• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Thief: 5. Teil in Entwicklung - verraten die Filmemacher

MichaelBonke

Autor
Registriert
24.03.2010
Beiträge
1.123
Reaktionspunkte
62
Jetzt ist Deine Meinung zu Thief: 5. Teil in Entwicklung - verraten die Filmemacher gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: Thief: 5. Teil in Entwicklung - verraten die Filmemacher
 
"konnte die Erwartungen nicht erfüllen" - es war quasi das, was "Star Wars Battlefront" (2015) im Vergleich zu "Star Wars Battlefront 2" (2005) war - eine seelenlose Hülle, die quasi so ziemlich alles verraten hat, für was das Original stand.
Ein neues Thief müsste daher
a) den alten Garrett als Protagonist
b) große, weitläufige Levels mit vielen Möglichkeiten
c) Seilpfeile überall verwenden
d) keine cineastischen Stunt- oder Verfolgungseinlagen
e) Hammeriten & Heiden
f) eine offene, lebendige Stadt, die nicht durch ewig lange Ladezeiten in Mini-Abschnitte aufgeteilt ist
g) eine gute Gegner KI
h) einen spannenden Plot mit überraschenden Wendungen, wie in Teil 2 & 3
i) mehr Vertikalität in den Levels (vgl. Assassin's Creed)
j) Kampfeinlagen bockschwer & nur als allerletzten Ausweg darstellen
k) richtige Missionsziele mit echten Klunkern
Garrett ist ein Meisterdieb, kein Kleptomane !
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin Faqn der alten Teile und würde gerne eine Rückkehr in diese Richtung sehen. Ich sehe es aber auch als Chance Stealth-Spiele neu zu erfinden. Die größte Schwäche ist nämlich das Trial & Error-Prinzip. Wird man erwischt ist man direkt versucht neu zu laden. Leichtere Kämpfe will keiner. Fliehen fühlt sich nicht nach Stealth an.

Bei Stealth-Spielen heißt es entweder "entdeckt" oder "unentdeckt" ("Auf der Suche" lass ich mal beiseite)

Ich würde mir tatsächlich normale Shooter zum Vorbild nehmen: Wenn man dort in eine Kampfzone kommt kann man mit 100% Lebenspunkten gewinnen, oder mit 1% Lebenspunkte überleben. Beides geht und fühlt sich je nach Gegner gut an. Mal völlig losgelöst vom Setting irgendeines Stealth-Spiels, könnte ich mir eine Überarbeitung des "Entdeckt"-Systems vorstellen, bei dem der Entdecktgrad sich nicht binär anfühlt, sondern zunimmt je länger man von Gegnern gesehen wird. Als ob man Schaden nehmen würde. Und erst bei 100% stürmen die Gegner so auf einen ein, dass man verloren hat.
 
Mal völlig losgelöst vom Setting irgendeines Stealth-Spiels, könnte ich mir eine Überarbeitung des "Entdeckt"-Systems vorstellen, bei dem der Entdecktgrad sich nicht binär anfühlt, sondern zunimmt je länger man von Gegnern gesehen wird. Als ob man Schaden nehmen würde. Und erst bei 100% stürmen die Gegner so auf einen ein, dass man verloren hat.
Die Thief-Teile (oder Stealthspiele allgemein) haben so eine Funktion bereits. Die KI entdeckt in Stufen. Vom "War da was?" worauhin die Wache nicht mehr tut als eine längere Zeit ins Dunkel zu starren, über "Da ist doch was!" womit eine vorsichtige Suche beginnt und gegebenenfalls Lichtquellen entfacht werden, über "Ich weiß das hier jemand ist!" wodurch der Sucher energischer wird oder Kollegen heranholt, bis hin zur entgültigen Entdeckung woraufhin die Hölle losbricht.
Die Flucht wirkt für mich auch falsch. In jedem Fall müsste nach kürzester Zeit der halbe Level alarmiert sein. Es ist affig wenn die Wachen dann resettet werden müssen, damit der Spieler den Level noch schafft.

Doch ich verstehe was du meinst. Die heutige Zielgruppe ist anderes gewohnt und auch größer. Daher finde ich das Fokussystem der Reboots eigentlich eine gute Sache, da es optional ist. Der Walhack vereinfacht die Schleicherei an kniffligen Stellen und der Röntgenblick verhindert das Spieler vergebens Gegenstände suchen müssen.
Doch sollten sich die Macher/Geldgeber keiner Illusion hingeben. Thief hat kein Genre das sich als Cashcow eignent. Es ist vielmehr wie Hitman ein Nischentitel. All zu große Experimente könnten die eingesessenen Fans verkraulen und gleichzeitig die neue Zielgruppe abschrecken.
 
Den größten Schwachpunkt hast du meiner Meinung nach sogar vergessen.
Du kannst nicht springen! Du bewegst dich wie auf Schienen auf eine Kante zu (die leuchtend markiert wird) und drückst einen Knopf der eine Kletteranimation oder eben einen Sprung anzeigt.
Das ist Beqeuem, aber die Bewegungsfreiheit war total eingeschränkt. Ich meine du bist ein Dieb. Die Herausforderung ist es in ein Gebäude einzubrechen. Anstatt den Spieler überlegen zu lassen, "wie komme ich da rein,? lohnt es sich auf diesen Vorsprung zu klettern? komme ich von da weiter? erreiche ich durch einen Sprung von dort das Fenster oder nicht....?"
Gerade diese Freiheiten, auch mit den teils unübersichtlichen Karten und Levelaufbauten, hatten mich bei den Vorgängern motiviert, zu erkunden und auszutüfteln, wie ich an mein Ziel komme. Es war vielleicht manchmal frustrierend wenn es eben gedauert hatte bis man endlich den richtigen Weg gefunden hatte. Aber durch das selbst erarbeitete, machte es einfach viel mehr Spaß.

Beim letzten Teil wurde das Denken und die Bewegungsfreiheit durch leuchtende Hotspots und Quicktime Events ersetzt. Eigentlich hast du nicht mehr selbst gespielt, du hast zugesehen und Knöpfe gedrückt. Irgendwie habe ich das Gefühl. das ich meine geliebten Franchises von damals vergessen kann, weil die Spiele auf ungeduldige, anspruchslose Gamer zugeschnitten werden, die ständig möglichst einfach einen Erfolg haben müssen, damit sie die Aufmerksamkeit nicht verlieren.

Ich habe gerade mal nachgeschaut. Es sind tatsächlich fast 20 Jahre her, als der erste Teil damals erschien. 20 Jahre!!! Vielleicht werde ich einfach zu Alt für diesen Sch****! :-(
 
Zurück