AW:
Ich stimm dir größtenteils zu, nur dass ich der Meinung bin dass es bereits bei Cod2 anfing und bei MW1 für mich schon unerträglich wurde. Hab beide Spiele gekauft, aber den Singleplayer hab ich bei keinem der beiden Titel beendet. Und der Multiplayer war mir bei MW1 schon zu "konsolig". Wer den anderen zuerst sieht gewinnt. Mit Skill oder Aiming hatte das, meiner Meinung nach, nichts mehr zu tun. 30 Schuss dauerfeuer Punktgenau mit Rotpunktvisier. Wobei bei 2-3 Körpertreffer der Gegner schon stirbt. Teilweise zu starke Waffen und Perks haben dann den restspass völlig vernichtet. Für casuals ganz nett, für den harten Kern einfach schlecht.In dem Video sieht man schön warum ich (den SP von) MW2 "grottig" finde. Atmosphäre kommt nur selten auf und meisten ist es einfach viel zu hektisch. Sehr oft muss man in Deckung rennen, weil man nach dem ersten Streifschuss schon nicht mehr zielen kann (Bildschirm wird rot). Wenn man tatsächlich Deckung findet und die Kameraden nicht im Weg stehen, wird man trotzdem erschossen weil von irgendwo neue "Klonkrieger" gespawnt werden, die einem in den Rücken fallen, obwohl 5 KI-Kameraden hinter einem stehen. Oder man wird durch die Deckung hindurch gekillt. Das Moorhuhnmäßige Gameplay wird von den Stealthmissionen nur bedingt aufgelockert, da diese durch und durch gespkriptet sind (gähn). Die Story finde ich auch wenig mitreißend: Da wird einfach so nebenbei die USA angegriffen und alles was man sieht/hört sind Funksprüche der Army; kein President, keine Nachrichten, Panik in der Bevölkerung. Außerdem wird durch das dauernde Hin-und-herspringen zwischen den Schauplätzen und die langweilige Aufmachung der Ladebildschirme die Story dermaßen zerfetzt. In dem Zusammenhang ist auch "Mission 3" absolut lächerlich und aufgesetzt - man tötet den Verantwortlichen doch nicht einmal. Für mich ist das ganze nur ein stupides, patriotisch verseuchtes und unlogische Mohrhuhn-Klonkrieger-Dauerfeuer. MW1 war um Längen besser. Selbst WaW.