K4jus am 21.09.2006 12:54 schrieb:
"Der Zollstock ist eines jeden Handwerkers liebstes Werkzeug"
Soll heißen, das du beim selberbasteln möglichst genau Maß nehmen musst.
Ich selbst hab schon versucht 2 Lufttunnel zu bauen. Beim ersten waren meine Abmessungen falsch, woraufhin der komplette Tunnel nicht mehr zu gebrauchten war
Viereckige Plexiglas-Röhren wirst du bestimmt kaum bis gar nicht finden. Da muss ich mich meinen Vorrednern anschließen und auch sagen: "Selber basteln"
kann nichts zur verabeitung von plexiglas sagen, aber bei 3 fanducts aus holz hatte ich nicht eins, das nicht gepasst hat.
gern vergessen werden zwei wichtige dinge:
1. ein bleistiftstrich ist bis zu nem mm dick. das ist zu ungenau. man muss sich also zusätzlich klar sein, auf welcher seite des striches man sägt bzw. anzeichnet. in der praxis hat es sich bei mir bewährt, immer so zu zeichen, dass striche genau am ende des bauteils beginnen: wenn ein teil 12cm lang werden soll, dann wird die linie so gezogen, dass sie auf dem 12,00 strich beginnt und dann meinetwegen bis 12,1 geht - gesägt wird am ende so, dass gerade nichts mehr des striches auf dem später genutzten teil ist.
auch beim anzeichnen beachten: n bleistift müsste verdamt spitz sein um genau am lineal zu malen. also nicht linel an die abgemessen markierung und dann ne linie ziehen, sondern bleistift auf die markierung und dann lineal an den bleistift. das kann durch n halber bis ein mm sein.
ohnehin immer jede anzeichnung an wenigsents 4punkten nachmessen ehe gesägt wird
2. schön gerade teile bringen gar nichts, wenn man sie dann mit der freien hand zusammenklebt.
sehr hilfreich haben sich bei mir ein paar schraubzwingen und metallklötze erwiesen (kann sein, dass man das für plexi anpasse muss:
das bauteil, auf dessen kante geklebt wird, kommt auf den tisch, wird mit klotz (kleiner als bauteil) und zwinge fixiert. (kann man sich bei plexi vielleicht sparen - aber 1,5mm sperrholz wölbt sich leicht hoch)
dann das auf zu klebende bauteil flächend daneben stellen, enventuell den 1. klotz schon so positioniert haben, dass es sich nicht auf das liegende bauteil neigen kann.
dahinter kommt dann ein 2.klotz, der einen rechten, idealerweise sogar leicht spitzen winkel hat - der drückt dann nämlich unmittelbar über der tischplatte das stehende bauteil gegen das liegende, direkt an der klebestelle.
den klotz dann mit zwinge am tisch oder an einem vergleichbaren klotz auf der anderen seite de liegenden bauteils fixieren, so dass man wirklich druck ausüben kann.
wie gesagt: bei plexi vielleicht anpassungswürdig, insbesondere leim mit ner halben stune verarbeitungszeit dürfte da schwer werden, so dass das auftragen (im beispiel schon vorher geschehen) schwierig wird, aber das ergebniss sind wirklich rechte winkel und gerade kannten und ne ordentliche stabilität. (1,5mm sperrholz, stinknormaler holzleim, 4-5cm dicke konstruktion - versand in nem luftpolsterumschlag kein problem, trotz des bekannt liebevollen umgangs bei der post

statisch hab ich das ding mal mit 4kg blei belastet, das war noch nicht das ende.)