So hart es klingen mag: Man merkt einfach, dass viele der heutigen Entwickler null Ahnung von Spielekultur haben. Ein Spiel oder eine Spielereihe wird nun mal wegen des Gameplays geliebt. Das war hier bei Syndicate das strategische, taktische Gameplay.
Daraus kann man doch keinen reinen Shooter basteln. Das ist so, als würde man aus einem Klassiklied beim Nachfolger einen Hiphop oder Gangsta-Rap-Song machen. Da würden diese Fans wohl auch in Ohnmacht fallen.
Das Spiel wurde damals so geliebt, weil es etwas Einzigartiges war. Aus diesem einzigartigen Gameplay, Spielmechanik, macht man jetzt einen Shooter, wohl das austauschbarste Genre, das man sich vorstellen kann.
Außerdem: Wenn sie sagen, dass es ein Spiel für heutige Gamer und Plattformen werden soll. Warum brauchen sie dann so einen bekannten Namen? Und was sind die heutigen Gamer? Gehören wir, die zur Ü30 Fraktion gehören, etwa nicht mehr dazu?
Werden Spiele also nur noch für 14-18jährige gemacht und der Rest, der mal was anderes als nur Shooter und Co. will, der soll schon mal in Spielerente gehen?
Wenns nach solchen Firmen ginge, dann hätten wir wohl nur noch Actionspiele und Shooter, aber wo bleibt da die Spielevielfalt?
Gerade so ein strategisches, taktisches Spiel wäre für die heutige Zeit mal unheimlich erfrischend gewesen, weil es sowas ja quasi gar nicht mehr gibt.
Ich spiele zwar auch gerne mal Shooter, aber ich möchte doch nicht, dass jedes Spiel zu einem Shooter verarbeitet wird.