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Vorschau - Age of Conan: Hyborian Adventures

thefirstsonnyblack am 22.05.2008 22:50 schrieb:
soll das heißen das man die ersten 20 lvlstufen (sind immer die besten finde ich) solo zocken muss? wenn ja überleg ich es mir nochmal mit dem game, werd es mir dann doch nicht holen denke ich. da geht doch der ganze mmo flair verloren... was soll denn das, wie kommt man auf so eine dumme idee

Naja, wenn man bedenkt, dass man die ersten 20LVL bereits nach ein paar Stunden hinter sich hat, dann relativiert sich das wieder. Ausserdem ist man nicht durchgehend solo unterwegs. Man kann während der ganzen Zeit mit anderen Spielern questen usw.. Wenn man dann ein paar Level gemacht hat und sich dem nächsten Teil seiner "Destiny"-Questreihe gewachsen fühlt, wechselt man im Gasthaus wieder in die Solo-Instanz "Tortage Nacht" und und erledigt weiter seine Quest. Zwischendurch wird es aber einfach zu hart, so dass man praktisch gezwungen ist, wieder in den Tag-Modus zu wechseln und das ein oder andere Level nachzuholen. Allgemein levelt man in AoC aber sehr schnell. Es gibt bereits die ersten Spieler auf LVL80 in der Live Version. Das Spiel zielt eindeutig auf den Endgame Content ab, wo es eigentlich erst richtig losgeht mit PvE und PvP Raids, sowie dem Errichten von Gildenstädten und Belagerungsschlachten. Viele Aspekte des Spiels werden erst in den späteren Levelstufen zugänglich, so dass es ohnehin nicht sonderlich viel Sinn macht, lange in den unteren Stufen zu verweilen. Highlights wie z.B. das Spellweaving werden erst ab LvL 50 zugänglich und dadurch ist man ohnehin hauptsächlich darauf aus, möglichst schnell weiter zu kommen. Anders als in Spielen wie z.B. EQ2, wo viele Ziele durch den langsamen Levelanstieg und den massenhaften Content so fern erscheinen, dass man sich garnicht erst dazu verleitet fühlt, sich irgendwie zu beeilen. Das Spieldesign von AoC ist einfach schneller ausgelegt und mehr Actionorientiert. Sowas wie ewiges Grinden und stundenlanges Gegner campen gibt es dort überhaupt nicht. Den einen sagt das mehr zu, den anderen womöglich weniger. Ich würd deshalb sagen, dass AoC wirklich ein MMO der nächsten Generation ist. Ich bin zwar sehr überzeugter EQ2 Spieler, aber AoC gefällt mir auch sehr gut, nur eben auf andere Art und Weise. Vor allem eignet es sich wohl besser für berufstätige, denn man kann nach Feierabend spielen und hat das Gefühl, dass man wirklich vorankommt. Bei EQ2 z.B. brauchen auch kleine Erfolge ziemlich viel Zeit. Bleibt zu hoffen, dass Funcom auch ausreichend Content liefert, um das zu kompensieren.
 
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