Spiele-Streaming: Nur 15 Prozent der EU-Spieler haben Interesse

Icetii

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fud1974

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Ach, nun ja.. hätte man damals gefragt ob Interesse besteht an sowas wie Steam, wären da die Zahlen besser gewesen?

Henry Ford sagte ja einmal hätte er die Leute gefragt, was sie wollen, dann wäre es nicht das Auto gewesen sondern eine bessere Kutsche...
einer muss damit anfangen.

Die Antworten sind aber insofern interessant als dass viele angaben dass die Internet-Verbindung NICHT ihr Problem sei.. das ist dann doch überraschend!
 

MichaelG

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Für mich nicht überraschend. Ko Kriterium für mich ist, daß das Portal die 100%ige Kontrolle über die Dauer des Angebots hat. Wenn ich in 3 Jahren Lust habe das Spiel x wieder zu spielen aber es ist nicht mehr im Streamingangebot? Pech gehabt. Dazu wird mir die Version vorgeschrieben. Keine Importfassung nutzbar usw.

Solange irgend möglich werde ich Spielestreaming meiden wie der Teufel das Weihwasser.
 

LesterPG

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Für mich nicht überraschend. Ko Kriterium für mich ist, daß das Portal die 100%ige Kontrolle über die Dauer des Angebots hat. Wenn ich in 3 Jahren Lust habe das Spiel x wieder zu spielen aber es ist nicht mehr im Streamingangebot? Pech gehabt. Dazu wird mir die Version vorgeschrieben. Keine Importfassung nutzbar usw.

Solange irgend möglich werde ich Spielestreaming meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Solang man nicht bestehende Spieleabos/-bibliotheken da einfach mitbringen kann ist das ohnehin unsinnig.
Wobei ich damit rechne das die 15% bestimmt locker um 50% schrumpfen nachdem ihnen klar geworden ist wie das in der Praxis mit ihrem ISP und etwas mehr Nutzer aussehen wird.

Eines sollte jedem klar sein:
Es ist kein Hohltätigkeitsverein und ein Großteil der Einnahmen geht in die Gewinneschublade, wenn man dann überlegt das die Resourcen eines "Superspielerechners" vielleicht nur durch 4 Spieler sharen können ... da kann man sich ausrechnen was da übrig bleibt.
Die Schuld an Problemen wird dann ohnehin immer an den ISP weitergeschoben und wer zahlt dann wohl die Rechnung ?
 

MrFob

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Solang man nicht bestehende Spieleabos/-bibliotheken da einfach mitbringen kann ist das ohnehin unsinnig.
IIRC hatten zumindest die Leute bei Ubisoft gesagt, dass du deine Uplay+ (war das der Name? Also ihr neues Abo Modell halt) auch ueber Stadia wirst nutzen koennen. Das scheint also zumindest teilweise dann der Fall zu sein.

Wobei ich damit rechne das die 15% bestimmt locker um 50% schrumpfen nachdem ihnen klar geworden ist wie das in der Praxis mit ihrem ISP und etwas mehr Nutzer aussehen wird.
Vielleicht zunaechst aber ich glaube eher, dass das Interesse langsam aber stetig steigen wird.
Zum eine, da streaming von den Herstellern und Publishern trotz des marginalen Interesses auf Kundenseite ziemlich stark gepusht wird (kein Wunder, ist ja eine Super Sache fuer sie), zum zweiten weil mit 5G und weiterm Ausbau die Bandbreiten mittelfristig immer weniger Probleme darstellen werden und - und das ist am wichtigsten - zum dritten weil ein Grossteil der Leute schlich sehr bequem sind und wenn Streaming erstmal anlaeuft und zeigen kann, dass es ueber verschiedene Geraete hinweg, von Mobiles/Tablets ueber TV Apps bis hin zum PC bequem funktioniert und viele Komfortfunktionienen gerade im social media Bereich bietet, dann wird das schon abheben, nicht weil gleich viele Core Gamer drauf anspringen (die werden eher die letzten sein) sondern weil gerade der Casual Markt die Sache tragen kann und wird.

Das wird vielleicht nicht gleich im ersten Jahr von Stadia passieren, vielleicht auch noch nicht im zweiten oder dritten, aber ich gehe ziemlich fest davon aus, dass in ein paar Jahren Spiele Streaming so normal sein wird, wie es eine Account-Bindung oder ein always-online Modell heute sind.
 

MichaelG

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Ich hoffe doch nicht. :( Denn dann würde das Streaming als kommendes „Feature“ die Vertriebsform digitaler Spielekauf gegen ein Leihabo wahrscheinlich komplett ablösen (nicht nur wie am Anfang bis es generell angenommen wird alternativ ergänzen) und man hätte danach 0 Kontrolle darüber ob man sein Lieblingsspiel auch noch in 10 oder 11 Jahren spielen kann. Dann ist man auf Gedeih und Verderb auf die Streamingplattform angewiesen und muß hoffen, daß die den Spielekatalog nicht regelmäßig aus-/aufräumen und man schaut anschließend in die Röhre.

Aber wie ich die Gaming-Lemminge (siehe das aktuelle Szenario Epic, dessen Verhalten vom Großteil der Gamer einfach geschluckt wird) so kenne, werden sie auch diesen Drops wie alle anderen zu vor wieder kritiklos schlucken und das letzte Stück „Entscheidungsfreiheit“ ihrer Bequemlichkeit opfern ohne sich den daraus resultierenden Konsequenzen klar zu sein.

Da lieber rüste ich meinen PC regelmäßig auf bzw. kaufe mir einen neuen PC als daß ich mir die letzte Entscheidungsfreiheit beim Gamingkonsum nehmen lasse (Accountbindung und rein digitale Käufe haben einem schon Schritt für Schritt einen Teil davon genommen) und mir meine Spiele solange weiterhin kaufe wie es überhaupt möglich ist und das Streaming zu ignorieren.
 
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Spiritogre

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IIRC hatten zumindest die Leute bei Ubisoft gesagt, dass du deine Uplay+ (war das der Name? Also ihr neues Abo Modell halt) auch ueber Stadia wirst nutzen koennen. Das scheint also zumindest teilweise dann der Fall zu sein.
Da war doch erst dieser Tage die Diskussion in einem Podcast, ob sich das lohnt. Das Abo kostet 15 Euro, dafür hast du dann alle Ubi-Spiele. Problem dabei, wieviele Spiele bringt Ubi im Jahr? Das sind doch pro Spieler maximal zwei bis drei interessante. Kaum einer wird da mehr spielen. Entsprechend rechnet sich das Abo also gar nicht, da man die Spiele günstiger kaufen könnte.
 

MrFob

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Da war doch erst dieser Tage die Diskussion in einem Podcast, ob sich das lohnt. Das Abo kostet 15 Euro, dafür hast du dann alle Ubi-Spiele. Problem dabei, wieviele Spiele bringt Ubi im Jahr? Das sind doch pro Spieler maximal zwei bis drei interessante. Kaum einer wird da mehr spielen. Entsprechend rechnet sich das Abo also gar nicht, da man die Spiele günstiger kaufen könnte.

Yep, das war bei uns und ich hab auch genau das selbst gesagt. :)

Dass das Abo zu teuer ist sehe ich ja auch weiterhin so. Ich mein ja blos, dass die Tatsache, dass das Uplay Ding mit Stadia interagieren zeigt, dass es schon eine Verquickung von Angeboten geben wird. Kann ja gut sein, dass Uplay da nicht die einzigen bleiben werden, die das dann so regeln, Ob sich die jeweiligen Abos lohnen oder nicht (vor allem im Moment), dass ist natuerlich wieder eine andere Frage.


Und weil ich es oben vergessen habe zu schreiben, ich sehe das Streaming auch als ziemlich problematisch an, vor allem fuer Core Gamer wie uns. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es sich so entwickeln wird, wie ich es oben beschrieben habe. Gluecklich macht mich das auch nicht.
 

LesterPG

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IIRC hatten zumindest die Leute bei Ubisoft gesagt, dass du deine Uplay+ (war das der Name? Also ihr neues Abo Modell halt) auch ueber Stadia wirst nutzen koennen. Das scheint also zumindest teilweise dann der Fall zu sein.
Soweit es mir bekannt ist wird man aber nicht seine bisherige Ubi Bibliothek mitbringen dürfen, was Interessenten zudem reduzieren dürfte.

Ok, als aktiver Uplay Verweigerer betrifft mich das eh nicht, aber das würde mich als potenziell Interessierten auf jeden Fall abtörnen.
Ich kann mir aber auch denken warum, schließlich müßte man sämtliche Spiele als "Installation" vorhalten und zu verschenken haben die halt nichts.
Vom "Konvertierungsaufwand" mal abgesehen.
 
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MichaelG

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Genau der „Vorhalteaufwand“ wird auch einer der Hauptgründe sein (neben der vermutlich ebenfalls geplanten Lifetimekontrolle) von dem ich befürchte, daß aufgrund regelmäßiger Neuzugänge (die es naturgemäß ebenfalls geben wird) dafür auch im entsprechenden Umfang regelmäßig „Altbestände“ aus dem Katalog fliegen werden um die Datenbankgröße und Zahl der Titel (Verwaltungs-/Logistikaufwand) zu begrenzen.

Allein bei Zahl der jährlich neu erscheinenden AA- und AAA-Titel (ohne Budgettitel, F2P und Indies überhaupt mit einzurechnen) braucht man kein Hellseher zu sein, um sich ungefähr auszurechnen, wie lange ein Spiel in dem Katalog durchschnittlich überleben wird (interne Verschiebungen aufgrund Beliebtheit oder auch nicht jetzt einmal ausgeklammert). Aber ich bezweifle eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 Jahren. Nicht einmal bei der maximalen. Dafür fliegen unbeliebte Titel sicher schon spätestens nach 12 Monaten wenn nicht gar eher.

Es sei denn man braucht x Streamingdienste weil jeder nur einen Bruchteil vom Markt abdeckt.

So oder so ist es aber Murks.
 
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LesterPG

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Aber ich bezweifle eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 Jahren. Nicht einmal bei der maximalen. Dafür fliegen unbeliebte Titel sicher schon spätestens nach 12 Monaten wenn nicht gar eher.
Ich denke da gehst Du noch sehr optimistisch heran.
Es würde mich schon stark wundern wenn ein normalerTitel dort älter als 5 wird.
GaaS Dauerbrenner, die ständig erweitert werden a la TESO natürlich ausgeklammert, solange ausreichend Kunden da sind.

Aber selbst wenn TESO noch weitere 10 Jahre laufen würde, was passiert wohl mit der Stadia Variante, wenn dort nicht ausreichend Nachfrage ist ?
Müssen die dann das Spiel auf PC/Konsole nochmal kaufen, um weiterspielen zu können wenn Stadia dort den Stecker zieht ?

Wie geht Stadia mit unterschiedlich fordernde Spiele um die ja unterschiedlich Resourcen benötigen ?
Ein Mahjong ist deutlich weniger fordernd als z.B. ein CP2077, alleine wenn man den Installationsverbrauch betrachtet.

Alles sehr heikle Themen fernab von Übertragungsraten und Latenzen.
 

MichaelG

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Und in Zukunft werden die Datenmengen/Spiel steigen. Das kommt mit hinzu. Ein Majong oder Solitär wird vielleicht aufgrund der extrem geringen Datenmenge als Dauergast bleiben. Aber andere Spiele haben dann dafür eine viel kürzere Lebenszeit. Weil die wiederum regelmäßig Platz schaffen müssen für neues.

Und ich sagte ja ich glaube nicht mal, daß Top-Titel die massiv nachgefragt werden 10 Jahre alt werden würden. Die kommen vielleicht auf 6-7 Jahre geschätzt. Bei normalen Titeln glaube ich auch nicht mal an 5 Jahre.
 

Herbboy

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Und in Zukunft werden die Datenmengen/Spiel steigen. Das kommt mit hinzu. Ein Majong oder Solitär wird vielleicht aufgrund der extrem geringen Datenmenge als Dauergast bleiben. Aber andere Spiele haben dann dafür eine viel kürzere Lebenszeit. Weil die wiederum regelmäßig Platz schaffen müssen für neues.

Und ich sagte ja ich glaube nicht mal, daß Top-Titel die massiv nachgefragt werden 10 Jahre alt werden würden. Die kommen vielleicht auf 6-7 Jahre geschätzt. Bei normalen Titeln glaube ich auch nicht mal an 5 Jahre.

Viele spielen ihre Games allerdings nur für 1-2 Jahre (sofern es kein langfristiges Multiplayergames ist) und vlt nach 3-4 Jahren nochmal, aber Games, die man nach 5-6 Jahren oder länger immer noch unbedingt mal wieder spielen will: die sind bei vielen Leuten IMHO eher selten. Und wer nicht ständig Games spielt, die eigentlich schon 6-7 Jahre alt sind, für den kann ein "Abo" trotz Games, die das Abo auch wieder verlassen, interessant, sein. Agal ob es nun ein Abo mit oder ohne Streaming ist. Ich zB habe kaum Games, die ich nach mehr als 3-4 Jahren nochmal spiele. Wenn ich durch ein Abo dann im Vergleich zum Kauf einiges sparen kann und es pro Jahr genügend gute neue Titel gibt, dann ist es mir ehrlich gesagt auch egal, ob ich vielleicht dann nach 4-5 Jahren eines dieser Games trotzdem noch separat kaufen muss, weil es nicht mehr im Abo ist. Denn nach einer so langen Zeit wird es ohnehin sehr günstig sein.

D.h. ich zahle zB für ein Abo wie den GamePass 15€ pro Monat, bekomme pro Jahr dafür mind. 6 Games, für die ich normalerweise mindestens das doppelte zahlen müsste, dazu noch viele Games, die ich ohne das Abo nie gekauft hätte, die sich aber als "gut" entpuppen - und 1-2 Games "muss" ich dann halt trotzdem noch kaufen, aber dann eben als Budgetversion. Das rechnet sich dann trotzdem deutlich mehr als wenn ich alle diese Games kaufe. Hinzu kommt, dass ich durch so ein Abo evlt, so viele neue Games Zugriff habe, dass ich gar keine Zeit mehr hätte, ein altes Game zu spielen ;) Wichtig ist halt, dass in einem Abo genügend für MICH passende Games dabei sind. So ein Abo kann daher für den einen super, für den anderen Bockmist sein. Der Xbox GamePass ist zb für MICH derzeit absolut top, mit dem ulitmate-Uprade für Windows erst recht.
 

MichaelG

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Wenn es Games dann überhaupt noch zu kaufen gibt.

Ich spiele immer mal wieder gern ältere Spiele (Mass Effect, Mafia 1/2, Outcast, würde auch gern wieder mal PGA Tour Tiger Woods spielen. Muß mir dafür aber erst einmal einen Vintage Rechner zusammenbauen.
 

Herbboy

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Wenn es Games dann überhaupt noch zu kaufen gibt.
ich wüsste nicht, warum die Branche auf "gar keine Game-Käufe" umsteigen sollte. Das macht keinen Sinn, dass es NUR noch Abos gibt. Für einzelne Titel mag das vlt. so kommen, so wie ja auch für manche Netflix-Serien/Filme, aber sicher nicht für alle Games.

Ich spiele immer mal wieder gern ältere Spiele (Mass Effect, Mafia 1/2, Outcast, würde auch gern wieder mal PGA Tour Tiger Woods spielen. Muß mir dafür aber erst einmal einen Vintage Rechner zusammenbauen.
und mal angenommen du hättest die damals als "Abo" gehabt, dann hättest du sie eben auch bei Bedarf zusätzlich kaufen können, wenn sie aus dem Abo verschwinden. Daher finde ich das Argument "ich will kein Abo, WEIL es Spiele geben könnte, die nach 4-5 Jahren nicht mehr im Abo dabei sind" relativ schwach. Das mag vielleicht einer von mehreren Punkten sein, warum manche Leute ein Abo nicht Erwägung ziehen, aber es kann IMO nicht der einzige Grund sein, da du eben die Games bei Bedarf auch noch kaufen kannst und in der Summe trotzdem günstiger bei wegkommst als wenn du alle Games (auch die, die du nur bis zu 2-3 Jahre nach Release spielst) kaufst. ;) das ist halt der Punkt, den ich meine.
 

MichaelG

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Warum sollten sie Spiele weiter verkaufen wenn sie mit der Miete die komplette Lebensdauerkontrolle haben? Das reduziert Supportzeiten für Spiele weil es sie nach 2-3 Jahren nicht mehr gibt, externe Mods und Cheaten sind bei Streaming unmöglich. Jeder Mod ist wenn überhaupt nur über die Streamingquelle erhältlich (natürlich gegen Aufpreis). Das spart Anticheatmaßnahmen, die Datenbanken der Hersteller sind deutlich kleiner weil eben Spiele einfach viel schneller aus der Liste fallen, die Datenvorhaltung sinkt drastisch, es lassen sich viel mehr Remasterversionen verkaufen weil es das Original irgendwann einfach nicht mehr gibt. Nicht wie bei Kaufspielen die beim Kunden auch noch nach 15 Jahren im Regal stehen usw.

Für die Firmen gibt es hier fast nur Vorteile. Das ist wie der Wechsel von Retail zu digital. Wieviele echte Retails (d.h. noch klassisch mit Disc statt nur einem Zettel mit Code in der Box) gibt es überhaupt noch? Die kann man doch sprichwörtlich an einer Hand abzählen. Ähnlich wird es mittelfristig den Kaufspielen generell ergehen befürchte ich wenn Streaming einmal mainstreamartig etabliert ist.

Ich halte von Spieleabos ehrlich gesagt nichts. Die sind mir nicht greifbar und die Lebensdauer von Inhalt zu diffus.
 
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fud1974

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Ich wäre da erstmal entspannt... es ist eine weitere OPTION wie man Spiele konsumieren kann. Und mehr Optionen sind nicht immer gleich schlecht. Man muss nicht gleich jedesmal den Untergang des Abendlandes wittern weil sich was verändert.

Es wird interessant werden, wie sich das alles in Zukunft entwickelt.. wie ich im Podcast sagte benutze ich - für mich - das beste beider Welten: Meine GEKAUFTEN Spiele in der Steam Library (und andere) die ich dann via Shadow überall hin streame
wo Leitung ausreichend da ist und ein Endgerät das halbwegs vernünftig decodieren kann. Es wird spannend werden ob und wie dieses relativ kleine französische Startup sich gegen die großen Player durchsetzen kann....
 

MichaelG

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Digitale Downloads waren auch erst optional. und was ist jetzt? Die gute alte Retail ist in kurzer Zeit beim PC so gut wie tot gegangen.

Wenn noch 5% der PC-Games als echte Retail (d.h. mit Disc statt nur einem Zettel in der Box) erscheinen ist das viel.
 

fud1974

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Digitale Downloads waren auch erst optional. und was ist jetzt? Die gute alte Retail ist in kurzer Zeit beim PC so gut wie tot gegangen.

Wenn noch 5% der PC-Games als echte Retail (d.h. mit Disc statt nur einem Zettel in der Box) erscheinen ist das viel.

Irgendwie dachte ich mir schon dass diese Antwort kommt. ;) ;)

Nun ja, ist eine Frage des Standpunktes. Ich bin ganz froh dass es so ist wie es ist, ich brauch nicht unbedingt "gutes altes Retail" obwohl ich ja mit diese Sachen groß geworden bin und auf den Konsolen auch eher noch den Erwerb physikalischer Kopien vorziehe (warum auch immer, vernünftig kann ich das nicht begründen).
Aber ich schätze es sehr heute meine Sachen ohne Wartezeit nach Erwerb direkt runterladen zu können, da wirkt doch das Installieren von einem physikalischen Medium sehr "retro".

Aber ist halt schön wenn man (noch) die Wahl hat. Wobei der Wert physikalischer Medien -auch auf der Konsole - ja eh eingeschränkt ist.. vieles ist ja bei "Erstpressung" nicht zu genießen, da fehlt ja immer noch der oft umfangreiche erste Patch, ohne den ist der Datenträger ja auch manchmal nur die Hälfte wert.

Aber das ist eh schon eine ganz andere Diskussion und Baustelle.

Bleibt abzuwarten ob Streaming derartig abhebt dass alles andere gleich verschwindet.. noch betrachte ich das eher als eine weitere Alternative.
 

Herbboy

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Warum sollten sie Spiele weiter verkaufen wenn sie mit der Miete die komplette Lebensdauerkontrolle haben? Das reduziert Supportzeiten für Spiele weil es sie nach 2-3 Jahren nicht mehr gibt, externe Mods und Cheaten sind bei Streaming unmöglich. Jeder Mod ist wenn überhaupt nur über die Streamingquelle erhältlich (natürlich gegen Aufpreis). Das spart Anticheatmaßnahmen, die Datenbanken der Hersteller sind deutlich kleiner weil eben Spiele einfach viel schneller aus der Liste fallen, die Datenvorhaltung sinkt drastisch, es lassen sich viel mehr Remasterversionen verkaufen weil es das Original irgendwann einfach nicht mehr gibt. Nicht wie bei Kaufspielen die beim Kunden auch noch nach 15 Jahren im Regal stehen usw.

Für die Firmen gibt es hier fast nur Vorteile. Das ist wie der Wechsel von Retail zu digital. Wieviele echte Retails (d.h. noch klassisch mit Disc statt nur einem Zettel mit Code in der Box) gibt es überhaupt noch? Die kann man doch sprichwörtlich an einer Hand abzählen. Ähnlich wird es mittelfristig den Kaufspielen generell ergehen befürchte ich wenn Streaming einmal mainstreamartig etabliert ist.
Erstens ging es doch überhaupt nicht um Streaming, sondern um Abos und Deine Meinung, dass es irgendwann gar keine Käufe mehr geben könnte, und zweitens: ich glaube nicht, dass man irgendwann keine Games mehr einzeln kaufen kann, denn es gibt da einen großen Nachteil für die Publisher: es gibt viel zu viele Spieler, die ein Spiel wirklich kaufen wollen, und vor allem: viel zu viele die sich pro Jahr nur 3-4 Spiele oder noch weniger kaufen. Warum sollten die extra ein Abo eingehen? Daher wird es auch weiterhin Einzelkäufe geben, und zwar selbst dann, falls es irgendwann nur noch Streaming gibt und keine Installation am Gerät vor Ort. Wie schon gesagt: es mag sein, dass einzelne Games quasi als Lockmittel NUR per Abo zu haben sein werden, vor allem falls zB Google eigene Games produziert extra für Stadia, aber niemals wird die Mehrheit der "größeren" Games nicht mehr einzeln zu kaufen sein, das ist echt Blödsinn und macht keinen Sinn für die Publisher, da sie damit eine große Gruppe an Käufern verlieren, die an sich nur an 2-3 bestimmten Game interessiert sind. Und selbst bei Stadia sind ja Titel auch einzeln kaufbar.

Selbst beim Thema Streaming glaube ich btw. nicht, dass es auf absehbare Zeit die Installation vor Ort ablöst. Irgendwann vlt., wenn alles so schnell und günstig ist, dass man echt total bescheuert oder sehr Oldschool drauf sein muss, zu Hause einen Rechner stehen zu haben. Es wird aber selbst dann, wenn Streaming "normal" ist, 100pro etliche Anbieter geben, die Einzelkauf-Games anbieten oder bei denen Du einfach nur die Rechenpower mietest und installieren kannst, was du willst. Oder zB Steam könnte so bleiben wie heute, aber optional für zB 5-10€ im Monat kannst du die Games auf einem PC bei Valve installieren und diesen per Streaming nutzen.


Der Wechsel Dics => Code ist sowieso was VÖLLIG anderes, der Vergleich passt überhaupt nicht, da das nur die Installation des Games betrifft, nicht die Nutzung.

Ich halte von Spieleabos ehrlich gesagt nichts. Die sind mir nicht greifbar und die Lebensdauer von Inhalt zu diffus.
MIR ist die Lebensdauer egal, denn wie gesagt: bietet mit ein Abo pro Jahr zB 6 gute Games, dann ist es selbst dann günstiger, FALLS ich eines der Games ab und an mal später als Budgetversion nachkaufen muss, weil es nicht mehr im Abo dabei ist und ich wieder Bock auf das Spiel bekomme. Ob ich wiederum ein Game runterlade im Rahmen eines Abos oder weil ich nen Steam-Code habe, ist mir während der Nutzung echt scheißegal. Das ist es bei Steam auch nicht "greifbarer" - aber im Abo kann es halt günstiger sein. ;) Es muss aber passen. Überleg mal: wenn Deine 3-4 deiner 7-8 Lieblingsgames des letzten Jahres per Abo für nur 60€ (ich hab ein Jahr Gamepass für 60€ als Angebot bekommen) zu haben gewesen wären, wäre das echt GAR keine Option gewesen?
 
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