• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Telekom und Netzneutralität: Mehr Geld durch Spezialdienste wie Online-Gaming

Den Begriff 'Netzneutralität' in diesem Zusammenhang zu verwenden ist schon dreist (von der Telekom, nicht von der PCGames-Red.). Die Lobby der Kommunikationsunternehmen hat mit Oettinger zusammen großartige Arbeit geleistet.
 
Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur.
Und gleichzeitig ein starker finanzieller Anreiz für die Telekom, eben diese Infrastruktur nicht weiter auszubauen. Denn: je begrenzter ein Gut ist, desto teurer ist es. Gäbe es genug Bandbreite für alle, müsste niemand für bevorzugte Behandlung zahlen.
 
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Tolle Wurst.

Und wieso braucht Online-Gaming viel Bandbreite? Ist Youtube und co nicht viel schlimmer? (Aber mit denen darf man sich es ja nicht verscherzen...)
 
Irgendwie war es doch klar, dass es irgendwann soweit sein wird. Ich kann damit leben, solange sie die jetzige Übertragungstrate nicht stufenweise drosseln. Zuzutrauen wäre es denen jedenfalls, um mehr Geld rauszuschlagen.
 
War ja klar. Ich zetiere mal eine Aussage des EU-Kommissar (Digitale Wirtschaft und Gesellschaft) Oettinger:

"Kompromiss zwischen Interessen der Wirtschaft und Gesellschaft"

Und dafür sollten eigentlich die Ausnahmen gelten:
Unter die "Spezialdienste" würden nur Gesundheits-, Notruf- und Mobilitätsdienste fallen. Die Definition der Dienste fehlt jedoch im Text der Verordnung.

Da sieht man doch auf den ersten Blick das es um unsere Gesundheit und den Notruf geht. Und um Mobilität geht es erst recht, die Signale im Kabel sind ja mobil!
 
Wie sich die Gruselgeschichten doch seit meiner Kindheit geändert haben. :(

Als Kind

Es war ein junges Mädchen namens Rotkäppchen das allein in den finsteren Wald ging wo der große böse Wolf lebte um die Großmutter besuchen.

Als Erwachsener

Es war einmal ein Orzhov der allein einen Download starten wollte im finsteren Telekom Monopol damit er später noch Spielen konnte.
 
Ach, was man nicht vergessen darf: Hat nicht der Steuerzahler den Netzausbau finanziert und bezahlt? - Ach wie schön, das wir die Ausbaukosten tragen und dann zur Kasse gebeten werden, wenn wir den von uns bezahlten Ausbau benutzen möchten. Na das ist ja wohl im Sinne des Steuerzahlers, schließlich hat eh jeder zuviel Geld :-B
 
Ich kann damit leben, solange sie die jetzige Übertragungstrate nicht stufenweise drosseln. Zuzutrauen wäre es denen jedenfalls, um mehr Geld rauszuschlagen.

4 Jahre maximum. Telekom hat es doch schonmal versuchen wollen, darauf vom Gericht kassiert. Jetzt ist es EU-Recht und damit auch mehr oder minder deutsches Gesetz und Legal...
 
Ach, was man nicht vergessen darf: Hat nicht der Steuerzahler den Netzausbau finanziert und bezahlt? - Ach wie schön, das wir die Ausbaukosten tragen und dann zur Kasse gebeten werden, wenn wir den von uns bezahlten Ausbau benutzen möchten.
Nicht nur das. Die Leistung, für die hier erneut Geld verlangt werden soll, wurde dem Provider bereits von 2 Seiten bezahlt.
Du zahlst für deinen Internetanschluss und der Contentanbieter zahlt auch für seinen Anschluss/Traffic.

Hier sollen alle Beteiligten schlicht noch einmal zur Kasse gebeten werden.
 
Als Kind

Es war ein junges Mädchen namens Rotkäppchen das allein in den finsteren Wald ging wo der große böse Wolf lebte um die Großmutter besuchen.

Als Erwachsener

Es war einmal ein Orzhov der allein einen Download starten wollte im finsteren Telekom Monopol damit er später noch Spielen konnte.

Eher:

Orzhov drückt monatlich nen 10er für Youtube Red ab, 5€ zusätzlich für das Entertainmentpaket das er sich zu seiner 50€ Flatrate zubuchen musste und muss dann trotzdem feststellen das das Video welches er sich ansehen wollte Musik enthalten könnte über deren Verwertungsrechte man sich mit der GEMA noch nicht einigen konnte weswegen es für ihn nicht verfügbar ist.
 
Geld verlangen, um die Nichtzahler zu drosseln. Da macht man sich wirklich bei niemandem Freunde.
 
Die sollen erstmal mein 100er Anschluss den ich voll bezahle mit mehr als 54k befeuern...
Das sind nur 54% der beszalten leistung, ich über lege schon die nächsten Rechnungen einfach mal zurück zu buchen. Wenn die mich dann sperren such ich mir halt nen anderen Anbieter.

Das Problem ist hier das eine Grundleistung, die eigentlich in staatlicher Hand sein sollte, privatisiert wurde. Ich habe nichts gegen Marktwirtschaft, aber bei einigen Sachen sollte es eben nicht nur um Konzernprofit und Managerproviesionen gehen...
 
Eher:

Orzhov drückt monatlich nen 10er für Youtube Red ab, 5€ zusätzlich für das Entertainmentpaket das er sich zu seiner 50€ Flatrate zubuchen musste und muss dann trotzdem feststellen das das Video welches er sich ansehen wollte Musik enthalten könnte über deren Verwertungsrechte man sich mit der GEMA noch nicht einigen konnte weswegen es für ihn nicht verfügbar ist.

Ich würde Entertainment nie wieder buchen - die haben einfach zuwenig pay tv für zuviel geld und dann nur in SD
ich bin auch wenn atm das internet manchmal etwas schwächelt seit die mit vodafone fusioniert sind preisleistungsmässig mit Kabel Deutschland zufrieden.

Und warum zahlste für Redtube wenn es das auch gratis gibt
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Ehrlich was für eine Argumentation ist das denn?
"Gegen unseren Wunsch gibt es Regeln zur Netz Neutralität und damit mehr Regulierung"
Kaum ist es durchgeboxt, das ohne wirklich die Allgemeinheit zu informieren, welche Auswirkungen das ganze mit sich zieht (da kaum einer was von der Auflage wusste und das diese in einem solch kurzen Zeitraum in Kraft treten könne.)
Es gab genügend Twitter Einsprüche von mir ebenfalls, mit Hinweisen für zusätzliche Regelungen, welche mit in dem Plan mussten, um genau so etwas zu verhindern.
Diese standen aber erst gar nicht zur Debatte, und wurden nicht einmal aufgenommen
Danke hierfür!
Es wurde so zu sagen unter der Nase der Mehrheit durchgemogelt um Profit zu ziehen und mehr Kontrolle zu erlangen.
Die obige Aussage zeigt doch schon das man sich im Vorfeld schon, Gedanken gemacht hat, wie man mehr Profit abgreifen kann und das ganze durchaus begrüßt war.
Am ende leidet der Endverbraucher wieder und wird zur Kasse gebeten, für Dienste die eigentlich schon im Paket enthalten waren.
Da wird es einem Schlecht.
 
Die sollen erstmal mein 100er Anschluss den ich voll bezahle mit mehr als 54k befeuern...
Das sind nur 54% der beszalten leistung, ich über lege schon die nächsten Rechnungen einfach mal zurück zu buchen. Wenn die mich dann sperren such ich mir halt nen anderen Anbieter.
Vielleicht solltest du deinen Vertrag nochmal lesen. Da wird definitiv von "bis zu 100 Mbit" die Rede sein. Man kann sich oft eine Garantie für eine Mindestgeschwindigkeit einholen, ist bei jedem Kunden unterschiedlich. Erst wenn diese unterschritten wird, kannst du Geld zurückverlangen.
 
schau dir nochmal dein vertrag an Michell ;)

Damals gab es bei dem vertrag noch die genaue Zahl die die Telekom erreichen musste oder du durftest deinen zahlung kürzen. Seit 2010 gab es den zusatz "bis zu". Im kleingedruckten steht dann das erst bei 20% der gebuchten leistung über längeren zeitraum und nur wenns der ganze tag ist darfste in absprache mit den support den vertrag kürzen was dann aber meist 3 bis 5 monate dauert.
 
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