Dank Sprachsteuerung kann man auf Box und Playstation auch komplexere Manöver und Aktionen befehligen, was die ersten Eindrücke von "EndWar" zu bestätigen scheinen. Zumal ich mich frage, warum eigentlich so gigantisch große Areale nötig sind. Bei Flashpoint sah generell alles gleich aus, und taktisch war ein gigantischer Umweg auch nur bedingt nötig. Bei Armed Assault hatte man das Problem der toten Welt. Man konnte sich zwar aus dem Konfliktgebiet zurückziehen, und mit Zeitraffer einige virtuelle Kilometer zurücklegen, doch für was? Die KI schaltete irgendwann ab, und verfolgte den Spieler nicht mehr. Und was anderes außer Felder, Bäume und kleine (völlig leere!!!) Städte konnte man auch nicht vorfinden. Und trotz dieser Tristesse ruckelt das Spiel selbst auf heutiger Hardware bei maximalen Einstellungen noch fühlbar. Unbegrenzte Areale erfüllen nicht unbedingt einen Nutzen. Ich hätte lieber räumlich gut begrenzte Karten mit hingebungsvollem Design, als große und leere Flecken, die langweilig und abstoßend wirken, und zudem keinen Zweck erfüllen, weil das Spiel prinzipiell nicht die Areale berücksichtigen kann.
Taktik und entsprechende Spielzüge kann man auch auf kleineren (aber natürlich ausreichend großen) Arealen realisieren, was z.B. Quake Wars, Raven Shield oder das alte Enemy Territory demonstrieren. Eine Simulation braucht generell keine übertrieben großen Umgebungen. In der Realität knüpft man Soldaten - umgangsprachlich - auch am nächsten Fahnenmast auf, wenn die das direkte Missionsgebiet verlassen, oder zu lange für die Erfüllung eines Ziels brauchen.
Regards, eX!