Der Syndicate-Producer Jeff Gamon von EA: "Das Original-Syndicate ist nun fast 20 Jahre alt. Viele heutige Spieler kennen Syndicate womöglich vom Namen, ohne es gespielt zu haben. Wir bekommen zwar viele Fragen der Fans wegen dem Genre-Wechsel, aber müssen daran festhalten, dass es die richtige Entscheidung war, das Genre zu wechseln."
Also gelten Spieler, die schon seit den 80er und 90ern dabei sind, dann nicht mehr als heutige Spieler? Sehr interessant. Und woher will er wissen, dass es bei den Spielern besser ankommt, wenn es solche Spiele wie das damalige Syndicate, doch heute gar nicht mehr gibt.
Ich kann ja auch nicht sagen: "Den Leuten schmeckt das nicht.", wenn das Produkt schon seit vielen Jahren nicht mehr hergestellt wird
Gamon weiter: "Warum sollten wir den Klassiker in seiner originalen Form entwickeln, wenn es ihn immer noch gibt.
Warum gibts dann dauernd ein neues Medal of Honor oder Battlefield? Könnte man ja auch die alten Spiele zocken.
Bei der [heute] gänzlich neuen Spielerschaft mit einem eigenem Geschmack in Sachen Videospiele und dem komplett neuen Set an verschiedenen Plattformen [PC, Konsole, Anm. d. Red.] [war unsere Herangehensweise an das] Spiel die richtige."
Da macht er es schon wieder. "Gänzlich neue Spielerschaft". Das klingt so, als würde er die alten Spieler schon virtuell beerdigen. So als würde es nur noch 12-16jährige Jugendliche geben, die Computer spielen.
Das ist aber eh der Eindruck, den ich von solchen Spielefirmen hab. Man würde am liebsten die älteren Spieler schnell aus dem Hobby drängen, damit man irgendwann nur noch unkritische Jugendliche hat, die leichter beeinflussbar sind, jeden Mist mitmachen und kaufen.
Lars Magnus Lang (Lead Co-op Programmer) sagt dazu: "Ich weiß, vielen Leuten hat der Genre-Wechsel nicht gefallen. Bei manchen Titeln geht es mir ähnlich. Ich denke auch manchmal: ‚Musste das sein?' Es herrschte ein großer Druck, die Erwartungen der Fans zu erfüllen."
Totaler Widerspruch. Erst wird es oben von seinem Kollegen dargestellt, als würde es nur noch neue Spieler geben, die das alte Spiel eh nicht kennen und es total egal ist. Und hier spricht dieser Kerl von Erwartungen der Fans. Ja, aber ein Fan kann ja nur jemand sein, der auch das alte Spiel gezockt hat...
Lars Magnus Lang weiter: "Wir wussten, dass wir nicht alle Fans glücklich machen konnten […]. Viele heutige Spieler mögen das Original-Syndicate kennen, aber nicht gespielt haben. Ich mache lieber Spiele, die unsere Fans genießen können anstatt Spiele, die lediglich eine Kopie eines älteren Titels mit moderner Grafik sind. Das wäre weder für uns noch für die Fans schön."
Irgendwie ergibt das überhaupt keinen Sinn mehr, was diese Herrschaften daher blubbern. Das ist sinnlos von vorne bis hinten. Wissen die überhaupt noch, was die da eigentlich reden?
Das ist alles wieder das typische Marketing-Gewurschtel. Viele Aussagen, wenig Inhalt und kaum Sinn.