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Steam: Protest gegen Bezahl-Mods - Fake-Mods für Skyrim im Steam Workshop

  • Ersteller Ersteller Gast1669461003
  • Erstellt am Erstellt am
Ich versteh sowieso nicht, wie dies funktionieren kann - rein rechtlich gesehen. Viele Mods bauen auf anderen Mods auf. Viele Mods benötigen Hilfsprogramme wie SKSE, ohne dies wäre die Mods unmöglich umsetzbar - nicht mit dem Basis-Skyrim-Creator Tool. Bekommt also der Erfinder von SKSE auch seinen Anteil von verkauften Mods ab, welche definitiv SKSE benötigen ?? Wo kommen die Texturen her oder vielleicht die Basis von 3D Objekten her ? Selbst erstellt oder von Texturen und 3D Objekt Websites ? Wurden die Texturen oder 3D-Objekte für kommerziellen oder nur nicht-kommerziellen Gebrauch bzw. Privat-Gebrauch freigegeben und nur dafür ?? Diese Liste könnte man immer weiterführen. Wer kann dies denn feststellen ? Wer wird hier beim Verkauf ausgenutzt ? Sind vielleicht diese eigentlich offenen Mods von jemand Anderem erstellt worden, wurden aber von einem "Dieb" kopiert und schnellstens in den Verkauf als eigene Kreation gestellt ?? Wo führt das hin, wo soll das enden ?
Vielleicht gibt es ja demnächst Rechtstreit über Rechtstreit um diese Dinge ?!
Ich dachte immer, Modder machen das als Fan, weil es ihnen Spass bietet. Ich habe früher auch Flugzeuge für MS Flugsim gebaut und frei zur Verfügung gestellt (sind teils sogar in einem Benutzerhandbuch erschienen, ich hab eine Kopie vom Buch erhalten), oder Deathmatch-Maps für Unreal-Tournement gebaut und der Community zur Verfügung gestellt. Natürlich habe ich an diesen Sachen Tage, Wochen gearbeitet - in meiner Freizeit. Es war teils viel Arbeit - aber Arbeit die ich gerne gemacht habe, weil's mir Spass gemacht hat ... das ist mein Hobby ... und wenn ich dann sehe, dass sich Spieler daran erfreuen und es nutzen und vielleicht darüber geredet wird, irgendwo vorgestellt wird, ist doch toll ...
Natürlich darf Jemand, wenn alle Dinge rechtlich geklärt sind und ohne Probleme funktionieren, seine Kreationen verkaufen. Aber dann bitte nicht in der Kategorie "Workshop" und unter dem Begriff "Mods" und Modding. Dann fällte es für mich in den Bereich "bezahlte Addons" und sollte scharf getrennt von Mods und Workshops dargestellt werden.
 
Valve schiebt das auf die lange Bank. Solange sich keiner beschwert werden die Mods verkauft werden dürfen.
 
Mensch jetzt tuht ihr VALVE aber Unrecht. Sie haben Jahrelang den Workshop aufgebaut und jetzt wo sie ihn endlich als bezahl Zusatz anbieten können meckert ihr...tztztztz *Ironie Off*
 
Steam hat jetzt damit begonnen Leute zu bannen die sich in den Foren über die Kommentarfunktion beschweren ... Ich persönlich habe einen ban bis 2.5. erhalten für sämtliche Skyrim Foren mit der Begründung es würde sich um Spam handeln ... 5 Meiner Freunde ebenfalls gleiche Begründung jedoch 1.5. 3.5. So will Valve nun scheinbar die erste Welle der Entrüstungen abklingen lassen ... nach dem Motto in ein paar Tagen interessiert es eh keinen mehr.
 
Was mir bei der ganzen Sache nicht ganz einleuchtet: Im Moment gehen alle auf Valve ab weil sie den Moddern die Moeglichkeit (!!!!) bieten, mit seinen Mods Geld zu verdienen. Ob das nun ein Modder macht oder nicht, ist ja immer noch dessen Entscheidung. Genauso wie es die Entscheidung eines jeden Kaeufers ist, eine Mod zu kaufen.
Klar, wenn sie es nicht schaffen die rechtlichen Probleme in den Griff zu bekommen oder Kopien und Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, dann ist das Konzept nicht gut und wird auch scheitern.
Allerdings ist das doch in erster Linie mal das Problem von Valve und den Moddern, die Geld haben wollen.
Wer auch weiterhin keine Mods kauft oder seine eigenen Mods kostenlos anbietet, fuer den sehe ich das derzeitige Problem nicht wirklich.

Ich mein, ich persoenlich haette es bei einem "Donate" button belassen, so wie Nexus und andere Seiten aber bevor ich jetzt die totale Panik schiebe, werde ich einfach erstmal abwarten wie sich die Sache entwickelt. Ich werde sicherlich so schnell keine Mods jaufen aber ich habe im Prinzip auch nix dagegen, wenn gute Modder ein bisschen Kohle mit dem von ihnen generiertem Content verdienen koennen.
 
Was mir bei der ganzen Sache nicht ganz einleuchtet: Im Moment gehen alle auf Valve ab weil sie den Moddern die Moeglichkeit (!!!!) bieten, mit seinen Mods Geld zu verdienen.

Es gab auch schon vor Valve die Möglichkeit für Modder für ihre Arbeit entlohnt zu werden. Woran sich viele zurecht dran stören ist die Tatsache das Valve 75% des Verkaufserlöses pauschal für sich einbehält. Stell dir mal vor du würdest in deiner Freizeit Fahrräder reparieren und sie gebraucht auf einem lokalen Flohmarkt verkaufen. Anstand jetzt eine übliche Standpauschale entrichten zu müssen bittet dich der Flohmarktveranstalter einfach um 75% deiner Einnahmen. Das akzeptierst du entweder, oder kannst deine Fahrräder woanders verkaufen.
 
Es gab auch schon vor Valve die Möglichkeit für Modder für ihre Arbeit entlohnt zu werden. Woran sich viele zurecht dran stören ist die Tatsache das Valve 75% des Verkaufserlöses pauschal für sich einbehält.

Valve behält ja nicht die vollen 75% ein, sondern Bethesda will ja auch einen Anteil davon haben.
Valve wird wohl die üblichen 30% nehmen, die sie sonst auch verlangen, wenn jemand etwas über ihre Plattform verkaufen will, während Bethesda 45% bekommt. Und daraus setzen sich eben die 75% zusammen.

Stell dir mal vor du würdest in deiner Freizeit Fahrräder reparieren und sie gebraucht auf einem lokalen Flohmarkt verkaufen. Anstand jetzt eine übliche Standpauschale entrichten zu müssen bittet dich der Flohmarktveranstalter einfach um 75% deiner Einnahmen. Das akzeptierst du entweder, oder kannst deine Fahrräder woanders verkaufen.

Der Vergleich hinkt.
Was genau ändert sich denn für die Mod-Entwickler, wenn sie das Angebot einfach nicht nutzen? Genau gar nichts, da niemand daran gehindert wird so wie früher eine Mod kostenlos anzubieten.
 
Der Vergleich hinkt.
Was genau ändert sich denn für die Mod-Entwickler, wenn sie das Angebot einfach nicht nutzen? Genau gar nichts, da niemand daran gehindert wird so wie früher eine Mod kostenlos anzubieten.

Ja, nach dem Motto, immer schön mit der Welle schwimmen und alles mit sich machen lassen. Genau diesem Verhalten haben wir ja z.B. auch Steam DRM zu verdanken.
 
Ja, nach dem Motto, immer schön mit der Welle schwimmen und alles mit sich machen lassen. Genau diesem Verhalten haben wir ja z.B. auch Steam DRM zu verdanken.

Wieso mit sich machen lassen?

Welcher Mod-Entwickler wird denn jetzt gezwungen seine Mod für Geld im Workshop anzubieten? Niemand.
Und wer ist gezwungen Geld für Mods auszugeben? Auch niemand.

Von daher muss hier niemand etwas mit sich machen lassen, wenn man nicht will.
 
Naja ich sehe an der ganzen Sache zwei Probleme.
A: Wenn Modder schlechte Mods verkaufen, sei es nur für 50cent, denkt sich doch so manch ein guter Modder das er dann doch auch Geld verlangen sollte. Ist halt irgendwie so eine Art zug zwang. "was ich aber auch machen würde, wenn es schon so abläuft"
Somit wird es darauf hinaus laufen, dass Mods immer/meistens Geld kosten.
B: Was ist wenn VALVE irgendwann auf die Idee kommt und einen Verkauf voraussetzt? Ich mein jetzt ist noch alles "Freiwillig", aber wenn sie irgendwann meinen jede Mod sollte mindestens 2 Euro kosten, was ist dann? Und wieviele kostenlose Mod Seiten wird es dann noch geben, die eigtl nur durch Donations Leben, und den Moddern, die Klickzahlen generieren.
Ich denke auch das ein Freiwilliger Donation Button, wo VALVE evtl. 15% und der Spielehersteller/Publisher nochmal 30% bekommt, das wäre in meinen Augen Fair, und nicht diese Art und Weise des Kapitalismuses!
 
Wieso mit sich machen lassen?

Welcher Mod-Entwickler wird denn jetzt gezwungen seine Mod für Geld im Workshop anzubieten? Niemand.
Und wer ist gezwungen Geld für Mods auszugeben? Auch niemand.

Von daher muss hier niemand etwas mit sich machen lassen, wenn man nicht will.

Wehret den Anfängen. Darum geht es.

Was Sie einfach annehmen ist, daß das Hochladen von Modifikationen auf Steamwork kostenlos bleibt! Das muß es aber nicht. Und Bethesda kann auch einfach hingehen und alle Modifikationen als Verstoß gegen das Urheberrecht ansehen, wenn sie nicht auf Steamwork hochgeladen wurden. Und dann? Dann gibt es entweder ÜBERHAUPT KEINE oder KEINE KOSTENLOSEN Mods mehr.

Es gibt sogar einen Begriff dafür: Salami-Taktik.
 
Valve behält ja nicht die vollen 75% ein, sondern Bethesda will ja auch einen Anteil davon haben.
Valve wird wohl die üblichen 30% nehmen, die sie sonst auch verlangen, wenn jemand etwas über ihre Plattform verkaufen will, während Bethesda 45% bekommt. Und daraus setzen sich eben die 75% zusammen.



Der Vergleich hinkt.
Was genau ändert sich denn für die Mod-Entwickler, wenn sie das Angebot einfach nicht nutzen? Genau gar nichts, da niemand daran gehindert wird so wie früher eine Mod kostenlos anzubieten.

Ich halte mich natürlich nicht für unfehlbar und wie der Verteilungsschlüssel für die 75% aussieht war mir vorhin nicht bekannt. Was sich für die Mod-Entwickler ändert ist eindeutig die Reichweite. Auf einer Plattform wie Steam gibt es mehr potentielle Kunden als auf einer speziellen Seite wie dem Mod-Nexus oder wie sie sich inzwischen nennen mögen.
 
Wehret den Anfängen. Darum geht es.

Was Sie einfach annehmen ist, daß das Hochladen von Modifikationen auf Steamwork kostenlos bleibt! Das muß es aber nicht. Und Bethesda kann auch einfach hingehen und alle Modifikationen als Verstoß gegen das Urheberrecht ansehen, wenn sie nicht auf Steamwork hochgeladen wurden. Und dann? Dann gibt es entweder ÜBERHAUPT KEINE oder KEINE KOSTENLOSEN Mods mehr.

Es gibt sogar einen Begriff dafür: Salami-Taktik.

Sollte es so kommen, kann man sich immer noch aufregen. Man muss doch nicht alle Neuerungen schon im Vorfeld schlecht reden, nur weil es eventuell und vielleicht für böse Absichten missbraucht werden könnte.


Ich halte mich natürlich nicht für unfehlbar und wie der Verteilungsschlüssel für die 75% aussieht war mir vorhin nicht bekannt. Was sich für die Mod-Entwickler ändert ist eindeutig die Reichweite. Auf einer Plattform wie Steam gibt es mehr potentielle Kunden als auf einer speziellen Seite wie dem Mod-Nexus oder wie sie sich inzwischen nennen mögen.

Du kannst doch eine Mod nach wie vor kostenlos im Steam-Workshop anbieten. Die Verkaufsmöglichkeit ist rein optional.

Von daher ist den Moddern im Vergleich zu früher kein Nachteil entstanden.
 
Sicher ist das eine Form von Salamitaktik. Aber für jetzt gilt: Keinen Cent für kostenpflichtige Mods ausgeben, und erst recht nicht später, sollten mal alle Mods kostenplichtig werden. Ich sehe nur ein Problem: Bethesda hat seine Rollenspiele noch immer verbuggt rausgebracht (FO3, Oblivion, Skyrim) und erst Mods haben das geändert. Das stört niemanden solange die Mods nicht kosten. Ändert sich das jetzt aber, wird Bethesda den Unmut der Spieler ganz deutlich zu spüren bekommen
 
Ich hätte das ganz anders gemacht. Ich hätte, wenn sich jemand für einen Mod entschieden hat und diesen runterladen will, dann einfach 2 Optionen angeboten. Option 1: Der Nutzer kann freiwillig etwas spenden und den Betrag selbst festlegen/auswählen. Option 2: Kostenlos herunterladen. Da hätte dann jeder selbst entscheiden können, ob er dem Modder was geben will oder nicht.
 
Sollte es so kommen, kann man sich immer noch aufregen. Man muss doch nicht alle Neuerungen schon im Vorfeld schlecht reden, nur weil es eventuell und vielleicht für böse Absichten missbraucht werden könnte....
Nicht "eventuell", ist ein System erstmal eingerichtet, wird es garantiert irgendwann bis zum letzten ausgereizt. Siehe LKW-Maut. Mir war damals schon klar, daß die PKW-Maut kommen wird. Denn das Maut-System ist ja installiert, also wird es bis zum äußersten ausgereizt. Und die einzige Möglichkeit die PKW-Maut zu verhindern, war das verhindern der LKW-Maut. Aber das ist nicht passiert. Insbesondere wegen Haltungen wie Ihrer. Ihre Haltung angewandt auf TTIP wäre: "Wartet doch bis der Vertrag fertig ausgehandelt ist." Nur dann ist es zu spät. Änderungen wird es dann keine mehr geben. Deswegen nochmal: Wehret den Anfängen!
 
Eine MOD bzw. Erweiterung eines Spiels, welche erworben werden muss, ist für mich ein Addon oder DLC. Steam versucht wie jeder andere Streamingdienst (z.B. Spotify) soviel Gewinn abzuschöpfen wie es irgend nur geht.

Natürlich kann gehofft werden, dass MODs zukünftig noch besser werden, wenn die Modder direkt für ihre Mühen finanziell entlohnt werden. Doch sind das dann wirklich noch MODs oder eher outgesourcte DLC-Entwicklung?
 
Da Valve mit Steam mittlerweile ein ziemliches Monopol hat, wird ihnen das alles ziemlich am A vorbeigehen.
Da sieht man mal wieder, wie toll Valve an seine Kunden denkt.
Was für einen Aufschrei hätten wir, wenn das EA machen würde.
 
Ich hätte das ganz anders gemacht. Ich hätte, wenn sich jemand für einen Mod entschieden hat und diesen runterladen will, dann einfach 2 Optionen angeboten. Option 1: Der Nutzer kann freiwillig etwas spenden und den Betrag selbst festlegen/auswählen. Option 2: Kostenlos herunterladen. Da hätte dann jeder selbst entscheiden können, ob er dem Modder was geben will oder nicht.
Das Problem ist bloß: Dann weiß man ja noch gar nicht, ob die Mod einem gefällt ...
 
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