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Warren Spector: Wenn Neuware nicht so teuer wäre, gäbe es keine Gebrauchtspiele

Ja Vollpreistitel sind schlicht zu teuer!
EInfach warten, es hat nur Vorteile!

- Preise fallen (bspw. im Steam Sale)
- die Games haben nach ein paar Monaten schon ein paar Patches hinter sich
- es erscheinen GOTY oder andere Editionen die alle DLCs enthalten (und mehr vllt.)

Die Spieleindustrie jammert sicherlich auf hohem Niveau!
....und sie verarscht ihre Kunden:
- Dead Space 3: Elf DLCs zum Release!!!
- Sim City (5): Hervorragende Funktionalität und weltallerbeste Simulationsarbeit!!!
- Aliens Colonial Marines: Geschönte E3 Demo/Bilder!!!
- Permanente Internetverbindung: "Hoppla, der Server kann nicht erreicht werden! Sie haben für 50€ eine DVD Hülle gekauft!"
- etc... gibt ja sicherlich noch mehr!

Ich soll 50€ für ein Vollpreistitel wie CoD ausgeben, nur um zum 100sten Mal zu sehen wie ich mit nem Hubschrauber abstürze, davon geschleift werde und alles um mich herum explodiert???
Sicher nicht :D

Ich soll 7, 8, 9, 10€ für ein lustiges Indiespielchen hinblättern das mir vielleicht sogar ne ganz neue Spielerfahrung zeigt?
Sicher! :)
 
Ja Vollpreistitel sind schlicht zu teuer!
EInfach warten, es hat nur Vorteile!

- Preise fallen (bspw. im Steam Sale)
- die Games haben nach ein paar Monaten schon ein paar Patches hinter sich
- es erscheinen GOTY oder andere Editionen die alle DLCs enthalten (und mehr vllt.)

Die Spieleindustrie jammert sicherlich auf hohem Niveau!
....und sie verarscht ihre Kunden:
- Dead Space 3: Elf DLCs zum Release!!!
- Sim City (5): Hervorragende Funktionalität und weltallerbeste Simulationsarbeit!!!
- Aliens Colonial Marines: Geschönte E3 Demo/Bilder!!!
- Permanente Internetverbindung: "Hoppla, der Server kann nicht erreicht werden! Sie haben für 50€ eine DVD Hülle gekauft!"
- etc... gibt ja sicherlich noch mehr!

Ich soll 50€ für ein Vollpreistitel wie CoD ausgeben, nur um zum 100sten Mal zu sehen wie ich mit nem Hubschrauber abstürze, davon geschleift werde und alles um mich herum explodiert???
Sicher nicht :D

Ich soll 7, 8, 9, 10€ für ein lustiges Indiespielchen hinblättern das mir vielleicht sogar ne ganz neue Spielerfahrung zeigt?
Sicher! :)

Ich würde gerne zustimmen aber man wird nicht gezwungen die Spiele zu kaufen ;-)
PC Spiele bin ich vom Preis her aktuell ganz angemessen ehrlich gesagt außer wenige Ausnahmen
wie die CoD Reihe.

Ganz anders schauts mit Konsolenpreise aus denn dort sind die Preise wirklich
echt wucher :-S Mal sehen wie sich die Preise in der nächsten Konsolengeneration verändern werden.

Allgemein zum Thema Preis (!)
Ist es zu teuer so wartet man einfach.
Wenn man keine Lust auf warten hat dann kauft mans eben und beißt (womöglich) in den sauren Apfel
wenn dieses Spiel kurz nach Release billiger angeboten wird.

Die Einführungspreise sind immer hoch und das betrifft die ganze Unterhaltungsindustrie.;-)

Warren Spector hat nicht unrecht dass Spiele teuer sind aber das betrifft
zum Teil fast nur noch den Konsolenmarkt.

Wie gesagt man soll gar nix bezahlen denn man hat die Wahl
ob man den Preis für das Produkt als angemessen empfindet oder eben nicht - und wenn es nicht passt dann kauft mans eben nicht.

Wir Konsumenten hätten natürlich liebend gern alles geschenkt und in Top Qualität
aber das sind total überzogene Vorstellungen.
 
Recht hat er in dem Sinne: Würden alle Spiele immer den Vollpreis kosten, dann könnte ich mir pro Jahr auch nur 6-8 Spiele kaufen. Durch die drastischen Reduzierungen und Schnäppchen kann ich mir aber deutlich mehr kaufen(6-8 sogar pro Monat) und mehr Entwickler unterstützen.
Und ich denke, so ergeht es vielen Spielern.
 
Wenn man mal die 4 bis 6 Stunden Titel, wie z. B. die Call of Duty Reihe oder ein paar andere ähnlich "liebevoll" gestaltete Spiele weglässt, dann bleiben doch meiner Meinung nach erstaunlich viele Titel übrig, die einen Preis von 50 Euro durchaus wert sind. In meinen Augen sind die Spiele nicht zu teuer, es bieten halt nur einige für ihr Geld sehr wenig.

Wenn man mal in die 90er schaut: Da waren PC Spiele noch deutlich teurer (120 DM für X-Wing, 130 DM für Tie Fighter, über 150 DM für Wing Commander III ... hab ich damals gerne auf den Tisch gelegt, die Spiele waren ihr Geld definitiv wert). Um 1996/96 kamen dann immer mehr Titel mit Preisen um ca. 80 DM auf den Markt (Tomb Raider 1 damals sogar 69 DM, wenn ich mich richtig erinnere) und der Aufschrei war groß, als dann 1999 plötzlich Command & Conquer 3 99 DM kosten sollte. Inzwischen haben sich halt Preise um 40 bis 50 Euro eingependelt und da kann es von mir aus gerne bleiben.

Konsolenspiele lasse ich jetzt mal außer acht, die waren halt auch schon zu SNES Zeiten häufig sehr teuer. Auch da gibt es Titel, die ihr Geld wert sind und welche, die es nicht sind.

Wenn man's sich nicht leisten kann, dann muss man heute auch nicht allzu lange warten, bis viele Spiele nur noch die Hälfte oder weniger kosten (gerade bei Steam gibt es häufig SEHR günstige Angebote, auch außérhalb von Summer- und Wintersales).

Das Problem sind weniger die Preise, als die Spiele selbst: Manche Publisher sollten sich halt mal fragen, ob es sich nicht lohnen würde, endlich mal wieder mehr auf Qualität (und nicht nur tolle Grafik) zu setzen.
 
Wenn man mal die 4 bis 6 Stunden Titel, wie z. B. die Call of Duty Reihe oder ein paar andere ähnlich "liebevoll" gestaltete Spiele weglässt, dann bleiben doch meiner Meinung nach erstaunlich viele Titel übrig, die einen Preis von 50 Euro durchaus wert sind. In meinen Augen sind die Spiele nicht zu teuer, es bieten halt nur einige für ihr Geld sehr wenig.

Wenn man mal in die 90er schaut: Da waren PC Spiele noch deutlich teurer (120 DM für X-Wing, 130 DM für Tie Fighter, über 150 DM für Wing Commander III ... hab ich damals gerne auf den Tisch gelegt, die Spiele waren ihr Geld definitiv wert). Um 1996/96 kamen dann immer mehr Titel mit Preisen von 80 bis 100 DM auf den Markt (Tomb Raider 1 damals sogar 69 DM, wenn ich mich richtig erinnere) und der Aufschrei war groß, als dann 1999 plötzlich Command & Conquer 3 99 DM kosten sollte. Inzwischen haben sich halt Preise um 40 bis 50 Euro eingependelt und da kann es von mir aus gerne bleiben.

Konsolenspiele lasse ich jetzt mal außer acht, die waren halt auch schon zu SNES Zeiten häufig sehr teuer. Auch da gibt es Titel, die ihr Geld wert sind und welche, die es nicht sind.

Wenn man's sich nicht leisten kann, dann muss man heute auch nicht allzu lange warten, bis viele Spiele nur noch die Hälfte oder weniger kosten (gerade bei Steam gibt es häufig SEHR günstige Angebote, auch außérhalb von Summer- und Wintersales).

Das Problem sind weniger die Preise, als die Spiele selbst: Manche Publisher sollten sich halt mal fragen, ob es sich nicht lohnen würde, endlich mal wieder mehr auf Qualität (und nicht nur tolle Grafik) zu setzen.

Absolute Zustimmung. Gerade wenn ein Spiel so eine lange Spielzeit wie Skyrim bietet und dazu noch modbar ist, dafür gebe ich auch sofort den Vollpreis aus.
Bei einem Call of Duty z.B. könnte man ja auch einen Editor einbauen, mit dem man eigene Missionen basteln könnte. Das würde dann auch die Langzeitmotivation erhöhen.
 
Ich habe schlichtweg Null Ahnung, wieviel Geld von den 50€ überhaupt beim Entwickler ankommt, und wieviel er davon im Schnitt überhaupt für die Produktion eines Spiels ausgibt.

Die Preise sind recht stabil geblieben die letzten Jahre, was man von Teuerungsraten, Inflation, Wertverlust und und und sicherlich nicht behaupten kann. Mieten, Lohnkosten etc. fallen ja auch nicht, sondern steigen eher. Ich verstehe die Entwickler in einem gewissen Maße schon, wenn sie versuchen, außerhalb des Fixpreises für das Spiel noch ein wenig mehr Geld einzunehmen. Das Problem ist halt die Art, wie sowas nach außen kommuniziert wird, und das es oftmals einfach nur nach teuere Abzocke riecht.

DLC sind für mich ein NoGo, ich kaufe mir keine Spiele mehr zum Vollpreis, die irgendwann DLCs erhalten, die dann nochmal fast mit dem eigentlichen Preis des Spiels zubuche schlagen. Mir wäre es ja persönlich lieber, das ein Entwickler sagt, "schaut her, die laufenden Kosten fressen uns auf, wir müssen leider nen 10er mehr für das Spiel verlangen". Wenn mir das Spiel zusagt, dann würde ich lieber in diesen sauren Apfel beißen, aber erhalte dafür ein komplettes Spiel, und im Laufe des nächsten Jahres die fehlenden 25% für denselben Preis des Spiels.

Da mein Geld auch nicht mehr so locker sitzt, wie vor 10 Jahren, achte ich jetzt viel mehr auf das Spiel, und das Drumherum, bevor ich dort den vollen Preis bezahle. Es gibt nach wie vor nen Haufen Spiele da draussen, die ihr Geld nach wie vor wert sind. Ich würde zum Beispiel jederzeit ein Spiel von CD Project RED ( Witcher-Reihe ) kaufen, ohne auch nur jemals 5 Zeilen darüber gelesen zu haben. Diesen Ruf hat sich das Studio aber auch hart erarbeitet. Viele andere sind da in Verbindung mit ihren Publisher auf meiner persönlichen schwarzen Liste, zum Beispiel Bioware. Bei Ubisoft wars bisher genauso, aber die haben zumindest mit Call Of Juarez Gunslinger eine erstaunliche Punktlandung hingelegt ( für 15€ bin ich jedenfalls schon länger nicht mehr so gut unterhalten worden, und den gratis Teil 2 der Reihe habe ich noch nicht einmal angefangen ).

Aber Gebrauchtspiele, worum es ja auch in der News ging, da sehe ich eigentlich keinen sonderlich großen Markt. Ich kaufe mir doch kein gebrauchtes Spiel, wenn ich nach oftmals weniger als einem Jahr ein günstiges Angebot für Neuware z.B. bei Steam bekomme.
 
Ich kauf auch keine Vollpreis Spiele mehr, ist mir persönlich zu viel Geld, meist kommen wie schon geschrieben wurde noch DLC und im ersten halben Jahr auch noch Patches, da wart ich lieber bis ich alles für 10-20 Euro bekommen.

Wie Theojin schon geschrieben hat,finde ich das was Ubisoft macht,momentan auch Super, Call Of Juarez / Blood Dragon für 15€ , neue Spiele für nen Super Preis, was ist daran anders? Es gibt bei beiden keinen unnötigen MP, den die meisten eh nicht spielen oder eben nur einmal kurz antesten.
Also warum für etwas zahlen was man nicht nutzt? Dann lieber Billiger.

Die sollen Titel wie COD und BF als reine MP Games entwickeln und sich die Story schenken, dafür dann lieber andere Titel mit reinem SP auf den Markt bringen der sein Geld auch wert ist. Da hätten alle was davon.
 
ich bin durchaus der meinung, dass es titel gibt, die 60, 70 oder gar noch mehr euros wert wären, ich denke da an gta und co., bezahlen würde ich solche beträge heutzutage aber nicht mehr.
klingt paradox, ist es wohl auch - aber durch den heute üblichen raschen preisverfall bei pc-spielen, halt ich es einfach für unnötig so viel geld hinzublättern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag ja Warren Spector wirklich gern aber hier muss ich ihm dann doch eher widersprechen. Erstens waren Spiele noch nie so billig wie heute. Die Inflation mal mitberechnet kann man sich ueber den minimalen Preis-Zuwachs echt nicht beschweren und das rechnet ja noch nicht mal Steam Sales mit ein, bei denen man die Spiele ein halbes Jahr nach erscheinen eh zur Haelfte des Preises bekommt.
Zweitens, selbst wenn die Spiele noch ein paar Euro billiger waeren (was fuer teure AAA Titel glaube ich gar nicht sooo leicht zu verkraften waere), dann wuerden die Leute trotzdem noch gerne gebrauchte Spiele kaufen, warum auch nicht, wenn es den Preis dann nochmal drueckt.
Und drittens verstehe ich eh nicht wieso der Wiederverkauf gerade bei der Spiele-Industrie so dermassen hart bekaempft wird. Im ernst, jedes Unterhaltungsprodukt, sei es ein Buch, eine Musik CD oder eine DVD/Blueray kann weiterverkauft werden und wird auch oft gebraucht gekauft. Davon ist doch in Film- und Musik Branche auch noch keiner Zugrunde gegangen (zumindest nicht nur deswegen). Das ist doch das normalste auf der Welt.

Dass den Kunden diese Option unter dem Deckmantel eins Kopierschutztes (der eh nix bringt) vorenthalten wird ist mMn eine Unverschaemtheit, ganz davon zu Schweigen, dass man sich als auch noch mit den ganzen Online Anbindungen rumaergern darf (was natuerlich wieder Erstverkaeufe schmaelert) und die einzigen, die sich ins Faeustchen lachen koennen sind die Raubkopierer.
 
Spector hat in dem Punkt recht, wenn er die Preise von frisch erschienenen Titeln meint. 45 Lappen für ein PC-Spiel, Konsolen-Games gar für knapp 60 Ocken... Und das sind nunmal keine Kleckerbeträge, die man bereit ist, mehrmals oder gar nur 1x im Monat auszugeben. Übers Jahr betrachtet gönnt man sich vielleicht einen einzigen, vielleicht zwei Titel zu diesem Preis, wenn man richtig danach giert, doch ansonsten versucht man selbstverständlich, günstiger weg zu kommen.
 
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