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Spieletest - Prince of Persia

Goddess am 11.12.2008 19:02 schrieb:
"...Hardcore-Casual-Gamer..."
Könnte mir bitte jemand erklären, was ein Hardcore-Casual-Gamer sein soll?

Jemand, der sich mehrere Stunden pro Woche dem Medium Computerspiel widmet, sich dennoch nicht so tiefgreifend mit Gaming auseinandersetzt wie ein Hardcore-Gamer. Das heißt, spielt häufig leichte Spielkost, die wenig Übung braucht.

Ein schöner Test, danke dafür. Eigentlich wollte ich mir das Spiel kaufen. Dieser Test belehrt mich eines Besseren. Ich war ein Fan der ersten Stunde, ganz besonders vom zweiten Teil. Und dieser aktuelle Teil erinnert mich ganz stark in seiner Aufmachung an diesen zweiten PoP, nur dass der bockschwer war.
 
Einfach nur Schade, dass ein vom Prinzip her geniales Spiel an etwas wie einem zu einfachen Schwierigkeitsgrad scheitert. Ich meine, gerade dieses Detail hätte man während der Entwicklung leicht ändern können. Vielleicht sollte es wirklich so etwas wie eine umfangreichere Closed Beta mit "Casual-Gamern" ebenso wie Hardcore-Zockern geben.
Wenn man sich nur mal die Kommentare bei z.B. einfach mal Amazon ansieht, so stimmen viele mit eurem Artikel überein (natürlich net so gut geschrieben). Die beste Jury ist der Kunde selbst!
 
Man kann nicht sterben?
Das ist ja bekloppt, da kommt doch überhaupt keine Spannung auf.
 
Microwave am 11.12.2008 19:27 schrieb:
Man kann nicht sterben?
Das ist ja bekloppt, da kommt doch überhaupt keine Spannung auf.
James Bond und Chuck Norris (?) sterben auch nie. Und jene Filme sind doch auch spannend (?????)
;)
 
McDrake am 11.12.2008 19:30 schrieb:
James Bond und Chuck Norris (?) sterben auch nie. Und jene Filme sind doch auch spannend (?????)
;)
Meiner Meinung nach einer der größten Fehler der heutigen Zeit ist es Spiele von der Inszenierung her immer mehr an Filme anzugleichen.

Früher war sowas als interaktiver Film verpönt, heute ist's schick und Casual bestimmt den Massenmarkt. Echt traurig.
 
AW: -

PCG_Vader am 11.12.2008 18:59 schrieb:
@stp-gangsta: Spielzeit? Also durchschnittlich ist man um die 12-15 Stunden unterwegs. Wer alle Lichtkeime sammelt, könnte die 20 Stunden Grenze knacken, wer einfach durchrennt und Dialoge wegklickt, schaffts in etwa zehn Stunden durch - verpasst dabei aber alles, was dieses Spiel ausmacht.
Nein, das ist nicht korrekt. 20 Stunden sind utopisch. 10 bis 12 Stunden sind realistisch, 14 wenn man sich wirklich Zeit lässt.
 
AW: -

Wem´s zu leicht ist, der soll´s halt nicht spielen. Ich werd mich überraschen lassen. Viele Games sind unfair schwer um die Spieldauer künstlich in die Länge zu ziehen. Da find ich´s nicht verkehrt, wenn´s dazwischen auch mal etwas seichtere Spiele gibt, die man einfach mal zur Entspannung zum Feierabend zocken kann.
 
AW: -

Scorpionpat am 11.12.2008 20:36 schrieb:
Wem´s zu leicht ist, der soll´s halt nicht spielen. Ich werd mich überraschen lassen. Viele Games sind unfair schwer um die Spieldauer künstlich in die Länge zu ziehen. Da find ich´s nicht verkehrt, wenn´s dazwischen auch mal etwas seichtere Spiele gibt, die man einfach mal zur Entspannung zum Feierabend zocken kann.


ähm wenn du bei spielen zb sterben tust und dann einen abschnitt nochmal spielen musst,wird der doch nich zur spielzeit addiert.
 
N-o-x am 11.12.2008 20:04 schrieb:
McDrake am 11.12.2008 19:30 schrieb:
James Bond und Chuck Norris (?) sterben auch nie. Und jene Filme sind doch auch spannend (?????)
;)
Meiner Meinung nach einer der größten Fehler der heutigen Zeit ist es Spiele von der Inszenierung her immer mehr an Filme anzugleichen.

Früher war sowas als interaktiver Film verpönt, heute ist's schick und Casual bestimmt den Massenmarkt. Echt traurig.

Richtig. Erinnert auch etwas an das Niveau der Filme. Während man damals noch Filme aufgrund ihrer Qualität genießen konnte, muss man heute schon ziemlich lange nach richtig guten Filmen suchen. Aber die Gesellschaft ist doch selbst Schuld. Wir verlangen immer nur Perfektion, und diese muss immer so schnell wie möglich kommen. Dass dies nicht möglich ist, steht außer Frage. Das finden wir in allen Bereichen, egal ob Film, TV oder Musik. Im Regelfall findet man qualitativ hochwertige Musik (abgesehen von der 10000000000 € Studioqualy) eher im Untergrund. Und das gleiche im Gaming Sektor.

Naja eigentlich ist PoP meine Lieblingsreihe. Die machten einfach Spaß. Waren nicht abartig brutal, man konnte nebenbei noch nen hörbuch hören. Dennoch waren sie anspruchsvoll. Bspw. hab ich die Fahrstuhl-Szene im ersten Teil der SoT-Triologie mit Farah erst beim dritten Anlauf gepackt, weil halt schier unendlich viele Gegner spawnten. Einfach ideal. Vor allem die Story hat mich hingerissen, die Darstellung über die Erzählerstimme sehr gelungen. Und trotzdem werde ich diesen Teil vermutlich gar nicht kaufen sondern nur ausleihen.

Irgendwie wird es immer schlimmer. Man gibt einem Spieler die Möglichkeit, sich imemr freier zu bewegen. Aber gleichzeitigt nimmt man ihm die Freiheit zu sterben um somit aus seinen Fehlern richtig zu lernen. Und welchen Sinn haben mehr Kombos, wenn man kaum Gegner hat, an denen man sie ausprobieren und trainieren kann?

Bis jetzt war Ubisoft mein Lieblingsentwickler und Publisher, weil ihre Spiele meistens ziemlich hochwertig waren(meiner Meinung nach), auch wenn sie nicht immer Massentauglich waren (siehe Beyond Good&Evil).

Ich werde es testen, sobald ich meinen neuen PC habe. Aber sehr viel erwarten tue ich nicht!
 
AW: -

stawacz79 am 11.12.2008 20:39 schrieb:
Scorpionpat am 11.12.2008 20:36 schrieb:
Wem´s zu leicht ist, der soll´s halt nicht spielen. Ich werd mich überraschen lassen. Viele Games sind unfair schwer um die Spieldauer künstlich in die Länge zu ziehen. Da find ich´s nicht verkehrt, wenn´s dazwischen auch mal etwas seichtere Spiele gibt, die man einfach mal zur Entspannung zum Feierabend zocken kann.


ähm wenn du bei spielen zb sterben tust und dann einen abschnitt nochmal spielen musst,wird der doch nich zur spielzeit addiert.

Nö, aber ich brauch länger, um den Abschnitt zu schaffen.
Mehr schleichen, in Deckung gehen/bleiben, etc.

Abgesehen davon meinte ich nicht die Ingame-Spielzeit, sondern die reale Zeit, die ich mit dem Spiel verbringe. Verstehst du was ich mein? Ein Counterstrike-Match beispielsweise dauert auch nur ein paar Minuten. Trotzdem spielen viele Leute das Spiel seit Jahren!

Ich glaub, PoP wird für mich wieder so ein Spiel wie Assasin´s Creed.
Einfach nach der Arbeit anschmeißen und bisschen rumturnen. Just for fun.
 
Das ist eben der Fluch des Kommerzes und des Massenmarktes. Sobald etwas für die Masse zugänglich gemacht wird, leidet fast immer die Qualität, weil alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden muss. Sprich das Niveau muss so sein, dass auch wirklich jeder auf Erden der Story folgen kann und das Spielprinzip versteht. So, wie wir heute im Fernsehen auf das Niveau dieser Talkshows gekommen sind, so werden wir auch irgendwann da bei den Spielen landen.
Bei manchen Spielen frage ich mich das sowieso schon, oft eine hanebüchen Story und Dialoge die von einem 5jährigen geschrieben sein könnten. Ganz übel merkt man es ja auch bei Rollenspielen. Wo man früher eine Welt bekam, die man alleine erkunden musste, bekommt man heute alles vorgekaut und Pfeile zeigen hin, wo man hinzugehen hat. Da fehlt eigentlich nur noch das die Spielfigur alleine läuft
Es muss ja nicht jedes Spiel hackeschwer sein, aber ein bisschen Niveau und Herausforderung muss schon dabei sein. Schließlich sind ein Großteil der Spieler mittlerweile um die 30 und älter und kein Kleinkind mehr, dessen Essen man vorkauen muss.
Wahrscheinlich bekommen wir deswegen auch keine Taktikshooter mehr :( Aber das ist wieder ein anderes Thema.
 
AW: -

Scorpionpat am 11.12.2008 21:23 schrieb:
Ich glaub, PoP wird für mich wieder so ein Spiel wie Assasin´s Creed.
Einfach nach der Arbeit anschmeißen und bisschen rumturnen. Just for fun.


Genau so schauts aus.
Habe es mir heute gekauft und bin sehr angetan.
Natürlich ist das Spiel viel zu leicht, aber das Gameplay in Verbindung mit der schönen Grafik und der guten Musik unterhält das Spiel aus meiner Sicht einfach hervorragend.
 
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