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Steam: Garry's Mod-Entwickler befürwortet Bezahl-Mods

Ich hoffe, dass Wargaming das nicht in Bezug auf WoT einfällt, Mods kostenpflichtig zu machen.

Auch wenn ich in Deinen Augen hoffnungslos veraltet bin....es gab ne Zeit, da waren Modder, wenn sie gut waren, Helden der Spieler...Helden, denen man FREIWILLIG gerne etwas spendete für ihre Arbeit/ihrem Hobby.
Meine Betonung liegt auf "freiwillig", denn ehrlich, wenn angefangen wird, Mod's zu verkaufen, wird das über kurz oder lang ein Bumerang und die Mod-Szene wird sehr schnell zusammen schrumpfen, was wiederum weniger Mods bedeutet....etc. etc. pp. Das Ende kann man sich gut vorstellen. Ich fänds schade wenn dadurch die Mod-Vielfalt der Spiele leiden, und über kurz oder lang, verschwinden würden. Ist nur meine Meinung:B

Du machst einen Gedankenfehler.

Die kostenlose Mod-Community bleibt nachwievor bestehen und daran wird sich nix ändern. Du schreibst ja so als würde man mit diesem Experiment die gesamte Mod-Community in einen
kostenpflichtigen Markt umwandeln und das ist falsch. :]

Klar kannst du dir denken was du möchtest, aber es gibt genug Leute da draußen die eben sowas tatsächlich nur zum Spaß machen und an Geld nicht interessiert sind. Ganz egal
ob man in der Zukunft damit irgendwie Geld verdienen kann. Wie man sieht wollen viele Modder schon seit sehr langer Zeit Geld damit verdienen
und das war schon immer eine extrem krasse Grauzone all die Jahre.

Zwar sind/waren es nur Spenden aber dennoch wollte man Geld für die Arbeit sehen. Valve/Bethesda machen im Prinzip nur das was viele Modder seit Jahren fordern/wollen.
 
Natürlich ist es das. :O

Einerseits dürfte es immer kostenlose Tutorials geben. Sei es dank einer eingefleischten Community als Selbsthilfegruppe, oder sogar von Herstellerseite (die ihre Software ja auch verkaufen wollen).

Andereseits gibt es unzählige Anbieter mit professionellen Schulungen. Ich zahle einige hundert Dollar im Jahr für so eine, die unter anderem auch viele Schulungsprojekte für den 3d- und Gamingbereich anbieten. Wobei ich die Seite für andere Programme nutze. Im Vergleich zu den kostenlosen Infos, die man sich erst mühsam zusammensuchen muss, ist es das für mich Wert da es sehr projektbezogen an einzelne Probleme und Arbeitsschritte herangeht.
Da es mich bei meiner Arbeit unterstützt habe ich kein Problem damit das auch zu honorieren.


Bei Mods die auf anderen Mods aufbauen wird es natürlich erstmal etwas komplizierter wenn jetzt auch Geld damit verdient wird. Aber dafür gibt es ja Lizenzbedingungen. Ich glaube bei GNU muss jegliche Weiterentwicklung kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

So und wie würde es die Community weiterbringen, wenn es nur noch professionelle Anbieter gibt? Oder funktionert die ganze Geschichte mit Mods verkaufen nur so lange, wie es noch genug "Dumme" gibt, die ihren Kram kostenlos veröffentlichen?
 
Was der gute Mann wohl auch nicht bedenkt hat... was ist, wenn ich mal eine Mod A für Spiel X kaufe, X ein Update bekommt die A unbrauchbar macht, der Modder von A aber keine Lust mehr hat an der Mod weiterzuarbeiten? Bei kostenlosen Mods kein Problem, wenn wohl auch etwas ärgerlich. Bei Bezahlmods ist die Kacke dann aber am Dampfen. Und genau da ist das Problem, neben der in meinen Augen unfairen Erlösverteilung: es gibt keine QA, keine Moderation, keine Garantien das Mod A für einen längeren Zeitraum Support erhält.
Gleiches/Ähnliches Problem wie beim Early Access.

So und wie würde es die Community weiterbringen, wenn es nur noch professionelle Anbieter gibt? Oder funktionert die ganze Geschichte mit Mods verkaufen nur so lange, wie es noch genug "Dumme" gibt, die ihren Kram kostenlos veröffentlichen?
Warum sollte es denn plötzlich nur noch professionelle Modder geben?
 
Du machst einen Gedankenfehler.

Die kostenlose Mod-Community bleibt nachwievor bestehen und daran wird sich nix ändern.[...]

das ist laut herrn newell entscheidung des publishers. und des publishers erstes gebot ist gewinnmaximierung. knebelverträge sind zukünftig nicht nur vorstellbar, sondern wahrscheinlich.
 
das ist laut herrn newell entscheidung des publishers. und des publishers erstes gebot ist gewinnmaximierung. knebelverträge sind zukünftig nicht nur vorstellbar, sondern wahrscheinlich.

Gabe Newell sagt was? Bitte quoten weil ich hier nicht weiß was du meinst.

Publisher haben keinen Einfluss darauf ob ein Modder seine Arbeit kostenpflichtig anbieten möchte oder nicht. Das ist immer noch die freie Entscheidung der Hobby Entwickler und hier wird niemand zu etwas gezwungen.
Es kann höchstens die Entscheidung geben dass ein Hersteller so ein Modell bei seinem Spiel nicht sehen möchte wie z.b. Killing floor 2.

Was du mit Knebelverträgen meinst ist mir leider ein Rätsel sorry.
 
Gabe Newell sagt was? Bitte quoten weil ich hier nicht weiß was du meinst.[...]


im laufe einer ask-me-anything-session auf reddit wurde herr newell von robin aka darkone (dem besitzer des nexus-netzwerks) folgendes gefragt:
[...]Can you make a pledge that Valve are going to do everything to prevent, and never allow, the "DRMification" of modding, either by Valve or developers using Steam's tools, and prevent the concept of mods ONLY being allowed to be uploaded to Steam Workshop and no where else, like ModDB, Nexus, etc.?

Edit, for clarity in the question:

For example, if Bethesda wanted to make modding for Fallout 4/TES 6 limited to just Steam Workshop, or even worse, just the paid Workshop, would Valve veto this and prevent it from happening?


als antwort kam folgendes pr-gewäsch:
[...]In general we are pretty reluctant to tell any developer that they have to do something or they can't do something. It just goes against our philosophy to be dictatorial.

With that caveat, we'd be happy to tell developers that we think they are being dumb, and that will sometimes help them reflect on it a bit.[...]



[...]Publisher haben keinen Einfluss darauf ob ein Modder seine Arbeit kostenpflichtig anbieten möchte oder nicht. Das ist immer noch die freie Entscheidung der Hobby Entwickler und hier wird niemand zu etwas gezwungen.
Es kann höchstens die Entscheidung geben dass ein Hersteller so ein Modell bei seinem Spiel nicht sehen möchte wie z.b. Killing floor 2.[...]

machen wir uns nichts vor: das modifizieren eines spiels wird vom rechteinhaber bestenfalls geduldet und ist mit sicherheit kein grundrecht oä. selbstverständlich könnte er gegen eine veröffentlichung vorgehen, nur gab es dazu bislang keinen grund.

nun hat valve dem publisher eine möglichkeit eröffnet, ohne jeglichen aufwand, noch lange nach veröffentlichung eines spiels, einnahmen zu generieren. tabula rasa.

[...]Was du mit Knebelverträgen meinst ist mir leider ein Rätsel sorry.

publisher könnten beispielsweise vorschreiben, dass modifizierungen ihrer spiele ausschließlich im rahmen des steam workshop programms zulässig sind.
valve könnte anschließend vorschreiben, dass sich moder dazu verpflichten, ihre mods ausschließlich auf steam zu veröffentlichen (knebelvertrag).
 
Eigentlich eine sehr interessante Entwicklung. Erst machten Modder ihre Arbeit komplett in Eigenregie und ohne Unterstützung der Entwickler. Dann gehörte es zum guten Ton, dass Werkzeuge mitgeliefert wurden um Modden zu erleichtern.
Mittlerweile liefern Hersteller zum Teil ganze Entwickler-Tools, wie das Filmwerkzeug von Valve um komplette Animationen mit deren Engine zu rendern. Und fast alle großen 3d Anbieter haben eine abgespeckte Version ihrer Software auf Steam für einen minimalen Preis und 3d Engines gibt es völlig kostenfrei.

Es war noch nie so günstig oder komfortabel Mods und Spiele zu erstellen. Der Arbeitsumfang nimmt allerdings auch immer weiter zu. Ich find's nicht schlecht, wenn es jetzt auch eine Möglichkeit gibt Geld damit zu verdienen. Auch wenn andere am Kuchen beteiligt werden wollen, aber Mod-Arbeit basiert auf dem Werk eines Spieleherstellers und war schon immer von deren Duldung abhängig.
 
Wenn der größte Teil an die jeweiligen Modder fließen würde, dann wäre es ja noch mehr oder weniger verständlich.

Aber das hier ist einfach reine Abzocke. Hier versucht Valve mit Hilfe der Provider einfach noch mehr Geld abzuschöpfen, ohne auch nur einen Hauch von Arbeit aufzuwenden.

Warum Arbeit in ein paar miese DLCs stecken, wenn die Arbeit auch andere machen können ohne jegliche Verantwortlichkeit, jeglichen Aufwand und jegliche Kritik.

Das ist eine reine Gelddruckmaschine. Als Modder wird man da fast noch mehr verarscht, als der User.
Ob ich im Endeffekt das Geld für einen qualitativ hochwertigen offiziellen DLC ausgebe, oder ob ich dieses für einen qualitativen Mod ausgebe macht eigentlich keinen Unterschied, außer dass der Author des Mods gerade mal lächerliche 25% vom Betrag bekommt...
 
im laufe einer ask-me-anything-session auf reddit wurde herr newell von robin aka darkone (dem besitzer des nexus-netzwerks) folgendes gefragt:
[...]Can you make a pledge that Valve are going to do everything to prevent, and never allow, the "DRMification" of modding, either by Valve or developers using Steam's tools, and prevent the concept of mods ONLY being allowed to be uploaded to Steam Workshop and no where else, like ModDB, Nexus, etc.?
Edit, for clarity in the question:

For example, if Bethesda wanted to make modding for Fallout 4/TES 6 limited to just Steam Workshop, or even worse, just the paid Workshop, would Valve veto this and prevent it from happening?

als antwort kam folgendes pr-gewäsch:
]In general we are pretty reluctant to tell any developer that they have to do something or they can't do something. It just goes against our philosophy to be dictatorial.

With that caveat, we'd be happy to tell developers that we think they are being dumb, and that will sometimes help them reflect on it a bit

Gut das ist natürlich eine absolute Worst Case Situation mit der ich persönlich nicht rechne.
a) Statistik ist wichtig wie rentabel dieses System irgendwann mal überhaupt sein könnte... bzw. ob es überhaupt jemals wird. Nicht dass diese Entscheidung sich
auf die Verkaufszahlen bzw. aufs Image auswirkt und am Ende sogar Schaden entsteht.
b) Valve steht natürlich in Kontakt mit dem Entwickler und das ist eben kein pr Gewäsch. Dank Workshop ist Skyrim so langfristig erfolgreich geworden.
c) Mir persönlich entschließt sich der Sinn eines reinen paid-workshop sogar gänzlich.
Ein reines paid-workshop Konzept könnte nur funktionieren wenn das Spiel interessant ist, genug Spieler vorhanden sind und die Gewinnbeteiligung hoch genug ist um die Modder anzulocken.
Wie Gabe es schreibt: Es wäre absolut dumm sowas zu machen und i.d.R. halten sich die Unternehmen auch dran wenn sie Erfolg haben möchten.

Kann mir durchaus vorstellen dass evtl. der ein oder andere Hersteller es riskieren wird aber da könnte man genau so das Spiel sofort einstampfen.

machen wir uns nichts vor: das modifizieren eines spiels wird vom rechteinhaber bestenfalls geduldet und ist mit sicherheit kein grundrecht oä. selbstverständlich könnte er gegen eine veröffentlichung vorgehen, nur gab es dazu bislang keinen grund.

nun hat valve dem publisher eine möglichkeit eröffnet, ohne jeglichen aufwand, noch lange nach veröffentlichung eines spiels, einnahmen zu generieren. tabula rasa.

.. Und den Moddern eine legale Möglichkeit gegeben Geld mit ihrem Hobby zu verdienen hast du vergessen.
Denn diese Donate Links sind eigentlich auch mehr oder weniger illegal in Verbindung mit dem Workshop und da können die Leute froh sein dass dagegen nichts unternommen wird.

publisher könnten beispielsweise vorschreiben, dass modifizierungen ihrer spiele ausschließlich im rahmen des steam workshop programms zulässig sind.
valve könnte anschließend vorschreiben, dass sich moder dazu verpflichten, ihre mods ausschließlich auf steam zu veröffentlichen (knebelvertrag).

Würde mich wundern wenn Free-Mods geknebelt werden. Paid Mods Ja weil rechtlich etc.
Steht doch oben dass Valve eigentlich niemanden etwas diktiert und es nicht zu ihrer Einstellung passt. Interessant wirds aber erst mit Source 2 und inwiefern sie die neue Engine an ihr Öko-System "knebeln" werden. (technische Gründe)

Bleibt nix anderes als abzuwarten und sehen wohin das hinführt.
 
Paid Mods werden ja extra dadurch abgesichert das der Rechteinhaber mit im Boot ist. Das ist ja das besondere daran. Vorher war es nur möglich über Umwege Geld für Mods zu nehmen. zb über Spenden usw.

Und natürlich wird man sich sehr stark überlegen wie sehr man konstenfreie Mods dann noch haben will. Kommt halt drauf an wieviel Geld damit umgesetzt wird usw. Skyrim wäre nie so ein Erfolg geworden gäbe es nicht diesen Mod Support.

Das ganze ist eine extrem Negative entwicklung. Valve nutzt mal wieder seine Marktmacht aus bleibt zu hoffen das sich neben Steam eben auch andere freiere Platformen durchsetzen. Letztlich ist es eine Abstimmung mit den Füssen. Wenn Bezahlmods oder Spiele mit "Only Paid Mods" in den "Regalen" liegen bleiben regelt sich das von selbst. Bleibt zu hoffen das auch Steam sich überlebt...
 
Nur dem letzten Satz kann ich zustimmen, der Rest ist für mich das übliche Neoliberale Blafasel von halbwegs erfolgreichen Kleinunternehmern. Nicht schlimm, so sind sie halt die BWLer. Markt regelt sich selber... jaja das ich nicht lache.

Das Problem das ich bei Mods noch habe, ist einfach die Kompatibilität und auch wenn man dafür bezahlt garantiert mir keiner, das mein Spiel dann noch funktioniert. Dass der Modder dann nix mehr verkauft ist klar, aber dafür müssen erstmal "Betatester" in den sauren Apfel beissen und Geld blechen. So zumindest war der Stand bis vorhin.
Ich habe selbst bereits gemoddet und auch Geld für Mods bezahlt, SOFERN sie stabil liefen und gut genug waren, dass man den eigen Aufwand erkennen konnte. Aber bitte... eine mit Filtern in PS geschärfte 4 K Textur auf einem geklauten Model dann für mehr als 10 Cent anzubieten, ist eine Frechheit.
Wie ich schon andernorts erwähnte, hat hier niemand rechtlich so richtig nachgedacht. Selbst "MiracleOfSound" war baff, weil Mods angeboten werden konnten, die Musik von anderen enthielten und die können bezahlmäßig angeboten werden, ohne die Einverständnis des Künstlers? Nenene.
Macht einen Donationbutton wie beim Nexus draus oder bietet die Atmosphärischen Soundfiles der Studioaufnahmen zum Verkauf an, wie das früher gemacht wurde und besser ist das. Mit vorheriger Zahlung wollen die Leute eine Garantie für das Produkt haben. Dass das nicht immer so ist, verstehen die ja noch nichtmal bei Early Access und da steht es immerhin im "Kleingedruckten". Aber Mods jetzt auf die Stufe ganzer Spielprodukte zu heben... oh weh. Vorallem nicht in einer Community wie bei Skyrim.
Ein Mod wie Nehrim beispielsweise hat genügend Eigenleistung, dass es als tatsächlicher DLC angeboten werden kann, aber dann macht das doch so wie bei den (und Mister Oberschlau hier aus dem Artikel gehört da ja auch dazu) Mods von früher, die zu eigenständigen Produkten wurden. MIT Unterstützung des Herstellers des Originals, dann hat der auch ein größeres Recht auf Mitbeteiligung am Gewinn.
 
Alle umsonst modden? Wird nicht jeder.
Alles kostenpflichtig machen? Wird auch nicht jeder weil es sich rentieren muss.
.
gedankenfehler.
es rentiert sich schon wenn die mod nur einmal verkauft wird da ausser zeit nichts eingesetzt wurde.
das ganze hat schon bei anderen dingen sich in keine gute richtung entwickelt (z.b. cms) da ist dann ganz schnell alles kostenpflichtig.
zumal für den user das grosse problem ist zu unterscheiden was gut und was schlecht ist, oder sehr aufwendig. letsplay und anderes im inet vergleichen und auch dann kann ich mir nicht sicher sein ob das produkt gut ist und bei multiplayer mods überhaupt genügend spieler gibt.

ich bin mir sicher das über kurz oder lang jeder meint seine mod ist geld wert und es immer weniger kostenlose geben wird.
warum sollte ich auch meine kostenlos anbieten und nicht versuchen ein wenig geld damit zu machen?
kauft sie keiner. na und.
 
Der gute Garry Newman ist da imo ganz schön naiv und lässt viele wichtige Punkte einfach außen vor.

1. Mods basieren heutzutage auf kollaborativem Arbeiten und Teilen. Wenn jemand eine Animation oder eine Textur erstellt, kann ein anderer Modder die relativ einfach verwenden um darauf basierend wieder etwas Neues zu erschaffen. Das würde sich umkehren in Missgunst, Protektionismus, Lizenzgebahren und Urheberrechtsverletzungsklagen. Die Mod Community kann da echt drauf verzichten.

2. Was ist wenn zukünftige Updates des Spiels Mods zerschießen, der Modder aber schon lange nicht mehr aktiv ist? Wer ist dafür verantwortlich, dass die Bezahlmod nach dem nächsten Update des Spiels noch läuft?

3, Was ist mit Entwicklern, die ihre Spiele absichtlich unfertig releasen und von Moddern fixen lassen? Ist ja nicht so als käme das nicht heute schon vor. Wenn aber dann auch noch Geld ins Spiel kommt, entsteht sogar ein Anreiz dazu. Immerhin kriegt der Modder nur 25% des Umsatzes. Den Rest stecken sich Valve und die Entwickler in die Tasche. Sprich: die würden auch noch daran verdienen, dass jemand ihre schlampige Arbeit fixt.


Alles imo Argumente, die man ansprechen muss. Stattdessen kommt Garry Newman nur mit dem "ihr müsst ja nicht kaufen" Bullshit. Horizont = Hutkrempe...
 
Und hiermit ist es offiziell Geschichte:
http://steamcommunity.com/games/SteamWorkshop/announcements/detail/208632365253244218

Die Change.org Kampagne und das weitere Engagement von vielen von uns hat Erfolg gehabt - Steam hat die Bezahlmods rückgängig gemacht und wird alle Beträge die bereits gezahlt wurden zurückerstatten.
 
gedankenfehler.
es rentiert sich schon wenn die mod nur einmal verkauft wird da ausser zeit nichts eingesetzt wurde.
das ganze hat schon bei anderen dingen sich in keine gute richtung entwickelt (z.b. cms) da ist dann ganz schnell alles kostenpflichtig.
zumal für den user das grosse problem ist zu unterscheiden was gut und was schlecht ist, oder sehr aufwendig. letsplay und anderes im inet vergleichen und auch dann kann ich mir nicht sicher sein ob das produkt gut ist und bei multiplayer mods überhaupt genügend spieler gibt.

ich bin mir sicher das über kurz oder lang jeder meint seine mod ist geld wert und es immer weniger kostenlose geben wird.
warum sollte ich auch meine kostenlos anbieten und nicht versuchen ein wenig geld damit zu machen?
kauft sie keiner. na und.

Dir ist klar, dass Mods nicht NUR Zeit kosten können? Programme, Studioaufnahmen und ich glaube kaum dass immer bei größeren Mods alles eine Person macht. Manchmal muss man da eben auch einen engagieren, falls man niemanden findet, der sowas aus Freundlichkeit und Hobby macht.

Da fällt mir noch sowas ein.. ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Modder die Software, die sie zum modden benutzen in den wenigsten Fällen als kommerzielle Lizenz besitzen. Stellt euch mal vor die Hersteller der jeweilige Software kommen noch auf die Idee, das man das nachweisen muss. Hier wurde echt nicht weit über den Tellerrand geschaut.
 
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