• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Spieletest - Brothers in Arms: Hell's Highway

SoSchautsAus am 10.10.2008 01:26 schrieb:
Spinal am 10.10.2008 01:13 schrieb:
Als fan einer Serie oder eines Genres kann man ja sowieso immer locker 10% drauf rechnen.
Dann rechne mal hier 10% dazu. :B

SSA
Als Crysis-Fanboy sag ich da einfach mal: Jo, kommt hin! :ugly:
Zurück zum Thema. BiA gefällt mir bis jetzt echt gut. Die Inszenierung erinnert stark an Band of Brothers, was ich nicht schlecht finde und die Syncro ist auch in Ordnung. Wo ich schon dabei bin, kommen euch die Stimmen auch bekannt vor? Ich meine die schon aus anderen WW-Shootern gehört zu haben, wo sie den bösen Deutschen ihre Stimme geliehen haben :-D .Fans der Serie könne zugreifen!
Ach ja, hat noch jemand Probleme damit, seine Jungs in die Windmühlen zu bekommen? Bei mir wollen die ums verrecken nicht da rein ... :-P
 
Mal eine Frage an die, die mit Hell´s Highway ihren Spass haben: http://www.pcgames.de/aid,651662/Video/Brothers_in_Arms-Video_PC_Games_unterwegs_auf_dem_Hells_Highway/
Und zwar setzt in dem Video ab ca.1:40 ein Musikstück ein, welches ich einfach phänomenal genial finde! (Es hat seinen Höhepunkt bei der Sprengung der Flak..)
Nun zu meiner Frage: Kommt es in dem Spiel wirklich vor, habt ihr es dort schon gehört??
 
Shadow_Man am 09.10.2008 15:17 schrieb:
Gerade hier zeigt sich wieder, dass die Spielemagazine mit zweierlei Maß messen. Hier wird angemeckert und führt zur Abwertung, dass man nicht durchblickt, wenn man die Vorgänger nicht gespielt hat.
Wie war es denn z.B. bei Crysis Warhead? Wenn da einer Crysis vorher nicht gespielt hat, blickt er wohl auch kaum durch. Da schien es den Tester allerdings nicht gestört haben und alles war superdoll.
Da muss man als Spielemagazin auch mal ein einheitliches Testverfahren finden. Man kann nicht bei dem einen Spiel etwas durchgehen lassen und bei dem anderen sowas als Abwertung anführen. Das ist nicht fair.

Hier muss man eben imho gerade mit zweierlei Maß messen!
Bei nem reinen Ballerspiel wie Crysis oder (um mal ein Extrembeispiel zu geben) Serious Sam oder Painkiller ist die Story doch kackegal - wenn sie gut ist, klasse gibt Pluspunkte, wenn sie mies ist, wirds kritisiert. Aber es stört doch den Spielspaß kaum, solange die Action ordentlich kracht und es fette Explosionen gibt! ;-)

Brothers in Arms möchte dagegen mehr sein, als nur Rumgeballer. Wenn ich allerdings so viel Wert auf die Geschichte lege und sie in langen (teils unheimlich langatmigen) Zwischensequenzen präsentiere, dann muss die Story auch gut sein.
Du kannst ja die Geschichte von einem The Dark Knight auch nicht mit der eines Bad Boys vergleichen, oder?


Was das Spiel selbst angeht: Die 75 kann man geben, muss man aber nicht. Die 88 der Gamestar find ich viel zu hoch, ich würde mich persönlich dazwischen ansiedeln, so etwa bei einer 81/82.
Der Titel hat Schwächen, teils auch recht deutliche. Neben viel Schaten gibts aber auch en Menge Licht und ich hatte teilweise ordentlich Spaß. Außerdem gehören das brennenden Eindhoven und vor allem die anschließende Krankenhaussequenz zu den intensivsten Passagen, die ich seit langem in einem WW2-Spiel erleben durfte :top:.
 
BIA packt dich, wenn du dich darauf einlässt, direkt bei den Eiern.

Die verschiedenen Charaktere, das Gebrüll, und eben die minimalistische Inszenierung machen das Spiel zu einem Highlight..

Der Kritikpung "ich fühle mich nicht wie Rambo, der alles alleine Plattmacht"
ist genauso gewollt.
"man hat nie das gefühl etwas wirklich wichtiges zu tun"
ist genauso in Wirklichkeit gewesen.

Also, lieber Redakteur:
Schau dir mal Band of Brothers an. Hat man da das Gefühl, die Jungs gewinnen den Krieg gerade alleine? Nein.
Wenn man Bücher über das Thema liest, hat man da das Gefühl 5Mann hätten den Krieg alleine entschieden? Nein.

Wieso sollte ein Spiel das den Anspruch hat authentisch zu sein, das Gefühl vermitteln, man würde den Krieg alleine gewinnen?
Mir geht es auf den Sack, das die Leute immer überall "fette Schlachten" spielen wollen, wo sie am ende Hitler selbst verprügeln.
So war es nicht in Road to Hill 30 und auch nicht in Earned in Blood.
Baker führt eine Aufklärungseinheut an, keine 5Mann Armee.
Over and out :-D
 
Daffy-Vader am 10.10.2008 10:03 schrieb:
Aber es stört doch den Spielspaß kaum, solange die Action ordentlich kracht und es fette Explosionen gibt! ;-)

Brothers in Arms möchte dagegen mehr sein, als nur Rumgeballer.
Und wer bestimmt so etwas? Zudem würde ein BiA im Gameplay doch nicht weniger Spaß machen, wenn – wie du für Serious Sam und CO geschrieben hast – die Action stimmt.

Man könnte ja auch anders herum sagen die Entwickler waren bei Sam, Crysis und CO einfach zu dämlich überhaupt mehr zu versuchen. Inzwischen gibt es Shooter schon einige Zeit und eine wirkliche Weiterentwicklung existiert oftmals scheinbar nur in der Optik. Da ist es doch eher ein Trauerspiel, dass die Handlung so vieler Games nicht einmal an das Niveau eines Groschenromans erreicht.
 
der-jo am 10.10.2008 10:32 schrieb:
Der Kritikpung "ich fühle mich nicht wie Rambo, der alles alleine Plattmacht"
ist genauso gewollt.
"man hat nie das gefühl etwas wirklich wichtiges zu tun"
ist genauso in Wirklichkeit gewesen.

Also, lieber Redakteur:
Schau dir mal Band of Brothers an. Hat man da das Gefühl, die Jungs gewinnen den Krieg gerade alleine? Nein.
Wenn man Bücher über das Thema liest, hat man da das Gefühl 5Mann hätten den Krieg alleine entschieden? Nein.

Wieso sollte ein Spiel das den Anspruch hat authentisch zu sein, das Gefühl vermitteln, man würde den Krieg alleine gewinnen?
So war es nicht in Road to Hill 30 und auch nicht in Earned in Blood.
Baker führt eine Aufklärungseinheut an, keine 5Mann Armee.
Over and out :-D

Könnte der testende Redakteur dazu evtl Stellung nehmen? Vielleicht findet ja ein Umdenken statt.

gruß jo
 
Nali_WarCow am 10.10.2008 10:33 schrieb:
Daffy-Vader am 10.10.2008 10:03 schrieb:
Aber es stört doch den Spielspaß kaum, solange die Action ordentlich kracht und es fette Explosionen gibt! ;-)
Brothers in Arms möchte dagegen mehr sein, als nur Rumgeballer.
Und wer bestimmt so etwas? Zudem würde ein BiA im Gameplay doch nicht weniger Spaß machen, wenn – wie du für Serious Sam und CO geschrieben hast – die Action stimmt.

Man könnte ja auch anders herum sagen die Entwickler waren bei Sam, Crysis und CO einfach zu dämlich überhaupt mehr zu versuchen.(...)Da ist es doch eher ein Trauerspiel, dass die Handlung so vieler Games nicht einmal an das Niveau eines Groschenromans erreicht.

Bestimmen tu ich schonmal garnix, ich gebe lediglich meine Meinung und Sicht der Dinge wieder ;-)

Abgesehn davon muss man auf das Genre eingehen und auch schauen, was der Entwickler ankündigt und wie er es umsetzt.
Crysis und Co sind pure Action, die möglichst fette Explosionen und andauernde Adrenalinschübe bieten wollen - nette Geschichte ist zwar gut, aber kein Muss und verlangt hier niemand! Dementsprechend wiegt es eben meiner Meinung nach auch nicht so schwer, wenn die Geschichte nur minimal Niveau hat. Serious Sam nehmen wir mal bitte ganz raus, denn das ist in Teil 2 wirklich genial - will Trash sein und ist auch genau das!

BiA ist dagegen ein Taktikshooter, da wäre etwas mehr Gehalt schon schön. Wenn die Entwickler dann auch noch großspurig von einer super Story sprechen und diese mit ewigen Zwischensequenzen (die Spannung und Adrenalinspiegel meist eher wieder senken und damit eher aus dem Spielgeschehen rausreißen, als zu fesseln. Gibt aber auch Ausnahmen, die richtig richtig gut gelungen sind), dann müssen sie sich natürlich an diesen Ankündigungen auch etwas messen lassen. Und auch BiA bietet nicht wirklich mehr, als die berüchtigten "Groschenromane". Außerdem strozt die Story - typisch amerikanisch - so dermaßen vor Pathos und "Wir sind Helden, Krieg ist schlimm, aber wir halten zusammen und blablabla"-Rotze, dass es einem vernünftig denkenden Mensch fast weh tut. Diese übermäßige Glorifizierung der Gefechte stört mich persönlich und raubt mir damit auch den Spielspaß.
Da die Reihe Band of Brothers (die ich sehr gut fand) genannt wurde - da wars nicht so extrem, das wär wesentlich authentischer und realer und zeigte dadurch viel besser die Schrecken des Krieges!
 
Daffy-Vader am 10.10.2008 11:29 schrieb:
Und auch BiA bietet nicht wirklich mehr, als die berüchtigten "Groschenromane". Außerdem strozt die Story - typisch amerikanisch - so dermaßen vor Pathos und "Wir sind Helden, Krieg ist schlimm, aber wir halten zusammen und blablabla"-Rotze, dass es einem vernünftig denkenden Mensch fast weh tut.
Äh, hast du das Spiel mal gespielt? Baker ist mehr als Kriegsmüde, und ganz bestimmt nicht befangen vom Pathos.
Diese übermäßige Glorifizierung der Gefechte stört mich persönlich und raubt mir damit auch den Spielspaß.
Wo genau wird ein Gefecht Glorifiziert? Du redest hier anscheinen von einem anderen Spiel, als dem das ich gespielt habe
Da die Reihe Band of Brothers (die ich sehr gut fand) genannt wurde - da wars nicht so extrem, das wär wesentlich authentischer und realer und zeigte dadurch viel besser die Schrecken des Krieges!
Ahja. Das Hartsock fast 1:1 die Person des Major Winters darstellt ist dir evtl aufgefallen?
Das er genau wie Winters den Sinn des Krieges nicht ergründen will, sondern ihn einfach akzeptiert und seine männer nur wieder nach hause bringen will merkt man in jedem Dialog

Sry, aber entweder hast du dich nicht mit dem Spiel beschäftigt oder du willst es einfach schlecht machen.
 
SoSchautsAus am 10.10.2008 00:10 schrieb:
Shadow_Man am 09.10.2008 15:17 schrieb:
Gerade hier zeigt sich wieder, dass die Spielemagazine mit zweierlei Maß messen. Hier wird angemeckert und führt zur Abwertung, dass man nicht durchblickt, wenn man die Vorgänger nicht gespielt hat.
Wie war es denn z.B. bei Crysis Warhead? Wenn da einer Crysis vorher nicht gespielt hat, blickt er wohl auch kaum durch. Da schien es den Tester allerdings nicht gestört haben und alles war superdoll.
Der Vergleich hinkt ein bisschen, weil Warhead ja eigentlich nur ein Addon ist. BiA: HH ist ein eigenständiges Spiel. Dass auf die Vorgänger Bezug genommen wird ist schon OK, soll ja bei einer Fortsetzung auch so sein, aber wenn man komplett im Regen steht, weil man die Vorgänger nicht kennt, dann ist das schon ein Kritikpunkt.

Allerdings hast du damit recht, dass man sich bei PCG wohl nicht auf einen einheitlichen Maßstab einigen kann oder will. Die Gewichtung der Pros und Cons im Hinblick auf den Zahlenwert kann ich, ohne das Spiel gespielt zu haben, auf den ersten Blick nicht so ganz nachvollziehen. Die Frage aller Fragen wurde ja schon gestellt: Was macht dieses Spiel 20% schlechter als Crysis? Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Äpfel und Birnen. Das sind zwei Spiele aus dem selben Genre. Die kann man schon nebeneinander stellen und mal im direkten Vergleich die Reviews hinterfragen.
SSA

Um mal auf den Warhead-Punkt einzugehen:
Die Story von Warhead dümpelt im Hintergrund vor sich hin (im Test erwähnt) und läuft parallel zu Crysis. Wer Crysis aber nicht gespielt hat, kommt trotzdem ohne Probleme durch Warhead, denn außer dass hier und da mal der Name Nomad fällt, braucht man keine Kenntnis der Geschehnisse. Das Spiel ist Action pur, fertig.

Bei Brothers in Arms war es bisher immer so, dass die Geschichte auf den Vorgänger aufbaute, einem dutzende Namen und Charaktere um die Ohren gehauen werden (der Vergleich mit Band of Brothers ist hier sicher nicht schlecht). Wer da nicht weiß, wer die ganzen Kollegen sind, verpasst einiges der Atmosphäre und versteht sicher so manches Story-Element nicht. Das ist in meinen Augen schon ein Unterschied.

Zum Thema gleiches Genre:
Natürlich, das Hauptgenre ist Ego-Shooter und das bieten beide Spiele. Jedoch ist Warhead ein actionorientierter Ego-Shooter, der nichts anderes bieten will, als gut inszenierte Feuergefechte, Explosionen und so weiter - und das am besten am laufenden Band. Das erwartet man, das bekommt man.

BiA dagegen ist ein Taktik-Shooter, auch noch Squad-basiert. Da sind die Erwartungen doch wohl ganz anders. Taktik und überlegtes Vorgehen, eine fordernde KI und anspruchsvolle Levels. Das sollte hier im Vordergrund stehen. Wenn das nicht klappt und dazu der - sogar von den Entwicklern als ach so wichtig erachtete - historische Hintergrund nicht ausreichend genutzt wird (wie es Kollege Gebauer nennt), dann besteht da schon recht viel Raum für Kritik.


Ich selbst habe nur einen Level gespielt, der war nett inszeniert, aber schon da zeigte sich, dass stets die gleichen Taktiken zum Erfolg führen. Wie es im weiteren Verlauf aussieht - keine Ahnung, dazu kann und will ich keine Einschätzung abgeben.
 
der-jo am 10.10.2008 11:57 schrieb:
Sry, aber entweder hast du dich nicht mit dem Spiel beschäftigt oder du willst es einfach schlecht machen.

Ich hab mich schon allein aus beruflichen Gründen mit dem Spiel beschäftigt :ugly: Das ich dabei auch noch Spaß hatte, umso besser.
Und von Schlechtmachen kann ja wohl keine Rede sein - hallo, ich sagte bereits, ich würde eine 81/82 geben! Sowas sag ich kaum über einen Titel, den ich Schlechtmachen will :-P
Abgesehn davon liegt es mir fern, irgendwas schlecht zu machen, ich bemühe mich vielmehr um eine objektive Bewertung - das soetwas nie zu 100% möglich ist, ist mir dabei bewusst, aber ich tue mein bestes...

Und im Allgemeinen stört mich an der Präsentation eben genau das, was mich an beinahe jeder amerikanischen Produktion zum Thema WWII stört: Die deutschen Soldaten werden nicht etwa als die Menschen dargestellt, die die meisten von ihnen nunmal waren, sondern als gesichtlose Bestien, das personifizierte Böse. Und im Gegenzug Bakers "Heldentruppe", tapfere Kämpfer für das Gute, die die Grauen des Krieges für Freiheit blablabla auf sich nehmen usw...
Zugegeben, es ist weniger schlimm als bei Medal of Honor, aber es stört mich halt immernoch... :-|


Aber egal, jedem das seine. Und bei meiner 81/82 wäre die Geschichte auch kein nennenswerter Minuspunkt, da sorgen eher Gameplaymängel und zweischneidige Technik für Abzüge.
 
Daffy-Vader am 10.10.2008 12:28 schrieb:
Und von Schlechtmachen kann ja wohl keine Rede sein - hallo, ich sagte bereits, ich würde eine 81/82 geben! Sowas sag ich kaum über einen Titel, den ich Schlechtmachen will :-P
Oh, die wertung hatte ich überlesen, sry. 81/82 ist natürlich nicht schlechtmachen. Las sich schlimmer :ugly:

Und im Allgemeinen stört mich an der Präsentation eben genau das, was mich an beinahe jeder amerikanischen Produktion zum Thema WWII stört: Die deutschen Soldaten werden nicht etwa als die Menschen dargestellt, die die meisten von ihnen nunmal waren, sondern als gesichtlose Bestien, das personifizierte Böse. Und im Gegenzug Bakers "Heldentruppe", tapfere Kämpfer für das Gute, die die Grauen des Krieges für Freiheit blablabla auf sich nehmen usw...
Aber genau das kann ich nicht feststellen. Die Gespräche drehen sich meist um belangloses, lediglich die Charakterzeichnung wird dadurch erreicht. Pathos getränkte Sprüche oder Sequenzen habe ich keine gesehen, sry. Auch werden die Deutschen eigentlich garnicht behandelt, also weder positiv noch negativ. Wo du diese -zugegeben- sehr Störende Element der Heldenverklärung ausmachst kann ich nicht nachvollziehen.
Aber egal, jedem das seine. Und bei meiner 81/82 wäre die Geschichte auch kein nennenswerter Minuspunkt, da sorgen eher Gameplaymängel und zweischneidige Technik für Abzüge.
Ich finde die Geschichte klasse (soweit ich sie erlebt habe). Man leidet mit seinen Protagonisten, eben dieses sollte eine Gute Story beinhalten. TIEFE ist hier das Wort der Stunde.
 
Außerdem strozt die Story - typisch amerikanisch - so dermaßen vor Pathos und "Wir sind Helden, Krieg ist schlimm, aber wir halten zusammen und blablabla"-Rotze, dass es einem vernünftig denkenden Mensch fast weh tut. Diese übermäßige Glorifizierung der Gefechte stört mich persönlich und raubt mir damit auch den Spielspaß.
Da die Reihe Band of Brothers (die ich sehr gut fand) genannt wurde - da wars nicht so extrem, das wär wesentlich authentischer und realer und zeigte dadurch viel besser die Schrecken des Krieges!

Von der generellen Inszenierung nehmen sich BoB und BiA nicht viel. Der grösste Unterschied liegt darin, dass bei dem einen Schauspieler/echte Menschen agieren und bei dem anderen Polygon-Männchen, den man trotz aller modernern, guten Technik und auch sehr gut umgesetzten Mimik, die Emotionen nicht so recht abnehmen kann.
Und wegen dem Pathos usw: dir ist schon klar, dass so ein Spiel der reinen Unterhaltung dient und in der darstellenden Kunst Pathos einfach nur eines von vielen Stilmitteln ist? ;-)

Ahja. Das Hartsock fast 1:1 die Person des Major Winters darstellt ist dir evtl aufgefallen?
Das er genau wie Winters den Sinn des Krieges nicht ergründen will, sondern ihn einfach akzeptiert und seine männer nur wieder nach hause bringen will merkt man in jedem Dialog

und die roten Haare nicht zu vergessen http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/figuren/c010.gif
 
75%? ja spinn ich??^^ Das Spiel ist ganz klar das beste aus der Serie bisher - zum glück hab ich mich (wieder einmal) auf ein gametrailers review verlassen...früher haben mir die tests hier sehr geholfen, aber es lässt nach :hop:
 
Wieder so ein überflüssiges Spiel für den amerikanischen Markt. Viel amerikanischer Patriotismus und seelenlosen Krauts zum abknallen.
Fazit: Ein Spiel was die Welt nicht braucht. Schon der Vorgänger war langweilig...
 
Leo-mv am 10.10.2008 15:28 schrieb:
Wieder so ein überflüssiges Spiel für den amerikanischen Markt. Viel amerikanischer Patriotismus und seelenlosen Krauts zum abknallen.
Fazit: Ein Spiel was die Welt nicht braucht. Schon der Vorgänger war langweilig...


wie weit hast du gespielt?
 
Leo-mv am 10.10.2008 15:28 schrieb:
Wieder so ein überflüssiges Spiel für den amerikanischen Markt. Viel amerikanischer Patriotismus und seelenlosen Krauts zum abknallen.
Fazit: Ein Spiel was die Welt nicht braucht. Schon der Vorgänger war langweilig...


schon wieder ein comment, was die welt nicht braucht! :finger:
 
Zurück