Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers Spoiler Thread

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Wubaron

Wubaron

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Ich würd ja gern anfangen, habe aber den Film noch nicht gesehen. Habe mich aber ausgiebig mit den Spoiler/leaks befasst.
Danach gibt es mir das Gefühl, dass die Trilogie abgerundet wird und vieles im Nachhinein sich aufgeklärt.
Mir gefällt zb der Gedanke das Kylo eigentlich immer schon gut war, aber palpatine ihn von Anfang an manipuliert hat. Und er deshalb so emotionale hin und hergerissen war. Und die Aussage von Snoke er soll die Maske abnehmen bekommt auch viel mehr Sinn. Evtl hat ihn der Helm vor den Stimmen geschützt. Aber das weiß ich nicht. Wird das im Film gesagt?

Schade das Anakin nur als Stimme vorkommt. Die Aussage rey soll die Macht wieder wie er ins Gleichgewicht bringen ist aber komisch. Palpatine war ja nie tot.
 

LOX-TT

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doch war er, das sagt er sogar wörtlich ganz am Anfang zu Kylo "Ich bin bereits einmal gestorben"
 

MatthiasDammes

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Ich will auch nochmal meine Meinung zum Film loswerden, aber nicht die Review vom Kollegen durch einen Kommentar dort unterminieren. Daher bin ich so frei und poste mal hier rein.

In meinem Freundeskreis von Star-Wars-Fans bezeichnen einige den Film als "Hammer" und "würdigen Abschluss", ich frage mich noch immer, welchen Film die gesehen haben.
Der Film ist völlig überladen, overpaced, gibt wichtigen Story-Momenten keine Zeit sich zu entfalten, gewisse Plottwists ergeben schlicht keine Sinn oder werden nicht entsprechend erklärt, er verzichtet nahezu völlig auf Charakterentwicklung, beziehungsweise wirft mit vermeintlich interessanten Nebencharakteren nur so um sich, ohne aber dem Zuschauer Zeit zu geben sie kennen zu lernen.
Es ist eine riesige Behelfskonstruktion, die verzweifelt versucht die Einzelteile der anderen beiden Filme zusammenzuhalten. Das merkt man dem Film vorne und hinten an, zumal er dabei grandios scheitert.
Er ist sicher nicht so schlecht, wie die 58% auf RottenTomatoes implizieren, immerhin ist es noch ein ganz passabler Actionfilm, wenn man nicht zu viel Wert auf Story und Charaktere legt. Aber er reiht sich nahtlos in die völlig mangelnde Vision und Aussage der Sequeltrilogie ein.
Man mag über die Prequels von George sagen was man will, man kann auch lachen über dumme Ideen wie JarJar oder Midichlorianer, aber immerhin haben die Filme eine gemeinsame Vision verfolgt und diese von Anfang bis Ende durchgezogen. Episode 3 steht für mich definitiv locker über allen drei Filmen der Sequels.
 

Batze

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Hallo zusammen,

also Butter bei die Fische. Was fandet ihr gut, was fandet ihr schlecht?

Hey, machst du mir jetzt Konkurrenz mit meinen Threads die ich hier und da mal loslasse:-D, um das ganze hier Anzukurbeln.
Aber Top das auch mal jemand aus der Community da ist der den ein oder anderen Thread zu Aktuellem loslässt und eröffnet. :top:
Weiter so, eventuell geht ja hier nochmal was, bevor es ganz ausstirbt.;)
 

Frullo

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So, da ich ihn nun auch gesehen habe, meinen Senf dazu. Ich fange mal mit dem Guten an:

Er ist nicht die Vollkatastrophe, die ich befürchtet hatte.
Er ist für mich seinen beiden Vorgängern überlegen.
Er hatte deutlich weniger WTF-Momente als sein unmittelbarer Vorgänger.
Die meisten Charakter-Interaktionen, vor allem zwischen dem Main-Cast, wirken ok.
Er unterhält über 2 Stunden lang durchaus.
Chewie kriegt endlich seine Medaille.
Mit der eigentlichen Idee dahinter, hätte man durchaus etwas anfangen können (wenn das Wörtchen wenn nicht wär...)

Und nun zu den Dingen, die mir weniger gut gefallen haben:

Matthias hat es schon erwähnt, ich formuliere es mal anders: Zeitweise wirkt der Film so, als hätte ihn ein ADHS-Jugendlicher auf Koks gedreht. Es entsteht schnell der Eindruck, Abrams habe darin alles packen wollen, was er gerne in der Vorgänger-Episode gehabt hätte.
Der Imperator ist in Episode VI definitiv gestorben, wie er es von den Toten zurückgeschafft haben will, wird nirgends wirklich erklärt. Und falls er geklont wurde: Wieso sieht er dann nicht wie ein normaler Ian McDiarmid aus? Es wird also schon ganz am Anfang des Films vom Zuschauer ein ungeheurer "leap of faith" erwartet - wenn man sich nicht darauf einlässt, ist logischerweise der Rest des Films verloren.
Viel zu viel Esoterik versus viel zu wenig Pragmatik. Sorry, aber dieses "ich trage alle vorangegangenen Sith / Jedi in mir" hat mich extremst an Avatar - der letzte Luftbändiger erinnert. Ja, Machtbegabte verfügen über besondere Fähigkeiten, aber sie sollten trotzdem keine Götter sein.
Kylo's Sinneswandel ist nicht wirklich nachvollziehbar: Nur weil seine Mutter mit ihm über die Macht Kontakt aufnimmt (und dabei stirbt, wohlgemerkt - offenbar führt der Einsatz der Macht wenn zu viel Entfernung zwischen dem Machtbegabten und dem Einsatzort besteht zum Tod...) und Rey ihn, nachdem sie ihn eigentlich tödlich verletzt hat wieder heilt, soll er wieder zu Ben Solo werden? Wirkte für mich schon sehr weit hergeholt.
WTF-Momente: Sorry, Rey war ja schon immer OP, aber ein Raumschiff das gerade wegfliegen will zurückhalten? Und dann mit Machtblitzen abknallen? Apropos Machtblitze, auch der Einsatz selbiger durch den Imperator war mehr als einfach nur OP. Und zu guter letzt: Wie, bitteschön, soll ein normaler Sternzerstörer eine Todesstern-Kanone mit genügend Energie versorgen können? Immerhin, dadurch blieb uns eine weitere Starkiller-Base / ein weiterer Todesstern erspart.
Auch das hat Matthias schon erwähnt: Diese Trilogie wirkt nicht wie aus einem Guss. Man merkt ihr an, dass da nie wirklich ein roter Faden vorhanden war (auch wenn einem dieser vorgegaukelt werden will)
Wieder machen wir einen Abstecher auf einen Wüstenplaneten (ich rede nicht von der bescheuerten Schlussszene), ebenso uninspiriert fand ich den Planeten, auf dem C3PO gehackt wird - in Sachen neue Welten hatte es Lucas definitiv besser drauf.
Womit Disney ja wirklich Geld macht ist Merchandising: Anders lässt sich die Einführung eines weiteren niedlichen Droiden nicht erklären.
Mit der Kavallerie auf einem Sternzerstörer? Dann doch lieber die Gungan-Armee...
Das Macht-Geister in die physische Welt eingreifen können, daran werde ich mich wohl nie gewöhnen.

Ach, und zu guter Letzt die Quintessenz: Palpatine gewinnt und klaut der ausgestorbenen Linie der Skywalker den Namen...

Wie schon in anderen Threads erwähnt: Ich bin froh, hat die Skywalker-Saga ein Ende gefunden. Mit the Mandalorian wurde mir gezeigt, dass unter Disney durchaus interessante Geschichten entstehen können. Ich hoffe, dass Kennedy 2021 ihr Amt tatsächlich zur Verfügung stellt und jemand wie Jon Favreau ihr Amt übernimmt.
 

LOX-TT

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Kylo's Sinneswandel ist nicht wirklich nachvollziehbar: Nur weil seine Mutter mit ihm über die Macht Kontakt aufnimmt (und dabei stirbt, wohlgemerkt - offenbar führt der Einsatz der Macht wenn zu viel Entfernung zwischen dem Machtbegabten und dem Einsatzort besteht zum Tod...) und Rey ihn, nachdem sie ihn eigentlich tödlich verletzt hat wieder heilt, soll er wieder zu Ben Solo werden? Wirkte für mich schon sehr weit hergeholt.

du hast einen wichtigen Aspekt vergessen, der Kylo Ren auslöschte und ihn wieder zu Ben Solo werden lies, nämlich die Erinnerung an seinen Vater Han Solo und dessen Vergebung trotz seiner Ermordung auf der Starkillerbase im 7. Teil.
Dass Rey sich dem Imperator stellen musste, gab ihm dann einen Grund den Meeresmond Kef Bir zu verlassen und ebenfalls zurück nach Exegol zu fliegen und quasi wirklich das zu beenden was sein Großvater begonnen hat, nämlich Palpatine zu töten. Alleine hätte Rey es nicht geschafft bzw. wäre sie dabei gestorben, sie wurde ja von Ben geretttet und er opferte für sie sein eigenes Leben und wurde wie seine Mutter und sein Onkel eins mit der Macht.

Ach, und zu guter Letzt die Quintessenz: Palpatine gewinnt und klaut der ausgestorbenen Linie der Skywalker den Namen...

seh ich ehrlich gesagt anders rum, dadurch dass Rey ihre wahre familäre Herkunft wegwirft stirbt die Linie Palpatine aus, während die Familie Skywalker in ihr ein Erbe findet, es ist Reys Wuschfamilie, Leia und Luke haben ihr viel geholfen und Ben hat sie sogar gerettet vor dem Tod, der alte Sheev Palpatine hingegen wollte sie nur ausnutzen als Marionette und töten, als er ihr und Ben die (Lebens-)Macht abzapfte um sich zu regenerieren.
 

Frullo

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du hast einen wichtigen Aspekt vergessen

Nein, habe ich nicht - der läuft bei mir unter "zu viel Esoterik". Han ist kein Machtgeist, sondern lediglich eine Erinnerung - die kommt von innen, nicht von aussen (wie eben die Kontaktaufnahme über die Macht durch Leia oder die Heilung durch Rey) - das ist nicht Han, sondern lediglich die Erinnerung an ihn...

seh ich ehrlich gesagt anders rum

Kann man so sehen, ja. Für mich bleibt es ein Etikettenschwindel.
 
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xNomAnorx

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Hab meine ausführlichere Meinung gerade in den Film-Thread geschrieben, stimme aber Frullo und Matthias soweit zu.
Keine durchgängige Storyline von einem einzigen Writer gehabt zu haben, hat sich schon in Episode 8 negativ ausgewirkt, jetzt bricht alles zusammen. Der erste Akt von Episode 9 ist viel zu hektisch, konfus und schnell gepaced.
Abrams hat tatächlich versucht fast alles rückgängig zu machen, was Johnson in Episode 8 gemacht hat :-D Schon lustig :B
Das war definitiv der größte Fehler. Ansonsten auch zu wenig Charakterentwicklung. So viele Charaktere mit viel Potenzial wurden in der Trilogie verschwendet: Phasma, Finn, Rose, General Hux um nur ein paar zu nennen.
Und die Rückkehr des Imperator - Abrams kann so oft sagen, dass das geplant war, wie er will - war es eindeutig nicht :-D Es war offensichtlich der Notfallplan, weil Johnson Snoke einfach getötet hat. Und es funktioniert entsprechend auch nur stellenweise, im Gesamtbild der neun Filme leider überhaupt nicht.
 

Frullo

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Einfach herrlich:

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