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Voll Retro: Zehn Dinge, die heutige Gamer nicht verstehen würden

An den konventionellen Arbeitsspeicher kann ich mich auch noch erinnern, ich glaube wenn man Buffers und Files heruntergesetzt hat, konnte man schon alleine dadurch relativ viel gewinnen.

Und ich glaube ab MS-DOS 6.22 war dass sowieso kein Thema mehr, da gab es irgendeine automatische Funktion durch die genügend freier Speicher vorhanden war.

Aber viel interessanter fand ich damals, warum es überhaupt die Begrenzung auf 640 KB Speicher gab, man glaubte damals tatsächlich, dass man sowieso nie mehr als die 640 KB Speicher benötigen würde. :-D
Anfang der 1980er Jahre wurde beim Entwurf der Architektur des IBM-PCs nur ein Adressraum von 640 KiB für Arbeitsspeicher vorgesehen, da dies als ausreichend für den typischen Benutzer empfunden wurde – es war immerhin das Zehnfache des Adressraums der meisten anderen damals am Markt befindlichen Kleincomputer...
 
Zuletzt bearbeitet:
Damals gab es auch manchmal in Supermärkten Zeitschriften mit abgedrucktem Quellcode. Das hat man dann aus dem Heft abgetippt und dann damit rumgespielt. :-D
 
Damals gab es auch manchmal in Supermärkten Zeitschriften mit abgedrucktem Quellcode. Das hat man dann aus dem Heft abgetippt und dann damit rumgespielt. :-D
Kannte ich nur für meinen damaligen Schneider CPC 464. Damit herumgespielt habe ich aber nie, der Code sah nämlich ungefähr wie folgt aus:
DATA 2354 7345 8594 54646
DATA 4765 3423 2356 75443
DATA 5673........

:-B
 
Kannte ich nur für meinen damaligen Schneider CPC 464. Damit herumgespielt habe ich aber nie, der Code sah nämlich ungefähr wie folgt aus:
DATA 2354 7345 8594 54646
DATA 4765 3423 2356 75443
DATA 5673........

:-B
Na ne ganz so retro bin ich dann nicht. Bei mir waren es eher DOS-Commands, QBASIC, Turbo Pascal oder ähnliches. :-D
 
Was ich am meisten vermisse: Die schönen Verpackungen und Handbücher von damals. Jedes MP-Spiel hatte einen Lan-Modus und es gab meist auch Bots. Wenn also ein MP Spiel mal nicht mehr so gefragt war, konnte man es einfach alleine mit Bots weiterspielen. Es konnte einem auch nichts abgedreht werden, weil selbst wenn die Server runtergefahren wurde, war es quasi ewig weiter im Lan-Modus spielbar.
Das nervt heutzutage am meisten, das man immer abhängiger vom Hersteller, vom Internet usw. wird. Man hat bald keinerlei Kontrolle mehr über seine gekauften Produkte.

Außerdem fühlt man sich heute von den Herstellern oft wie ein geistig Unterentwickelter behandelt. Im Spiel wird bei jeder Stufe die Taste eingeblendet, die man drücken muss. Es reicht doch einmal oder zweimal am Anfang, aber JEDESMAL.
Oder es blinkt beim Gegner wohin man schießen muss. Man darf nicht mal 5 Meter etwas außerhalb des Bereiches gehen, sonst kommt gleich eine Meldung. Es gibt kaum noch Spiele, bei denen die KI sich selbstständig in den Levels bewegen kann, sondern stehen rum wie Pappmännchen, die sich abschießen lassen.

Was auch nervt: Durch den ganzen DLC und Vorbesteller Wahn, hat man nicht mehr das Gefühl, ein vollständiges Spiel zu erhalten, sondern eher eine kaufbare erweiterte Demoversion, die man nach und nach erweitern muss. Ätzend!


Wie war das gleich ^^
Load "$" "Name",8,1 oder Load "*" "Name",8,1 oder Press play on Tape :D

Muss mal wieder meinen C64 raus holen der hat auch noch eine Datasette und ein Beutel Kasetten liegt auch noch rum. :D

Danach hatte ich ein C128 , dann Amiga 500, Amiga 500+, Amiga 2000, Amiga 1200, gleichzeitig einen 286DX12 mit Dos 5.0, später 6.0 dann Dos 6.22, Win95,98 usw. :D Habe eigentlich alles mitgenommen was es so gab ^^ KC87 aus DDR-Zeiten hatte ich auch :D

Heutzutage ist PC easy und viele würden mit den Geräten von damals mal 0 klar kommen.

Mein Lieblingsspiel auf C64 C64 Longplay - Defender Of The Crown (final) - YouTube und Kaiser : C64 Kaiser - YouTube

An die C64 Zeit erinnern mich auch noch diese Basic-Codezeilen, die man damals abtippen konnte und das erste Mal damit in Kontakt kam. Da gab es damals sowas mit einem Ballon zum Beispiel :-D
 
He He Schneider CPC 6128 war mein Einstieg. Schon mit einem gutem Laufwerk ... ein Commodore C 116 durfte ich auch mal mein eigen nennen.

Da war so manches Spiel abgetippt aus den damals spärlich verfügbaren Zeitschriften.
 
Aber viel interessanter fand ich damals, warum es überhaupt die Begrenzung auf 640 KB Speicher gab, man glaubte damals tatsächlich, dass man sowieso nie mehr als die 640 KB Speicher benötigen würde. :-D

Ach, ich kann mich noch daran erinnern als wie mal für Teuer Geld eine 20 Mega Byte Platte gekauft haben, da wurde auch gesagt, das wir die Nie voll bekommen ;-)
Heute hat man Savegames die Größer sein können :-B
 
Oh ja, Computerspiele, die Technik und die damaligen Gepflogenheiten unter den Spieler bzw. Spielesammlern.
Damals war man noch stolz wie Oskar, wenn man DOS und die Pflege der Config- und Autoexec-Dateien gut genug beherrschte, um quasi alles zum Laufen zu bringen.
Zur besseren Verwaltung der Daten und Ordner habe ich zu jener Zeit auch Norton Commander (kenn das
überhaupt noch jemand ?!) sehr häufig benutzt, weil das Editieren von Dateien noch fixer ging.

Was ich damals sehr witzig fand:
Die ersten Jahre der CD-ROM. Man konnte dem installierten Spiel ziemlich einfach die Original-Spiele-CD vorgaukeln, auch wenn man diese gar nicht hatte. Man leihte sich ein Spiel einfach aus, kopierte den kompletten CD-Inhalt in einen Ordner (damals wurden die Datenträger kaum zu 100% ausgenutzt), gab den Pfad des Spiels auf der Festplatte ein, und schon war man CD-unabhängig. :-D

Als großer Spielefan habe ich mir auch einen ganzen Ordner an Spiele-Kopierschutz-Codes, Drehscheiben (von Monkey Island 1 und 2) und teils abgeschriebenen, teils selbst zusammengestellten Spiel-Anleitungen zugelegt.
Ohne die alten Notizen hätte ich nie einen guten Überlick über die Tastaturbelegungen von Tie Fighter und Co. gehabt.

Und dann noch die C64-Ära, noch weit vor meinem ersten Desktop-PC... *schwärm*
4 Diskettenboxen mit an die ca. 400 pappdünnen Disketten hatten sich angesammelt. Viele Klassiker, aber auch jede Menge Müll darunter. Damals hatte man sich quasi alles kopiert, über Qualität machte man sich anfangs wenig Gedanken, das Sammelfieber war dafür ausschlaggebender. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, das waren noch Zeiten. Da wollte man ein Spiel unter DOS spielen und man brauchte über 600 KB konventionellen Speicher. Da wurde der Maus- und Tastaturtreiber in den hohen Speicherbereich geladen, aber wehe, das Spiel brauchte noch EMS Speicher, das hatte gleich mal 10 kb konventionellen gefressen :D

Da wurde noch mit der config.sys und autoexec.bat experimentiert...
 
Ach, ich kann mich noch daran erinnern als wie mal für Teuer Geld eine 20 Mega Byte Platte gekauft haben, da wurde auch gesagt, das wir die Nie voll bekommen ;-)
Heute hat man Savegames die Größer sein können :-B

Hehe .. damals war halt alles noch ein wenig anders :D
Haben unseren 386er DX40 von 4MB RAM auf 8MB aufgerüstet - der Spaß hat zu der Zeit umgerechnet ca. 200 € gekostet :ugly:

Und für div. Spiele haben wir dann immer schon eigene Bootdisketten erstellt, so dass wir nicht jedesmal in der config.sys / autoexec.bat rumdoktorn mussten ^^
 
Ach, ich kann mich noch daran erinnern als wie mal für Teuer Geld eine 20 Mega Byte Platte gekauft haben, da wurde auch gesagt, das wir die Nie voll bekommen ;-)
Heute hat man Savegames die Größer sein können :-B

Oh ja.
Vor allem ist jede popelige Freeware Software gleich 100+ MB groß. Ich versteh überhaupt nicht wie sowas zustande kommt. Ich bin mir garnicht mehr sicher was es zuletzt wieder war... irgendeine Brennersoftware oder so. Was zum Teufel belegt da so viel Platz, der Code kann es wohl nicht sein. Die Software muss ja nur den Brenner irgendwie ansprechen können und ihm sagen was er machen soll. Das kann nicht fundamental anders sein als vor 10 Jahren, bzw. bin ich mir sicher heutzutage gibt es auch gleichwertige Programme die mit ein paar wenigen MB auskommen.

Vermutlich liegt es einfach daran, das verfügbarer Speicherplatz in ähnlichem Maßstab gewachsen ist. Aber trotzdem denke ich mir bei solcher Software immer, dass es wohl den RAM unnötig volllädt (natürlich automatisch bei jedem Systemstart), und sich an 1000 Stellen in die Registry schreibt oder irgendwo im Windows Verzeichnis noch ein paar hundert MB hinterlegt mit kryptischen Dateinamen bei denen man nachher nie sicher sein kann ob man sie löschen darf oder nicht.
Ist halt solche Software der man es zu verdanken hat, dass man alle 1-2 Jahre das komplette System neu aufsetzen muss, sozusagen mal entkalken.
 
Oh ja.
Vor allem ist jede popelige Freeware Software gleich 100+ MB groß. Ich versteh überhaupt nicht wie sowas zustande kommt. Ich bin mir garnicht mehr sicher was es zuletzt wieder war... irgendeine Brennersoftware oder so. Was zum Teufel belegt da so viel Platz, der Code kann es wohl nicht sein. Die Software muss ja nur den Brenner irgendwie ansprechen können und ihm sagen was er machen soll. Das kann nicht fundamental anders sein als vor 10 Jahren, bzw. bin ich mir sicher heutzutage gibt es auch gleichwertige Programme die mit ein paar wenigen MB auskommen.

Vermutlich liegt es einfach daran, das verfügbarer Speicherplatz in ähnlichem Maßstab gewachsen ist. Aber trotzdem denke ich mir bei solcher Software immer, dass es wohl den RAM unnötig volllädt (natürlich automatisch bei jedem Systemstart), und sich an 1000 Stellen in die Registry schreibt oder irgendwo im Windows Verzeichnis noch ein paar hundert MB hinterlegt mit kryptischen Dateinamen bei denen man nachher nie sicher sein kann ob man sie löschen darf oder nicht.
Ist halt solche Software der man es zu verdanken hat, dass man alle 1-2 Jahre das komplette System neu aufsetzen muss, sozusagen mal entkalken.


Naja bei Nero und Konsorten wird ja eine Unmenge an Müll mitinstalliert. Kleine schlanke Brennprogramme (die eben auch nur genau das Verlangte können), wie z.B.: ImgBurn gibts schon ab 5MB :)
 
Oh ja.
Vor allem ist jede popelige Freeware Software gleich 100+ MB groß. Ich versteh überhaupt nicht wie sowas zustande kommt...
Das ist relativ leicht erklärt, selbst bei den kleineren Programme die ich für mich privat schreibe, könnten diese eigentlich mit sehr viel weniger Speicherplatz auskommen.

Es liegt an den ganzen Bibliotheken & Co., die einfach beim Kompilieren mit übernommen werden, auch wenn man nur einen Bruchteil der Funktionen benötigt.

Ich habe mal versucht einzelne Funktionen aus einer Header-Datei in meinen Code direkt einzufügen, das ganze ist teilweise so verstrickt und egal wie sehr man sich bemüht, am Ende kann man sich immer noch nicht sicher sein, dass man alles berücksichtigt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir das so durchlese, dann merke ich, dass ich immer noch Old-School bin. Multiplayer? MMO? Steam? Entwicklertagebuch? Brauche ich nicht. Kaufe die Spiele immernoch im Laden oder höchstens im Versandhaus. Wenn ich an die Spiele von damals denke, dann kriege ich immernoch feuchte Augen. Da wollte Need For Speed 1 nicht laufen, weil ich nur 4MB Arbeitsspeicher hatte. Musste dann auf 8 MB aufrüsten. Kein Witz! für alle die nach 1986 geboren sind.
 
Ja Ja, Retro. Da steht er und läuft noch. Das war noch Hardware die nicht kaputt zu kriegen ist. Mein C64 liegt auch noch im Schrank.

IMAG0270.jpg

Die etwas jüngere Generation hat da schon so ihre Problemchen, mein Cousin hat bei einem älteren PC Maus und Tastatur falsch rum angeschlossen, weil die zwei Anschlüsse schwarz statt grün und lila waren. Über den Versuch den Inhalt eines Ordners im DOS anzuzeigen, schweige ich lieber :-S
 
Ich hab meine alten 486er auch noch (ob der noch läuft, weiß ich aber nicht^^). Urpsrünglich war das sogar nen 286er, ich hab den aber für mehrer Tausend DM aufgerüstet. Das war irgendwann Anfang der 1990er - glaube ich.
Einen Amiga 500 hab ich auch noch (der funktioniert) und den allerersten Gameboy (funzt auch noch).

C64 hab ich leider nie besessen. Nur bei Kumpels damit gespielt.
 
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