Guter Artikel, danke dafür, entspricht genau dem, was ich von vielen Spielen halte.
Assasins Creed
Nach Teil II aufgehört, mich haben ab diesem Punkt bereits in Teil I+II viele Dinge gestört und die Geschichte wurde nicht mehr sinnvoll weiter erzählt, die Serie verendete in einer Open World sinnlosen Sammelorgie und Zufallsgenerierten Missionen, wie auch sinnlosen Upgradegeschichten. Habe es noch nie gemocht in Skilltress Fähigkeiten freischalten zu müssen, welche in der Handlung nicht sinnvoll dem Charakter, welchen man spielt, nahegebracht werden, ergibt alles keinen Sinn
Far Cry
Nach dem ersten Teil nicht weiter gespielt, genau der selbe Kram mit Assasins Creed als Vorbild, Aussichtstürme besteigen, Stützpunkte erobern, Karte aufdecken, Wegmarkierungen folgen, upgraden und das alles vollkommen unpassend im Vergleich zur Geschichte, welche ebenfalls nicht zum Gameplay passt, völlig widersprüchlich
Tomb Raider
Kücken wird zum Supersoldaten, upgraden, sinnlos von der Geschichte getrennte Höhlenerkundung, nur um Spielzeit zu strecken, anstatt es sinnvoll in die Geschichte zu verweben und nichtsnuütziges Sammeln von Schriftrollen/Tagebücher für die Freischaltung von Archievements, deren Sinn und Zweck ich noch nie verstanden habe
Fallout 4
Absolut nervige Zufallsgenerierte, alle 10min. erscheinende Rettung, Befreiung, Säubern, Tötungsmissionen. Viele Nebenmissionen, welche nicht zur Hauptstory passen, weder inhaltlich, noch zeitlich. Man sucht dringend eine Person, steht unter Zeitdruck aber beschäftigt sich nur mit Nebenmissionen, erneut für Upgrade, und viele, welche auch erneut keinen Sinn machen.
Skyrim
Seelbes Spiel wie Fallout 4, Hauptstory passt nicht zu den Nebengeschichten, zeitlich Linie völlig absurd
Dragon Age Inquisition
Grauenhaft, selbes Muster wie Ubisoftspiele, überall blinkt und leuchtet es, Spielwelt und Geschichte passend nicht zusammen, sinnlose Missionen und Erledigungen bilden den Hauptbestandteil des Spieles.
So gut wie jedes Spiel ist so konstruiert und die Leute scheinen es zu mögen, wirklich schade. Open World ist für mich nicht wichtig, damit ich unglaublich viel darin unternehmen kann, sondern damit in erster Linie die Welt glaubwürdiger erscheint, ich von A nach B viel Zeit benötige und mich zwischen Missionen evtl. entspannen kann, eine kurze Verschnauspause sozusagen, oder um mich auf die kommende Aufgabe besser vorbereiten zu können, mehr Optionen zu erhalten diese anders als sonst anzugehen, aber nicht um mit sinnlosen Aufgaben überschwemmt zu werden.
Es gibt daher nur noch sehr wenige Spiele, welche ich überhaupt in Betracht ziehe zu kaufen und auch wenn diese nicht immer perfekt sind, so konzentrieren sich diese auf das, was sie gut können, ohne zuviel Ballast mit sich zu tragen. Das wären z.B.
The Last of Us, Uncharted 4, Heavy Rain, The Walking Dead, Dark Souls III, evtl. No Mans Sky demnächst (Open World im wahrsten Sinne des Wortes, jedoch eine mystisches Rahmen und wo Lore zum Gameplay passt und Upgrade von Anzug/Schiff sinnvoll ist, um weiter in die Mitte zu reisen).
Ubisoft ist mir daher und unglaublicher Dorn im Auge, weil sie seit Jahren nur noch absoluten Blödsinn produzieren und die Spieler zu Konsumzombies erziehen. Eine beängstigende Entwicklung. Daher spiele ich nur noch Titel wo
1. Entweder Geschichte&Gameplay halbwegs zusammenpassen und alles im Großen und Ganzen sinnvoll erscheint (The Last Of Us)
2. Oder wo Gameplay/Spielwelt im Vordergrund steht und keine richtige Story vorhanden ist und man eher durch Erkundung und interessanten Charakteren die Spielwelt zum Leben erwecken kann und keine Geschichte erzwingt, welche nicht nicht passt (Dark Souls III)
Grafisch sind wir bereits recht weit gekommen, aber auf alles andere bezogen stecken wie immer noch in der Vergangenheit, verrückt.