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Special - Spielemarkt: Kolumne: Nehmen Spieler sich zu ernst?

Team Fortress 2 funktioniert allerdings, wenn man sich die Spielerzahlen ansieht. Und das ist/war für viele aufgrund des Grafikstils ja auch ein Nogo.

Wobei der Erfolg bei CoD 4 ja nicht damit zu tun hat, dass es grafisch relativ realistisch ist, sondern dass es auf ein bestimmtes Thema setzt. Das was wir täglich in den Nachrichten sehen (und verstärkt die US-Amerikaner sehen) kann man dann auch in Echt nachspielen - da kann die Handlung noch so "fiktiv" sein, das kommt natürlich an. Auf das selbe Efolgskonzept setzte EA ja auch mit C&C Generals, das passend zum Irak-Krieg erschienen.
 
Das jemand mit Realismus mehr anfangen kann als mit etwas bunter Phantasie ist denke ich mal kein Problem, bedingt nachvollziehbar und keinen Artikel Wert, was ALLERDINGS ein Problem ist, ist das die Masse teilweise schon einem gewissen RealismusWAHN verfallen ist :-(

Ist etwas richtig bunt wird es gleich als Kinderspiel oder sogar als "Gay" bezeichnet ohne überhaupt nähere Infos einzusehen... Ist ein Spiel unrealistisch wird gemeckert das Teile davon nicht realistisch sind (RA3 als Beispiel,wenn diskutiert wird das Ninjas nicht übers Wasser gehen können während Bären an Fallschirmen anscheinend Crazy aber Ok sind)... Ist eine Optik unrealistisch bzw Phantasievoll wird gemeckert das es so etwas garnicht gibt und es deshalb schlecht aussieht... und und und...

Als Beispiel für wie extrem das inzwischen ist, kann man doch eine Passage aus der Diablo3 Petition nehmen (nur ein Teil) in der vorgeschlagen wird die grünen und blauen Steine realistischerweise auf Schwarz/Grau umzufärben weil es keine Lichtquelle bzw andere Quelle gibt die diese Färbung hervorruft... Bitte was :ugly:
Warum soll ich mir bei einem FANTASYSPIEL mit einer FANTASYWELT in dem es so etwas wie MAGIE gibt Gedanken machen warum ein Stein nicht die "richtige" Farbe hat ? (Kam eben ein Magier vorbei und hats mit langanhaltender Magie umgefärbt, wiederlegt mal diese These... wiederlegt FANTASY :finger: )

Eines der älteren Beispiele mit Beyond Good and Evil, es wurde auch hier kritisert weil die Optik und die Welt nicht realistisch sind und deshalb sah es für viele viel zu schlecht oder Kinderhaft aus...
Sind die Meisten inzwischen wirklich so weit das sie nurnoch eine Realistische Optik als "schön" erkennen können, bzw, eine unrealistische aber PASSENDE (!!!) Optik gleich als Kinderspiel bewerten weil es nichts mit der Realität zu tun hat ? Völlig unverständlich...

Auch feines Beispiel sind FinalFantasys oder JapanoRpgs Ansich die im Westen immer wegen ihrer Optik (nicht Grafik) kräftig eins auf den Deckel bekommen... In Kurz heißt das: "Blöder Animestil, warum macht man es nicht realistisch"... :-S

Soviel zur Optik... Wie siehts denn mit dem Gameplay aus ?

Wir haben anscheinend Glück, die meisten schalten beim Zocken ihr Hirn auf Sparflamme oder werden so stark abgelenkt das sie nicht auch noch beginnen das Gameplay in diverse Kategorien einzuteilen und sich fragen wie mein Soldat 10 Waffen + Munition schleppen UND immernoch springen kann, warum ich hier ein Raumschiff fliege und gegen Aliens kämpfe obwohl wir weder Aliens noch Raumschiffe haben oder aber ich Feuerbälle um mich werfe obwohl es so etwas nicht gibt ?... Ach halt, gibts auch,aber gott sei dank zählen diese Leute noch unter die Statistischen Ausreißer, sonst hätten wir ganz andere Probleme ;-)

Was Gameplay angeht stört die Phantasie sogut wie keinen und es kann, Simulationen mal ausgenommen garnicht unrealistisch genug sein... Moment mal ?

Gibts für viele wirklich nurnoch Schwarz oder Weiß ? Herrscht bei Spielern in der Optik inzwischen absolute Phantasielosigkeit das sogar in Phantasievollen Welten nach absolutem Realismus geschrien wird bzw das man nichts mehr anrührt was nur bedingt in die Realität übertragbar ist... Halt moment ... nur wegen der OPTIK ?
Wenn einem der Realismus eigentlich egal ist, wieso muss es denn dann die Optik sein... Wieso floppen denn die Spiele mit dem nicht vorhanden Realismusargument wenn einem der Realismus eigentlich egal ist ???

Wo sind die Giants... Wo sind die MDKs... Wo sind die Alice's... Wo sind die Nolfs... Wo sind die Spiele die nicht nur die Farben Brown hoch 10 bis Schwarz und Grau kennen... Wo sind die Spiele die auf UNSEREN Realismus keinen Wert legen und einen für ihre Welt passenden Realismus anstreben, der Phantastischen Logik, dem Phantastischen Look... Wo sind die Spiele die auch wirklich nur 100% Spiele sind ?

Als Abschluss noch ein Gesprächsinhalt den die meisten sicherlich schon gehört haben... Ein Gespräch über Spiele neu, alt und deren Entwicklung bei dem die Gesprächspartner vom Thema kamen und dann solche Sätze vielen, das er lustiges Zeug nicht anrührt oder er nurnoch Shooter spielt weil er ja kein kind mehr sei, bis hin zu dem altbekannten Wii Thema das es doch nur eine Kinderkonsole ist wie man an der Farbenfroheit sieht und die Hauptmarken diese Theorie bestätigen weil diese Spiele kein realistisches Szenario führen...
Ähm ja, dachte eigentlich bisher Spiele sind nicht nach Farbskalen und Realismugraden angeordnet um direkt eine Alterseinstufung zu sehen oder das man einen Stock im Arsch haben muss um Erwachsen zu sein ... hab mich anscheinend geirrt :ugly:
Anmerkung hierzu ist das diese Leute bzw diese Denkensweise leider keine Statistischen Ausreißer mehr darstellen und auch nicht Altersbedingt ist, sondern eine große Gruppe ausmachen und die Altersgrenze gesprengt haben...

Ein ganz trauriges Thema...Nehmen sich Spieler heutzutage zu ernst ?

ICH sage die Spieler wissen nicht was sie WOLLEN, und das Problem an diesem Thema ist das sie es selber noch nicht bemerkt haben ;-)
 
Auf dem Konsolen ist Humor ja etwas verbreiteter hab ich das Gefühl und kommt auch gut bei den Leute an. Irgendwie wirken PC Spiele weitaus biederer in der Masse her.
Was die Beispiele angeht , ich glaub Overlord hat sich auch gut verkauft, das ist es jetztt fehl am Platze da von "liegt wie blei im Regal " zu sprechen.

Naja auf jeden Fall hängt es stark vom Genre und Szenario ab.
Von einem humorvollen Echtzeitstrategie Spiel wie Alarm Stufe halte ich überhaupt nix. Bei Dungeon Keeper aber ist das was völlig anderes, das gefällt mir das Szenario und da passt der Humor rein!!
Humorvolle Action Spiele find ich auch meistens doof!!!
Aber Adventures und RPGs sind dafür super geeignet.
Auf Grotesque z.B. freu ich mich tierisch, weil der Humor da cool wirkt und die Grafik trotzdem realistisch ist!!!

So auf Cartoon Humor steh ich wiederum weniger. Weils direkt dann schon wieder aufgesetzt wirkt, das zwingt ein förmlich dazu fröhlich und lustig zu sein - da hab ich aber kein Bock drauf! :ugly:
Während eine realistischere, wenn vielleicht auch überzeichnete Grafik ala Overlord , Grotesque oder Dungeon Keeper noch für mehr offen bleibt, als nur Humor!
Oder natürlich Anime Grafik, aber die ist ja nicht so das Ding aufm PC.
 
Woran das liegt? Ganz einfach: Wie Erich Kästner schon sehr richtig gesagt hat , legen einige Individuen beim Überschreiten der magischen 18-er Grenze ihre Kindheit ab wie einen alten Hut- Man will seinem Alter gerecht werden, nicht auffallen, sich assimilieren, sonst könnte man eventuell schief angesehen werden. Das ist besonders prägnant bei Spielern, da Spieler allgemein gesehen als infantil abgestempelt werden- Also spielt man brutale Spiele mit pseudodramatischer Handlung, rauen Charakteren, inakzeptabler Ausdrucksweise und einer Farbenwelt, die meist einem grau-braunem Klumpen ähnelt- Wobei das mindestens genauso gekünstelt ist und daher dem Realismus noch ferner ist als ein Bär im Militär- Das letztere unterhält wenigstens. Viele verwechseln eben "Realismus" mit "Pessimismus". Außerdem ist es ja heute so, dass Kinder immer schneller erwachsen werden, d.h. die schlechten Gewohnheiten der Arbeitswelt nachahmen, um bei den Mitschülern zu punkten. Labyrinth spielen ist ja "ghey", geh ma lieba einen hebn. Meine Meinung: Ein bisschen Humor hie und da ist sicher nicht schädlich, im Gegenteil, sondern erwiesenerweise der Gesundheit wegen epfehlenswert. Viele erkennen leider genausowenig, das hinter einer bunten Fassade auch Anspruch, Detailliebe und Tiefgang stecken können. AR3 zum Beispiel ist das unumstritten beste Cnc bis dato, mit dem unterhaltendstem und zufriedenstellendstem Spielverlauf bisher, ein krasses Gegenstück zu dem rush- und spam-Titel TW. Dazu kommen sie erst gar nicht, dies zu erkennen. Das Spiel ist eine Meisterleistung von EA, darum trifft mich die Ablehnung umso härter- Einmal machen sie alles richtig und trotzdem wird urgiert. Äußerst unzufriedenstellend. Gilt übrigens klarerweise nicht für jeden, also bitte nicht in den falschen Hals bekommen :)
 
Beim Thema Humor und Spiele muss ich einfach sofort an die "No one lives forever" Reihe denken! :top: Was habe ich in diesen beiden Titeln schmunzeln müssen über Zwischensequenzen, Leveldesign, Liebe zum Detail und mehr. :-X Noch heute lache ich mit Freunden gerne über die verrückten Briefe, die man so in NOLF2 fand...Stichwort Kohlsuppe und vorgeschriebener Zigarettenkonsum. :ugly:

Für mich ist es also durchaus möglich, lustige Spiele zu genießen. In Titeln wie GTA steckt meist ja auch'n Schuss Humor. Es muss eben nur passen, darin liegt wohl die Schwierigkeit. ;-)
 
Woran das liegt? Ganz einfach: (Zitat Ende) Wir Spieler müssen uns seid Jahren der Kritik der Medien erwehren. Und dann sollen wir mit explodierenden Schulmädchen spielen, nur weil es des Entwicklers Humor ist?? Was kommt als nächstes? Eine strategische Vergewaltigung der First Lady? Gepanschtes Crack für die feindlichen Soldaten? Oder doch lieber der gute alte Selbstmordattentäter? Ach nee, den gab es ja schon. Aber wie wäre es mit einem Flugzeug, dass man in die Häuser seiner Feinde schickt??
Bei Kriegspielen ist Humor einfach nicht angebracht. Wenn ich lachen will, spiele ich ein Point&Click-Adventure oder nen Shooter. Mit Shootern meine ich solche wie SeriousSam, Duke Nukem oder Nolf. Solche Spiele können sich einen gewissen Humor erlauben. Auch Strategiespiele wie WarCraft dürfen dies.
Aber Alarmstufe Rot? Das Ding ist zu nahe am zweiten Weltkrieg angesiedelt, als dass es mit schwarzem Humor punkten könne. Wie würden Sie es finden, wenn in Call of Duty die Soldaten plötzlich riefen "Hey, didn´t I kick your ass few rooms back?"? Wäre das dann der Humor der Entwickler oder wäre es einfach geschmacklos?

Übrigens verkaufen sich Spiele, die sich selbst nicht Ernst nehmen sehrwohl gut. WarCraft3 wurde ja schon erwähnt (ich hab gehört, die Banshee soll ein echter Heuler sein!". Aber wie steht´s mit FarCry? Die Dialoge waren doch wohl der brüller! Serioussam wurde auch schon erwähnt. Aber wie stehst mit RepublicCommando? "Eine elegante Waffe aus zivilisierteren Tagen. Pah! ich schätze, die sind jetzt vorbei!" Ich könnte auch Hitman Bloodmoney anbieten. Erschießt im Theater einfach mal alle Ratten, die ihr findet. Ihr werdet überrascht sein :-D
Wenn sich nur ernste Spiele gut verkaufen, wie erklärt ihr euch dann den Erfolg von Team Fortress??

Die Kolumne ist nett geschrieben, aber fehlerhaft recherchiert.
 
Kandinata am 05.08.2008 21:17 schrieb:
Ist etwas richtig bunt wird es gleich als Kinderspiel oder sogar als "Gay" bezeichnet

Hey, Süßer! Nicht solche fiesen Kommentare! *rosa Handtäschchen ins Gesicht klatsch* Noch so eine Bemerkung und ich hol meinen Freund!

Also mal im Ernst! Ein schwules Spiel?? Wann wurde denn je ein (anderes) Spiel (als Die Sims) als "schwul" bezeichnet?? Das lese ich grade zum ersten Mal :-o
 
Zubunapy am 05.08.2008 23:09 schrieb:
Woran das liegt? Ganz einfach: (Zitat Ende) Wir Spieler müssen uns seid Jahren der Kritik der Medien erwehren. Und dann sollen wir mit explodierenden Schulmädchen spielen, nur weil es des Entwicklers Humor ist?? Was kommt als nächstes? Eine strategische Vergewaltigung der First Lady? Gepanschtes Crack für die feindlichen Soldaten? Oder doch lieber der gute alte Selbstmordattentäter? Ach nee, den gab es ja schon. Aber wie wäre es mit einem Flugzeug, dass man in die Häuser seiner Feinde schickt??
Bei Kriegspielen ist Humor einfach nicht angebracht. Wenn ich lachen will, spiele ich ein Point&Click-Adventure oder nen Shooter. Mit Shootern meine ich solche wie SeriousSam, Duke Nukem oder Nolf. Solche Spiele können sich einen gewissen Humor erlauben. Auch Strategiespiele wie WarCraft dürfen dies.
Aber Alarmstufe Rot? Das Ding ist zu nahe am zweiten Weltkrieg angesiedelt, als dass es mit schwarzem Humor punkten könne. Wie würden Sie es finden, wenn in Call of Duty die Soldaten plötzlich riefen "Hey, didn´t I kick your ass few rooms back?"? Wäre das dann der Humor der Entwickler oder wäre es einfach geschmacklos?

Übrigens verkaufen sich Spiele, die sich selbst nicht Ernst nehmen sehrwohl gut. WarCraft3 wurde ja schon erwähnt (ich hab gehört, die Banshee soll ein echter Heuler sein!". Aber wie steht´s mit FarCry? Die Dialoge waren doch wohl der brüller! Serioussam wurde auch schon erwähnt. Aber wie stehst mit RepublicCommando? "Eine elegante Waffe aus zivilisierteren Tagen. Pah! ich schätze, die sind jetzt vorbei!" Ich könnte auch Hitman Bloodmoney anbieten. Erschießt im Theater einfach mal alle Ratten, die ihr findet. Ihr werdet überrascht sein :-D
Wenn sich nur ernste Spiele gut verkaufen, wie erklärt ihr euch dann den Erfolg von Team Fortress??

Die Kolumne ist nett geschrieben, aber fehlerhaft recherchiert.
Es gibt grundsätzlich keine These/keinen Trend, die ausnahmslos auf alles zutrifft, und das gilt nicht nur im Bereich der Spiele. Allgemein zum Beispiel sieht es für Adventures nach wie vor nicht sonderlich prickelnd aus, was aber nicht heißt, dass nicht ein wackeres Dorf (oder mehrere) doch noch an The Whispered World und Vampyre Story arbeiten. Es sah auch schon mal besser für Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulationen aus, was aber nicht heißt, dass ein neues Siedler... und so weiter.

Und in Bezug auf die Humor-These: Serious Sam spielt von den Absätzen her in einer ganz anderen Liga, NOLF war kommerziell kein Erfolg. Far Cry, Call of Duty, Hitman, Republic Commando - ja, natürlich gibt es in all diesen Spielen witzige/witzig gemeinte Momente oder Eastereggs, das ändert aber nichts am grundsätzlichen Tonfall. In Outlaws, Baphomets Fluch und Fahrenheit findet man ja auch Sidekicks, trotzdem nehmen sich die Spiele selbst verhältnismäßig ernst.

Und ja, Team Fortress 2 wird gespielt, das bestreite ich keineswegs ;-)
 
Zubunapy am 05.08.2008 23:12 schrieb:
Kandinata am 05.08.2008 21:17 schrieb:
Ist etwas richtig bunt wird es gleich als Kinderspiel oder sogar als "Gay" bezeichnet

Hey, Süßer! Nicht solche fiesen Kommentare! *rosa Handtäschchen ins Gesicht klatsch* Noch so eine Bemerkung und ich hol meinen Freund!

Also mal im Ernst! Ein schwules Spiel?? Wann wurde denn je ein (anderes) Spiel (als Die Sims) als "schwul" bezeichnet?? Das lese ich grade zum ersten Mal :-o

Dann bist du nicht gerade in vielen Foren bzw hast viele Diskussionen mitgemacht, denn dort ist diese Bezeichnung für bunte Spiele bzw für den Wii genauso beliebt wie das Amen in der Kirche ;)
 
Zubunapy am 05.08.2008 23:09 schrieb:
Aber Alarmstufe Rot? Das Ding ist zu nahe am zweiten Weltkrieg angesiedelt, als dass es mit schwarzem Humor punkten könne.

:confused: Diese These ist mir aber neu. Da tauchen nicht mal Nazis auf, geschweige denn Deutsche (oder Achsenmächte) gegen den Rest der Welt.
 
Zbunapy: Völlig falsch! Das Spiel "RA3" hat mit dem zweiten Weltkrieg rein gar nichts zu tun- Es verarbeitet, ganz im Gegenteil, die Situation der Großmächte ohne die Eingriffe der Nationalsozialisten, da Einstein Hitler nach der Entlassung aus Landsberg aus dem Universum gelöscht hat. Außerdem spielt RA3 zig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg dieses Paralleluniversums, noch nach RA2, was irgendwo zwischen den 60ern und 70ern spielte. Und überhaupt ist RA seit RA2 komplett auf Heiterkeit ausgelegt. Wie Sie sehen hinkt der Vergleich bzw. Ihre Meinung basierend auf Ihrer Annahme auf mehreren Ebenen.

Am Rande erwähnt: Yuriko (Das Schulmädchen) explodiert nicht- Es benutzt die Kraft seiner Gedanken um Gegner in die Luft zu hieven.
 
ich für meinen teil kann nur sagen, dass ich spiele, die sich nicht ganz ernst nehmen, durchaus mag.

monkey island 3 habe ich geliebt und auch portal war, gerade WEGEN den einlagen von gladus von fans und presse geliebt.

ich glaube einfach, der spieler ist noch nicht "reif" genug, es gibt zu wenig spieler die die alten klischees satt haben und sich sagen "ich muss mal was komplett anderes probieren, ich will was neues" und dann zu spielen wie psychonauts greift. ich glaube einfach, dass der spieler die üblichen genres noch nicht satt genug hat, im gegensatz zu den filmen: klar sieht man sich gerne einen thriller an, kein thema... aber man sieht nicht monatelang NUR thriller, ganz egal wie gut die sind, man will auch mal was anderes.

bei den spielen, denk ich, wird es ähnlich kommen... allerdings gibt es bei den spielen einen faktor, der nicht so zum experimentieren einlädt: der preis... ich würde keine 50€ ausgeben für ein "experiment" wo ich nicht weiß, ob es mir gefällt oder nicht. da bleib ich lieber bei dem was ich kenne, weiß, es macht mir spaß und weiß, mein geld ist gut investiert. auch wenn es im grunde immer das gleiche ist, und es nur auf eine andere art und weise erzählt wird, bin ich damit groß geworden, das kenn ich, ich weiß was mich erwartet und ich weiß, dass der preis, den ich dafür zahle, ok ist weil ich das risiko durch aussieben schon etwas gemindert habe. bei komplett neuen marken/genres/experimenten etc. weiß ich das nicht, ich tu mich schwer mich zu diesem preis auf etwas völlig neues einzulassen, ganz nach dem motto "was der bauer nicht kennt, frisst er nicht"

da find ich aber episodenformate sehr sehr hilfreich, oder eben konzepte wie portal. es ist billig, und man ist eher bereit es zu riskieren.
oftmals ist auch das marketing schuld, bei einem film hab ich einen trailer um mir ein bild zu machen, und zu sagen "ok, das ist was für mich" aber oftmals sind gerade von diesen "perlen" kaum trailer oder screenshots, die genau das wiedergeben was mich vielleicht ansprechen könnte. psychonauts ist hier leider wieder als mahnendes beispiel zu erwähnen. ich hab da nie einen trailer gesehen mit der art von humor, wo ich schon schmunzeln musste und mir gesagt hab "ja, das ist lustig" oder "wow das hat was" wenn das der fall gewesen wäre, dann hätt ich mir das eher überlegt, aber ein paar screenshots, die auch noch eher unschön aussagen und nicht das wiederspiegelten was das spiel eigentlich ausmacht, das schreckt mich als kunden sehr ab.

portal hat es da wieder richtig gemacht, gute kleine trailer, die interessant waren, mir appetit gemacht haben und wo ich mir jedes mal dachte "wow, ich muss es einfach spielen".

ich denk einfach, es ist ne kombination aus preis, der nicht zum experimentieren einlädt bzw. kaum und einem total falschem marketing der das produkt nicht in dem licht erscheinen lässt um es für eine breite käuferschicht interessant zu machen.
 
AW:

Der Vergleich von "Overlord" und "Dungeon Keeper" paßt überhaupt nicht, denn "Dungeon Keeper" war auch kein ernstes Spiel.

Für mich zumindest trifft die Kolumne nicht zu, denn ich habe viele dieser "anderen" Spiele gespielt. Auch bizarre Charaktere finde ich gut, solange sie ins Spiel passen. Ich erinnere mich immer wieder gern an Minsc und Boo aus "Baldurs Gate 2".

Ich frage mich eher, warum sich SPIELEZEITSCHRIFTEN eigentlich immer so ernst nehmen.
Da werden gerne mal Seitenhiebe an die Konkurrenz verteilt und ständig wird in den Artkeln betont, daß man "als erstes deutsches Magazin" - wahnsinnig beliebte Phrase - dieses oder jenes Spiel gesehen/angetestet hat.
Natürlich wird auch stets auf die absolut objektiv Berichterstattung und Spielebewertung hingewiesen.
Interessant sind auch häufig die Kommentare der Redakteure in den Foren, wenn ihre Artikel kritisiert werden.

Das einzige Heft, das sich vermutlich nicht bierernst nimmt, ist die "PC Action". Die können sich einfach nicht ernst nehmen. Das Heft ist so blödsinnig, daß das nicht ernst gemeint sein kann.
 
AW:

CabinetRED am 05.08.2008 16:41 schrieb:
Wie lange muss man Journalistik studieren um eine derart gute Kolumne zu schreiben? Ich bin überwältigt. Würde mich nicht wundern wenn man diese Kolumne morgen in allen großen Zeitungen dieser Welt nachlesen kann.

LOL CabinetRED. Was war an der bitte gut? Ich hab die zweite Seite vermisst^^ Ja, der Einfall war ganz gut, dafür muss man aber nichts studiert haben, daß ist purer Menschenverstand.
 
AW:

Vordack am 06.08.2008 09:26 schrieb:
CabinetRED am 05.08.2008 16:41 schrieb:
Wie lange muss man Journalistik studieren um eine derart gute Kolumne zu schreiben? Ich bin überwältigt. Würde mich nicht wundern wenn man diese Kolumne morgen in allen großen Zeitungen dieser Welt nachlesen kann.

LOL CabinetRED. Was war an der bitte gut? Ich hab die zweite Seite vermisst^^ Ja, der Einfall war ganz gut, dafür muss man aber nichts studiert haben, daß ist purer Menschenverstand.

Tja, selbst mit einem geübten Menschenverstand ist es manchmal schwierig Sarkasmus zu erkennen. Die Tatsache dass wohl keine der großen Zeitungen diese "Kolumne" abgedruckt hat, lässt aber einen Rückschluss darauf zu.
 
AW:

CabinetRED am 06.08.2008 09:37 schrieb:
Vordack am 06.08.2008 09:26 schrieb:
CabinetRED am 05.08.2008 16:41 schrieb:
Wie lange muss man Journalistik studieren um eine derart gute Kolumne zu schreiben? Ich bin überwältigt. Würde mich nicht wundern wenn man diese Kolumne morgen in allen großen Zeitungen dieser Welt nachlesen kann.

LOL CabinetRED. Was war an der bitte gut? Ich hab die zweite Seite vermisst^^ Ja, der Einfall war ganz gut, dafür muss man aber nichts studiert haben, daß ist purer Menschenverstand.

Tja, selbst mit einem geübten Menschenverstand ist es manchmal schwierig Sarkasmus zu erkennen. Die Tatsache dass wohl keine der großen Zeitungen diese "Kolumne" abgedruckt hat, lässt aber einen Rückschluss darauf zu.

Allerdings, da hast Du Recht. Ein Fehler den ich leider auch oftmals in diesem Forum begehe. Ich vergesse in meinen vor Ironie triefenden Posts leider auch manchmal die Smilies zu verwenden. Leider kann man sich dann nicht im klaren sein daß die Person es nicht ernst gemeint hat, denn es gibt genug Leute die schreiben so und meinen es ernst^^

Nichts für ungut^^
 
AW:

Seit einigen Jahren "ertrage" ich in Spielen meist nur eine gewisse Dosis Humor. Das ist ähnlich wie mit Filmen, früher habe ich mich über "Die nackte Kanone" schlapp gelacht, Jahre später bei "Dumm und dümmer" nur manchmal müde gelächelt.

Inzwischen kommt es sehr auf die Art des Humors an. In Spielen, an der richtigen Stelle einen Seitenhieb auf ein anderes Spiel, ähnlich wie sich Schwarzenegger und Stallone in ihren Filmen auf die Schippe genommen haben - das finde ich spassig.

In RPGs muss nicht alle 5 Minuten was zum lachen sein, Gothic ist da schon genau richtig. Drakensag übrigens auch. ;)
Sam&Max ist in meinen Augen teils zu sehr auf "Lustig" getrimmt. Wenn in einem "Spassfeuerwerk" nur eine Pointe nicht zündet, wars das erstmal.

Ich bin durchaus ein "ernster" Zocker - kommt wohl daher, dass ich mir ausserhalb des spielens keinen Spaß entgehen lasse... *fg*
 
AW:

Trancemaster am 06.08.2008 10:40 schrieb:
Seit einigen Jahren "ertrage" ich in Spielen meist nur eine gewisse Dosis Humor. Das ist ähnlich wie mit Filmen, früher habe ich mich über "Die nackte Kanone" schlapp gelacht, Jahre später bei "Dumm und dümmer" nur manchmal müde gelächelt.

Inzwischen kommt es sehr auf die Art des Humors an. In Spielen, an der richtigen Stelle einen Seitenhieb auf ein anderes Spiel, ähnlich wie sich Schwarzenegger und Stallone in ihren Filmen auf die Schippe genommen haben - das finde ich spassig.

In RPGs muss nicht alle 5 Minuten was zum lachen sein, Gothic ist da schon genau richtig. Drakensag übrigens auch. ;)
Sam&Max ist in meinen Augen teils zu sehr auf "Lustig" getrimmt. Wenn in einem "Spassfeuerwerk" nur eine Pointe nicht zündet, wars das erstmal.

Ich bin eigentlich genau so.

Nur weil ich nicht über jeden Quatsch lachen kann und gakernd in der Ecke stehe bedeutet daß nicht daß ich ein ernster Mensch bin der keinen Humor hat. Ich brauch halt ein wenig Niveau beim Humor und kann nicht über alles (in meinen Augen sinnloses, dummes...) lachen, schon gar nicht über das Leid anderer Leute (damit läßt sich heute ja wohl am meissten Geld verdienen)

allerdings war Wiggles süß, Beyond Good & Evil gut.
 
AW:

Für mich kommt es bei Spielen sehr auf Atmosphäre an. Ähnlich wie bei Filmen und da können so Kleinigkeiten ganz schnell mal nach hinten losgehen. C&C Alarmstufe Rot ist ein gutes Beispiel. Einerseits ein ernstes Strategiespiel, aber dann die "lächerlichen" Einheiten. Das macht für mich eher die Atmosphäre kaputt, als lustig zu sein.
Company of Heroes hat dezentere Witze über die ich wirklich schmunzeln kann, zb. wenn eine Einheit sagt "Scheisse, ich habe meinen Ehering verloren" oder die englische CoH Version ist noch besser mit ihrem Pseudo Deutsch/Englisch, zb. "Scheisse, my chocolate has melted" mit deutschem Akzent.
Das Spiel hat eine unglaublich dichte Atmosphäre und dann diese Witzchen die auch nicht übertrieben oft kommen, genial.

Bei Filmen will ich ja auch nicht, das James Bond plötzlich ein Killerschaf oder Selbstmord Schweine benutzt. Der Film ist zu ernst dafür und das würde alles kaputt machen.

Nicht alles was lustig gemeint ist, ist eben auch lustig. Deshalb eben auch Dungeon Keeper Top, Overlord Flop.

Was Atmosphäre ausmacht sieht man auch an CoD4. Crysis das grafisch bessere Spiel, punktet CoD4 mit einer unglaublich dichten "mittendrin statt nur dabei" Atmosphäre.

bye
Spinal
 
AW:

Seit einigen Jahren "ertrage" ich in Spielen meist nur eine gewisse Dosis Humor. Das ist ähnlich wie mit Filmen, früher habe ich mich über "Die nackte Kanone" schlapp gelacht, Jahre später bei "Dumm und dümmer" nur manchmal müde gelächelt.

Das mag daran liegen, daß Dumm und Dümmer nciht witzig ist, Naked Gun aber schon.
Ganz einfach.
 
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