Star Wars: Doch keine Trilogie von den Game-of-Thrones-Machern

AndreLinken

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
25.07.2017
Beiträge
114
Reaktionspunkte
33
Jetzt ist Deine Meinung zu Star Wars: Doch keine Trilogie von den Game-of-Thrones-Machern gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


Zum Artikel: Star Wars: Doch keine Trilogie von den Game-of-Thrones-Machern
 
X

xNomAnorx

Guest
Sie treten von Disney und Star Wars zurück? Wäre das nicht sowohl aus finanzieller Hinsicht als auch von der Größe des Projektes eigentlich so ziemlich das Nonplusultra?
Da hätte man doch lieber andere Projekte liegen lassen können. Hab irgendwie das Gefühl, dass da was anderes dahintersteht.
So oder so - ich bin froh drüber. "Unglaubliche Geschichtenerzähler" sind die beiden nämlich sicher nicht :-D
 

Cobar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
19.10.2016
Beiträge
662
Reaktionspunkte
356
David Benioff und Dan Weiss sind unglaubliche Geschichtenerzähler.
Ich dachte, das wären nur irgendwelche Drehbuchautoren, die die vorhandenen Geschichten von G.R.R. Martin nur umgeschrieben haben als Drehbuch.
Also selbst geschrieben haben die da soweit ich weiß nur bei den letzten Staffeln ein bisschen was, weil die Bücher noch nicht fertig waren und ich meine mitbekommen zu haben, dass die letzten Staffeln nicht so gut angekommen sind :D
 

xdave78

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.07.2009
Beiträge
1.506
Reaktionspunkte
101
Also StarWars machen zu dürfen sollte ja eigentlich der Ritterschlag eines Produzenten/ Regisseurs/ Schreibers sein. Nun weiß ich allerdings auch nicht, ob man sich in den letzten Jahren mit der inflationären Nutzung der StarWars IP so gut gedient hat - sowas ist dann halt die Quittung. Vielleicht auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, einfach mal 5 Jahre oder so Ruhe zu geben und sich auf die Live Action Show "The Mandalorian" zu beschränken und sich etwas rar zu machen.


Glauben ist halt nicht wissen. Glücklicherweise kann man ja was gegen Halbwissen tun :)
 

qD3m0Np

Benutzer
Mitglied seit
21.04.2015
Beiträge
30
Reaktionspunkte
4
Irgendwie schon schade, weil die Trilogie wohl die Zeitepoche von KOTOR behandeln sollte, soweit ich das mal gelesen habe. Waren aber vllt. auch nur Gerüchte/Spekulationen.
GoT habe ich nie gesehen. Daher kann ich aus der Sicht nicht sagen, ob es vllt. besser ist, das aus der Trilogie nichts wird ^^

OT, allerdings Star Wars: "STAR WARS Jedi: Fallen Order" ist nun bei Steam gelistet und dort vorbestellbar.
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.505
Reaktionspunkte
3.421
Also StarWars machen zu dürfen sollte ja eigentlich der Ritterschlag eines Produzenten/ Regisseurs/ Schreibers sein.

Der Verschleiß ist bei Star Wars aber auch sehr hoch. Sprangen da nicht auch schon vier oder fünf Regisseure ab?
Die Filme mögen ein Ritterschlg sein, aber in so einer so immensen Maschine wie "Star Wars" könnte der Schlag auch per Vorschlaghammer kommen. :D

Und je größer so ein Universum, umso weniger haben die Einzelnen Entscheidungsfreiheit. Nicht unbedingt die lustigste Umgebung für kreatives Schaffen. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.


Ich dachte, das wären nur irgendwelche Drehbuchautoren, die die vorhandenen Geschichten von G.R.R. Martin nur umgeschrieben haben als Drehbuch.
Also selbst geschrieben haben die da soweit ich weiß nur bei den letzten Staffeln ein bisschen was, weil die Bücher noch nicht fertig waren und ich meine mitbekommen zu haben, dass die letzten Staffeln nicht so gut angekommen sind :D

Ein gut geschriebens Buch hat aber nicht viel mit einer guten Filmadaption zu tun. ;)
"Nur umgeschrieben als Drehbuch." :B

Klar, das Buch liefert Handlung , Personen und Orte. Aber es muss komplett von Wortsprache in Bildsprache übersetzt werden. Da gehört ne Menge mehr dazu, als ein Kapitel bloß in Szenen aufzudröseln.
 

Cobar

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
19.10.2016
Beiträge
662
Reaktionspunkte
356
Naja, ein gut geschriebenes Buch läuft bei mir im Kopf bereits als Film ab.
Da was umzuschreiben sehe ich jetzt nicht als das riesige Meisterstück an, wie ihr das offenbar macht.
 

Jakkelien

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.12.2007
Beiträge
561
Reaktionspunkte
184
Naja, ein gut geschriebenes Buch läuft bei mir im Kopf bereits als Film ab.
Da was umzuschreiben sehe ich jetzt nicht als das riesige Meisterstück an, wie ihr das offenbar macht.
Die beiden können aber die Vorlage meisterhaft umsetzen.
Schau dir das viel gelobte CD Projekt an. Genau genommen haben die auch stets "nur" umgesetzt.
Die Geschichtenschreiber sind andere.
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
5.962
Reaktionspunkte
1.957
Wobei CD Projekt nicht nacherzählt, sondern auf einem bestehenden Universum aufgebaut haben. Die Witcher-Bücher sind ja praktisch die Vorgeschichte zu den Spielen.

Sie haben bestehende Figuren benutzt, aber auch neue hinzugefügt, wie z.B Iorweth aus Teil 2, der (wenn der überhaupt gemeint war) nur eine winzige Erwähnung in einem der Bücher ist. Irgendein Kommandant der Elfen halt.

Die Macher von GoT haben da deutlich mehr Material für die Umsetzung der Serie gehabt und haben erst in den späteren Staffeln die Handlung komplett unabhängig von den dann nicht mehr vorhandenen Buchvorlagen schreiben müssen.
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.505
Reaktionspunkte
3.421
Naja, ein gut geschriebenes Buch läuft bei mir im Kopf bereits als Film ab.
Da was umzuschreiben sehe ich jetzt nicht als das riesige Meisterstück an, wie ihr das offenbar macht.

Den Film stückelst du dir im Kopf zusammen, und deine Fantasie ergänzt dabei alles wo textlich Lücken sind.
Und das sieht bei jedem dann anders aus.


Buch und Drehbuch nutzen eine völlig andere Sprache. Die Bilder, die beim Lesen des Buchs im Kopf entstehen, müssen als Anleitung zusammengetragen, Lücken befüllt werden. Jedes Bild verlangt eine Szenenbeschreibung, wie sich welche Figur wann bewegt, was sie ausdrücken soll und dann eben auch was sie sagt. Und das alles in Abstimmung mit Regisseur und Produktion, vom kreativen Gesichtspunkt bis zur Umsetzbarkeit.

Dabei müssen viele Dinge, die in einem Buch funktionieren, oft völlig anders aufgebaut werden, damit es als Bildgeschichte klappt. Bei Raum- und Zeitsprüngen ist das zum Beispiel oft ein Problem. Lustigerweise macht es eine starke Buchvorlage oft sogar schwieriger, daraus eine gute Filmadaption zu machen. Und umgekehrt: maues Buch ergibt oft tollen Film.

Ein Buch wird nicht bloß umgeschrieben. Es wird übersetzt und für ein anderes Medium aufgebaut; das ist 'ne Leistung für sich. =)
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.141
Reaktionspunkte
3.701
Ich würde nach der katastrophalen 8. Staffel von GoT (mein persönliches "Gothic 3" der Filmbranche) ja gern sagen "Zum Glück...", aber Star Wars hat ja auch eine Richtung eingeschlagen, die eher...suboptimal ist. Schlechter hätte es also kaum werden können. :B
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.505
Reaktionspunkte
3.421
Ich würde nach der katastrophalen 8. Staffel von GoT (mein persönliches "Gothic 3" der Filmbranche) ja gern sagen "Zum Glück...", aber Star Wars hat ja auch eine Richtung eingeschlagen, die eher...suboptimal ist. Schlechter hätte es also kaum werden können. :B

Nach so vielen Jahren kann ein Finale nur enttäuschen. Noch dazu, wo der Leitfaden der Buchvorlage nicht hinterher kam. :rolleyes:
Ich fand das Ende gar nicht schlecht. Aber darum ging es mir in dem Thema hier nicht.

Bin beileibe kein Profi in der Richtung. Aber ich hatte zumindest Grundkurse in Drehbuchschreiben und Storyboarding. Und habe absoluten Respekt vor der Leistung, und teils Jahren an Zeit die da reingesteckt werden. "Das Buch gibt es ja schon, daraus eine Filmadaption zu machen ist ja wohl Kinderspiel?" - wollte ich nicht stehen lassen. ;)

Adaption. Nicht Verfilmung. Es sind zwei völlig unterschiedliche Medien. Die völlig anders funktionieren müssen.
Bei GoT wurde das IMO sehr beeindruckend umgesetzt (wobei in der ersten Staffel noch bissi das Budget fehlte). Dass eine Buchvorlage existiert macht ein Drehbuch weder einfacher, noch einen Film automatisch gut.

Zurück zum Thema. Es mag filmisch kaum ein größeres Ding geben als für Star Wars zu arbeiten. Aber die Einschränkungen stelle ich mir übel vor. Die Marke ist dermaßen groß, dass kreatives Arbeiten ein konstantes Anrennen gegen Windmühlen sein muss. Sind ja nicht nur die Drehbuchautoren. Regisseure wurden sicher nicht ohne Grund genauso verschlissen.
 

RedDragon20

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.08.2009
Beiträge
11.141
Reaktionspunkte
3.701
Nach so vielen Jahren kann ein Finale nur enttäuschen. Noch dazu, wo der Leitfaden der Buchvorlage nicht hinterher kam. :rolleyes:
Ich fand das Ende gar nicht schlecht. Aber darum ging es mir in dem Thema hier nicht.

Bin beileibe kein Profi in der Richtung. Aber ich hatte zumindest Grundkurse in Drehbuchschreiben und Storyboarding. Und habe absoluten Respekt vor der Leistung, und teils Jahren an Zeit die da reingesteckt werden. "Das Buch gibt es ja schon, daraus eine Filmadaption zu machen ist ja wohl Kinderspiel?" - wollte ich nicht stehen lassen. ;)

Adaption. Nicht Verfilmung. Es sind zwei völlig unterschiedliche Medien. Die völlig anders funktionieren müssen.
Bei GoT wurde das IMO sehr beeindruckend umgesetzt (wobei in der ersten Staffel noch bissi das Budget fehlte). Dass eine Buchvorlage existiert macht ein Drehbuch weder einfacher, noch einen Film automatisch gut.

Zurück zum Thema. Es mag filmisch kaum ein größeres Ding geben als für Star Wars zu arbeiten. Aber die Einschränkungen stelle ich mir übel vor. Die Marke ist dermaßen groß, dass kreatives Arbeiten ein konstantes Anrennen gegen Windmühlen sein muss. Sind ja nicht nur die Drehbuchautoren. Regisseure wurden sicher nicht ohne Grund genauso verschlissen.
Ich bezog mich mit dem Kommentar gar nicht auf eure Diskussion. ^^

Aber GoT Staffel 8 war - wenn auch rein von der Inszenierung her over the top - der Tiefpunkt der Serie und es gibt viiiiele Szenen, die logisch und objektiv betrachtet schon richtig schlecht sind. Besonders im Vergleich zu den Vorgängerstaffeln.
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
8.505
Reaktionspunkte
3.421
Ich bezog mich mit dem Kommentar gar nicht auf eure Diskussion. ^^

Wir plappern hier doch alle miteinander. =)
Außerdem skille ich noch an meiner Forenaxt. Bis die gemaxt ist diskutiere ich lieber nicht so. Aber DANN!!!11

Aber jut, hast Recht. Ich hab dein Post als Aufhänger genommen, weil... ich immer noch an "bloß umgeschrieben" fest hing. :D
;)
 

Frullo

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
24.07.2008
Beiträge
2.711
Reaktionspunkte
1.400
Schade - aber ganz ehrlich: Wenn ich derzeit wählen dürfte, ob ich für Netflix oder Lucasfilm unter der Führung von KK arbeiten will, würde ich mich für Netflix entscheiden - ganz egal ob Star Wars mein Lieblings-Universum ist oder nicht...
 

riesenwiesel

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
05.05.2014
Beiträge
519
Reaktionspunkte
187
Ort
Regensburg
Das ist irgendwie doppelt tragisch, wenn man bedenkt dass angeblich Star Wars mit der Grund war, warum GoT Staffel 8 die ein oder andere Episode zu wenig hatte.
 

Siriuz

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
21.05.2017
Beiträge
387
Reaktionspunkte
141
Haben scheinbar bemerkt, dass ihre Entscheidugnsfreiheit mit Kennedy im Rücken nicht gewährt ist. Man kann von beiden halten was man möchte, klar war das Ende von GoT unwürdig. Aber gerade Benioff ist ein guter Autor. Eventuell erinnert sich jemand an den eher unpopulären Film/Buch The 25th Hour mit Edward Norton. Wurde von ihm geschrieben. Der Film ist ein Meisterwerk.

Denke am Ende des Tages war es wohl besser. Wieviel Regisseure mussten unter Kennedy denn gehen? Den J.J. Abrams kann man scheinbar nicht so leicht vom "Hof jagen", wie alle anderen.
 
Oben Unten