Den größten Schwachpunkt hast du meiner Meinung nach sogar vergessen.
Du kannst nicht springen! Du bewegst dich wie auf Schienen auf eine Kante zu (die leuchtend markiert wird) und drückst einen Knopf der eine Kletteranimation oder eben einen Sprung anzeigt.
Das ist Beqeuem, aber die Bewegungsfreiheit war total eingeschränkt. Ich meine du bist ein Dieb. Die Herausforderung ist es in ein Gebäude einzubrechen. Anstatt den Spieler überlegen zu lassen, "wie komme ich da rein,? lohnt es sich auf diesen Vorsprung zu klettern? komme ich von da weiter? erreiche ich durch einen Sprung von dort das Fenster oder nicht....?"
Gerade diese Freiheiten, auch mit den teils unübersichtlichen Karten und Levelaufbauten, hatten mich bei den Vorgängern motiviert, zu erkunden und auszutüfteln, wie ich an mein Ziel komme. Es war vielleicht manchmal frustrierend wenn es eben gedauert hatte bis man endlich den richtigen Weg gefunden hatte. Aber durch das selbst erarbeitete, machte es einfach viel mehr Spaß.
Beim letzten Teil wurde das Denken und die Bewegungsfreiheit durch leuchtende Hotspots und Quicktime Events ersetzt. Eigentlich hast du nicht mehr selbst gespielt, du hast zugesehen und Knöpfe gedrückt. Irgendwie habe ich das Gefühl. das ich meine geliebten Franchises von damals vergessen kann, weil die Spiele auf ungeduldige, anspruchslose Gamer zugeschnitten werden, die ständig möglichst einfach einen Erfolg haben müssen, damit sie die Aufmerksamkeit nicht verlieren.
Ich habe gerade mal nachgeschaut. Es sind tatsächlich fast 20 Jahre her, als der erste Teil damals erschien. 20 Jahre!!! Vielleicht werde ich einfach zu Alt für diesen Sch****!
