Sobald Ubisoft auf 51% aufstockt hätte man Ruhe. Da könnte Vivendi 30% haben und trotzdem nichts ausrichten. Sie müssen ja nicht verkaufen. Da könnte Vivendi betteln wie sie wollen. Auch wenn sie (theoretisch) die restlichen 49% hätten was relativ unwahrscheinlich wäre daß es keine weiteren Stammaktionäre gäbe.
Das ist so eher unmöglich, da Ubisoft nicht einfach seine eigenen Anteile kaufen kann. Die Firma ist komplett in Aktien aufgeteilt und kann sich nicht selber zurück kaufen ohne Zustimmung der anderen Teilhaber.
[TABLE="class: t-data, width: 1"]
[TR]
[TD]Freefloat[/TD]
[TD="align: right"]58,28%[/TD][/TR]
[TR]
[TD]Vivendi[/TD]
[TD="align: right"]22,62%[/TD][/TR]
[TR]
[TD]FMR LLC[/TD]
[TD="align: right"]9,64%[/TD][/TR]
[TR]
[TD]Guillemot[/TD]
[TD="align: right"]8,71%[/TD][/TR]
[TR]
[TD]Fcpe Ubi Actions[/TD]
[TD="align: right"]0,75%[/TD][/TR]
[/TABLE]
Hier die Übersicht wie die Aktien verteilt sind und da sieht es für Ubisoft nicht gut aus. Guillemot sind die Firmengründer und CEOs der Firma und halten keine 10%. Man ist auf die kleineren Teilhaber angewiesen, wenn man Vivendi schlagen will.
Und der Kurs ist dank Vivendi stark gestiegen, da werden die Kleineren sicher irgendwann schwach werden, wenn Vivendi ein großzügiges Angebot unterbreitet.
Man muss aber dazu noch anmerken, dass Aktien die 2 Jahre und länger im eigenen Besitz sind, doppeltes Stimmgewicht haben, wenn ich mich richtig erinnere.