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Syndicate: Reboot als Ego-Shooter war für EA "die richtige Entscheidung"

Wie seht ihr das Ganze? Seid ihr glücklich mit Syndicate als Ego-Shooter? Oder hättet ihr euch lieber ein technisch aufgebohrtes Original gewünscht?
also Letzteres hätte ich mir definitiv mal angesehen. auf einen weiteren Shooter hab ich momentan eigentlich wenig Lust und werd vlt irgendwann zur Pyramidenversion greifen...
 
Problem ist nicht dass es nen Shooter ist,sondern dass dieser Shooter kürzer als Homefront ist...

Einfach vollkommen überteuert... maximal 20 Euro wert bei der Spieldauer.

Man braucht kein Remake des Originals weil es dieses eben noch gibt, aber nen 0815-Shooter braucht es mindestens genau so wenig.

Deus Ex hats vorgemacht wie es gemacht werden sollte.
 
Auf deutsch: so ist es schön mainstream und man macht das meiste geld damit.
 
Was ich mir gewünscht hätte wäre kein Remake, sondern eine Fortsetzung, die aber dem alten Spielprinzip und Genre treu bleibt.
Also: Mehr und neue Missionen. Mehr Waffen etc. Besserer Grafik. Aber gleiches (oder zumindest sehr ähnliches) Gameplay.

Aber dadurch dass da "Ego-Shooter" draufsteht, hab ich irgendwie schon keine Lust mir das überhaupt näher anzusehen. Sicher unfair, weil das Spiel ja gut sein könnte. Das kann ich nicht beurteilen. Aber so ist das nunmal, wenn man einen prominenten Spiele-Namen heranzieht und dann das Spiel völlig verändert.:-D
 
Wenn sie nur ihre Lizenz verwursten wollen sollen sie es Syndicates Legends oder Origins nennen und damit ihre neue Spielerschaft fangen, aber wenn sie von einem Remake sprechen muss es ein Strategie und Taktik Spiel sein, sonst ist es kein Syndicate remake.

Ich habe bereits Angst was für Verbrechen gegen die Menschlichkeit die mit Dungeon Keeper machen können...


Warum es die Spielepublisher nie kapieren wollen:

Jagged Alliance, Gothic, Syndicates, Die Gilde, Die Siedler, Age of Empires...

Um mehr Kunden zu gewinnen wollen die es zugänglicher machen und dabei vergraulen sie hunderttausende von garantierten Verkäufern, weil sie es besser wissen was den Fans damals gefallen hat und deswegen durch den Wandel des Marktes gefälligst heute zu gefallen hat. Warum dafür ein Nischen Genre nehmen?
 
Tach Post !

Als ich hörte Syndicate bekommt einen Nachfolger horchte ich auf. Als es hieß es wird ein Shooter horchte ich bereits wieder weg. Als ich die ersten bewegten Bilder sah war der Titel totalem Desinteresse anheim gefallen.

Die Aussage : "Ich mache lieber Spiele, die unsere Fans genießen können anstatt Spiele, die lediglich eine Kopie eines älteren Titels mit moderner Grafik sind", ist ein schlechter Witz und zeugt nur davon daß der Mann nichts anderes auf die Reihe bekommt außer durchschnittlicher Shooterkost und mit einem anderen Genre vollkommen überfordert wäre.

Ich hoffe die Verkaufszahlen bleiben im Keller, damit uns eine weitere Vergewaltigung und Vercasualisierung des Klassikers erspart bleibt.

Hand zum Gruß
 
Ich hätte mir ein hübsches, frisches Remake des alten Spielprinzips gewünscht. Eventuell mit einem aufgebohrten Forschungsteil, Kombinationsmöglichkeiten, einen komplexeren Wirtschaftspart... aber auf jeden Fall das "alte" Gameplay.
Stattdessen ist ein weiterer leidenschaftsloser Standard-Shooter geworden. Ohne jede Kreativität oder gar neuen Ideen. Besten Dank an die schöne neue Welt.
 
Ich finde es aber nicht ganz fair dass Syndicate so stiefmütterlich behandelt wird, während Command & Conquer: Renegade von den meisten dankend angenommen wurde und auch ein 2. Teil gerne angenommen werden würde. Man sollte dem Game auf jeden Fall ne Chance lassen. (Ich denke der Command & Conquer: Renegade Vergleich funktioniert in diesem Fall recht gut. Klar hatte Command & Conquer den Beinahmen Renegade aber einen Beinnamen hat eh jeder C&C Teil)
 
Ich finde es aber nicht ganz fair dass Syndicate so stiefmütterlich behandelt wird, während Command & Conquer: Renegade von den meisten dankend angenommen wurde und auch ein 2. Teil gerne angenommen werden würde. Man sollte dem Game auf jeden Fall ne Chance lassen. (Ich denke der Command & Conquer: Renegade Vergleich funktioniert in diesem Fall recht gut. Klar hatte Command & Conquer den Beinahmen Renegade aber einen Beinnamen hat eh jeder C&C Teil)

Soweit ich mich erinnere hatte Renegade aber auch Strategie-Elemente wie Gebäude platzieren und Einheiten kommandieren.
Es war hauptsächlich eine Änderung der Perspektive.
Hätte man das neue Syndicate nur in die Egoperspektive verlagert, aber ein bisschen Taktik drin gelassen (Soo taktisch war das Originalteil übrigens garnicht. Die meiste Zeit wars eher frenetisches Totklicken von Gegnern) und vor allem dem Spieler ein wenig mehr Freiheiten gelassen, dann hätt es vermutlich weitaus weniger empörte Stimmen gegeben.

Im Grunde muss man ja zugeben: Marketingtechnisch gesehn WAR es die richtige Entscheidung. Egoperspektive und Shooting Elemente sind nunmal heutzutage beliebter. Aber Spiele wie Skyrim, welches auch Egoperspektive und Actionelemente besitzt, zeigen eigentlich auch, dass Spieler NICHT mit Freiheiten überfordert sind.
Was Syndicate 1993 ausgezeichnet hat war nicht die tolle Taktik, sondern die offenen Levels. Im Prinzip hat Deus Ex Human Revolution das deutlich besser umgesetzt, dazu noch in einem ähnlichen Szenario.
 
Ich finde es aber nicht ganz fair dass Syndicate so stiefmütterlich behandelt wird, während Command & Conquer: Renegade von den meisten dankend angenommen wurde und auch ein 2. Teil gerne angenommen werden würde. Man sollte dem Game auf jeden Fall ne Chance lassen. (Ich denke der Command & Conquer: Renegade Vergleich funktioniert in diesem Fall recht gut. Klar hatte Command & Conquer den Beinahmen Renegade aber einen Beinnamen hat eh jeder C&C Teil)

Renegade sollte einfach nur eine Bereicherung des C&C - Universums werden, welches nur aus Strategietiteln besteht. Sonst währen danach nie wieder C&C Strategietitel erschienen.
Bei Syndicate wurde mit voller Absicht der Klassikername genommen um ein neues Shooterfranchise zu etablieren. Und das nur weil alle Entwicklerfirmen auf die Verkaufszahlen eines Modern Warfare starren und somit völlig den Bezug zur Realität verlieren.
 
ich fand das spiel echt spaßig kurz aber spaßig.

im übrigen hasse ich das alte syndidreck
 
"Ich mache lieber Spiele, die unsere Fans genießen können anstatt Spiele, die lediglich eine Kopie eines älteren Titels mit moderner Grafik sind"

Und der arbeitet bei EA...?
 
"an moderne spielerschaft anpassen"... jaja... was für eine dumme ausrede. geht doch bloß darum so viel kohle wie möglich machen. und nicht daran zu denken was denn interessant und relevant sein könnte.
immerhin gibt es ZIG egoshooter am markt, aber quasi keine strategiespiele wie syndicate damals. es wäre also vollkommen unbedeutend, wenn man mit einem modernen syndicate diese marktlücke gefüllt hätte...
 
Da scheinen die Online Redakteure wohl wieder ein neues Schlagwort für möglichst viele Klicks gefunden zu haben. Neben "Origin" oder "Raubkopierer" scheint jetzt "Syndicate" das neue Zugpferd zu sein.
"Syndicate als Shooter von EA" News die 147. uuuund Action!"!
Und der Chor der Empörten ist natürlich gleich wieder mit am Start. 80% der Empörten haben zwar das Original Syndicate nie gespielt, aber hey was solls, gegen EA oder andere Publisher zu pöbeln gehört mittlerweile einfach dazu und da sollte man jede Gelegenheit nutzen...
Ach übrigens an alle Empörten, es gibt auch eine neue News zum Thema Origin, da ist noch viiieeel Platz um seine Empörung zum Ausdruck zu bringen und unser aller Lieblings Magazin mit möglichst vielen Klicks zu beglücken.
 
Der Syndicate-Producer Jeff Gamon von EA: "Das Original-Syndicate ist nun fast 20 Jahre alt. Viele heutige Spieler kennen Syndicate womöglich vom Namen, ohne es gespielt zu haben. Wir bekommen zwar viele Fragen der Fans wegen dem Genre-Wechsel, aber müssen daran festhalten, dass es die richtige Entscheidung war, das Genre zu wechseln."
Also gelten Spieler, die schon seit den 80er und 90ern dabei sind, dann nicht mehr als heutige Spieler? Sehr interessant. Und woher will er wissen, dass es bei den Spielern besser ankommt, wenn es solche Spiele wie das damalige Syndicate, doch heute gar nicht mehr gibt.
Ich kann ja auch nicht sagen: "Den Leuten schmeckt das nicht.", wenn das Produkt schon seit vielen Jahren nicht mehr hergestellt wird :-B

Gamon weiter: "Warum sollten wir den Klassiker in seiner originalen Form entwickeln, wenn es ihn immer noch gibt.
Warum gibts dann dauernd ein neues Medal of Honor oder Battlefield? Könnte man ja auch die alten Spiele zocken.

Bei der [heute] gänzlich neuen Spielerschaft mit einem eigenem Geschmack in Sachen Videospiele und dem komplett neuen Set an verschiedenen Plattformen [PC, Konsole, Anm. d. Red.] [war unsere Herangehensweise an das] Spiel die richtige."
Da macht er es schon wieder. "Gänzlich neue Spielerschaft". Das klingt so, als würde er die alten Spieler schon virtuell beerdigen. So als würde es nur noch 12-16jährige Jugendliche geben, die Computer spielen.
Das ist aber eh der Eindruck, den ich von solchen Spielefirmen hab. Man würde am liebsten die älteren Spieler schnell aus dem Hobby drängen, damit man irgendwann nur noch unkritische Jugendliche hat, die leichter beeinflussbar sind, jeden Mist mitmachen und kaufen.

Lars Magnus Lang (Lead Co-op Programmer) sagt dazu: "Ich weiß, vielen Leuten hat der Genre-Wechsel nicht gefallen. Bei manchen Titeln geht es mir ähnlich. Ich denke auch manchmal: ‚Musste das sein?' Es herrschte ein großer Druck, die Erwartungen der Fans zu erfüllen."
Totaler Widerspruch. Erst wird es oben von seinem Kollegen dargestellt, als würde es nur noch neue Spieler geben, die das alte Spiel eh nicht kennen und es total egal ist. Und hier spricht dieser Kerl von Erwartungen der Fans. Ja, aber ein Fan kann ja nur jemand sein, der auch das alte Spiel gezockt hat... :-B

Lars Magnus Lang weiter: "Wir wussten, dass wir nicht alle Fans glücklich machen konnten […]. Viele heutige Spieler mögen das Original-Syndicate kennen, aber nicht gespielt haben. Ich mache lieber Spiele, die unsere Fans genießen können anstatt Spiele, die lediglich eine Kopie eines älteren Titels mit moderner Grafik sind. Das wäre weder für uns noch für die Fans schön."
Irgendwie ergibt das überhaupt keinen Sinn mehr, was diese Herrschaften daher blubbern. Das ist sinnlos von vorne bis hinten. Wissen die überhaupt noch, was die da eigentlich reden? :-B

Das ist alles wieder das typische Marketing-Gewurschtel. Viele Aussagen, wenig Inhalt und kaum Sinn.
 
Schön. Für mich war es lediglich eine enttäuschende Entscheidung.
Mutlos, kraftlos, innovationslos.

Hochglanz für drei, vier Mittagspausen.
 
Da macht er es schon wieder. "Gänzlich neue Spielerschaft". Das klingt so, als würde er die alten Spieler schon virtuell beerdigen. So als würde es nur noch 12-16jährige Jugendliche geben, die Computer spielen.
Dabei denke ich mir das so: Wäre es nicht klüger auf die Zielgruppe (sagen wir mal) 25-35 Jahre abzuzielen? Meiner Meinung nach dürften die zwar weniger Zeit zum Spielen haben, haben aber eine wesentlich höhere Kaufkraft als 12-16 Jährige. Ich denke der Mangel an Zeit wird durch die Kaufkraft wieder aufgewogen. Das ist aber nur ne Einschätzung.
 
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