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Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

HL kam auc ohne DLC aus. BF 1942 wurde dank Kostenloser Maps und Mods von Fans um ein vielfaches mehr bereichert als von den 2 offiziellen Addons. CS wäre nie so populär geworden, hääten die Programierer dafür geld verlangt. Bei HL² spiele ich immer noch gerne Ethernal Silence (kostenlos) oder DOD:S (gekauft). Bei DOD:S war es jeden Cent wert!
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

wirtschaftlich gesehen ist DLC auch darum für die Hersteller billiger weil ein direkter Download deutlich mehr rendite verspricht als ein Verkauf in der Box. Bei der Box (und so wird nunmal der großteil der Vollpreisspiele heute verkauft) will der Einzelhandel nämlich auch seinen Anteil. von 50€ Spielepreis bleiben dann schnell nur 25 übrig (wenn überhaupt).
Von den 5€ für den DLC bleiben nach Abzug der kosten mehr als 4,50€ über.
Wundert da jemanden dass man lieber mehr als weniger DLC macht ?


Bei den meißten DLCs die ich mir bis jetzt besorgt habe hatte ich mehr Spielspaß/Zeit Gewinn pro Eurone als ich das beim Originalspiel hatte. Wo soll ich da jetzt beschissen worden sein ?
Dass der eine oder andere meint mir geschwurbeltes nichts zu hohen Preisen andrehen zu können.... hey, das versuchen die auch mit Vollpreisspielen ;)
Und ich reagiere genauso wie bei eben jenen: ich kaufe es nicht.

Wenn ich aber ein Spiel so gut fand dass ich gerne mehr davon haben würde ist es doch besser ich kann mir noch was dazuholen als dass ich meine 2-4 Jahre auf die nächste Version warten muss, oder ? Und billiger ists dann übrigens auch ;)

Wenn der liebe Herr Thöing gegen DLC an sich ist wird er sicherlich auch gegen ADDONS sein.
Die sind nämlich die größere Version eines DLCs aber im Prnzip das selbe: Inhalte die man an sich ja wohl gefälligst auch im Hauptspiel hätte bringen können.
("die haben dort mehr Zeit bis zum erscheinen und darum bestimmt auch mehr zeit inverstiert " Zählt leider auch nicht generell. Es ist bekannt dass durchaus mal das gesammte ADDON schon zum Releasezeitpunkt 80%+ fertig war und nur aus Marketinggründen stark Zeitversetzt verkauft wurde. Hier greift vor allem die Beschleunigung des Marktes)

greez
Koala
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Ich kann DLC generell nicht leiden, besonders bei Empire sind sie eine Zumutung, ich will einfach nur wieder gescheite Add-ons für 20-30€, zum einen weil ich mir die nicht Online kaufen muss und zum anderen weil ich es hasse es mir selbst zusammenstückelt zu sollen.
Ganz davon abgesehen das ich nicht Einsehe 2,50€ für ein paar neue Einheiten in einem Strategiespiel zu zahlen, hätte man Moddingtools veröffentlicht gäbe es hunderte neue Einheiten, kostenlos. Das mag auf den ersten Blick zwar nicht wirtschaftlich sein, allerdings ist das eine Vorzügliche Möglichkeit Kunden dauerhaft an sich zu binden und ihnen Add-ons und Nachfolgeprodukte zu verkaufen, Blizzard hat das beispielsweise schon immer so gemacht und es funktioniert offensichtlich. Empire hingegen wird vielleicht mein letzter Total War Teil gewesen sein, zumindest wenn der nächste genau so vermarktet wird.

Es gibt aber tatsächlich eine Ausnahme bei denen ich (kostenpflichtige) DLC akzeptiere und auch bereit bin sie zu nutzen, nämlich bei spielen die ansonsten kostenlos sind, siehe BF Heroes oder Battleforge, auch wenn das Konzept da etwas anders ist. Wenn mir das Spiel gefällt kann ich dann auch gerne mal ein paar Euro ausgeben und muss trotzdem weniger zahlen als bei einem Vollpreisspiel und hatte darüber hinaus noch die Möglichkeit das Spiel intensiv auszuprobieren.
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Voraussage: In allerspätestens zwei Jahren gibt es keine "verpackten" Add-ons mehr im Laden, weder für Xbox noch PS3 noch PC. Kein neues Anno-Add-on, kein WoW-Add-on, kein Sims-Add-on, kein Starcraft-2-Add-on, kein Chapter So-und-so. Es gibt keinen vernünftigen Grund, zusätzliche Missionen, Editoren, Multiplayer-Modi, Items o. Ä. auf DVD zu pressen. Stattdessen erwartet uns die Wunderwelt der Downloads, in großen und kleinen Portionen, für 20 EUR und für 20 Cent.

Ganz prinzipiell finde ich das nicht verwerflich, eine Singstar- oder Guitar-Hero-Compilation mit z. B. 50 Songs anzubieten. Wer weitere 10 Songs haben will, zahlt. Verschenken wird man sie logischerweise nicht.

Wir können alle davon ausgehen, dass Blizzard schon jetzt Content aussiebt, der eben nicht zum Start in Diablo 3 oder Starcraft 2 dabei ist, sondern später gegen Kohle dazukommt.

Wesentlich "schlimmer" finde ich, dass Spiele per Download fast genauso teuer und häufig noch teurer als die Box im Laden sind. Natürlich wird die Spieleproduktion immer teurer und aufwändiger, dennoch sollte es eine Selbstverständlichkeit, dass man Preisvorteile an die Kunden weitergibt: keine DVD, keine Anleitung, keine Packung, kein Großhandel, kein Media Markt/Amazon. Bei einem 50-EUR-Spiel macht dieser Vorteil geschätzt 10 bis 20 EUR aus.

Petra
PC Games


Edith: Quotechaos entfernt.
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

DLCs an sich finde ich ok, aber dann bitte erst einige Zeit nach Release (Beispiel Fallout 3). Zum Release selbst brauche ich sie eigentlich nicht, weil das schon einen komischen Beigeschmack hat und ich ja schließlich mit dem Hauptspiel erst mal genug versorgt bin. Allerdings geht man bei Dragon Age ja auch eine etwas andere Richtung. Denn The Stone Prisoner bekommt jeder Käufer kostenlos dazu. Ist also ein Anreiz das Spiel auch tatsächlich zu kaufen - jedenfalls eine bessere Methode (durch Anreiz) gegen Raubkopien, also Internetaktivierungen oder dergleichen - auch wenn der Erfolg wohl wieder ausbleiben wird.
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Voraussage: In allerspätestens zwei Jahren gibt es keine "verpackten" Add-ons mehr im Laden, weder für Xbox noch PS3 noch PC. Kein neues Anno-Add-on, kein WoW-Add-on, kein Sims-Add-on, kein Starcraft-2-Add-on, kein Chapter So-und-so. Es gibt keinen vernünftigen Grund, zusätzliche Missionen, Editoren, Multiplayer-Modi, Items o. Ä. auf DVD zu pressen. Stattdessen erwartet uns die Wunderwelt der Downloads, in großen und kleinen Portionen, für 20 EUR und für 20 Cent.
Das Prinzip gibt's doch schon. Kein "Spieleveteran"-Podcast ohne die Erwähnung, was für schöne "Apps" man für das IPhone runterladen kann und dass das die Zukunft sei. Bei den Handhelds ist es mit den Online-Stores wohl ähnlich, siehe PSP Go, aber da kenne ich mich überhaupt nicht aus. Aber grade für kleine Entwickler etablieren sich da interessante Möglichkeiten.

Ich finde das prinzipiell aber auch nicht schlecht. Ich brauche nicht unbedingt irgendwelche Gimmicks zum Spiel. Bei der Preisgestaltung ohne Zwischenhändler muss natürlich einiges passieren, aber wenn ich mir einen Film angesehen habe, leg' ich die Kinokarte auch in keine Vitrine...
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Finde die Idee von DLCs an sich gar nicht mal schlecht. Die Umsetzung (zu Release oder gar kurz davor ein DLC zu veröffentlichen) und der meist unverschämte Preis sind mir allerdings ein Dorn im Auge. Habe bis dato noch nie wirklich einen Cent für DLC ausgegeben. Und das wird vorerst auch so bleiben. Schließlich hätten mindestens die Hälfte aller bisher erschienenen DLCs locker ins Hauptspiel integriert werden können, ohne diese kurz nach Release für viel Geld zu verkloppen.
 
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Dass sich das leider durchsetzen wird, glaube ich auch, weil auch einfach die Handy-Klingeltongeneration mittlerweile am Computer spielt. Und wer für irgendwelche Frosch-Klingeltöne sein Geld aus dem Fenster wirft, der würde sicher auch für eine virtuelle Pferdedecke zahlen. Das haben die Entwickler/Publisher auch gemerkt und nutzen das eben jetzt aus ;)
 
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DLC's sind eigentlich ganz ok, aber ich persönlich würde mir keins zulegen. Da die ja meistens zu rls nur über das Internet vertrieben werden und ich immer noch ein Fan von DVD's bin.
Aber ein DLC ist nur unter mehreren Bedingungen tragbar und zwar:
1. Es sollte schon eine gewisse Zeit nach dem eigentlichen Spiele rls und dem DLC rls liegen, auch wenn nur der Schein erhalten werden soll.
2. DLC nehm ich persönlich am positivsten auf, wenn es sich um einen Inhalt handelt den man nicht ohne weiteres in das Hauptspiel mit einfließen lassen konnte. Das beste Bsp. liefert hier GTA4, wo man ganz neue Charaktere spielt. Man kann ja schwer einfach im normalen Spiel zwei komplett unterschiedliche Geschichten einbringen. Oder wie bei The Witcher wo nach einem Jahr oder so neue Quest veröffentlich wurden, was sich wohl in der heutigen Zeit auch DLC schimpft.
3. Die DLC müssen zumindest nach einiger Zeit auch als DVD-Version erscheinen.

Ich bin mir da jetzt nicht ganz so sicher, aber braucht man für die DLC nicht sogar in den meisten Fällen eine Kreditkarte? Was für mich auch schon gar nicht ins Haus kommt und ich weis auch das es welche ohne Monatlichen Kosten gibt.

Aber auch bei mir bleibt häufig der fiese Nachgeschmack erhalten, wenn man hört für Spiel X ist ein DLC erschienen oder angekündigt mit einem Inhalt den die entweder mit ins Spiel intrigieren hätten können oder als Patch nachliefern. Ein Beispiel dafür ist Sims 3 mit seinem kleinen Startumfang und schon am rls seine zig DLC.
 
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Eigentlich finde ich DLC's auch Okay hab mir noch nicht eins gekauft aber bin ernsthaft am überlegen wegen dem zu dragon Age was ja zum rls rauskommt. Wenn der Preis stimmt für in relation zur Spielzeit wieso nicht.. (z.B. für 4h mehr Spielzeit würde ich keine 15€ ausgeben)
 
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Bei Valve sind Zusatzinhalte für Spiele umsonst.
 
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Hm. Ok. Ergo braucht ihr nur rund zwei Wochen, um die Story zu erschaffen, das Programm zu programmieren, den Freigabeprozess und die Q&A zu durchlaufen? Sorry, aber das kann ich beim besten Willen nicht glauben. Vielmehr ist es doch so, dass schon während der Erstellung des Hauptprogramms an den Download-Inhalten gearbeitet wird.

Das ist allerdings auch etwas naiv gedacht. Bevor ein Spiel im Laden steht vergeht ja einiges an Zeit, grade bei Konsolentiteln die erst noch die Tests von Sony und/oder Microsoft durchlaufen müssen.
Zwischen Goldmeldung und wirklichem Release können so schon einige Wochen liegen, als Beispiel Forza 3: Die Goldmeldung kam am 11.9., Release ist der 22.10, das sind fast 6 Wochen Zeit in welcher DLC entwickelt werden kann.

Bei reinen PC Spielen ist der Abstand meist nicht so groß, aber auch hier dürfte dann allenfalls noch ein kleineres Team von Programmierern am Bugfixing sitzen während der Großteil des Teams DLC entwerfen kann. Da kann in 2 Wochen imo durchaus ein kleines Zusatzabenteuer entstehen.

Wesentlich "schlimmer" finde ich, dass Spiele per Download fast genauso teuer und häufig noch teurer als die Box im Laden sind. Natürlich wird die Spieleproduktion immer teurer und aufwändiger, dennoch sollte es eine Selbstverständlichkeit, dass man Preisvorteile an die Kunden weitergibt: keine DVD, keine Anleitung, keine Packung, kein Großhandel, kein Media Markt/Amazon. Bei einem 50-EUR-Spiel macht dieser Vorteil geschätzt 10 bis 20 EUR aus.

Was hier gern vergessen wird ist, dass die Einzelhändler ganz und garnicht glücklich wären, wenn Downloadtitel günstiger angeboten wird als das Ladenprodukt. Der Anteil an Leuten die bei 10-20€ Preisunterschied noch im Laden kaufen würde sicherlich deutlich zurück gehen und je nachdem wie stark der Einbruch ist würde es sich der eine oder andere Händler sicherlich gut überlegen ob er noch weiterhin Spiele anbietet.

Sicherlich nehmen die Publisher den höheren Gewinn dann gerne mit, aber Profitstreben ist hier nicht der einzige Grund.


Zum Thema: DLC dessen Umfang dem Kaufpreis angemessen ist nehme ich gerne mit. Ich sehe das als willkommene Möglichkeit ein Spiel, auch nachdem viele Spieler es durchgespielt haben, "lebendig" zu halten.
 
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eigentlich finde ich DLC keine schlechte Sache, das Spiel wird später erweitert mit neuen Levels, Strecken, Autos, Items... etc... was dabei nur nicht gemacht werden darf ist das eigentliche Spiel zu beschneiden. Sobald ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden, bin ich da ganz radikal! Ein Kauf des Spiels kommt dann schlichtweg nicht in Frage.
 
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Zusatzcontent zu einem Spiel habe ich mir noch nie gekauft. Beim PC war das bisher auch nie wirklich nötig, weil es schlicht und ergreifend nur sehr wenig gibt. Anders sieht's da schon auf der Konsole ( in meinem Fall die PS3 ) aus. Der PSN Store ist vollgestopft mit unsinnigstem DLC. Kostümchen hier, Zusatzlevelchen dort ... es gibt nichts was es nicht gibt. Zu teilweise unverschämten Preisen. Den Vogel abgeschossen hat dabei aber eindeutig der käuflich zu erwerbende ( !!! ) zusätzliche Schwierigkeitsgrad ( ja, richtig gelesen ... ein Schwierigkeitsgrad als DLC ) für MADDEN 10. Da hab' ich doch tatsächlich gedacht ich träume. SOWAS ist wirklich abartig und zeigt für mich eindeutig wohin die Reise geht. Dabei reden wir hier übrigens auch nicht von irgendwelchen "10-Cent Artikeln", sondern von Dingen die bis an die 10 Euro ( zusätzlich zum Kaufpreis des Spiels ) kosten. Das ist doch ein Unding. Ich selbst kaufe das Zeug nicht, kann mir aber vorstellen, dass sich der Mist für die Publisher sogar lohnt
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

eigentlich finde ich DLC keine schlechte Sache, das Spiel wird später erweitert mit neuen Levels, Strecken, Autos, Items... etc... was dabei nur nicht gemacht werden darf ist das eigentliche Spiel zu beschneiden. Sobald ich das Gefühl habe, abgezockt zu werden, bin ich da ganz radikal! Ein Kauf des Spiels kommt dann schlichtweg nicht in Frage.
Sehe ich auch so.
Freiwillige Zusatzinhalte können doch kein Problem sein. Kritisch wird es nur, wenn DLC dazu genutzt werden, um z.B. ein Ende nachzureichen. Denn da entsteht bei einigen sicher eine Art "Kaufzwang".
Allerdings sollte ein DLC den Preis eines Addons nicht übersteigen. Also so maximal 10 Euro je nach Inhalt wäre ich bereit für einen guten DLC zu zahlen. Wenn etwas mehr wert sein soll, dann muss es für mich schon ein Addon sein.
Zum Beispiel eine Hand voll neue Einheiten bei Empire für 3 Euro, das finde ich geht in Ordnung.
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Ich lasse den DLC-Zug an mir vorbeifahren. Das Einzigste was ich mir aus dem Internet runterlade sind Demo's, Patches oder Treiber. Alles andere kaufe ich mir mit DVD und einer Verpackung. Mir gefallen richtige Add-On's besser als DLC. Die bieten doch meist mehr Spaß und Umfang als diese oft zusammengestückelten und kurzen DLC's.

Ganz besonders ärgerlich finde ich, dass ich als Besitzer der Fallout 3 Collector's Edition jetzt noch mal die GOTY-Version kaufen müsste um alle 5 Erweiterungen zu spielen. Also werde ich in Zukunft warten bis ich mir ein Spiel kaufe. Dann sind oft nicht nur die Preise gesenkt sondern evtl auch die Erweitungen enthalten.
In letzter Zeit sind mir eh die kleineren Publisher wie dtp und Kalypso sympatischer, da die noch nicht so auf den DLC-Zug aufgesprungen sind. Von denen kann man sich noch die meisten Spiele zum Vollpreis kaufen.
 
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Bei Valve sind Zusatzinhalte für Spiele umsonst.
bei hl war der wirtschaftliche hintergrund der kostenlosen zusatzinhalte (dmc, tfc etc) die bindung der käufer, da man jahrelang nicht mit der entwicklung von hl2 aus den puschen kam
nach einführung von steam war der wirtschaftliche hintergrund für kostenlose zusatzinhalte eben ein "schmackhaftmachen" der vertriebsplattform steam ;-)

von daher sollte man nicht valve mit anderen firmen vergleichen, man hatte halt wirtschaftliche interessen etwas kostenlos anzubieten, während andere wirtschaftliche interessen für zusatzmaterial zur kasse zu bitten

In der Realität hat ein Spiel nunmal ein Budget, das irgendwo erschöpft ist bei der zu erwartenden Verkaufszahl. Gibt es bei den Enwicklern mehr Ideen als Zeit und Geld sie umzusetzen kann man zwei Dinge machen: streichen und nie wieder drüber reden oder mit ein paar zusätzlichen Leuten fertig stellen und als Extra verkaufen.

es könnte natürlich noch einen dritten gedankengang geben, indem man halt doch einfach mal das "mehr an ideen" in die releaseversion einpflegt um dadurch ein "mehr in den zu erwartenden verkaufszahlen" zu bekommen
auch so könnten sich die kosten rechnen ;-) (falls man genügend vertrauen in sein produkt hat)

ich kauf mir keinen dlc separat, entweder verzichte ich auf das spiel ganz, wenn ich feststelle, daß nach meinen geschmack die releaseversion ohne dlc mir im umfang nicht ausrecht, oder ich warte auf irgendwelche goty/gold versionen, die früher halt hauptspiel und addon waren, heute hauptspiel und dlc sind ;-)
 
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Es ist immer eine Frage wie gut der DLC ist.

Ich kaufe auch kein Spiel das mies ist, oder zu kurze Spielzeiten hat (Spiele unter 10 Stunden werden NIE zum Vollpreis gekauft).

Bei Dragon Age nun ist es eben der Termin, aber wie BioWare schon gesagt hat, die DLCs zum Release sind entweder Nachreichungen (der Golem) oder spezielle vom DLC Team entwickelte Inhalte. Der Golem sollte ins spiel, aber weil es bis zum ersten Releasetermin nicht gepasst hätte, wurde der gestrichen und dann weiterentwickelt als der Termin versuchen wurde. Daher (unter anderem) kommt er nun so als Anhang.

Das der Golem (The Stone Prisoner) auch als "pseudo Kopierschutz" und "Wir bekommen auch Geld wenns gebraucht gekauft wird" dient kommt da eben noch zu.

Im Endeffekt habe ich lieber alle paar Wochen neuen Inhalt als das ich 6 Monate auf ein Addon warte das das gleiche bietet.

Das Warden's Keep ist ja eine unabhängige Geschichte die einem eben mehr zu den Grauen Wächtern und deren Geschichte erzählt. Für sowas finde ich DLCs absolut ok, gerade in einer umfangreichen Welt wie Thedas wird es sicherlich noch einige Happen geben die wir zusehen bekommen werden.

Wenn also Preis und Leistung stimmen, sprich ich für die 7 € auch 6-9 Stunden Unterhaltung geboten bekomme die auf dem Niveau des Hauptspiels ist, dann bin ich absolut dazu bereit.

Aber wenn es nur um neue Items, Charaktere, Skills usw. geht, dann würde ich das nicht machen. Sowas kann dann TEIL des DLC sein, aber nicht der alleinige Inhalt.

Zudem wird es auf jeden Fall immer weiter zunehmen, einmal weil es bequemer ist und auch die Konsolen dieses Mittel nutzen.
Dennoch sollten zumindest Addons die zu 100% online vertrieben werden auch einen entsprechenden Preis haben - das es bei Vollpreistitel die auch im normalen Handel verkauft werden einen Preis geben muss kann ich verstehen, aber nicht bei etwas das nur online vertrieben wird.
 
AW: Special - Thöing fragt nach: Download-Inhalte - Sinn und Unsinn eines Branchentrends

Grundsätzlich ist kostenpflichtiger DLC etwas Gutes, denn er zielt auf eine Modularisierung der Produktpalette ab.

Modularisierung bedeutet, man kann sich sein Spiel immer mehr selbst "zusammenstellen" und, wenn man will, entscheiden, auf welche Teile man verzichtet. Es wäre z. B. machbar, dass man sich, anstelle eines Komplett-Spiels für 50€, den Single- und den Multiplayer-Part für einzeln, für sagen wir 30€ kaufen kann. Wenn sich jemand nur für einen der beiden Parts interessiert, ist das für beide Seiten profitabel. Der Kunde braucht nicht den vollen Preis zu bezahlen und der Hersteller erhält immerhin mehr Geld, als wenn der Kunde komplett auf das Spiel verzichtet hätte.

Leider wird DLC bis jetzt noch nicht vernünftig eingesetzt, da man bisher bei fast noch keinem Spiel die Wahl hatte, von vornherein das Komplett-Packet zu kaufen (Ausnahme: Telltale Games, die mit ihren Episoden-Adventures ja auch recht erfolgreich zu sein scheinen.)

Warum ist das schlecht? Ganz klar, weil so der Eindruck entsteht, dass man versucht, die Spieler übers Ohr zu hauen. Das ist nicht nur langfristig unrentabel für den Entwickler, sondern auch ein berechtigter Schluss des Kunden. Hätte er gewusst, dass sein Spiel in Wirklichkeit 60€ anstelle von nur 50€ gekostet, hätte er vielleicht nicht zugegriffen. So bleibt er entweder auf einen "halben" Spiel für 50€ sitzen, oder er muss in den sauren Apfel beissen, und die 10€ zusätzlich drauf legen.

Deshalb: Schon vor dem Kauf muss Transparenz über verfügbare und bereits geplante DLC's geschaffen werden! Er soll nicht die Katze im Sack kaufen müssen!

Wie man das aber realistisch durchführen will, ist wieder eine andere Sache. Man könnte z.B. schlicht verbieten, dass innerhalb von 6 Monaten nach dem Release ein kostenpflichtiger DLC veröffentlicht wird, der so nicht auch dick und fett auf der Verpackung erwähnt wird (und zwar mit Inhalt des DLC und Preisangabe!!!)
 
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Deshalb: Schon vor dem Kauf muss Transparenz über verfügbare und bereits geplante DLC's geschaffen werden! Er soll nicht die Katze im Sack kaufen müssen!

Wie man das aber realistisch durchführen will, ist wieder eine andere Sache. Man könnte z.B. schlicht verbieten, dass innerhalb von 6 Monaten nach dem Release ein kostenpflichtiger DLC veröffentlicht wird, der so nicht auch dick und fett auf der Verpackung erwähnt wird (und zwar mit Inhalt des DLC und Preisangabe!!!)
das wäre vermutlich nur über eine freiwillige Selbstverpflichtung mgl. Eine gesetzliche Regelung dürfte da kaum mgl sein.
Und meiner Ansicht nach auch nicht wünschenswert.
 
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