dem Text/Video/Beitrag. Aber unsere Leserumfragen ergeben ständig das gleiche Ergebnis: Der Großteil der befragten Leute hält Wertungen für unverzichtbar. Viele Leute möchten eben vergleichen können. Für alle anderen gibt es ja den Text und die Möglichkeit, Wertungen eigenverantwortlich zu ignorieren.

Und ich denke nicht, dass es das Druckmittel der Wertungen bei Vertragsverhandlungen erst seit Metacritic gibt. Frueher wurde dann halt eine Mindestwertung von X durch Magazin Y gefordert anstatt dem Durchschnitt auf einer Wertungsseite. Klar sah das vor 15 oder 20 Jahren vielleicht noch anders aus - aber da wurden auch noch Spiele produziert und keine Millionen-schweren Blockbuster...

Also ich hab noch nie davon gehört, dass es jemals Vertragsklauseln über Einzelwertungen von bestimmten Magazinen gab. Und es würde mich auch echt seeehr wundern. Kein Magazin und keine Webseite der Welt dürfte jemals genug Einfluss gehabt haben, um solche Klauseln zu verursachen. Der Punkt an Metacritic ist ja, dass es einen großen Teil der internationalen Fachpresse abbildet. Deswegen nehmen es immer mehr Hersteller ernster, als imo gut für die Industrie ist. Metacritic hat diese Handhabe quasi salonfähig gemacht.

Was ich nicht nachvollziehen kann: hier wird hier einerseits die Vermischung von Meinungen kleinerer Blogs mit denen großer Magazinen moniert, gleichzeitig aber die Gewichtung eben dieser kritisiert. Ja was denn jetzt? Entweder man behandelt große und kleine gleich, oder man gewichtet sie eben.

Also entweder man behandelt alle gleich oder überlässt es einfach dem User, eine Gewichtung vorzunehmen. Durch eine entsprechende Option, in der man die Parameter für jede von Metacritic erfasste Publikation selbst anhand des genutzten Systems bestimmen kann. Und wenn man schon dabei ist, könnte man noch eine Einstellung einbauen, mit der User bestimmen können, welche Publikationen überhaupt in die Berechnung des Metascores einfließen sollen. Also quasi ein persönlicher Metascore zusätzlich zum "normalen", der alle Wertungen berücksichtigt.
Aber so wie das jetzt von Statten geht, ist es unterschwellige Beeinflussung. Die Betreiber von Metacritic bestimmen selbst, wer mehr zählen sollte und wer weniger. Und geben dabei keinerlei Einsicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann Shadow nur zustimmen. Gute Arbeit, Vik! Aber man ist von dir ja nichts anderes gewohnt :top:
Ich selber war übrigens nie auf solchen Seiten. Hab die stets für Überflüssig gehalten.
 
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