USB-Geräte werden bei Systemstart oft nicht erkannt

Neawoulf

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USB-Geräte werden bei Systemstart oft nicht erkannt

Hallo zusammen,

seit einigen Monaten hat mein Rechner eine sehr lästige Angewohnheit: Ich hab ziemlich viele zusätzliche USB-Geräte (Joystick, Lenkrad, Pedale, VR Headset + Sensor usw.) an meinem Rechner angeschlossen und immer häufiger kommt es vor, dass die bei Systemstart einfach nicht erkannt werden, als wären sie einfach nicht angeschlossen. Mein Lenkrad z. B. macht bei Systemstart nen Testdurchlauf (einmal den kompletten Drehnereich durchgehen), der manchmal einfach mittendrin unterbrochen wird. Manchmal hilft es, den Stecker zu ziehen und wieder anzuschließen, aber immer häufiger funktioniert auch das nicht mehr. Die einzige Lösung ist meist: Rechner aus und wieder einschalten. Merkwürdig ist: Maus und Tastatur haben bisher immer funktioniert.

Ganz selten verabschiedet sich der Rechner auch komplett (Bildschirm wird schwarz, Lüfter laufen aber noch), unabhängig davon, ob er gerade Leistung bringen muss oder nicht (verdächtig oft passiert es allerdings, wenn ich mir gerade Youtube-Videos anschaue. Bei Spielen ist es seltsamerweise noch nie passiert).

An sich kann ich mir das Ganze nur mit nem Hardware-Defekt irgendwo erklären, da ich seitdem auch Windows einmal neu aufgespielt habe. Die Ereignisanzeige zeigt da bei den Komplett-Abstürzen einen Grafiktreiber-Absturz an, die Grafikkarte kann ich aber als Ursache inzwischen eigentlich auch streichen, da ich die inzwischen getauscht habe und das Problem immer noch da ist. Kann es das Mainboard sein? Irgendwie ist das im Moment das einzige Gerät, das mir einfällt. Theoretisch würde mir auch noch das Netzteil einfallen, aber da gäbe es dann ja eigentlich vor allem dann Probleme, wenn der Rechner gerade viel Strom zieht, und das ist ja nicht der Fall.

Ich würde an sich ja auch sagen: Ich teste einfach mal andere Hardware, aber ich hab erstens kein anderes Mainboard + Prozessor hier, zweitens tritt manchmal ne Woche lang oder länger kein Fehler auf, was das Ganze nur sehr schwierig diagnostizierbar macht. Falls noch jemand ne Idee hat: Die sind gerade sehr willkommen. Das ganze ist einfach nur frustrierend, ich traue dem Rechner keinen Meter mehr über den Weg. Ansonsten müsste ich dann evtl. doch auf gut Glück demnächst ein neues Mainboard + Prozessor + Ram kaufen, was ich eigentlich vermeiden will, da ich damit noch bis zur nächsten Prozessorgeneration warten will.
 
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Herbboy

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Also, für mich reicht das nach einem Defekt beim Board, vlt ist ein Elko/Kondensator leicht defekt, und dann fließt der Strom nicht mehr richtig, wie er fließen sollte, und schon haste ein Problem. Und da bei Elkos/Kondenstoren ja Strom quasi gespeichert wird, kann es gut passieren, dass es eine Weile klappt und irgendwann nicht mehr. Das gleiche kann aber auch beim Netzteil der Grund sein: vlt ist auch da was defekt, und dann kommt irgendwann die Spannung nicht mehr so an, wie sie sollte - da spielt es keine Rolle, ob grad wenig oder viel Last gefragt ist, vlt. ist es sogar kritischer bei wenig Last...

Evlt. kannst du ja ein gebrauchtes Board ersteigern, dann wäre - wenn es doch nicht das Board ist - der Verlust fast Null, weil du es ja zum ähnlichen Preis loswerden kannst. Oder vlt kennst du jemanden, der einen selten genutzten PC hat und das Netzteil "borgen" kann. Oder - wenn du eh ein altes Netzteil hast - du besorgst ein neues, weil es eh fällig wird und Strom spart, und wenn es am Ende nicht das NT schuld war, haste halt trotzdem ein gutes NT für die nächsten 6-7 Jahre.
 
TE
Neawoulf

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Also, für mich reicht das nach einem Defekt beim Board, vlt ist ein Elko/Kondensator leicht defekt, und dann fließt der Strom nicht mehr richtig, wie er fließen sollte, und schon haste ein Problem. Und da bei Elkos/Kondenstoren ja Strom quasi gespeichert wird, kann es gut passieren, dass es eine Weile klappt und irgendwann nicht mehr. Das gleiche kann aber auch beim Netzteil der Grund sein: vlt ist auch da was defekt, und dann kommt irgendwann die Spannung nicht mehr so an, wie sie sollte - da spielt es keine Rolle, ob grad wenig oder viel Last gefragt ist, vlt. ist es sogar kritischer bei wenig Last...

Evlt. kannst du ja ein gebrauchtes Board ersteigern, dann wäre - wenn es doch nicht das Board ist - der Verlust fast Null, weil du es ja zum ähnlichen Preis loswerden kannst. Oder vlt kennst du jemanden, der einen selten genutzten PC hat und das Netzteil "borgen" kann. Oder - wenn du eh ein altes Netzteil hast - du besorgst ein neues, weil es eh fällig wird und Strom spart, und wenn es am Ende nicht das NT schuld war, haste halt trotzdem ein gutes NT für die nächsten 6-7 Jahre.

Das Netzteil (BeQuiet Straight Power 600W) ist eigentlich noch nicht so alt (2 Jahre, glaube ich). Ich hab zwar noch ein altes mit 500W hier rumliegen, aber damit hatte ich früher schon Probleme (darum nutze ich es auch nicht mehr), dem traue ich da auch nicht wirklich über den Weg. Und im Bekanntenkreis ist halt das Problem: Das sind alles keine Zocker, die haben ihre 300 oder 350 Watt in ihren Rechnern und die werden da natürlich auch gebraucht.

Was ich gerade mal gemacht habe: Einige der USB-Anschlüsse waren so eingestellt, dass Geräte abgeschaltet werden können, um Strom zu sparen. Keine Ahnung, ob es damit zutun hat, aber ich hab das jetzt mal umgestellt und werde abwarten, ob das irgendetwas ändert. An den Abstürzen wahrscheinlich eher nicht, aber die Diagnose ist halt schwierig, wenn die Probleme so selten auftreten. Und die Zufälligkeit, mit der diese Fehler auftreten, erklärt das eigentlich auch nicht. Ein anderes Mainboard wäre natürlich ne Option, aber mir hat sich gerade der Geldbeutel umgedreht, als ich gesehen habe, was die Z77 Mainboard selbst gebraucht kosten.

So aus Neugier: Wenn ich einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung hätte und damit tritt der Fehler auch auf, könnte ich auf die Weise das Netzteil als Fehlerquelle ausschließen? So einen will ich mir ohnehin schon länger mal zulegen, da die USB-Anschlüsse an meinem Rechner langsam knapp werden. Dann bliebe ja eigentlich nur noch das Mainboard übrig.

Ansonsten steht halt immer noch die frühe CPU/Mainboard/Ram/SSD-Aufrüstung auf dem Plan, die ich eigentlich für nächstes Jahr geplant hatte.
 

Herbboy

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Es kann gut sein, dass die Treiber zu alt sind und mit neuen Updates nicht zurechtkommen, so dass die Sache mit Strom abschalten zum sparen der Knackpunkt ist. Das kannst du natürlich testen.

Treiber sind aber alle aktuell? Und auch das BIOS?

wegen des Hubs: schwer zu sagen...
 
TE
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Es kann gut sein, dass die Treiber zu alt sind und mit neuen Updates nicht zurechtkommen, so dass die Sache mit Strom abschalten zum sparen der Knackpunkt ist. Das kannst du natürlich testen.

Treiber sind aber alle aktuell? Und auch das BIOS?

wegen des Hubs: schwer zu sagen...

Das Bios ist schon ne ganze Weile aktuell (soweit man bei 2013 von "aktuell" reden kann, aber eine neuere Version gibt es nicht), bei den Treibern bin ich mir nicht sicher, da Win10 da vieles alleine gemacht hat. Ich hab die daher gerade nochmal von Hand aktualisiert. Mal schauen, ob der sich in den nächsten Tagen oder Wochen besser benimmt.
 
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