• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Star Citizen: Cheater werden dauerhaft gesperrt und erhalten keine Rückerstattung

Nochmal. Wer eine Software kauft kauft nur eine Lizenzkopie. Ihm gehört die Software nicht. Ich kann aber bei Profisoftware z.B. die Lizenz weiterverkaufen. Allerdings nur wenn ich die Lizenz freigebe und selbst nicht mehr wieder nutze. Das funktioniert.

Eine Kopie zum Spiel kauft man und eine Onlinelizenz.!

Im Singelplayer kannst du tun und lassen was du willst, da kannst du modden hacken und cheaten wie du willst, da kräht kein Hahn danach und selbst wenn du gebannt wirst betrifft es in erster Linie nur den Multiplayer Modus.
Die Lizenz ist nur Online von Belang.

Programmlizenzen funktionieren anders da sie heutzutage in der Regel zeitlich begrenzt sind. Zb Office 365.
Die Lizenz die du auf dem zeitlich unbeschrenkten Office (und andere Programme) erhältst bezieht sich in erster Linie auf Updates und Onlinesupport sowie dem Copyright. (Aber das stirbt aus Ich vermute irgendwann wird es eine Flatrate geben für sowas wo man monatlich einzahlen muss)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann aber bei Profisoftware (z.B. Architektensoftware o.ä.) wenn ich diese nicht mehr nutzen will die Lizenz weiterverkaufen. Allerdings unter der Maßgabe, daß ich die spezielle Lizenz komplett wieder freigebe und selber nicht mehr nutze. Auch nicht als Basis für ein gekauftes Update. Das funktioniert.
Nicht nur bei Profisoftware, das geht auch wunderbar mit MS Betriebssystem Software und MS Office. Da gibt es sehr schöne Seiten wo ich komplett Office 2016(Pro) für ein paar Euro ganz legal kaufen kann (da gibt es auch hier einen Thread zu).

Es gab sogar schon Banns wenn sich Spieler unangemessen verhalten haben (sprich andere Spieler beleidigen oder Hetztiraden losgelassen haben. Und das hatte keinen Einfluß auf die Spielemechanik an sich, wenn man es genau sieht. Aber es beeinflußt die Spieleatmosphäre im MP.
Auch da ist Blizzard mal wieder einer der Vorreiter, siehe WoW. Wenn du da zu oft und zu Übel auffällst hast du schneller einen Bann (auch wenn nicht sofort Permanent) als du bis Drei zählen kannst, um es mal ein wenig übertrieben zu formulieren.
 
@ MichaelG:

Was du schreibst ist komplett falsch!
Das ist wohl durch die Indoktrination der Hersteller so als Glauben verbreitet stimmt aber nicht.

Nein, bei einem Kauf wird laut BGB das Eigentum übertragen. Das ist Gesetz! Da können die Hersteller noch so sehr irgendwas über Lizenzen quatschen. Völlig irrelevant!

Und auch über das Ändern von Software habe ich mich schon ausgelassen, hast du geflissentlich überlesen. Du verwechselst da Urheberrecht und Eigentumsrecht. Das sind völlig verschiedene Dinge.

Es gibt nämlich Gesetze! § 90 BGB
Und es gibt entsprechende Urteile vom BGH und sogar vom EuGH. Durch den Verkauf überträgt der Verkäufer das Eigentum an der Sache an den Käufer.

Standard Software als Sache - ANWALTSCONTOR
 
Warum kann ich dann mein Eigentum (z.B. Spiel) nicht weiterverkaufen ??? Warum darf ich mein Spiel nicht verändern wie ich lustig bin (FOV-Slider bei GTA = Bann auch nur im Singleplayer) ? Warum darf ich z.B. keine eigenen Addons für mein Spiel entwickeln und verkaufen ? Warum kann ein Hersteller Mods regelrecht verbieten ? Warum habe ich keinen Zugriff auf den Kern (Quellcode) meines eigenen Spiels ?

Schon mal darüber nachgedacht ?
 
@Spiritogre:

Alles richtig, aber eben nur in der Theorie.

Internationale Konzerne pfeifen i. d. R. auf deutsche Gesetze, insbesondere dann, wenn diese für sie letztlich nur "zahnlose Papiertiger" sind.

Recht haben und Recht bekommen sind eben zwei unterschiedliche paar Stiefel. Es ist nun mal Fakt, dass Du - ganz im Gegensatz zu den USA übrigens - als kleiner Privatmensch gegenüber Konzernen vor Gericht ganz, ganz, ganz schlechte Karten hast.

Und selbst wenn Du Dein Recht erstreitest, lohnt sich der Aufwand finanziell meistens in keinster Weise.
 
Warum kann ich dann mein Eigentum (z.B. Spiel) nicht weiterverkaufen ??? Warum darf ich mein Spiel nicht verändern wie ich lustig bin (FOV-Slider bei GTA = Bann auch nur im Singleplayer) ? Warum darf ich z.B. keine eigenen Addons für mein Spiel entwickeln und verkaufen ? Warum kann ein Hersteller Mods regelrecht verbieten ? Warum habe ich keinen Zugriff auf den Kern (Quellcode) meines eigenen Spiels ?

Schon mal darüber nachgedacht ?

Noch einmal, du schmeißt da lustig Eigentumsrecht und Urheberrecht in einen Topf. Habe ich hier im Thread schon auf der vorigen Seite erläutert, was es da u.a. für Unterschiede gibt.

Und du darfst dein Spiel in JEDEM Fall weiterverkaufen. Du kannst es nur nicht, wenn es an einen Account gebunden ist, weil der nämlich auf den Servern des Herstellers läuft und somit diesem Gehört. Das ist ja der fiese Trick an der Sache, wo auch der Verbraucherschutz schon gegen Valve geklagt hatte.

Siehe etwa das EuGH Urteil von Oracle gegen Usedsoft. Der Verkauf ist in jedem Fall gestattet, sogar wenn nur der Key verkauft wird und der Zweitkäufer die Software selbst zu Lasten des Publishers von dem wieder runterladen muss.

Das ist sicher auch einer der Gründe, warum Firmen wie Microsoft und Adobe ihre Software inzwischen am liebsten nur noch vermieten anstelle sie zu verkaufen.


@Spassbremse:
Na ja, wenn das Gesetz eindeutig auf deiner Seite ist ... das Problem ist eben, du wirst klagen müssen, weil die Hersteller natürlich machen was sie wollen, solange sie mit durchkommen. Und bei einer Software wie einem Spiel, das maximal 70 Euro kostet, wird sich wegen Niedrigkeit / Nichtigkeit kein Gericht mit befassen wollen.
 
Na ja, wenn das Gesetz eindeutig auf deiner Seite ist ... das Problem ist eben, du wirst klagen müssen, weil die Hersteller natürlich machen was sie wollen, solange sie mit durchkommen. Und bei einer Software wie einem Spiel, das maximal 70 Euro kostet, wird sich wegen Niedrigkeit / Nichtigkeit kein Gericht mit befassen wollen.

Richtig. Und solange das deutsche Recht keine "Sammelklagen" erkennt, können sich Unternehmen diesbezüglich entspannt zurücklehnen.
 
Und du darfst dein Spiel in JEDEM Fall weiterverkaufen. Du kannst es nur nicht, wenn es an einen Account gebunden ist, weil der nämlich auf den Servern des Herstellers läuft und somit diesem Gehört. Das ist ja der fiese Trick an der Sache, wo auch der Verbraucherschutz schon gegen Valve geklagt hatte.
Aaaaah, endlich kommen wir der Sache Näher.:-D
Wenn ich aber bei Steam im Offline Modus spiele, da brauch ich keinen ihrer Server, brauch ich eh nicht bei einem rein Offline Spiel.
Ich werde gezwungen ein Spiel dort zu registrieren, das ist der Hacken, die Steam Server brauch ich in keinster weise (Außer natürlich bei CS:GO oder so und ähnlichen reinen Multiplayer Spielen).
So etwas könnte man Juristisch doch auch als Gängelung beurteilen, oder?
 
Aaaaah, endlich kommen wir der Sache Näher.:-D
Wenn ich aber bei Steam im Offline Modus spiele, da brauch ich keinen ihrer Server, brauch ich eh nicht bei einem rein Offline Spiel.
Ich werde gezwungen ein Spiel dort zu registrieren, das ist der Hacken, die Steam Server brauch ich in keinster weise (Außer natürlich bei CS:GO oder so und ähnlichen reinen Multiplayer Spielen).
So etwas könnte man Juristisch doch auch als Gängelung beurteilen, oder?

Hatte ich ja schon erwähnt, vor einigen Jahren hat die Verbraucherzentrale deswegen gegen Valve geklagt. Das Gericht hat damals leider entschieden, dass diese Accountbindung zulässig ist. Wenn du z.B. ein Spiel Retail kaufst, dann kannst du das auch weiter verkaufen, das nützt nur dann nichts, wenn du das online mittels Key bei Steam aktivieren musst, da eben der Steam Account an sich halt Valve gehört. Der Neukäufer kann das Spiel dann nicht aktivieren (da der Key ja schon vergeben ist) und entsprechend halt schlicht nicht starten. Und offline "aktivieren" geht ja nicht und auf einen anderen Account verschieben kannst du auch nicht, einfach weil Steam das nicht ermöglicht.
 
@ MichaelG:

Was du schreibst ist komplett falsch!
Das ist wohl durch die Indoktrination der Hersteller so als Glauben verbreitet stimmt aber nicht.

Nein, bei einem Kauf wird laut BGB das Eigentum übertragen. Das ist Gesetz! Da können die Hersteller noch so sehr irgendwas über Lizenzen quatschen. Völlig irrelevant!

Und auch über das Ändern von Software habe ich mich schon ausgelassen, hast du geflissentlich überlesen. Du verwechselst da Urheberrecht und Eigentumsrecht. Das sind völlig verschiedene Dinge.

Es gibt nämlich Gesetze! § 90 BGB
Und es gibt entsprechende Urteile vom BGH und sogar vom EuGH. Durch den Verkauf überträgt der Verkäufer das Eigentum an der Sache an den Käufer.

Standard Software als Sache - ANWALTSCONTOR
Nochmal, das ist nicht richtig.
Deine Annahme stützt sich darauf das der Entwickler/Publisher Eigentum verkauft, im Fall von Spielen verkauft er aber nur eine Nutzungsrecht/Lizenz/Kopie des Eigentums.
Diese Lizenz/Kopie ist zwar dann dein Eigentum aber die zugrunde liegende Software ebend nicht.
Deshalb ist z.B. Nintendo besonders aktive Mods für ihre Software zu verbieten und darf dies auch tun, denn die zugrundeliegende Software ist ihr Eigentum.
Ich kann auch Autoleasingverträge welche einem gehören an andere Personen weiterverkaufen trotzdem ist das Auto was geleased wurde nicht das Eigentum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal, das ist nicht richtig.
Deine Annahme stützt sich darauf das der Entwickler/Publisher Eigentum verkauft, im Fall von Spielen verkauft er aber nur eine Nutzungsrecht/Lizenz/Kopie des Eigentums.
Diese Lizenz/Kopie ist zwar dann dein Eigentum aber die zugrunde liegende Software ebend nicht.
Deshalb ist z.B. Nintendo besonders aktive Mods für ihre Software zu verbieten und darf dies auch tun, denn die zugrundeliegende Software ist ihr Eigentum.
Ich kann auch Autoleasingverträge welche einem gehören an andere Personen weiterverkaufen trotzdem ist das Auto was geleased wurde nicht das Eigentum.

Nein, es wird nicht richtiger, nur weil man es andauernd wiederholt. Bitte lesen und verstehen:

Der Erwerb: Kauf oder Lizenz? - Analyse: Was das EuGH-Urteil zu Gebrauchtsoftware bedeutet - Golem.de

Fakt ist, dass die Softwarehersteller sich *eigentlich* ganz bewusst über geltendes Recht hinwegsetzen - zumindest im Consumerbereich, im B2B/Profibereich sieht das schon ganz anders aus - WEIL sie wissen, dass wir kloi Depperles letztlich eh nix zu melden haben...

Du hast als Kunde nur die Wahl, diese Praktiken entweder zu schlucken, oder eben den Kram gar nicht erst zu kaufen.

Das ganze Märchen von den Lizenzen ist hier, in Europa, einfach nur Propaganda der Hersteller.
 
[...]
Das ganze Märchen von den Lizenzen ist hier, in Europa, einfach nur Propaganda der Hersteller.
Grundsätzlich hast du Recht mit deinen Äußerungen, allerdings haben das auch die Hersteller mitbekommen und bieten aus dem Grund diese "Abos" an, sei es nun Office 365 oder z.B. Adobe ... ;-)
 
[...] und bieten aus dem Grund diese "Abos" an, sei es nun Office 365 oder z.B. Adobe ... ;-)

An denen ja rechtlich afaik überhaupt nichts zu bestanden ist:

Du zahlst periodisch eine Nutzungsgebühr und erwirbst dadurch Anspruch auf die Nutzung einer laufend aktualisierten Software. Ein in meinen Augen übrigens sehr transparentes und faires Modell.
 
An denen ja rechtlich afaik überhaupt nichts zu bestanden ist:

Du zahlst periodisch eine Nutzungsgebühr und erwirbst dadurch Anspruch auf die Nutzung einer laufend aktualisierten Software. Ein in meinen Augen übrigens sehr transparentes und faires Modell.

Lässt sich drüber streiten.

Erstens ist mit dieser Methode ein Wiederverkauf unmöglich, denn du hast ja nichts gekauft. Des Weiteren kannst du die Software nicht mehr nutzen, wenn du das Abo kündigst.

Lightroom, als Beispiel was ich selber nutze, wurde "früher" regelmäßig mit Updates versorgt, welche neue Features gebracht haben und auch neue Kameraprofile für die RAW Dateien. D.h. ich habe hier einen Festpreis bezahlt, bei Angeboten um die 100 EUR für eine Doppellizenz für Win / Mac. Das lief dann auch Jahre ohne Einschränkung und ich konnte selbst entscheiden, ob es jetzt Zeit für ein Update ist. :-|
 
Die Abos sind ja, wie ich oben schon erwähnte, dann ja auch kein Kauf sondern eben ein Mieten.
Vorteil ist, man hat halt immer die aktuelle Version, nachteil, es kann teurer werden, wenn man sich früher nur alle paar Jahre eine neue Version gekauft hat und Versionen übersprungen hat.
 
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