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VMWare Player kostenlos

S

skicu

Gast
Wer die 360-Tage Vollversion von VMWare 4.5 in der letzten c't verpasst hat oder mehrere Rechner zu Hause hat:

VMWare bietet nun einen kostenlosen VMWare Player zum Download an. Damit können vorgefertigte virtuelle Maschinen benutzt werden, ohne dass dazu eine Vollversion des Programms benötigt wird.
Wenn zumindest ein Freund o.ä. eine VMWare Vollversion hat, kann er euch damit eine virtuelle Maschine erstellen, ihr kopiert die auf euren Rechner und könnt die ganz normal benutzen.
Noch besser natürlich, wenn ihr eine Vollversion besitzt, aber gerne auf mehreren Rechnern virtuelle Maschinen laufen lassen wollt.

Ideal zB zum Internet Surfen. Einfach die virtuelle Maschine starten, in Vollbildmodus schalten und wie an einem völlig normalen Rechner surfen. Den eigentlichen Rechner mit dem "Wirtssystem" braucht man dann gar nicht mehr mit dem Internet verbinden und braucht kaum noch Angst vor Viren und/oder Angriffen haben.

Spielen geht auf den virtuellen Maschinen leider nicht, da VMWare keine 3D Unterstützung bietet.

Newsmeldung auf golem.de

P.S.: Ich frage mich gerade, ob die virtuelle Maschine wirklich fertig eingerichtet sein muss.. evtl. reicht ja eine erstellte "leere" Maschine.. die Betriebssysteminstallation müsste ja auch mit dem Player klappen..
Das werd ich am Wochenende mal zu Hause ausprobieren. :)
 
Was ich eben noch auf der VMWare Seite gesehen habe:
Die aktuelle Beta der 5.5er Workstation Version kann man gratis testen, anscheinend braucht man nur einen (zeitlich begrenzten) Betakey per E-Mail anfordern.

_Eventuell_ könnte man damit ein paar Maschinen für den Player generieren und dann die Beta wieder löschen.
Allerdings weiß ich nicht, inwiefern die Beta schon voll funktionstüchtig ist.. nicht, dass die noch voller Bugs steckt... :|
 
Davon hab ich bis jetzt nur wenig gehört. Kann ich mir das wie eine Art Emulator vorstellen?
Ich les mich dann später in die Materie ein (;

Gute news btw
 
Dimebag am 20.10.2005 12:26 schrieb:
Davon hab ich bis jetzt nur wenig gehört. Kann ich mir das wie eine Art Emulator vorstellen?
Ich les mich dann später in die Materie ein (;

Gute news btw
sagt dir dosbox etwas? wenn ja, dieses programm mit viel mehr features und kommerziell und nicht limitiert auf ein OS. das ist dann vmware.

du erstellst quasi eine "sandbox" mit vorher festgelegten regeln ( festplattenplatz, ram etc.pp. ). dann kannst du in dieser "sandbox" machen was du willst, also linux installieren, windows, dos [...].

natürlich ist die arbeitsgeschwindigkeit langsamer als wenn du "live" davor sitzen würdest, allerdings wird dein richtiges betriebssystem nicht mit datenmüll vollgehaun.

einziger, mir bekannter nachteil: es funktionieren keine 3d ( d3d / opengl / 3dfx ) applikationen.
 
So ähnlich.
Eine 'virtuelle Maschine' ist sozusagen ein vollwertiger Rechner, den du in der VMWare Umgebung startest.
Sobald du die Maschine gestartet hast (nachdem man Sachen wie RAM, HDD-Platz, Netzwerkkarten eingestellt hat), läuft das Ganze wie ein normaler Rechner. D.h., er startet, sucht nach Bootmedien (man kann übrigens ISO Dateien als CD Laufwerk einbinden), startet das gefundene Medium (etwa eine Windows Installation von CD). Dann installiert man ganz normal das OS, startet es. Kann normal damit arbeiten.
Nur passiert das eben nicht auf nativer Hardware, sondern in einem Fenster.

Und wenn man auf Fullscreen umschaltet, bemerkt man nicht einmal den Unterschied zum normalen Rechner. :)

Die nächste Generation dieser "Virtualisierung" genannten Technik wird übrigens Vanderpool (Intel), bzw. Pacifica (AMD), wo diese Technik direkt in den Prozessor integriert wird.

Rabowke am 20.10.2005 12:33 schrieb:
einziger, mir bekannter nachteil: es funktionieren keine 3d ( d3d / opengl / 3dfx ) applikationen.
Und nur USB 1.1 statt 2.0.
Aber ich schätze mal, dass man sich das als "neues Feature" für die 6er Version aufheben wird. Viel mehr kann man nämlich nicht verbessern.
 
skicu am 20.10.2005 12:37 schrieb:
Sobald du die Maschine gestartet hast (nachdem man Sachen wie RAM, HDD-Platz, Netzwerkkarten eingestellt hat), läuft das Ganze wie ein normaler Rechner.
Ja, sowas kenn ich sogar *g*
Nur noch eine Frage: Wie funzt denn HD-Platz festlegen? Wird dann eine Datei mit der benannten Grösse auf der Festplatte angelegt, die den festgelegten HD-Platz "beinhaltet"? Und falls dem so ist: kann man der VM auch einfach eine "echte" Partition zuweisen, die dann als ihre Festplatte fungiert?
 
Dimebag am 20.10.2005 12:46 schrieb:
skicu am 20.10.2005 12:37 schrieb:
Sobald du die Maschine gestartet hast (nachdem man Sachen wie RAM, HDD-Platz, Netzwerkkarten eingestellt hat), läuft das Ganze wie ein normaler Rechner.
Ja, sowas kenn ich sogar *g*
Nur noch eine Frage: Wie funzt denn HD-Platz festlegen? Wird dann eine Datei mit der benannten Grösse auf der Festplatte angelegt, die den festgelegten HD-Platz "beinhaltet"? Und falls dem so ist: kann man der VM auch einfach eine "echte" Partition zuweisen, die dann als ihre Festplatte fungiert?
Ja, Standard ist das mit der Datei.
Wobei die Größe nicht sofort reserviert wird (nur optional möglich), d.h. du gibst dem Rechner eine acht Gigabyte Platte, die Datei ist am Anfang aber nur einige Megabyte groß. Dann installierst du Windows, dann sind schon mal einige GB mehr voll. usw. :B

Partitionen kann man glaube ich auch zuweisen, habe ich aber noch nicht ausprobiert. Habe nur mal gelesen, dass man keinesfalls die Systempartition des Host zuweisen soll. *g*
 
Dimebag am 20.10.2005 12:46 schrieb:
Wird dann eine Datei mit der benannten Grösse auf der Festplatte angelegt, die den festgelegten HD-Platz "beinhaltet"? Und falls dem so ist: kann man der VM auch einfach eine "echte" Partition zuweisen, die dann als ihre Festplatte fungiert?
2 x ja.
 
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