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Stop Killing Games: Revolution für Online-Spiele rückt einen Schritt näher

SGlanzer

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Vereinzelt hatte ich es noch miterlebt wie Multiplayermodi von Spielen abgeschaltet worden, aber selbst die MMOs, die ich mal gespielt habe, gibt's immer noch. Trotzdem bin ich grundlegend dafür, dass Spiele nicht einfach abgeschaltet werden können, wenn man sie gekauft hat. Würde jeder Hersteller so verfahren, würden Kunden ja grundsätzlich der Gnade der Hersteller unterworfen sein, denn die entscheiden dann darüber, ob und wann du das Nachfolgeprodukt kaufen musst. Die Gaming-Welt darf hier keinen Sonderweg fahren.
 
Die Gaming-Welt darf hier keinen Sonderweg fahren.

So wie es zahlreiche Smartphone Anbieter „nicht“ tun, die voll funktionstüchtige Geräte einfach nicht mehr mit Updates versorgen oder es ein großer Betriebssystemhersteller „nicht“ tut, der im Handstreich mal einfach beschließt, sein neues BS an gewisse Hardware Vorgaben zu koppeln, die in Wahrheit gar nicht nötig sind?
Und da gibt es noch so viele andere Beispiele, wo wir absolut der Gnade von Dritten ausgeliefert sind. Die Gaming Welt geht da mitnichten einen Sonderweg.
Aber irgendwie höre und lese ich da nicht den „Aufschrei“ wie beim Gaming.
Brot und Spiele und je trockener das Brot, desto bunter die Spiele. Die darf man auf keinen Fall verlieren, sonst käme eventuell noch jemand auf die Idee darüber nachzudenken, die trocken eigentlich das Brot mittlerweile ist. ;)
 
So wie es zahlreiche Smartphone Anbieter „nicht“ tun, die voll funktionstüchtige Geräte einfach nicht mehr mit Updates versorgen oder es ein großer Betriebssystemhersteller „nicht“ tut, der im Handstreich mal einfach beschließt, sein neues BS an gewisse Hardware Vorgaben zu koppeln, die in Wahrheit gar nicht nötig sind?
Der entscheidende Unterschied ist aber dass du auch ohne weitere Updates für das Smartphone weiter damit telefonieren kannst. Bei der Stop-Killing Games Initiative geht es aber darum, dass Eigentum gegen den Willen des Anwenders abgeschaltet wird. Das Smartphone würde in diesem Szenario also einfach nicht mehr starten, weil die Hersteller es mit einem Kill-Switch ausstatten. Daher hinkt dein Vergleich also. Gilt ähnlich wie bei dem Betriebssystem.
 
Der entscheidende Unterschied ist aber dass du auch ohne weitere Updates für das Smartphone weiter damit telefonieren kannst. Bei der Stop-Killing Games Initiative geht es aber darum, dass Eigentum gegen den Willen des Anwenders abgeschaltet wird. Das Smartphone würde in diesem Szenario also einfach nicht mehr starten, weil die Hersteller es mit einem Kill-Switch ausstatten. Daher hinkt dein Vergleich also. Gilt ähnlich wie bei dem Betriebssystem.

Naja, du hast natürlich recht, man kann dann Rechner und Smartphones noch verwenden.
Aber würdest du auf einem solchen Gerät zum Beispiel noch Online-Banking betreiben? Das kommt ja einem Kill-Switch sehr nahe. Unter Umständen würde man da mehr verlieren als nur den Wert eines Spieles.
Mir ging es auch hauptsächlich ums „Prinzip“. So einen großen Sonderweg, wie du ihn nanntest, gehen Videospiele nicht unbedingt und der Gnade anderer sind wir an unzähligen Stellen ausgeliefert.
Meine persönliche Meinung zu Stop Killing Games: Ich finde es aufgebauscht und ziemlich voll von übertriebener Empörung. Die Spiele, um die es geht, werden so gut wie nicht mehr gespielt und von den meisten werden wohl auch die meisten Spieler noch nie was gehört haben.
Ich frage mich auch, wieviele die Petition unterschrieben haben, ohne sich überhaupt mit dem Thema befasst zu haben…einfach weils irgendwie cool ist, ohne eines der betroffenen Spiele überhaupt gespielt zu haben. Aber ja, eine Petition kann man auch unterzeichnen, wenn man selber gar nicht davon betroffen ist.
 
Naja, du hast natürlich recht, man kann dann Rechner und Smartphones noch verwenden.
Aber würdest du auf einem solchen Gerät zum Beispiel noch Online-Banking betreiben? Das kommt ja einem Kill-Switch sehr nahe. Unter Umständen würde man da mehr verlieren als nur den Wert eines Spieles.
Ob ich damit Online-Banking betreibe liegt zumindest in meiner Entscheidungsmacht. Ich kann die Konsequenzen abwägen etc. aber wenn das Smartphone dann gar nicht erst zulässt dass ich irgendwas damit machen kann, dann liegt das nicht in meiner Entscheidung.
Dass man irgendwann keine Ersatzteile oder Updates für Geräte erhält hat mit dem ganzen Thema ja eigentlich nichts zu tun. Bei Spielen ist es ja nicht so dass sie nach einiger Zeit einfach kaputt gehen und dann deswegen nicht mehr starten, sondern weil jemand anderes darüber entscheidet, dass diese nun nicht mehr zu starten gehen. Ich sehe da schon dass die Spieleindustrie da in Teilen einen Sonderweg geht, der sich klar gegen die Interessen der Konsumenten richtet, die dass was sie gekauft haben auch weiterhin benutzen wollen.
 
Ob ich damit Online-Banking betreibe liegt zumindest in meiner Entscheidungsmacht. Ich kann die Konsequenzen abwägen etc. aber wenn das Smartphone dann gar nicht erst zulässt dass ich irgendwas damit machen kann, dann liegt das nicht in meiner Entscheidung.
Dass man irgendwann keine Ersatzteile oder Updates für Geräte erhält hat mit dem ganzen Thema ja eigentlich nichts zu tun. Bei Spielen ist es ja nicht so dass sie nach einiger Zeit einfach kaputt gehen und dann deswegen nicht mehr starten, sondern weil jemand anderes darüber entscheidet, dass diese nun nicht mehr zu starten gehen. Ich sehe da schon dass die Spieleindustrie da in Teilen einen Sonderweg geht, der sich klar gegen die Interessen der Konsumenten richtet, die dass was sie gekauft haben auch weiterhin benutzen wollen.

Ja, auch das stimmt. Ich gebe dir ja prinzipiell auch recht, aber mal ganz ehrlich. Da sind Spiele dabei, die haben aktuell Null Spieler. Da wird Energie in etwas gesteckt, was keinen mehr interessiert und ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn dann gesagt wird, es rechtfertigt den Server-Aufwand nicht.
Mich würde mal interessieren, wieviele Unterzeichner der Petition bereit wären, für den Betreiber-Aufwand etwas zu zahlen.
Auf der anderen Seite werden ja auch gerne mal Bücher oder Musik oder Filme genannt, das ist Kunst, die ja auch nicnt verschwindet. Stimmt, ist aber als Vergleich genauso ungeeignet, denn ein Buch oder eine Musik CD haben keine Kosten im Unterhalt, aber wenn sie keiner mehr kauft, wird die Produktion auch eingestellt.
Kein Unternehmen betreibt Aufwand für etwas, wo man draufzahlt.

Wie gesagt, meine Meinung ist, die ganze Sache rund um die Kampagne halte ich für aufgebauscht.
 
Ja, auch das stimmt. Ich gebe dir ja prinzipiell auch recht, aber mal ganz ehrlich. Da sind Spiele dabei, die haben aktuell Null Spieler. Da wird Energie in etwas gesteckt, was keinen mehr interessiert und ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn dann gesagt wird, es rechtfertigt den Server-Aufwand nicht.
Es spricht ja auch keine davon dass die Server weiter laufen müssen. Ein Spiel wie die Crew ist offlinefähig. Klar, man kann keine Multiplayer-Aspekte mehr wahr nehmen oder anderen online-features nutzen, aber wer dort allein durch die Gegend fahren will, sollte das auch weiterhin tun können. Es mag durchaus sein, dass viele Spiele dann nicht mehr richtig funktionieren oder nur stark eingeschränkt, aber du kannst es starten und in dem Rahmen nutzen, wie es möglich wäre, wenn daran kein Internet hängt - mehr will die Iniative ja auch nicht.
 
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