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Star Citizen: Crytek verklagt Cloud Imperium Games

Und ohne triftigen Grund eine Konventionalstrafe riskieren?

Kann ich mir nicht vorstellen. Da muß ein triftigerer Grund vorliegen, wenn CIG das in der Form riskiert.
 
Und ohne triftigen Grund eine Konventionalstrafe riskieren?

wieso ohne triftigen grund?
ich sprach doch davon, dass amazon vielleicht den besseren deal angeboten haben könnte.
außerdem ist amazon nunmal ein milliardenschwerer riesenkonzern, der nach menschlichem ermessen "niemals" pleite gehen wird - das sieht bei crytek ein wenig anders aus.

das wären dann schon 2 (äußerst) triftige gründe.

letztendlich aber alles spekulatius.
auf der andere seite kann ich mir jedenfalls auch kaum vorstellen, dass crytek ohne triftigen grund klage einlegt, auf die gefahr hin, den prozess mit pauken und trompeten zu verlieren.
 
Ich meinte mit triftigen Grund nicht unbedingt die finanzielle Seite sondern z.B. eine Nicht-Einhaltung von zugesicherten Vetragsbestandteilen und Leistungen, keine Unterstützung bis hin zu Inkompetenz von Seiten Crytek u.s.w.

Vielleicht auch die Angst, daß bei einer bevorstehenden Insolvenz von Crytek das ganze Projekt SC nur deshalb kippt. Wenn z.B. Crytek CIG dir eigene, wirtschaftlich schlechte Lage verschwiegen hat, vielleicht sogar aktuell Insolvenzverschleppung begeht, könnte das auch ein Grund sein hier die Notbremse zu ziehen.

Daß die ganze Situation vermutlich nicht so eindeutig ist und Crytek das natürlich anders sieht ist ja klar. Deshalb klagt ja Crytek auch, weil sie eben glauben/sich sicher sind im Recht zu sein.

Ich bezweifle aber ernsthaft, daß CIG für Crytek so eine Breitseite abliefert ohne etwas in der Hinterhand zu haben, indem sie nur wegen einem besseren Deal einen bestehenden Vertrag verletzen und damit eine im Zweifelsfall für das Projekt tödliche Vetragsstrafe riskieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und das hat es noch nie mit der CryEngine oder einer anderen kommerziellen Game-Engine gegeben, nicht war? Du scheinst zu glauben, dass jedes Spiel und jedes MMO gleich ist. Ein paar Charakter-Modelle, ein ein paar Maps, und ein Server. Fertig ist das MMO. Aber eine kommerzielle Game-Engine zu verwenden bedeutet nicht, dass der Entwickler nur noch seine Art Assets in den Editor laden muss und hinten ein fertiges Spiel heraus kommt. Es gibt keine Engine, die von Haus aus alles kann, was ein Projekt benötigt, und es sind praktisch immer teils umfangreiche Anpassungen nötig. Und gerade die Implementierung einer Online-Plattform ist häufig eine notwendige Eigenleistung.
Und dieses Argument dient jetzt als Nachweis für was... das für Star Citizen 2012 kein MMO Funktionen geplant gewesen sind, obwohl im Kickstarter MMO typische Elemente erwähnt werden ?

Ich glaube übrigens das ein First Person Shooter sich nicht mit MMOs wie EvE online oder WoW vergleichen lässt, schon allein weil ein First Person Shooter mehr Simulation für die Physik benötigt was zu mehr Netzwerkverkehr auf dem Server und den Client führt.
Und ich glaube auch das ein First Person Shooter wie Star Citizen der zusätzlich noch MMO Features wie eine persistente Welt, Gilden, eine von den Spielern beeinflusste Wirtschaft bietet noch zusätzlich Server und Datenbanken braucht die diese Features verwalten.

Das Online-Universum sollte anfangs sehr viel kleiner und weniger komplex sein, eher wie Elite Dangerous. Eine vollständig instanzierte Spielwelt mit kleineren Instanzen und weniger Spielern. Keine Large World Maps (keine zusammenhängende Sternensysteme und keine Planeten), kein Server-Meshing, keine Subsumption-AI, und auch viele andere Spielsysteme wären simpler ausgeführt worden.
Ganz klar, klein und weniger komplex, so wie Elite Dangerous.
Elite Dangerous hat ja keine zusammenhängenden Sternensysteme und Planeten, dafür First-Person-Shooter Elemente wie Schiffe in denen man rumlaufen kann so wie es bei Star Citizen von Anfang an geplant war...
Wenn Elite Dangerous so unkomplex ist, warum verwenden die dann von Anfang an den Amazon Webservice ?

Um es auf den Punkt zu bringen: Die anfängliche Pläne sahen vor mit dem zu arbeiten, was zum damaligen Zeitpunkt von der Stange verfügbar gewesen ist, und was man mit 20 Millionen USD leisten konnte. Verfügbar war damals die CryEngine, die die Grundbedürfnisse für FPS, Fahrzeuge und Physik abdecken konnte, und die Online-Komponente wäre deutlich einfacher ausgeführt worden. Durch den großen Crowdfunding-Erfolg wurde die Ziele des Projekts aber ambitionierter formuliert. Schon die aktuelle Alpha-Version des Persistent Universe ist in vielen Punkten anspruchsvoller als das, was 2012 geplant gewesen ist.
Die anfänglichen Pläne im Kickstarter haben MMO Features versprochen, die Artikel in den Spielezeitschriften haben Enterkämpfe im Stil eines First Person Shooter an Bord der Raumschiffe erwähnt, und ein Release bis 2014 wurde als Termin genannt.
Schon 2012 war der anfängliche Plan so ambitioniert das der Termin von eigentlich jeder Spielezeitschrift als unrealistisch kritisiert wurde. Aber alles halb so schlimm, denn die Pläne sind inzwischen noch ambitionierter !

Weil Lumberyard schon von Haus aus eine API für AWS integriert. Die hätte CIG andernfalls selber entwickeln müssen. Aber Lumberyard ist mehr als nur CryEngine 3.8 mit AWS und Twitch. Amazon hat bislang über 3000 Änderungen an der Engine vorgenommen, dem Vernehmen vor allem dahingehend, die Engine noch weiter zu modularisieren. Inwiefern dies nun einen Unterschied für CIG macht, kann man von Außen nur schwer beurteilen. Wir wissen aber, dass CIG schon ab Mitte 2014 keine Updates von Crytek mehr eingepflegt hat, aber gerne auch mal ein Lumberyard-Feature integriert. CryTek entwickelt die CryEngine eben hauptsächlich für Single- und Multiplayer-Spiele, während Amazon mit Lumberyard vor allem auch Online-Spiele auf die AWS-Plattform holen möchte und viel Aufwand in dieses Vorhaben steckt. Und wahrscheinlich ist CIG ein Zugpferd für Lumberyard, während man für Crytek nur ein weiterer Lizenznehmer gewesen ist. Man kann an der Stelle nur mutmaßen, aber das Crytek das Projekt nicht mehr in einem ausreichenden Maße unterstützen konnte, erscheint zumindest nicht unwahrscheinlich.
Ja und ?
Der Klageschrift von Cry Tek nach haben sie ein Klausel die CIG verpflichtet nur die Cry Engine für Star Citizen zu verwenden.

Wenn CIG die Amazon Webservices nutzen wollen dann können sie das tun ohne dafür die Engine zu wechseln - kostet eben mehr Zeit und Geld für die Eigenentwicklung wie Du selber sagst.
Wenn CIG die Cry Engine umstricken will - was sie angeblich seit 2012 machen weil ihnen Cry Tek den Source Code und das Recht dazu in der Lizenz gegeben haben (was auch der Grund ist warum sie seit 2014 keine neuen Features von Crytek einpflegen) - dann können sie das auch tun ohne auf Lumberyard zu wechseln. Koste auch mehr Zeit und Geld.
Wenn CIG auf die Lumberyard Engine wechselt und dann nichts mehr an Cry Tek zahlen will und auch den sonstigen Verpflichtungen aus ihrem Lizenzvertrag nicht nachkommen will ... dann kostet das eben Zeit und Geld für die Anwälte und den Rechtsstreit.

Zum Glück hat CIG viel Geld und alle Zeit der Welt. Kann also nichts schief gehen.
 
Ich meinte mit triftigen Grund nicht unbedingt die finanzielle Seite sondern z.B. eine Nicht-Einhaltung von zugesicherten Vetragsbestandteilen und Leistungen, keine Unterstützung bis hin zu Inkompetenz von Seiten Crytek u.s.w.
Wenn dem so wäre , dann wäre bei dem Wechsel bestimmt etwas davon ans Tageslicht gekommen. Und was hat man gehört in dieser Richtung, genau, nämlich gar nichts. Oder hat sich CIG mal beschwert das die Unterstützung seitens Crytek zu mager ist und sie ihren Verträgen nicht nachkommen würden? Also habe ich jetzt die letzten Jahre nichts von gehört. Oder habe ich da etwas versäumt?
 
Es wird langsam ein wenig konfus mit dem Gequatsche über MMOs, also werde ich mal versuchen, das alles ein wenig zu ordnen. Star Citizen hatte von Anfang an MMO-artige Strukturen, aber eben ganz andere und sehr viel weniger anspruchsvolle Features als heute. MMO ist eben nicht gleich MMO, und du solltest ganz schnell aufhören, auf dieser naiven Basis zu argumentieren.

Kennst du Guild Wars? Der erste Teil von Guild Wars war ein ganz simples MMO. Es bestand nur aus Instanzen, und MMO fand eigentlich nur in den Städten statt. Guild Wars 2 ist ein waschechtes MMO. Jetzt glaub bitte, bitte nicht dass ich sagen, dass Star Citizen wie Guild Wars ist. Dieser Vergleich soll lediglich ausdrücken, dass sich die MMO-Features, die CIG im Blick hat, im Laufe der Zeit stark verändert haben. Was damals noch gut genug war für das Spiel, war es dann im Laufe der Produktion nicht mehr. Und das kann auch die Unterstützung durch Crytek betreffen.


schon allein weil ein First Person Shooter mehr Simulation für die Physik benötigt was zu mehr Netzwerkverkehr auf dem Server und den Client führt.
Die Physik-Simulation findet niemals auf dem Rücken des Netzwerks statt. Der Datenverkehr wäre exorbitant, und Gameplay wäre kaum möglich. Die allermeisten MMOs funktionieren auf der Basis von Clientseitigen Vorhersagen, die vom Server bestätigt werden. Client und Server simulieren jeweils lokal Physik und Spielwelt. Nichts davon findet im Netzwerk statt. Über das Netzwerk wird lediglich Zustand der Spielwelt zwischen den beteiligten Parteien abgeglichen.


Und ich glaube auch das ein First Person Shooter wie Star Citizen der zusätzlich noch MMO Features wie eine persistente Welt, Gilden, eine von den Spielern beeinflusste Wirtschaft bietet noch zusätzlich Server und Datenbanken braucht die diese Features verwalten.
Ja, und? Das war Anfang so vorgesehen, nur eben mit einer sehr viel geringeren Komplexität.


Ganz klar, klein und weniger komplex, so wie Elite Dangerous.
...
Wenn Elite Dangerous so unkomplex ist, warum verwenden die dann von Anfang an den Amazon Webservice ?
Es geht hier vor allem um die Leistungsfähigkeit des Netzwerks. Elite Dangerous ist nicht besonders komplex. Es gaukelt zwar ein riesiges, zusammen hängendes Universum vor, aber spielmechanisch passiert nicht allzu viel. Was das jetzt mit AWS zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. AWS als Online-Gaming-Plattform war erst später verfügbar und kostet außerdem Geld. Elite Dangerous funktioniert auf Peer-to-Peer-Basis und kommt meines Wissens nach einen ohne einen Game-Server aus. Wie dem auch sei, den Punkt, den ich hier machen möchte und den du hoffentlich mittlerweile verstanden hast ist, dass Star Citizen ursprünglich deutlich simpler und weniger komplex angelegt gewesen ist.


Die anfänglichen Pläne im Kickstarter haben MMO Features versprochen, die Artikel in den Spielezeitschriften haben Enterkämpfe im Stil eines First Person Shooter an Bord der Raumschiffe erwähnt, und ein Release bis 2014 wurde als Termin genannt. Schon 2012 war der anfängliche Plan so ambitioniert das der Termin von eigentlich jeder Spielezeitschrift als unrealistisch kritisiert wurde. Aber alles halb so schlimm, denn die Pläne sind inzwischen noch ambitionierter !
Es ist nicht ungewöhnlich, das überaus optimistische Releasetermine in Crowdfunding-Kampagnen genannt werden. Elite Dangerous hat den angekündigten Release auch um neun Monate gerissen, wurde mit reduzierten Features ausgeliefert, und entwickelt sich seither nicht gerade mit Lichtgeschwindigkeit weiter. Das ist nicht immer schön, gehört aber häufig dazu, denn eine Crowdfunding -Kampagne wird unattraktiver je weiter der erwartete Liefertermin in der Zukunft liegt. Und wer nicht damit einverstanden ist, wie CIG das Projekt bis hierhin entwickelt hat, der kann seine Unterstützung zurück ziehen. Da CIG aber jedes Jahr ihre eigenen Rekorde brechen, machen sie wohl nicht allzu viel falsch. Warum ist das jetzt eigentlich relevant?


Ja und ? Der Klageschrift von Cry Tek nach haben sie ein Klausel die CIG verpflichtet nur die Cry Engine für Star Citizen zu verwenden.
Du hast gefragt, warum der Wechsel auf Lumberyard sinnvoll gewesen sein soll. Ich gebe dir eine Antwort auf diese Frage, und du kommst jetzt nun mit der Klageschrift. Das ist ein mieser Stil. Aber gut, ich spiele mal eine Runde mit. Ein Vertrag kann immer auch gebrochen werden. Ob ausreichende Gründe für CIG vorgelegen haben, um den Vertrag einseitig aufzukündigen, wird aus der Klageschrift nicht hervor gehen. Crytek muss natürlich davon ausgehen, dass der Vertrag noch gültig ist und wird sich in der Klageschrift nicht selber belasten, sondern maximal im eigenen Interesse argumentieren.

Wenn CIG die Amazon Webservices nutzen wollen dann können sie das tun ohne dafür die Engine zu wechseln - kostet eben mehr Zeit und Geld für die Eigenentwicklung wie Du selber sagst.
Es ist auch schlechter Stil, die Hälfte meiner Argumente unter den Teppich zu kehren. Amazon hat ein sehr vitales Interesse daran, die Online-Komponente der Lumberyard auszubauen, während Crytek vor allem für Single- und Multipalyer-Spiele entwickelt. Und ob eine eigene Intergration der AWS-API so tief reichen


Wenn CIG die Cry Engine umstricken will - was sie angeblich seit 2012 machen weil ihnen Cry Tek den Source Code und das Recht dazu in der Lizenz gegeben haben (was auch der Grund ist warum sie seit 2014 keine neuen Features von Crytek einpflegen) - dann können sie das auch tun ohne auf Lumberyard zu wechseln. Koste auch mehr Zeit und Geld.
Die stricken die Engine nicht angeblich, sondern tatsächlich um. Die aktuelle Alpha ist das Resultat dieses Umbaus. Und das gleiche machen sie mit Lumberyard, nur dass sie auch das eine oder Lumberyard-Update übernehmen. Das ist also nicht der Grund, warum CIG schon früh keine Updates von Crytek mehr übernommen hat.


Wenn CIG auf die Lumberyard Engine wechselt und dann nichts mehr an Cry Tek zahlen will und auch den sonstigen Verpflichtungen aus ihrem Lizenzvertrag nicht nachkommen will ... dann kostet das eben Zeit und Geld für die Anwälte und den Rechtsstreit.
Und das ist ein normaler Vorgang. Hier geschieht nichts, was vollkommen ungewöhnliches und ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Möglicherweise hat CIG auch gute Aussichten um nachzuweisen, dass sie den Vertrag zu Recht aufgekündigt haben. Aber sie werden keine Lust haben, diese Nachweis in einem langen und subjektiven Verfahren anzutreten. Letzten Endes werden beide Seite ihre Argumente auf das reduzieren, was sie ohne langwieriges Verfahren nachweisen können. Und dann kommt es zum Vergleich. Ich wäre überrascht, wenn wir außer der Erwiderung von CIG noch etwas in dieser Angelegenheit hören sollten.
 
Es wird langsam ein wenig konfus mit dem Gequatsche über MMOs, also werde ich mal versuchen, das alles ein wenig zu ordnen. Star Citizen hatte von Anfang an MMO-artige Strukturen, aber eben ganz andere und sehr viel weniger anspruchsvolle Features als heute. MMO ist eben nicht gleich MMO, und du solltest ganz schnell aufhören, auf dieser naiven Basis zu argumentieren.

Kennst du Guild Wars? Der erste Teil von Guild Wars war ein ganz simples MMO. Es bestand nur aus Instanzen, und MMO fand eigentlich nur in den Städten statt. Guild Wars 2 ist ein waschechtes MMO. Jetzt glaub bitte, bitte nicht dass ich sagen, dass Star Citizen wie Guild Wars ist. Dieser Vergleich soll lediglich ausdrücken, dass sich die MMO-Features, die CIG im Blick hat, im Laufe der Zeit stark verändert haben. Was damals noch gut genug war für das Spiel, war es dann im Laufe der Produktion nicht mehr. Und das kann auch die Unterstützung durch Crytek betreffen.
Das anspruchsvolle an Star Citizen sind nicht die MMO Elemente sondern die Tatsache das es ein Ego Shooter ist der Kämpfe zwischen Raumschiffen und FPS Kämpfe in diesen Schiffen unter einen Hut bringen will. Und das war von Anfang an Teil des Projektes Star Citizen.

Die Physik-Simulation findet niemals auf dem Rücken des Netzwerks statt. Der Datenverkehr wäre exorbitant, und Gameplay wäre kaum möglich. Die allermeisten MMOs funktionieren auf der Basis von Clientseitigen Vorhersagen, die vom Server bestätigt werden. Client und Server simulieren jeweils lokal Physik und Spielwelt. Nichts davon findet im Netzwerk statt. Über das Netzwerk wird lediglich Zustand der Spielwelt zwischen den beteiligten Parteien abgeglichen.
Alle Shooter funktionieren auch so.
Und die meisten Shooter bieten weniger Spieler pro Instanz als ein MMO wie EvE online, WoW oder andere MMOs... aber das kann natürlich nicht daran liegen das man bei einem Shooter pro Spieler mehr Rechenleistung und Übertragungsrate braucht...
Die Shooter die große Spielerzahlen bieten (Planetside...) sind nicht gerade für ihren "guten Netcode" bekannt.

Es geht hier vor allem um die Leistungsfähigkeit des Netzwerks. Elite Dangerous ist nicht besonders komplex. Es gaukelt zwar ein riesiges, zusammen hängendes Universum vor, aber spielmechanisch passiert nicht allzu viel. Was das jetzt mit AWS zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. AWS als Online-Gaming-Plattform war erst später verfügbar und kostet außerdem Geld. Elite Dangerous funktioniert auf Peer-to-Peer-Basis und kommt meines Wissens nach einen ohne einen Game-Server aus.
Elite Dangerous wird als Testemonial auf der Webseite des AWS in einem Video gezeigt.
https://aws.amazon.com/de/solutions/case-studies/frontier-games/

Auf Youtube gibt es ein Video in denen die Leute von Frontier fast eine Stunde lang erklären was genau AWS für sie macht:
https://www.youtube.com/watch?v=EvJPyjmfdz0

Wie dem auch sei, den Punkt, den ich hier machen möchte und den du hoffentlich mittlerweile verstanden hast ist, dass Star Citizen ursprünglich deutlich simpler und weniger komplex angelegt gewesen ist.
Noch mal: das Komplexe an Star Citizen sind nicht die MMO Element, auch nicht die prozedual generierten Planeten auf denen detailierte Landezonen plaziert werden statt detailierte Landezonen die per Cutscene angeflogen werden, und auch nicht die KI für die Bots und NPCs (oder gab es 2012 Pläne das Spiel ohne NPCs zu machen ?).

Das Komplexe an Star Citizen ist die Kombination aus Ego Shooter (rumlaufen in den detailierten Landezonen und dem inneren der Schiffe) und dem Raumkampf.
Das Komplexe daran ist das es dadurch nötig ist die Spieler von einer Instanz zur nächsten zu schieben und die Auswirkungen einer Instanz (Schiff wird von anderem Schiff im Raumkampf beschädigt) auf die andere Instanz (in welcher das Innere dieses Schiffs simuliert wird) zu übertragen.
Und das ist ein Kernfeature das schon 2012 im Kickstarter und in der dazu gehörenden Werbekampange groß rausgestellt wurde.

Es ist nicht ungewöhnlich, das überaus optimistische Releasetermine in Crowdfunding-Kampagnen genannt werden. Elite Dangerous hat den angekündigten Release auch um neun Monate gerissen, wurde mit reduzierten Features ausgeliefert, und entwickelt sich seither nicht gerade mit Lichtgeschwindigkeit weiter. Das ist nicht immer schön, gehört aber häufig dazu, denn eine Crowdfunding -Kampagne wird unattraktiver je weiter der erwartete Liefertermin in der Zukunft liegt. Und wer nicht damit einverstanden ist, wie CIG das Projekt bis hierhin entwickelt hat, der kann seine Unterstützung zurück ziehen. Da CIG aber jedes Jahr ihre eigenen Rekorde brechen, machen sie wohl nicht allzu viel falsch. Warum ist das jetzt eigentlich relevant?
Und wer eine Lizenz für eine Gameengine an so eine Crowdfunding-Kampange vergibt - zu Sonderkonditionen - und dann dafür nicht die vereinbarte Gegenleistung erhält kann seine Unterstützung nur zurück ziehen in dem er seinen Kunden verklagt.
Wenn man von seinem Lizenzgeber verklagt wird, dann hat man doch vermutlich etwas falsch gemacht...

Das ist relevant weil Du behauptet hast das Star Citizen anfänglich wesentlich weniger ambitioniert gewesen ist als Elite Dangerous und das die Verzögerung nur dadurch zustande kommt das Star Citizen inzwischen vieeeeel komplexer geworden ist...
Und wie gesagt, das ambitionierte an Star Citizen ist nicht der MMO Part sondern die Kombination aus Ego Shooter und Raumkampf - und der Termin wurde deswegen von Anfang an bezweifelt.

Das sich Elite Dangerous nicht mit Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelt liegt auch daran das Frontier inzwischen das Spiel auch für den Mac, die X-Box und die PS4 portiert hat, nebenher noch Planet Coaster & Screamride entwickelt und veröffentlichte und momentan an Jurrasic Park Evolution arbeitet...
Das sind einige Spiele die von Frontier veröffentlich worden sind, während CIG jeden selbst genannten Veröffentlichungstermin überschritten hat.

Du hast gefragt, warum der Wechsel auf Lumberyard sinnvoll gewesen sein soll. Ich gebe dir eine Antwort auf diese Frage, und du kommst jetzt nun mit der Klageschrift. Das ist ein mieser Stil.
Wieso mieser Stil ?
In diesem ganzen Thread geht es um die Klage von Cry Tek gegen CIG.

Den Lizenzvertrag brechen und die Engine zu wechseln ist eben nicht nur eine technische Frage.

Aber gut, ich spiele mal eine Runde mit. Ein Vertrag kann immer auch gebrochen werden. Ob ausreichende Gründe für CIG vorgelegen haben, um den Vertrag einseitig aufzukündigen, wird aus der Klageschrift nicht hervor gehen. Crytek muss natürlich davon ausgehen, dass der Vertrag noch gültig ist und wird sich in der Klageschrift nicht selber belasten, sondern maximal im eigenen Interesse argumentieren.
Cry Tek wirft CIG vor das sie entgegen der Linzenzvereinbarung die Engine gewechselt haben.
CIG kontert damit das die Klage gegenstandslos ist weil sie die Engine gewechselt haben... der Richter wird sehr viel Spaß an dieser Sache haben.

Es ist auch schlechter Stil, die Hälfte meiner Argumente unter den Teppich zu kehren. Amazon hat ein sehr vitales Interesse daran, die Online-Komponente der Lumberyard auszubauen, während Crytek vor allem für Single- und Multipalyer-Spiele entwickelt. Und ob eine eigene Intergration der AWS-API so tief reichen
Welches Interesse Amazon hat ist für die Klage egal.

Die stricken die Engine nicht angeblich, sondern tatsächlich um. Die aktuelle Alpha ist das Resultat dieses Umbaus. Und das gleiche machen sie mit Lumberyard, nur dass sie auch das eine oder Lumberyard-Update übernehmen. Das ist also nicht der Grund, warum CIG schon früh keine Updates von Crytek mehr übernommen hat.
Das Argument das die Cry Engine nichts taugt weil die Updates von Cry Tek in der von CIG umgebauten Cry Engine nicht übernommen werden und das deswegen der Umstieg auf Lumberyard nötig ist.... halte ich für nicht stichhaltig.
Warum soll CIG Updates von Cry Tek übernehmen wenn sie die Engine umgebaut haben ? Viele der Updates von Cry Tek werden mit dem aktuellen Build von Star Citizen nicht kompatibel sein.
Und das war von Anfang an auch klar als CIG den Source Code von Cry Tek erhalten hat. CIG kann auch gerne aus anderen Engines Technologien übernehmen... ohne den Lizenzvertrag zu brechen.

Und das ist ein normaler Vorgang. Hier geschieht nichts, was vollkommen ungewöhnliches und ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Möglicherweise hat CIG auch gute Aussichten um nachzuweisen, dass sie den Vertrag zu Recht aufgekündigt haben. Aber sie werden keine Lust haben, diese Nachweis in einem langen und subjektiven Verfahren anzutreten. Letzten Endes werden beide Seite ihre Argumente auf das reduzieren, was sie ohne langwieriges Verfahren nachweisen können. Und dann kommt es zum Vergleich. Ich wäre überrascht, wenn wir außer der Erwiderung von CIG noch etwas in dieser Angelegenheit hören sollten.
Cry Tek erwähnt in der Klage nicht das CIG den Vertrag gekündigt hat.
CIG hat auch nicht erwähnt das sie den Vertrag gekündigt haben.
 
Um hier mal einiges abzukürzen, springe ich gleich mal zu folgendem Punkt:


Das ist relevant weil Du behauptet hast das Star Citizen anfänglich wesentlich weniger ambitioniert gewesen ist als Elite Dangerous und das die Verzögerung nur dadurch zustande kommt das Star Citizen inzwischen vieeeeel komplexer geworden ist...
Ich habe gesagt, dass CIG anfangs für die MMO-Umsetzung ein ähnliches Konzept im Sinn hatte wie jenes, das Frontier für Elite verfolgt. Ich habe nicht gesagt, dass Star Citizen weniger komplex und ambitioniert ist als Elite. Das wäre ja schon wegen des FPS-Gameplays Quatsch (auch wenn es für die Online-Integration nicht die Bedeutung hast, die du annimmst).

Stehe ich deswegen seit zwei Beiträgen auf dem Schlauch und frage mich, was du die ganze von mir willst mit dem Gequatsche über die Natur eines FPS-Spiels? Und können wir diesen Punkt jetzt endlich abhaken, wenn dieses Missverständnis nun hoffentlich aus der Welt ist?


Und wer eine Lizenz für eine Gameengine an so eine Crowdfunding-Kampange vergibt - zu Sonderkonditionen - und dann dafür nicht die vereinbarte Gegenleistung erhält kann seine Unterstützung nur zurück ziehen in dem er seinen Kunden verklagt. Wenn man von seinem Lizenzgeber verklagt wird, dann hat man doch vermutlich etwas falsch gemacht...
Natürlich kannst du einen Vertrag kündigen. Du kannst jeden Vertrag kündigen, vor allem der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Hast du schon mal einen Vertrag abgeschlossen? Einen Mietvertrag vielleicht? Wenn dein Vermieter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, dann hast grundsätzlich das Recht, den Vertrag zu wandeln oder zu kündigen. Allenfalls stellt sich dann die Frage, ob du einen ausreichenden Grund hattest, um den Vertrag zu wandeln oder kündigen, und ob du es form- und fristgerecht getan hast. Und möglicherweise wird dein Vermieter einen solchen Schrittnicht einfach so hinnehmen und klagen.

Du scheinst zu glauben, dass Crytek automatisch in allen wesentlichen Punkten im Recht ist denn "sie wären ja schön blöd, eine Klage anzustreben, die keine Aussicht auf Erfolg hat". Aber so einfach ist das nicht. Letzten Endes laufen solche Dinge immer auf eine Abwägung der Schuldbeteiligung aller Parteien hinaus. Ob CIG gute relevante Gründe hatte, den Vertrag einseitig aufzukündigen, können wir ohne Kenntnis des Vertrages nicht beurteilen. Und Crytek wird uns naturgemäß nicht den Gefallen tun, in der Klageschrift Argumente vorzubringen, die CIG entlasten könnten. Das wird CIG im weiteren Verfahren tun.


Das sich Elite Dangerous nicht mit Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelt liegt auch daran das Frontier inzwischen das Spiel auch für den Mac, die X-Box und die PS4 portiert hat, nebenher noch Planet Coaster & Screamride entwickelt und veröffentlichte und momentan an Jurrasic Park Evolution arbeitet...
Das gehört jetzt zwar nicht mehr zur Diskussion, aber ich frage mal trotzdem: Warum zur Hölle sollte mich das als Unterstützer des Spiels kümmern? Frontier hat etwas in Aussicht gestellt und vieles davon nicht gehalten. Das nehme ich denen nicht mal übel. Die schwimmen nun mal nicht im Geld. Aber ich bin schon erstaunt, dass wir für Frontier offenbar solche Entschuldigungen gelten lassen. Du kannst mich bekloppt nennen, aber mir ist es tausend Mal lieber, dass CIG alle verfügbaren Ressourcen in das bestmögliche Spiele investiert, selbst wenn ich dann sechs statt drei Jahre auf dieses Spiel warten muss.


Wieso mieser Stil ?
In diesem ganzen Thread geht es um die Klage von Cry Tek gegen CIG.
An dieser Stelle ging es aber nur um eine allgemeine technische Frage, die du gestellt hast hast.


Cry Tek wirft CIG vor das sie entgegen der Linzenzvereinbarung die Engine gewechselt haben.
CIG kontert damit das die Klage gegenstandslos ist weil sie die Engine gewechselt haben... der Richter wird sehr viel Spaß an dieser Sache haben.
Nein. Crytek wirft CIG Vetragsbruch und Urheberrechtsverletzung vor. Und CIG hat lediglich umgehend die Urheberrechtsverletzung mit dem Verweis auf den Wechsel der Engine abgeschmettert. Über den Vertragsbruch haben sie kein Wort verloren. Die Klageschrift ist übrigens auch in sich selbst widersprüchlich (was aber so gewollt ist).


Welches Interesse Amazon hat ist für die Klage egal.
Du hast gefragt, warum ein Wechsel der Engine nötig gewesen. Ich habe dir einige Gründe genannt, warum der Wechsel der Engine und damit einhergehend des Technologiepartners sinnvoll und wahrscheinlich auch notwendig gewesen ist. Darauf kommst mir mit der Klageschrift und argumentierst jetzt, als sei diese Frage, die du selber gestellt hast, irrelevant. Dabei ist die Frage nach den technologischen Erwägungen, die zu dieser Entwicklung geführt haben, sehr relevant, denn auch Crytek wird in diesem Vertragsverhältnis Verpflichtungen eingegangen sein.


Das Argument das die Cry Engine nichts taugt weil die Updates von Cry Tek in der von CIG umgebauten Cry Engine nicht übernommen werden und das deswegen der Umstieg auf Lumberyard nötig ist.... halte ich für nicht stichhaltig.

Du wirfst alles durcheinander. Atme mal durch und ordne deine Gedanken.
Niemand hat gesagt, dass die CryEngine nichts taugt. Darum geht es gar nicht. Es geht hier möglicherweise darum, wie die Technologie gepflegt und entwickelt wurde, und welche Unterstützung Crytek möglicherweise versprochen hat. Welche Verpflichtungen Crytek eingegangen ist, können wir nicht sagen, aber es ist zumindest möglich, dass CIG einige gute Argumente vorbringen kann, warum sie sich nicht mehr an den Vertrag gebunden sahen. Aber das können wir nicht beurteilen, da wir den Vertrag nicht kennen. Und Crytek wird wie gesagt einen Teufel, in der Klageschrift mögliche Gründe darzulegen, die CIG entlasten können.


Cry Tek erwähnt in der Klage nicht das CIG den Vertrag gekündigt hat.
CIG hat auch nicht erwähnt das sie den Vertrag gekündigt haben.
Warum sollten sie? Vor allem Crytek würde damit die eigene Position schwächen.
 
Um hier mal einiges abzukürzen, springe ich gleich mal zu folgendem Punkt:
Stehe ich deswegen seit zwei Beiträgen auf dem Schlauch und frage mich, was du die ganze von mir willst mit dem Gequatsche über die Natur eines FPS-Spiels? Und können wir diesen Punkt jetzt endlich abhaken, wenn dieses Missverständnis nun hoffentlich aus der Welt ist?

The Story so far:

1.) TBBPutzer hat behauptet das Star Citizen am Anfang gar nicht als MMO geplant gewesen ist und das deswegen der Netcode der Cry Engine unwichtig gewesen ist. Dazu verlinkt er auf den Kickstarter in dem MMO Aspekte (persistente Welt, von Spielern beeinflusste Wirtschaft...) genannt werden.
TBBPutzer schrieb:
ähm, doch ...
Die ursprünglichen Planungen CIGs für Star Citzen (so ab 2012) beinhalteten keine Notwendigkeit, "network or online aspects of the engine" zu berücksichtigen. Das Projekt war im Anfangsstadium viel kleiner dimensioniert. Von einem MMO war 2012 überhaupt noch nicht die Rede: https://www.kickstarter.com/projects...itizen?lang=de.

2.) Ich zitiere ihn und meine das man nicht von "kein MMO" reden kann wenn das Spiel MMO Aspekte hat.
Alreech schrieb:
Im Kickstarter wurden nur die Features versprochen die eigentlich zu einem MMO gehören - zB. das die Spieler die Wirtschaft beeinflussen - und dann in den FAQs erklärt das Star Citizen kein MMO ist... sondern viel mehr !....
Dumm nur das man die Features eines MMOs nicht bieten kann wenn man nicht die Infrastruktur eines MMOs verwendet...
Für die persistente Welt und die von den Spielern beeinflusste Wirtschaft benötigt man z.B. eine zentrale Datenbank die das alles abdeckt.

3.)Autfritt Lukwarm: Du zitierst mich und und unterstellst mir erstmal das ich keine Ahnung habe und vermutest was ich glaube... Stichwort schlechter Stil ?
Lukewarm schrieb:
Und das hat es noch nie mit der CryEngine oder einer anderen kommerziellen Game-Engine gegeben, nicht war? Du scheinst zu glauben, dass jedes Spiel und jedes MMO gleich ist. Ein paar Charakter-Modelle, ein ein paar Maps, und ein Server. Fertig ist das MMO. Aber eine kommerzielle Game-Engine zu verwenden bedeutet nicht, dass der Entwickler nur noch seine Art Assets in den Editor laden muss und hinten ein fertiges Spiel heraus kommt. Es gibt keine Engine, die von Haus aus alles kann, was ein Projekt benötigt, und es sind praktisch immer teils umfangreiche Anpassungen nötig. Und gerade die Implementierung einer Online-Plattform ist häufig eine notwendige Eigenleistung.

4.) Star Citizen sollte laut dir anfangs weniger komplex werden - so wie Elite Dangerous.
Das Online-Universum sollte anfangs sehr viel kleiner und weniger komplex sein, eher wie Elite Dangerous. Eine vollständig instanzierte Spielwelt mit kleineren Instanzen und weniger Spielern. Keine Large World Maps (keine zusammenhängende Sternensysteme und keine Planeten), kein Server-Meshing, keine Subsumption-AI, und auch viele andere Spielsysteme wären simpler ausgeführt worden.

5.) Ich hab nicht behauptet Du hättest gesagt Star Citizen soll weniger komplex werden als Elite Dangerous - sondern das Elite Dangerous selber schon ziemlich komplex ist.
Lukewarm schrieb:
Ich habe gesagt, dass CIG anfangs für die MMO-Umsetzung ein ähnliches Konzept im Sinn hatte wie jenes, das Frontier für Elite verfolgt. Ich habe nicht gesagt, dass Star Citizen weniger komplex und ambitioniert ist als Elite. Das wäre ja schon wegen des FPS-Gameplays Quatsch (auch wenn es für die Online-Integration nicht die Bedeutung hast, die du annimmst).

6.) Entschuldigungen & Co...
Lukewarm schrieb:
Das gehört jetzt zwar nicht mehr zur Diskussion, aber ich frage mal trotzdem: Warum zur Hölle sollte mich das als Unterstützer des Spiels kümmern? Frontier hat etwas in Aussicht gestellt und vieles davon nicht gehalten. Das nehme ich denen nicht mal übel. Die schwimmen nun mal nicht im Geld. Aber ich bin schon erstaunt, dass wir für Frontier offenbar solche Entschuldigungen gelten lassen. Du kannst mich bekloppt nennen, aber mir ist es tausend Mal lieber, dass CIG alle verfügbaren Ressourcen in das bestmögliche Spiele investiert, selbst wenn ich dann sechs statt drei Jahre auf dieses Spiel warten muss.
Was haben sie denn in Aussicht gestellt was sie nicht gehalten haben ?
Die planetaren Landungen, die wie versprochen in einer kostenpflichtigen Erweiterung gekommen sind ?
Angesicht der Tatsache das CIG bislang jeden Termin den sie versprochen haben (nicht "in Aussicht gestellt") nicht eingehalten haben (Squadron 42 ist so gut wie fertig !!! erscheint im ersten Halbjahr 2016!) halte ich die Entschuldigung das es nur so lange dauert weil es "das bestmögliche Spiel" sein soll für lächerlich.

Lukewarm schrieb:
Du wirfst alles durcheinander. Atme mal durch und ordne deine Gedanken.
Lol, das sagt der Richtige... aber warum sachlich, wenn es auch persönlich geht ? Ist eine Frage des Stils...
 
waren star marine und arena commander schon immer bestandteil von squadron 42? :-O
 
waren star marine und arena commander schon immer bestandteil von squadron 42? :-O
Infanterie Gefechte in Ego Perspektive und Raumkämpfe im Wing Commader Stil wurden von Chris Roberts schon als Features genannt als er 2012 der Fachpresse die erste Demo von Star Citizen gezeigt hat.
Arena Commander & Star Marine wurden später dann als Testumgebung für diese Elemente eingeführt.
 
Infanterie Gefechte in Ego Perspektive und Raumkämpfe im Wing Commader Stil wurden von Chris Roberts schon als Features genannt als er 2012 der Fachpresse die erste Demo von Star Citizen gezeigt hat.
Arena Commander & Star Marine wurden später dann als Testumgebung für diese Elemente eingeführt.

Es geht darum, das jetzt, wenn man SQ42 "Stand Alone" kauft, auch in diesem Paket AC und SM drin sind (und ob sie vorher nur im SC Paket mit dabei waren)
https://robertsspaceindustries.com/squadron42
 
Das ist doch irrelevant. Eigentlich hat "keiner" Schuld. Auch mit Lumberyard läuft das Game besser, oder, das nebenbei.
Tatsache ist, dass es anscheinend einen entsprechenden Vertrag gab/gibt, in dem (unter anderem) festgehalten wird, dass man SC NUR mit Cryengine macht.
Man hätte den Vertrag einfach (?) auflösen müssen und Crytek hätte wohl nix in der Hand.
Da Orthwin früher Crytek vertreten hat bei solchen Deals, müsste er eigentlich gewusst haben, wie das ganze funzt.
Dass der Vertreter von Crytek von damals, jetzt bei CIG arbeitet ist natürlich eine weiterer, wenn auch sehr nebensächliche, Anekdote.


Warum? Wenn der Vertrag nach wie vor Gültigkeit hat, ist es ihr Recht darauf zu bestehen.
Wie widerlich, schmutzig und unmoralisch das auch sein mag.
Da gibts weiss Gott, andere Kaliber in der Wirtschaft.
Darum gibts da viele Schlupflöcher. Wenns nach der Moral gehen würde, wären viele Keysellers tot.
Oder es müssten viel mehr Steuern gezahlt werden von grossen Firmen, oder...
Gesetzt sind meist sehr trocken, beinahe Mathematisch.
1+1=2
Ob die Zahl "2" Dir nun gefällt oder nicht, steht nicht zur Debatte.

Ja Gesetze mögen trocken sein...aber was zählt ist der gegebene Sachverhalt: Die CE wird nicht benutzt, damit gibts auch keinen Anspruch auf irgendetwas.

Rechtsansichten mögen ja vielseitig sein...aber entscheiden tut immer noch der Richter.
 
Ja Gesetze mögen trocken sein...aber was zählt ist der gegebene Sachverhalt: Die CE wird nicht benutzt, damit gibts auch keinen Anspruch auf irgendetwas.

Rechtsansichten mögen ja vielseitig sein...aber entscheiden tut immer noch der Richter.
Und genau da liegt ja auch die Krux begraben. Die Frage ist ja auch ob man überhaupt hätte wechseln dürfen wenn im Vertrag von Exklusivität die Rede ist.
 
Ja Gesetze mögen trocken sein...aber was zählt ist der gegebene Sachverhalt: Die CE wird nicht benutzt, damit gibts auch keinen Anspruch auf irgendetwas.

Rechtsansichten mögen ja vielseitig sein...aber entscheiden tut immer noch der Richter.

So oder so.
Eindeutig scheint ja eh nix zu sein, denn dann wäte das alles am 9.2. vorüber gewesen. Es geht ja um mehrere Punkte.
 
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