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Um Release-Termine zu halten, verzichten Entwickler auf Features in Spielen

Icetii

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Zum Artikel: Um Release-Termine zu halten, verzichten Entwickler auf Features in Spielen
 
Das ist doch schon immer so ;-) Wenn der Termin zu knapp wird ein gewisses Spielelement richtig auszutüfeln, dann wird es einfach entfernt/gestrichen. Und jetzt in der Coronazeit werden sicher einige Dinge rausfallen und das ein oder andere Spiel auch sicher kürzer als geplant.
 
Hey, cool. Machen wir dann auch.
Liefern wir doch mal die Metallbaugruppen ohne Schweißen aus.
Spart uns Zeit und Geld, hauptsache es wird pünktlich geliefert. ^^
 
Das ist doch schon immer so ;-) Wenn der Termin zu knapp wird ein gewisses Spielelement richtig auszutüfeln, dann wird es einfach entfernt/gestrichen. Und jetzt in der Coronazeit werden sicher einige Dinge rausfallen und das ein oder andere Spiel auch sicher kürzer als geplant.

Naja, wir sind ja schon ein paar Jährchen Gamer. Und somit können wir uns ja sicher auch daran erinnern, dass Spiele früher eher verschoben worden sind. Die Features blieben drin. Keine Ahnung warum heutzutage die Termine so wichtig sind. Gamer würden eher eine Release-Verschiebung hinnehmen wollen als ein unfertiges Spiel zu zocken. In der Indie-Szene ist das heute auch eher noch so, dass Verschiebungen an der Tagesordnung sind. :)

Damals beim Duke:
Release...
When it's done!
 
Und somit können wir uns ja sicher auch daran erinnern, dass Spiele früher eher verschoben worden sind. Die Features blieben drin. Keine Ahnung warum heutzutage die Termine so wichtig sind.
Weil es ums Geld geht.
Schau dir z.B. das Spiel Wolcen an. Viel zu früh raus gekommen, und warum, weil dem Entwickler wohl das Geld ausging.
Bei AAA Produktionen ist es noch krasser. Da sind mehrere Hundert Menschen an so einem Spiel beschäftigt. Schau dir mal den Abspann bei z.B. Ubisoft Spielen an was da alles aufgeführt ist, das ist länger als bei einigen Top Spielfilm Produktionen.
Dann sind da noch die Aktionäre die Geld sehen wollen und in der Vorstandsetage fürchte man um den eigenen Hochdotierten Job. Da hängt ein riesiger Rattenschwanz dran.
Mit damals ist das alles nicht mehr zu vergleichen.
 
Als ob das jetzt was "neues" wäre... jedes zweite Spiel kommt unvollständig auf den Markt wegen gesetzter Deadlines und weil man Verschiebung Geld einbüßt. Aus dieser "Not" haben viele Entwickler eine Goldgrube entdeckt, die sich DLC nennt. Spiele werden nicht mehr als ganzes rausgebracht, sondern Häppchenweise, und das fertige Produkt kostet nach 2 Jahren zusammen genommen dann so Runde 100-150 Euro, der König darin ist wohl aktuell Anno 1800.

Und viel zu viele Kunden machen das Spielchen mit. Früher hätte es dafür was auf die Finger gegeben, vor allem auch von den Spielemagazinen. Da wurden auch Addons die später kamen extrem kritisch beäugt und mussten dem Spiel schon erhebliche Neuheiten bieten damit das akzeptiert wurde.

Jetzt werden derart viele DLCs rausgehauen die winzige Inhalte für 5-20 Euro mit sich bringen die ein Praktikant auch in der Mittagspause hätte einbauen können, wo es ganz klares kalkül ist diese eben nicht schon in die Releaseversion zu packen um die Kuh schön kräftig zu melken...

Kommt ein Entwickler mit soner Strategie um die Ecke, gelingt ihm das bei mir kein zweites mal. Ein the witcher 3 habe ich erst gekauft als die komplette Edition da war, ein Anno 1800 wird ebenfalls erst dann gekauft, oder eben gar nicht. Sind aber nur zwei Beispiele... bei Jurassic World Evolution habe ich nicht mit dieser DLC schwemme gerechnet, Planet Zoo wiurd daher erst deutlich später gekauft. Wenns zu billigpreisen zu haben ist, allerdings hab ich auch schon Jurassic World nur für einen 20er gekauft, 1-2 DLCs dazu und ich war immernoch unter Vollpreis. War also zu verschmerzen... ein vollständig The Witcher 3 hätte mich ja über 90 Euro gekostet damals wenns zu Release hätte sein müssen.

Diese Season Pässe sind dann der nächste Gipfel der Frechheit... suggerieren einem man kriegt fast alle DLCs in der zukunft, in wirklichkeit sind da nur 2-3 drin von sehr viel mehr die da noch kommen. Und man kauft die Katze im Sack und kriegt ne Ratte.

Weiß nicht wieso so viele Leute das mitmachen, und noch weniger verstehe ich warum Spielemagazine diese Art des Geschäftemachens nicht kritischer hinterfragen... in einem Spieletest könnte man zb erwähnen "Spiel erscheint nicht komplett, klare DLC warnung"

Vor einigen Jahren waren DLCs auch wirklich verhasst und es gab ähnlich lautende Warnungen der Spielemagazine... das hat aufgehört, vermutlich auf Druck der Publisher ("mäh mäh kritisiert das nicht sonst bekommt ihr keine vorabinfos und versionen oder so")

Da kann man jetzt natürlich prima Corona hernehmen und das ganze hat sogar noch ne Rechtfertigung...
 
Als ob das jetzt was "neues" wäre... jedes zweite Spiel kommt unvollständig auf den Markt wegen gesetzter Deadlines und weil man Verschiebung Geld einbüßt. Aus dieser "Not" haben viele Entwickler eine Goldgrube entdeckt, die sich DLC nennt. Spiele werden nicht mehr als ganzes rausgebracht, sondern Häppchenweise, und das fertige Produkt kostet nach 2 Jahren zusammen genommen dann so Runde 100-150 Euro, der König darin ist wohl aktuell Anno 1800.

Und viel zu viele Kunden machen das Spielchen mit. Früher hätte es dafür was auf die Finger gegeben, vor allem auch von den Spielemagazinen. Da wurden auch Addons die später kamen extrem kritisch beäugt und mussten dem Spiel schon erhebliche Neuheiten bieten damit das akzeptiert wurde.

Jetzt werden derart viele DLCs rausgehauen die winzige Inhalte für 5-20 Euro mit sich bringen die ein Praktikant auch in der Mittagspause hätte einbauen können, wo es ganz klares kalkül ist diese eben nicht schon in die Releaseversion zu packen um die Kuh schön kräftig zu melken...

Kommt ein Entwickler mit soner Strategie um die Ecke, gelingt ihm das bei mir kein zweites mal. Ein the witcher 3 habe ich erst gekauft als die komplette Edition da war, ein Anno 1800 wird ebenfalls erst dann gekauft, oder eben gar nicht. Sind aber nur zwei Beispiele... bei Jurassic World Evolution habe ich nicht mit dieser DLC schwemme gerechnet, Planet Zoo wiurd daher erst deutlich später gekauft. Wenns zu billigpreisen zu haben ist, allerdings hab ich auch schon Jurassic World nur für einen 20er gekauft, 1-2 DLCs dazu und ich war immernoch unter Vollpreis. War also zu verschmerzen... ein vollständig The Witcher 3 hätte mich ja über 90 Euro gekostet damals wenns zu Release hätte sein müssen.

Diese Season Pässe sind dann der nächste Gipfel der Frechheit... suggerieren einem man kriegt fast alle DLCs in der zukunft, in wirklichkeit sind da nur 2-3 drin von sehr viel mehr die da noch kommen. Und man kauft die Katze im Sack und kriegt ne Ratte.

Weiß nicht wieso so viele Leute das mitmachen, und noch weniger verstehe ich warum Spielemagazine diese Art des Geschäftemachens nicht kritischer hinterfragen... in einem Spieletest könnte man zb erwähnen "Spiel erscheint nicht komplett, klare DLC warnung"

Vor einigen Jahren waren DLCs auch wirklich verhasst und es gab ähnlich lautende Warnungen der Spielemagazine... das hat aufgehört, vermutlich auf Druck der Publisher ("mäh mäh kritisiert das nicht sonst bekommt ihr keine vorabinfos und versionen oder so")

Da kann man jetzt natürlich prima Corona hernehmen und das ganze hat sogar noch ne Rechtfertigung...

Besser kann man es nicht ausdrücken, einfach nur zum :-$
Wobei ich eine Lanze fü Witcher 3 brechen will, da waren es vollständige Addons und ihr Geld wert, das Hauptspiel war ja abgeschlossen.
 
Klar ist das schon seit Jahren so. Nur dieses Jahr wird bei einigen Unternehmen Corona halt als Ausrede vorgeschoben. Fluch u.Segen zugleich.
 
Mein PoS läßt mich lange durch 2020 durchzocken, bei Quarantäne bis Ende des Jahres.:finger:
Those are Rookie numbers. :B

Ich denke, wenn ich wollte, könnte ich mit dem Durchspielen meines PileOfShame mein restliches Leben verbringen.

Was sagst du den da, ein DLC ist per se böse und ein Addon gut das weiß doch wirklich jeder echte Gamer.
Nope. Es gibt ja durchaus DLCs, die ihr Geld wert sind.
 
Ein verspätetes Spiel wird vielleicht gut. Ein Spiel, das auf den Markt gedrängt wurde, bleibt für immer schlecht." - Shigeru Miyamoto
 
Ein verspätetes Spiel wird vielleicht gut. Ein Spiel, das auf den Markt gedrängt wurde, bleibt für immer schlecht." - Shigeru Miyamoto

In Zeiten von Content-Updates, Patches und DLCs trifft das nicht mehr zwangsläufig zu, siehe z.B. No Man's Sky
 
Nope. Es gibt ja durchaus DLCs, die ihr Geld wert sind.

Mir schon klar war auch sarkastisch gemeint weil viele es immer so darstellen das ein DLC die Ausgeburt der Hölle sind, natürlich gibt es da positive wie auch negative Beispiele genau wie bei den Addons früher, im Endeffekt haben die DLC die Addons ersetzt.
 
........im Endeffekt haben die DLC die Addons ersetzt.
Mit dem Unterschied das DLCs im Vorweg schon fest eingeplant werden, praktisch schon als erste geplant werden bevor die Haupt Produktion überhaupt startet und teils werden auch Inhalte da rausgeschnitten aus dem Hauptspiel die man dann eben in die DLCs verpackt. Das sieht man ja an den ganzen Season Pässen.
So etwas gab es früher bei den AddOns nicht wirklich.
 
Those are Rookie numbers. :B
Ich denke, wenn ich wollte, könnte ich mit dem Durchspielen meines PileOfShame mein restliches Leben verbringen.

Ist ja kein Wunder, du hast die dreifache Anzahl an Spielen auf Steam, bei Origin etc. wird es wohl ähnlich aussehen.
Ich beschränke mich als alter AAA Spieleextremist :-B hauptsächlich auf die großen Titel, mit einigen wenigen Ausnahmen aus der AA Grabbelkiste wie FTL, Broforce, KingsBounty & Co. .
Würde aber nicht unterschätzen wie lange ein "echter" Coronatag ist, wenn man wirklich nichts anderes macht, als den lieben langen Tag zu zocken...
 
Mit dem Unterschied das DLCs im Vorweg schon fest eingeplant werden, praktisch schon als erste geplant werden bevor die Haupt Produktion überhaupt startet und teils werden auch Inhalte da rausgeschnitten aus dem Hauptspiel die man dann eben in die DLCs verpackt. Das sieht man ja an den ganzen Season Pässen.
So etwas gab es früher bei den AddOns nicht wirklich.

Nur weil es früher nicht bekannt war das ein Addon schon in Planung war wenn das Hauptspiel schon fertig ist heißt es nicht das damit erst begonnen wurde nach Release dessen, Addons wurden vorher auch schon fest eingeplant. Um mal beim Beispiel Anno zu bleiben 1404 erschien am 25.06.2009 das Addon Venedig am 26.02.2010 also 8 Monate nach dem Hauptspiel keiner kann mir erzählen das die mit der Entwicklung und Planung erst nach dem Release von 1404 begonnen haben. Es wird bei Spielen immer wieder den Fall geben das es Ideen gibt die wegen Zeit- und Bugetplänen nicht mehr im Hauptspiel umgesetzt werden können und deswegen solche Ideen dann erstmal im die Schublade wandern, wenn das Hauptspiel dann im polishing ist werden Leute die damit nix zu tun haben schon mal an Folgecontent gesetzt.
Ich geb aber zu es gibt auch negativ Beispiele wie Herausgeschnittenen Content der dann kurz nach Release als DLC erscheint, das ist dann schon sehr auffällig, bei Anno 1800 kann man eher sagen das ein Addon in 3 DLC aufgeteilt wurde und über ein Jahr Stückchenweise released wurde, hätte man jetzt den Inhalt von Season Pass 1 komplett im Dezember als Addon rausgebracht ohne Ankündigung vor Release hätte wohl keiner sowas behauptet wie rausgeschnitten usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde aber nicht unterschätzen wie lange ein "echter" Coronatag ist, wenn man wirklich nichts anderes macht, als den lieben langen Tag zu zocken...
Gefühlt über den Daumen gepeilt würde ich mal raten. So ca. +/-24 Stunden? :D
 
Gefühlt über den Daumen gepeilt würde ich mal raten. So ca. +/-24 Stunden? :D

Ne, nicht "gefühlt". :-D
Dabei muß man eigentlich auch noch zwischen den Spielen differenzieren.
Battlefield V den ganzen Tag und ich habe das Gefühl zwei Tage ausladende körperliche Arbeit hinter mir zu haben.
Civilization oder Total War?
Da frage ich mich meist, wieso es denn schon dunkel wird, ich hab doch erst vorhin in der Früh angefangen. :haeh:
 
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