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Take-Two: Spieleentwicklung laut GTA 5-Publisher teuer und riskant

Wenn man aus Vollpreis-Games sehr selten Profit schlägt, dann läuft definitiv was schief. Entweder ist es ein schlechtes Spiel, oder aber man hat sich mit den Kosten verschätzt.

Würde man die Kosten möglichst gering halten, gäbe es zwar weniger grafischer Toptitel, aber so kann man auch mit geringeren Verkaufszahlen Profit erzielen und ist nicht auf die Erwartung an 5 Mio. Verkäufe im ersten Monat angewiesen.
 
Oder man setzt weniger auf DRM und vertraut auf die Ehrlichkeit des Kunden. Z.B. jetzt in GTA V, wo RS (seitens T2?) auf SC setzt und Dauerüberwachung durchführt. Mal ehrlich ich bin bestimmt nicht der einzige den das stört und selbst wenn wir nur wenig sind.

Geld ist Umsatz und je höher der ist, desto mehr freuen sich die, die es entwicklet haben und natürlich den Publisher!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die gleichen Aussagen kann man auch auf jede andere Branche anwenden.
Ist in meinen Augen also hinfällig.
Und das die Spieleindustrie krankt, halte ich für ein Gerücht.
Nie wurden derartige Mengen an Spielen für alle möglichen Systeme verkauft wie heut zu tage.
Einfach weil der Kundenkreis immer größer wird.
Das die Umsätze stellenweise die Kosten nicht decken, liegt nicht unbedingt an den Preisen sondern eher an verfehlten Planungen der Anzugträger und den völlig realitätsfremden Erwartungen vieler Aktionäre die nach wie vor keinen eigentlichen Zugang zu Spielen gefunden haben und dem entsprechend nicht wirklich wissen was wichtiger als das Andere ist.
 
Dann sollte man sich vielleicht mal überlegen ob man bei den Marketingkosten reduzieren kann. Das gleiche ist doch bei der Filmindustrie, da meckern auch alle das sich bei scheiß Filmen keiner mehr ins Kino locken lässt. Da nimmt dann auch massiv der illegale Bereich zu. Filme mit Story und Qualität hingegen brechen regelmäßig Umsatz und Besucherrekorde sowohl im Kino als auch auf Scheibe (BD,DVD).

Bei den Spielen ist es doch ähnlich, nicht jeder kauft jeden scheiß der uns serviert wird, und da die Auswahl an Spielen insgesamt größer wird haben Spieler auch oft die Wahl zu kaufen was gefällt. Wenn man sich mal so umhört sind viele Spieler/Filmchengucker bereit mehr zu bezahlen bei entsprechender Qualität und Service, da sollten erstmal die Entwickler/Publisher/Produzenten reagieren.

Zudem bietet jede Entwicklung egal aus welchem Bereich nunmal das Risiko zu scheitern, wüsste jetzt nicht wieso es gerade die Spieleindustrie bei dem globalen Massenmarkt schwerer haben sollte als andere mit weit weniger Kundenpotenzial..
 
Wenn man aus Vollpreis-Games sehr selten Profit schlägt, dann läuft definitiv was schief. Entweder ist es ein schlechtes Spiel, oder aber man hat sich mit den Kosten verschätzt.

Würde man die Kosten möglichst gering halten, gäbe es zwar weniger grafischer Toptitel, aber so kann man auch mit geringeren Verkaufszahlen Profit erzielen und ist nicht auf die Erwartung an 5 Mio. Verkäufe im ersten Monat angewiesen.

Ist dir "diminishing return" ein Begriff? Ich denke "wir" sind bei einer Schwelle angekommen wo es sich bald nicht mehr lohnt ein Budget noch weiter aufzublasen. Viel wichtiger wird es in der Zukunft werden mit dem Budget vernünftig umzugehen und nicht aus jedem halbwegs erfolgreichen Spiel einen Stempel zu machen und jedes Jahr eine Fortsetzung hochzuwürgen.
 
Ich hab kein Problem 60$ für nen Spiel auszugeben, aber dann muss man auch halten, was versprochen wurde. Sprich keine zu groben Bugs, die Features enthalten die damit beworben wurden usw. Hab leider schon mehrere Spiele gesehen, die dermaßen verbuggt waren, dass es einfach keinen Spass machte. Manche werden auch nur lieblos von Konsolenversionen importiert, was teilweise echt in die Hose ging.

Und dann gibts ja noch die Geschichte mit dem Kopierschutz. Ich sehe nicht ein, warum ich für ein Spiel x Sachen installieren soll und am laufen haben muss, nur damit ich das Spiel spielen kann. Das schlimmste ist ja der ständige Online-Zwang, obwohl es teilweise Singleplayer-Spiele sind. Wenn dann das Internet mal nicht geht oder der Server vom Anbieter, kann man nicht spielen. Das hat mich schon von manchen Spielen abgehalten.

Und dann gibts ja noch die Firmen, die meinen jedes Jahr nen Ableger vom selben Spiel zu machen. Das ist echt krank...
Das man mal ne Fortsetzung macht ist ja OK, aber jedes Jahr das selbe Spiel nur mit anderen Leveln ist mir zu eintönig.
 
Der werte Herr spricht von Neueinsteiger in der Spielebranche und dass es diese in der heutigen Zeit im Vergleich zu den Branchenriesen tatsächlich nicht einfach haben, dafür muss ich keine Doktorarbeit geschrieben haben um das zu erkennen. Daher ist der Artikel bzw. die News irgendwie überflüssig. Wie springenderBusch schon schrieb, das trifft so ziemlich auf jede Branche zu. Entwickler wie CD-Project gehören hier zu den wenigen Ausnahmen.
 
Der werte Herr spricht von Neueinsteiger in der Spielebranche und dass es diese in der heutigen Zeit im Vergleich zu den Branchenriesen tatsächlich nicht einfach haben, dafür muss ich keine Doktorarbeit geschrieben haben um das zu erkennen. Daher ist der Artikel bzw. die News irgendwie überflüssig. Wie springenderBusch schon schrieb, das trifft so ziemlich auf jede Branche zu. Entwickler wie CD-Project gehören hier zu den wenigen Ausnahmen.
CP Projekt RED haben ja auch noch gog.com als weitere Einnahmequelle. Und mit The Witcher damals einen Überraschungs-Hit gelandet. Damals hatten sie kein großes Budget und bewiesen, dass das Spiel einfach nur gut sein muss, um sich gut zu verkaufen.
 
Bei all der Kritik um Casual-Spiele: Ich würde nur ungern die finanzielle Verantwortung eines Publishers/Entwicklers übernehmen; egal ob kleines oder großes Unternehmen.
 
CP Projekt RED haben ja auch noch gog.com als weitere Einnahmequelle. Und mit The Witcher damals einen Überraschungs-Hit gelandet. Damals hatten sie kein großes Budget und bewiesen, dass das Spiel einfach nur gut sein muss, um sich gut zu verkaufen.

Ich korrigiere deine Aussage da ich sofort an Destiny denken musste.

dass das Spiel einfach nicht gut sein muss, um sich gut zu verkaufen.

Ich kritisiere schon lange Studios wie Ubisoft und EA für ihre Millionen Studios um die halbe Welt herum.
Crytek das beste Beispiel wie man den Boden unter den Füßen verliert :top:

Kaum hat man etwas Kohle muss man sofort expandieren, expandieren und nochmal expandieren.

Aber mehr Mitarbeiter bzw. mehr Studios bedeutet nicht automatisch besseres Spiel und höhere Verkaufszahlen.
Das verstehen viele Entwickler bis heute noch nicht habe ich das Gefühl.

Bestes Beispiel an schon fast pefekter Effektivität? Valve.
Mir egal ob jetzt wieder die Fan-Keule geschwungen wird, aber was dort die Jungs und Mädels raushauen ist wirklich einzigartig in dieser Branche.

Laut Wiki. ca. 350 Mitarbeiter und sie arbeiten extrem effektiv in ihren Teams wie womöglich kein anderes Entwicklerstudio.

Wöchentliche Patches, DLCs, Esport, Steam,Movies, SteamOS, fast jährliche Spiele, Engine, VR, Konferenzen, Hardware (Controller) etc.

Da frage ich mich immer wieder was Ubisoft, EA & Co. mit ihren Studios fabriziert.
Die Spiele bieten oftmals immer weniger Inhalt, kosten gleich viel, bieten dafür mehr zusätzliche Bezahlmöglichkeiten und kommen immer unfertiger auf den Markt.
 
CP Projekt RED haben ja auch noch gog.com als weitere Einnahmequelle. Und mit The Witcher damals einen Überraschungs-Hit gelandet. Damals hatten sie kein großes Budget und bewiesen, dass das Spiel einfach nur gut sein muss, um sich gut zu verkaufen.

Deshalb spreche ich ja auch von einer Ausnahme. CD Project hatte durch eine Zusammenschließung mit einer anderen Firma und eben durch gog.com zumindest genug Budget, um überhaupt einen vernünftigen AAA Titel zu erschaffen. Dass sie gezeigt haben, dass man auch ohne großes Marketing ein breites Publikum erreichen kann, weil sie schlicht und ergreifend ein gutes Spiel entwickelt haben, das mag niemand bestreiten.
 
Ich korrigiere deine Aussage da ich sofort an Destiny denken musste.
Destiny ist gut. Nur nicht so gut, wie es der Hype vor Release suggerierte.


Aber du hast meine Aussage nicht verstanden und drehst sie dir so, dass du wieder mal die Keule schwingen kannst.
Letztlich wollte ich damit auch nur folgendes sagen: Trotz geringerem Budget und damals kleinem Studio haben CD Projekt RED ein sehr gutes Spiel abgeliefert und damit erfolg gehabt. Es braucht keine riesige PR-Kampagne und auch keine 500 Millionen Investition, um Erfolg zu haben. Sicher waren die Verkaufszahlen von The Witcher nicht so hoch, wie die anderer Spiele. Aber trotzdem war es ein Erfolg. Auch ein finanzieller Erfolg.
 
Ganz ehrlich, ich würde auch 80 Euro/Dollar zahlen für ein Spiel. Wenn es denn auch dementsprechend was bietet. Das typische 0815-DLC-Bugfest von Ubiart ist ganz gewiss kein Kandidat für solche Preise. Die Entwickler müssen (wieder) lernen Umfang und Qualität zu liefern, und das erreicht man nicht in dem man das Budget einfach bis ins Unendliche aufbläst. Irgendwo ist einfach der Punkt erreicht an dem ich soviel Geld gegen den Bildschirm werfen kann wie ich will, das Spiel bzw. dessen Entwicklung wird dadurch nicht besser.
 
Destiny ist gut. Nur nicht so gut, wie es der Hype vor Release suggerierte.
Sorry hier muss ich den Hype Vorwürfen aber den Wind aus den Segeln nehmen.
Destiny enttäuscht als Produkt ganz stark und nicht weil irgendwelche Versprechungen nicht ganz aufgegangen sind.

Es ist nix ganzes, nix halbes und ein älteres Borderlands macht so ziemlich alles besser obwohl es um einiges älter ist.

Dieser Hype lässt Destiny überhaupt erst am Leben und jedes andere Spiel vom anderem Entwickler wäre auf allen Ebenen abgestraft worden.

Aber du hast meine Aussage nicht verstanden und drehst sie dir so, dass du wieder mal die Keule schwingen kannst.
Letztlich wollte ich damit auch nur folgendes sagen: Trotz geringerem Budget und damals kleinem Studio haben CD Projekt RED ein sehr gutes Spiel abgeliefert und damit erfolg gehabt. Es braucht keine riesige PR-Kampagne und auch keine 500 Millionen Investition, um Erfolg zu haben. Sicher waren die Verkaufszahlen von The Witcher nicht so hoch, wie die anderer Spiele. Aber trotzdem war es ein Erfolg. Auch ein finanzieller Erfolg.

Nicht wirklich weil ich eigentlich nur diesen oberen Part mit Destiny gemeint habe und nicht den ganzen Beitrag von dir. Vielleicht habe ich unglücklich alles markiert sorry dafür ;-)

Wie gut CDPR mit Witcher verdient hat wissen wir nicht, aber bestimmt gut genug um Nachfolger machen zu können :top:
Vielleicht arbeiten die Polen einfach viel effektiver und sind nicht so verschwenderisch?

Entwickler aus dem Osten arbeiten meist für weniger Geld und sogar unter extrem schlechteren Arbeitsverhältnissen.
Siehe Stalker oder Metro 2033.

Dennoch schaffen es diese Entwickler solch tolle Spiele zu machen die im Kopf hängen bleiben und vor allem durch ihre Mechanik bzw. Atmosphäre beeindrucken können.
Trotz weniger Budget, schlechterem Gehalt und schlechteren Arbeitsumständen.

Bei CDPR war das am Anfang bestimmt nicht viel anders kann ich mir vorstellen.
 
Das Problem hat der Mann erkannt, aber er sucht nach den falschen Lösungen. Es wird ZUVIEL Geld in Marketing gesteckt, anstatt lediglich in ein sehr gutes Erstlingswerk zu investieren, das dann durch Mund-zu-Mund-Propaganda (wie früher nur aufgrund von FB und Co. deutlich weitreichender!) für Verkaufserlöse in mehr als ausreichender Menge auch von Teil 2 und evtl. 3 sorgt.

Für ein GTA 5 braucht es keine großartige Werbung. Ein Veröffentlichungstermin und ein 2 Wochen vorher auslaufendes Test-Embargo reicht vollkommen.

Herausragende Spiele verkaufen sich (meistens) auch gut, bekommen (meistens) auch angemessene Wertungen von Fachmagazinen, etc..

Nur hat man irgendwann angefangen, Embargos einzuführen (=Mistrauen der Kunden:"Wenn der Publisher nicht will, dass ich einen Test zu YXZ lese, dann ist es wohl nicht so gut.") und musste dementsprechend tiefer in die Werbe-Etat-Kiste greifen.

Und dann muss natürlich jedes Unternehmen an die Drecks-Börse. So entsteht noch zusätzlicher Druck, denn da wollen ja irgendwelche Anteilsleute, die das Thema Videospiele überhaupt nicht interessiert, Erfolge sehen. Und wie bekommt man Erfolg? In dem man dafür Werbung schaltet und jedes halbe Jahr ein Update zu Produkt YXZ rausbringt....

Weg von der Börse, Embargos weg, WIRKLICH GUTE Spiele über 2-5 Jahre produzieren und für den zeitlichen Mehraufwand lieber das unnötige Geld für Analysten und teure Werbung einsparen.
 
Geld ist Umsatz und je höher der ist, desto mehr freuen sich die, die es entwicklet haben und natürlich den Publisher!

Naja Umsatz alleine macht nicht glücklich, wohl eher der Gewinn.

Wie jede andere Branche in der freien Marktwirtschaft, lebt auch die Gameindustrie vom möglichst hohem Cashflow. Das bedeutet halt, dass man sich keine langfristige Entwicklung mehr leisten kann und blockierte Gelder möglichst schnell wieder reinholen will. Er hat aber sicher recht, dass das natürliche Monopol in dieser Industrie schon weit fortgeschritten ist. Nur wer schon genug Geld auf der hohen Kante hat und z.B mit MMOGs einen festen Einnahmenstrom generiert, hat Zeit und Ressourcen um an neuen Spielen in aller Ruhe rumzuwerkeln.
 
Die meisten großen Firmen haben sich einfach zu sehr aufgebläht. Nicht nur vom Personal, sondern auch in Sachen Werbung und das ganze drumherum. Die ganzen Veranstaltungen mit Promis, Werbung die in den dreistelligen Mio. Bereich geht. Dazu hat man viele Spiele immer mehr zu Filmen gemacht, immer mehr und längere Filmsequenzen, die in der Herstellung auch sehr teuer sind. Sie sollten einfach überall einen Gang zurückschalten, dann muss man die Spiele auch automatisch nicht mehr in teils unrealistischen Zahlen verkaufen.
 
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