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Steam: Erneut Änderungen am Review-System - Nur wer bezahlt, dessen Bewertung zählt

Darkmoon76

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Zum Artikel: Steam: Erneut Änderungen am Review-System - Nur wer bezahlt, dessen Bewertung zählt
 
Wieviele Reviewbeschränkungen wollen die sich denn noch einfallen lassen...

Sollten lieber endlich mal nen Mittelmaß-Daumen als dritte Wertungsmöglichkeit einfügen. Nur Positiv und Negativ als Auswahl ist unsinnig und verfälscht die Gesamtnote aufgrund aufgezwungene Extreme.

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk
 
finde ich gut, denn dadurch werden schonmal die ganzen Troll-Wertungen wegfallen die ein Spiel schlecht machen, das sie nichtmal besitzen
 
Ah ja, die einen Spiele lassen wir so Bewerten, die anderen wiederum anders. Transparenz sieht anders aus. Ebenso das nachträgliche ändern, der bereits bestehenden Wertungen ohne das das alte Ergebnis weiterhin sichtbar bleibt. Ebenso warum zählt das Ergebnis eines nicht Käufers anders als das eines Käufers? Besitzer und nicht Besitzer ist absolut in Ordnung, aber das Ziel hier scheint mir eher so zu sein:
"Willst Du das Deine Stimme zählt, dann kauf das Spiel bei uns und nirgend wo anders!"
 
finde ich gut, denn dadurch werden schonmal die ganzen Troll-Wertungen wegfallen die ein Spiel schlecht machen, das sie nichtmal besitzen
Man musste auch bisher das jeweilige Spiel besitzen, um eine Bewertung abgeben zu können. Außerdem wird im Review die Spielzeit angezeigt. Mit der Neuerung werden nur Key-Käufer abgestraft und damit will Steam imo ausschließlich den eigenen Shop stärken. Das ist ihr gutes Recht, aber mit Kundenfreundlichkeit hat das nichts zu tun.
 
Wieviele Reviewbeschränkungen wollen die sich denn noch einfallen lassen...

Sollten lieber endlich mal nen Mittelmaß-Daumen als dritte Wertungsmöglichkeit einfügen. Nur Positiv und Negativ als Auswahl ist unsinnig und verfälscht die Gesamtnote aufgrund aufgezwungene Extreme.

Gesendet von meinem 6070K mit Tapatalk

Dann hätte man sehr schnell nur noch "durchschnittliche" wischi waschi Bewertungen, weil Millionen von Leuten sich nicht eindeutig festlegen können/wollen.
 
Dann hätte man sehr schnell nur noch "durchschnittliche" wischi waschi Bewertungen, weil Millionen von Leuten sich nicht eindeutig festlegen können/wollen.
Ist es demnach besser ein Durchschnittsspiel gleich ganz schlecht oder unglaubwürdig gut darzustellen? Es gibt immer Fälle die sich zwischen Top und Flop bewegen. Da macht eine Mittelnote schon Sinn.
 
Ist es demnach besser ein Durchschnittsspiel gleich ganz schlecht oder unglaubwürdig gut darzustellen? Es gibt immer Fälle die sich zwischen Top und Flop bewegen. Da macht eine Mittelnote schon Sinn.

Den Ansatz deiner Frage musst du mir mal bitte erklären. Ich rede nicht von einem spezifischen Titel.
Es geht doch darum die Frage "Soll ich mir xyz kaufen?" zu beantworten. In dem Kontext ergibt eine eindeutige und begründete Antwort mehr sinn als ein "vielleicht".
Ob die durchschnittliche Meinung zu einem Titel positiv oder negativ ausfällt ist doch bereits ersichtlich.
 
Warum sollte man ein Spiel aber schlecht bewerten, das in Ordnung ist aber man nicht gut findet. Oder warum sollte man ein Spiel gut bewerten, das in Ordnung ist aber nicht schlecht?
Ich finde auch schon lange, dass drei Wertungen besser wären.
 
Mir sagt das Steam-Review-System inzwischen Null aus. Es gibt mir ggf. eine grobe Ahnung, wie gut oder schlecht ein Spiel ist, aber mehr nicht.
Und Shop-Käufer werden ja auch nicht mehr in die Wertung mitbezogen, was ich eigtl. unmöglich finde.
Auf Steam sind wenige Reviews wirklich nützlich. Da steht dann oft Best GAME EVAAA!, VOLL KUHL SPIEL, Would honk again 10/10 und der ganze scheiß. Selbst Spiele die eigtl. absoluter Mist sind, werden dort hochgelobt und gefeiert.
Gute Spiele werden gnadenlos schlecht bewertet, weil manche Spieler nicht genau das bekommen, was sie wollen und allein für richtig halten.

Aber Steam vertraut ja blind auf die Schwarmintelligenz, die funktioniert auf Steam ja so gut. Sieht man ja bei Steam Greenlight. :-B
Eigene Kontrolleure und Qualitätsmanager will sich Steam nicht leisten, kosten ja zuviel und Steam ist eine ganz arme Firma. Der Spieler meldet ja Troll-Reviews und beteiligt sich, um Steam auf hoher Qualität zu halten. :-B

Da merke ich, dass ich doch lieber die Meinung/Einschätzung von professionelle Redakteuren höre, die da besser rangehen, auch wenn man nicht immer die gleiche Meinung/Ansicht zu einem Spiel hat.
 
Ich lese mich bei den Steam Reviews eh nur durch Beiträge von Leuten, welche eine größere Stundenzahl in das Spiel investiert haben.
 
Ein zunächst plausibles Argument für diese Maßnahme schien mir zu sein, daß das Preis/Leistungsverhältnis einfließen soll. Doch das ziehe ich letztlich in Zweifel, da es ja ständig Sales und teilweise sehr große Rabatte gibt. - Jedenfalls nimmt Steam hier in der Tendenz ein gewisses Absinken der Bewertungen in Kauf, denn die logische Erwartung ist ja daß zahlende Reviewer kritischer sind und Gratisbezieher "gnädiger".

Wenn ich es richtig verstehe, werden zahlende User die anderswo gekauft haben (Keyseller, Retail, -Wühltisch) schon auch berücksichtigt, oder?
 
Mir sagt das Steam-Review-System inzwischen Null aus. Es gibt mir ggf. eine grobe Ahnung, wie gut oder schlecht ein Spiel ist, aber mehr nicht.
Und Shop-Käufer werden ja auch nicht mehr in die Wertung mitbezogen, was ich eigtl. unmöglich finde.
Auf Steam sind wenige Reviews wirklich nützlich. Da steht dann oft Best GAME EVAAA!, VOLL KUHL SPIEL, Would honk again 10/10 und der ganze scheiß. Selbst Spiele die eigtl. absoluter Mist sind, werden dort hochgelobt und gefeiert.
Gute Spiele werden gnadenlos schlecht bewertet, weil manche Spieler nicht genau das bekommen, was sie wollen und allein für richtig halten.

Aber Steam vertraut ja blind auf die Schwarmintelligenz, die funktioniert auf Steam ja so gut. Sieht man ja bei Steam Greenlight. :-B
Eigene Kontrolleure und Qualitätsmanager will sich Steam nicht leisten, kosten ja zuviel und Steam ist eine ganz arme Firma. Der Spieler meldet ja Troll-Reviews und beteiligt sich, um Steam auf hoher Qualität zu halten. :-B

Da merke ich, dass ich doch lieber die Meinung/Einschätzung von professionelle Redakteuren höre, die da besser rangehen, auch wenn man nicht immer die gleiche Meinung/Ansicht zu einem Spiel hat.

Betrachte es mal als Evolutionsprozess. Erst gab es x Threads in den Foren zum Spiel ob man es kaufen soll. Nun kann man sich als geneigter Käufer den Schritt sparen und kann direkt auf der Shopseite entsprechende Meinungen lesen.
Jetzt kommt der Schritt wo man erstmal verstehen lernen muss was "Meine Nippel weinen jetzt Benzin, 10/3, new 2d waifu, Mangold ist eine Fischfalle." überhaupt bedeutet um diesen Quantitätsjournalismus schätzen zu lernen. :-B

Es ist unwahrscheinlich das Steam auf den eigenen Seiten wirklich professionellen Journalismus sehen möchte, da am Ende des Tages doch nur möglichst viel verkauft werden soll.
 
Betrachte es mal als Evolutionsprozess. Erst gab es x Threads in den Foren zum Spiel ob man es kaufen soll. Nun kann man sich als geneigter Käufer den Schritt sparen und kann direkt auf der Shopseite entsprechende Meinungen lesen.
Jetzt kommt der Schritt wo man erstmal verstehen lernen muss was "Meine Nippel weinen jetzt Benzin, 10/3, new 2d waifu, Mangold ist eine Fischfalle." überhaupt bedeutet um diesen Quantitätsjournalismus schätzen zu lernen. :-B

Es ist unwahrscheinlich das Steam auf den eigenen Seiten wirklich professionellen Journalismus sehen möchte, da am Ende des Tages doch nur möglichst viel verkauft werden soll.

Natürlich will Steam so viel verkaufen wie möglich. Rund 1/3 des jeweiligen Umsatzes geht direkt an Steam selber, mit ein Grund für mich Spiele eher im Laden zu kaufen, als über Steam allein.
Ich gebe aber zu, den ein oder anderen Sale nehme ich gerne mal mit für Spiele, die mich evtl. interessieren aber mir den Preis von 50-60 nicht wert sind. Und manche Spiele bekomme ich leider nur über Steam, da es dort keine andere Möglichkeit gibt.
Und AAA-Titel kaufe ich auch für die Plattform direkt, zu der das Spiel gehört (Origin, UPlay, usw.) Und Keyseller wie G2A vermeide ich ohnehin, da für mich fragwürdige Geschäftsmethoden und -praktiken (ist aber ein anderes Thema).
Steam ist keine liebe nette Firma, die nur das Spielerinteresse im Blick hat, auch wenn viele sich das gerne einreden bzw. so denken.

Steam entwickelt aber immer mehr Probleme, mit dem Reviewsystem und Sachen wie Steam Greenlight. Steam will Kosten um jeden Preis sparen und schiebt immer mehr auf die Spieler ab.
Das Problem ist, es funktioniert nicht. Steam Greenlight wird abgeschaltet deswegen (macht das Problem aber nun auch nicht unbedingt besser) und das Reviewsystem ist im letzten halben Jahr mehr umgestaltet worden, als in den ganzen Jahren zuvor.
Die Foren in Steam selber sind auch oft nur völlig Banane.

Steam nutzt ja nicht mal freiwillige Communitymanager, wie fast überall üblich. Leute mit dem Recht unsinnige Threads und Bewertungen etc. einfach zu löschen. Das allein würde die Qualität schon deutlich erhöhen.
Sollen die Leute auch in Zukunft Daumen hoch oder runter geben, aber dann sollen sie entweder vernünftig was dazuschreiben, oder einfach auch gar nichts.

Wie gesagt, ich habe die Einschätzungen und Meinungen von PC Games&Co in den letzten Jahren wieder sehr schätzen gelernt. Auf die Community kann man sich zu 99% nicht verlassen.
Da denke ich immer an meinen Lieblingsspruch von Einstein. Zwei Dinge sind unendlich und so.... :-B
 
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